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Skapulierfest

Zwei Vierecke aus Stoff, auf die das Bildnis Marias eingeprägt ist, mit einer Schnur um den Hals getragen: So sieht es aus, das Ticket in den Himmel. Der Generalprior des Karmeliterordens, Simon Stock, hatte 1251 im englischen Cambridge eine Vision, in der ihm Maria erschienen sein und ihm das Skapulier als Zeichen ihres besonderen Schutzes überreicht haben soll. So wurden die beiden Stoffbahnen Teil der Ordenstracht; sie gehören auch zum Habit  von Laienbruderschaften, die neben der Ordensgemeinschaft bestehen.

Alle pflegen eine intensive Marienfrömmigkeit und tragen das Skapulier als Zeichen ihres Vertrauens auf die Gottesmutter. Auch verbindet sich damit die Hoffnung, vom Höllenfeuer verschont zu bleiben. Gottesdienste und Prozessionen zum Skapulierfest erinnern jedes Jahr an die Vision Simon Stocks, der in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt wird.

Das Skapulier erfreut sich unter Katholiken wieder zunehmender Beliebtheit. Es dient ihnen als sichtbares Zeichen ihres Glaubens und der Verpflichtung, ihr Leben nach christlichen Grundsätzen zu führen.