anders handeln Heft 3 Gerechtigkeit

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Themenheft anders handeln
Heft 1.2018: Gerechtigkeit


Es gibt zwei Klassen von Menschen: die Gerechten und die Ungerechten. Die Einteilung wird von den Gerechten vorgenommen«, sagte Oscar Wilde und brachte damit auf den Punkt, wie kurz der Weg von der Gerechtigkeit zur Selbstgerechtigkeit ist. Gerechtigkeit ist immer eine Frage der Perspektive – aber trotzdem keine subjektive Geschmackssache. Dass es in einer Gemeinschaft gerecht zugehen soll, darauf können wir uns wohl alle verständigen. Die Konflikte entstehen dort, wo dieser Grundsatz im Konkreten anzuwenden ist. Ist es gerecht, dass der Chef einer insolventen Fluglinie vier Millionen Euro erhält, während den Angestellten Hartz 4 droht? Ist es gerecht, dass von zwei Mördern, die gemeinschaftlich ihre Taten begangen haben, der eine begnadigt wird und der andere nicht? Ist es gerecht, dass große Internetkonzerne den Einzelhandel vor Ort zerstören und für ihre Milliardengewinne in Deutschland kaum Steuern zahlen?
Als Christen leben wir in der Spannung, einerseits Gerechtigkeit anstreben zu sollen, sie aber andererseits nicht als menschliches Werk allein anzusehen. In der Bergpredigt verspricht Jesus: »Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.« Wer aber meint, die Gerechtigkeit schon gefunden zu haben, den warnt er: »Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.« Das Neue Testament spricht von einer »besseren Gerechtigkeit«, die aber nur im Verbund der Menschen mit Gott zu realisieren ist.
Mit dem dritten Themenheft der Reihe anders handeln wollen wir den abstrakten Begriff Gerechtigkeit ins tägliche Leben holen, Beispiele zeigen und Denkanstöße geben. Wir erzählen von einem krassen Fall familiärer Ungleichbehandlung und von einem Menschen, der über 20 Jahre lang unschuldig inhaftiert war. Wir berichten über Versuche, das Alltagsleben im Sinne der Generationengerechtigkeit klimaneutral zu gestalten. Wir haben mit Experten aus Schule und Strafvollzug gesprochen und beschreiben den Trend des »effektiven Altruismus«, der auf eine beeindruckend professionelle Weise versucht, mit dem Einsatz weniger Mittel das Maximum an Gerechtigkeit zu erzielen. Wir stellen streng rationale und theologische Konzepte gegenüber, fragen nach der Möglichkeit von Gerechtigkeit in der Wirtschaft – und verlieren bei aller Theorie doch nicht den Praxisbezug: Auf einer Doppelseite stellen wir verschiedene Gerechtigkeitsauffassungen anhand einer Pizza-Aufteilung nach.


Das Magazin anders handeln umfasst 64 Seiten, Paperback (20,5cm x 26 cm).

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