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Laurentiustag

Der heilige Laurentius zeigte Haltung. Im Rom des 3. Jahrhunderts war er als Diakon für die Finanzverwaltung der Kirche und die Versorgung der Armen zuständig. Als Kaiser Valerian Anspruch auf das Kirchenvermögen erhob, soll Laurentius es der Überlieferung nach unter Armen und Kranken, Blinden und Verkrüppelten, Witwen und Waisen verteilt und diese als »den wahren Schatz der Kirche« präsentiert haben. Valerian soll daraufhin so außer sich gewesen sein, dass er Laurentius auf einem glühenden Eisenrost foltern und hinrichten ließ. In der Bildtradition wird Laurentius daher mit dem Rost als Attribut dargestellt. Seine letzten Worte sollen dem Kaiser gegolten haben: »Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.«

Laurentius ist zum Schutzpatron von Berufsgruppen geworden, die mit offenem Feuer zu tun haben, zum Beispiel der Feuerwehrleute, Bäcker und Köche. Der Verband der Köche Deutschlands lässt sein Bundestreffen traditionell am Laurentiustag stattfinden