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Mein Sonntag ...

Jona hat Geburtstag. Unser Jüngster wird schon zwei, und wir feiern den ganzen Tag. Der „Geburtstagszug“ trägt zwei Kerzen, wir singen alle Glückwunschlieder, die wir können, essen Schokoladenkuchen zum Frühstück und spielen gemeinsam die Geschenke durch. Einziger Wermutstropfen: Das Wetter. Es regnet den ganzen Morgen Bindfäden. Müssen wir vielleicht doch noch einstimmen in das Gejammer über den verregneten Sommer? Wir ignorieren die kleinen Seen in unserem Garten und erzählen den Kindern, wie das war vor zwei Jahren, als Jona sich endlos Zeit gelassen hat und dann doch gesund auf die Welt kam. Wir kochen sein Lieblingsessen – Spaghetti mit Tomatensoße – und schauen besorgt gen Himmel. Müssen wir das Gartenfest wirklich ins Haus verlegen? Doch Jona ist ein Sonntagskind – gegen 14.00 Uhr klart es auf, die Sonne trocknet den Rasen, wir decken im Garten. Und feiern weiter, mit Großen und Kleinen, bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune. Und als gegen Abend doch noch ein Schauer niedergeht, toben die Kinder barfuß durch den Regen, beschießen sich gegenseitig mit Wasserpistolen und tanzen durch den Matsch. Denn wer lässt sich schon vom Wetter die Stimmung vermiesen?