Pressemitteilung 26. Januar 2011
Verein Andere Zeiten vergibt Journalistenpreis zum Thema Urlaub
Hamburg. Für einen Beitrag über Urlaubserfahrungen mit Sand erhält die freie Journalistin und Autorin Stefanie Pütz den Journalistenpreis des ökumenischen Vereins Andere Zeiten. Die 44-jährige Kölnerin überzeugte die Jury mit ihrem Hörfunkfeature „Vom Winde zerweht. Faszination Sand“, das im RBB Kulturradio gesendet wurde. Weitere Preisträger sind Lea Hampel aus Kottgeisering mit ihrer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienenen Reportage „Ein frohes neues Ja“ und Raoul Löbbert, der für seinen Beitrag „Schnorcheln, Schwimmen, Schampus“ (Rheinischer Merkur) ausgezeichnet wird.
Mehr als 30 Journalisten reichten Beiträge aus unterschiedlichen Print- und Hörfunkmedien zum Thema „Urlaub“ ein. „Für viele Menschen ist Urlaub die schönste Zeit im Jahr, aber sie will auch sinnvoll gefüllt werden. Die vielfältigen Beiträge zeigen, dass Urlaub die Chance bietet, neue Seiten an Gottes Schöpfung und an sich selbst zu entdecken“, sagt Pastor Thomas Kärst, Chefredakteur des Vereins Andere Zeiten.
Stefanie Pütz ist das nach Ansicht der Jury mit ihrem Hörfunkfeature in herausragender Weise gelungen. In ihrem Feature beleuchtet sie das Element Sand aus wissenschaftlicher und theologischer Sicht. In der Begründung von Jurymitglied und Laudatorin Mechthild Baus heißt es: „Es ist schon erstaunlich, welche Facetten Stefanie Pütz einem so "kleinkörnigen" Material wie dem Thema "Sand" abgewinnen kann. Ein sinnliches Feature, sehr erfahrungsnah und anschaulich, auch dank der klugen Auswahl der Gesprächspartner, denen die Interviewerin sehr präzise und persönliche Erlebnisse entlockt. Gleichzeitig wird für den Hörer spürbar, warum gerade diese Selbsterfahrung Raum geben kann - bis hin zur Erfahrung der Transzendenz.“
Lea Hampel, Gewinnerin des 2. Preises, überzeugte die Jury mit ihrer Reportage „Ein frohes neues Ja“, in der sie die Feier zu Beginn des Sabbats in einem privaten Haus in Jerusalem beschreibt. „Lea Hampel hat ein journalistisches Kabinettstück geschaffen“, sagt Hampels Laudator Dr. Siegfried von Kortzfleisch. „Sie beschreibt die üppige Feier amüsant und lehrreich zugleich. Man kann die vitale jüdische Frömmigkeit förmlich miterleben.“
Für „Schnorcheln, Schwimmen, Schampus“ flog der Bonner Journalist Raoul Löbbert auf die Malediven, mischte sich unter die internationale Prominenz und analysierte „das allzu perfekte Leben unter Palmen“. Löbberts Selbstversuch, der mit dem 3. Preis gewürdigt wird (wurde), zeichnet sich nach Ansicht von Jurymitglied Hans-Albrecht Pflästerer durch „präzise Beobachtung, Originalität des Themas und überdurchschnittliche Qualität der Sprache“ aus.
Die Preisträger erhalten die mit insgesamt 6000 € dotierte Auszeichnung Mitte September beim Andere-Zeiten-Fest in Hamburg. Der christliche Verein Andere Zeiten schreibt den Preis jährlich aus. Er zeichnet Journalisten aus, die sich in besonderer Weise mit Themen des Kirchenjahres befassen. Das Thema des nächsten Preises wird in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
Andere Zeiten ist ein gemeinnütziger Verein, der dazu einlädt, Zeiten des Kirchenjahres wieder bewusst zu erleben und ihren heilsamen Rhythmus zu entdecken. Die Hamburger Initiative steht den christlichen Kirchen nahe und wurde bekannt durch die Aktion „Der Andere Advent“. Am 9. März beginnt sie ihre diesjährige Fastenaktion „7 Wochen anders leben“.
Bei Fragen und Interviewwünschen:
Ulrike Berg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. (040) 47 11 27 50, Mobil (0151) 12 46 13 21; E-Mail: uberg(at)anderezeiten.de
