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Herzlich willkommen

. . . in unserem Adventsforum. Bis zum Drei-Königs-Tag am 6. Januar 2020, 18 Uhr, bietet das Forum Raum für Ihre Gedanken zur Adventszeit. Danach bleibt es noch für eine Woche zum Lesen geöffnet. Wir vom Andere Zeiten-Team freuen uns auf Ihre Beiträge und einen anregenden Austausch!

Infos zu den Nutzungsbedingungen finden Sie hier.

Themenübersicht

Sabine vom AZ-Team schrieb am 30.11. 18:00:
Herzlich Willkommen...

. . . in unserem Adventsforum. Bis zum Dreikönigstag, dem 6. Januar 2020, 18 Uhr, bietet das Forum Raum für Ihre Erfahrungen in der Advents- und Weihnachtszeit. Danach bleiben die Beiträge für eine weitere Woche, bis Montag, 13.Januar, 18 Uhr, online einsehbar. Wir vom Andere Zeiten-Team freuen uns auf Ihre Beiträge und einen anregenden Austausch!

D. Schmetzer schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Jedes Jahr wieder, freue ich mich darauf mit dem "Andere Advent" neu zu beginnen, frisch in die junge Adventzeit zu starten.

 

Ich habe es nun gemacht, mit einer Tasse schwarzem Tee, ersten Lebkuchen und einer brennenden Kerze habe ich nun den Vorabend gelesen. Auch wegen dem Kalender freue ich mich auf die kommenden Tage.

simchat schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Guten Abend,

 

habe ich nicht aufgepasst, oder haben wir da einen neuen Wegbegleiter?

 

Herzlich willkommen

Dir und ALLEN, die sich hier einfinden.

 

Es grüßt simchat

Heike Albrecht schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Es ist wie so oft, ein Blick von einem anderen Standpunkt aus erweitert die Sicht und bringt neue Einsichten, gleich zu Anfang ein "Ja-Erlebnis".

Ich freue mich auf die Zeit.

Mäandera schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Schön, dass ihr da seid!

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

... ist entzündet

und ich freue mich auf die kommenden Tage hier zu Hause,

aber auch mit all den Menschen, von denen ich im Fastenforum "hören" darf!

Es ist schön, dass es Euch gibt -

ja und natürlich danke an das team, dass es dieses Forum gibt!

 

Liebe Grüße von der

Zaunkönigin

Eva C. schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Guten Morgen,

wie mich der Text und das Bild ergreifen!

Vielen Dank.

Als Textnachweis ist Frank Howaldt angegeben. Sehr geehrter Herr Howaldt, sind Sie der Autor? An welche Quelle lehnt sich der wunderbare Text an?

Würden Sie mir dies bitte mitteilen oder falls jemand aus unserem Forum hier mir dazu etwas sagen könnte, wäre ich dankbar.

Ich wünsche uns allen einen schönen 1.Advent.

ele schrieb am 30.11. 18:00:
Antwort auf Herzlich Willkommen...

Liebes Team,

ich habe heute meinen Sohn zur Schule gebracht und an allen Türen hingen Hinweise auf den Anderen Advent. Im Foyer ein schöner Tisch mit Keksen usw. und in der Mitte der Adventskalender von Andere Zeiten zum Innehalten.

Danke

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:09:
Gedichte...Lyrik...

In trauter Verborgenheit...von Wilhelm Busch

Mäandera schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Ade, ihr Sommertage,

Wie seid ihr so schnell enteilt,

Gar mancherlei Lust und Plage-

Habt ihr uns zugeteilt.

 

Wohl war es ein Entzücken,

Zu wandeln im Sonnenschein,

Nur die verflixten Mücken-

Mischten sich immer darein.

 

Und wenn wir auf Waldeswegen-

Dem Dance der Vögel gelauscht,

Dann kam natürlich ein Regen-

Auf uns hernieder gerauscht .

 

Die lustigen Sänger haben-

Nach Süden sich aufgemacht,

Bei Tage Krächzen die Raben,

Die Läute schreien bei Nacht.

 

Was ist das für ein Gesause !

Es stürmt bereits und schneit.

Da bleiben wir zwei zu Hause-

In trauter Verborgenheit.

 

Kein Wetter kann uns verdriessen.

Mein Liebchen, ich und du,

Wir halten und warm und schliessen-

Hübsch feste die Türen zu.

 

 

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Wie schön, dass dieser Pfad eröffnet wurde - danke.

 

Einen schönen 1. Adventsvorabend wünscht euch

Lichtblick

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Ein wundervoller Pfad; und Herbstlyrik muss nicht immer „trübe“ sein wie uns Wilhelm Busch und Heinz Erhardt zeigen.

 

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,

die Tage täglich sich verkürzen,

wenn Amseln, Drosseln, Fink und Meisen

die Koffer packen und verreisen,

wenn all die Maden, Motten, Mücken,

die wir vergaßen zu zerdrücken,

von selber sterben,

so glaubt mir:

es steht der Winter vor der Tür !

Ich lass ihn steh‘n, ich spiel ihm einen Possen,

ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen.

Der kann nicht rein, ich hab ihn angeschmiert:

Ja, jetzt steht der Winter vor der Tür ..... und friert !

simchat schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Mit einem Gedicht von Wilhelm Willms (wer immer er ist) und den besten Wünschen zum 1. Advent grüßt freudig

simchat

 

der engel ~

 

welcher engel wird uns zeigen,

wie das leben zu bestehn?

welcher engel schenkt uns augen,

die im keim die frucht schon sehn

 

wirst du für mich,

werd ich für dich der engel sein?

 

welcher engel öffnet ohren,

die geheimnisse verstehn?

welcher engel leiht uns flügel,

unsern himmel einzusehn?

 

wirst du für mich,

werd ich für dich der engel sein?

Andreas schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Mit einem Gedicht von Wilhelm Willms ...

 

Oh, das habe ich vor Jahrzehnten als Lied aus dem Radio auf Kassette aufgenommen, alternative Weihnachtslieder, und ich höre immer wieder gerne rein, ja ich habe die Melodie sogar im Ohr *summ*

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Das ist das Geheimnis von Sehnsuchtsherzen,

sie sind gerissen, aber nicht zerbrochen,

denn sie werden unaufhörlich

von Liebe gehalten.

 

ღ Petra Franziska Killinger

 

Nun ist er da, der Dezember und letzte Monat des Jahres. Mag dieser Monat auch von außen und innen gefühlter Kälte und Einsamkeit bestimmt sein, so ist er doch ganz gewiss auch der größte Liebesmonat. In diesem Monat, ich bin sicher, hat der Himmel viel zu tun. Er wird unaufhörlich Herzen halten – dein Herz und meines auch, damit es nicht zerbricht … ღ

Andreas schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Aus gegebenem Anlass hier der richtige Text von Wilhelm Busch:

 

Ade, ihr Sommertage,

Wie seid ihr so schnell enteilt,

Gar mancherlei Lust und Plage

Habt ihr uns zugeteilt.

 

Wohl war es ein Entzücken,

Zu wandeln im Sonnenschein,

Nur die verflixten Mücken

Mischten sich immer darein.

 

Und wenn wir auf Waldeswegen

Dem Sange der Vögel gelauscht,

Dann kam natürlich ein Regen

Auf uns hernieder gerauscht.

 

Die lustigen Sänger haben

Nach Süden sich aufgemacht,

Bei Tage krächzen die Raben,

Die Käuze schreien bei Nacht.

 

Was ist das für ein Gesause!

Es stürmt bereits und schneit.

Da bleiben wir zwei zu Hause

In trauter Verborgenheit.

 

Kein Wetter kann uns verdrießen.

Mein Liebchen, ich und du,

Wir halten uns warm und schließen

Hübsch feste die Türen zu.

Mäandera schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Danke. So macht das Lesen mehr Spass.

Juli schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Glücklich

wer sich Brachzeit gönnt

sich inspirieren lässt

vom Rhythmus der Jahreszeiten

 

Glücklich

wer auch eisige Zeiten

als Einladung entdeckt

eine innere Reise zu wagen

 

Glücklich

wer langsamer werden darf

Bewegung im Stillstand entdeckt

einfach endlich sein darf

 

Glücklich

wer in den Wundern der Schöpfung

jene göttliche Spur wahrnimmt

die verbindet mit allem

 

Pierre Stutz

 

Lütte schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Ich wünsche dir einen,

der dich aufhält,

wenn du in den adventlichen

Laufschritt fällst.

 

Er stelle sich in deinen Weg,

freundlich aber bestimmt,

so dass du innehalten und

zu Atem kommen kannst.

 

Ich wünsche dir einen,

der den Ton leise dreht,

wenn es um dich oder in dir

lärmt und brummt.

 

Er öffne dein Ohr, damit du

unter all den Geräuschen

die Stimme des Engels vernimmst,

der von Freunde singt.

- Tina Willms -

Eule48 schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Gott segne euch, die ihr warten könnt,

und öffne euch seine Türen zu seiner Zeit.

Gott segne euch, die ihr lauschen könnt,

und senke in eure Ohren ihr gutews Wort.

Gott segne euch, die ihr staunen könnt,

und erfülle eure Herzen mit seinen Wundern.

Gott segne euch, die ihr hoffen könnt,

und stärke in euch ihre Verheißungen.

Gott segne euch, die ihr lieben könnt,

und mache euch zu hellen Feuern in Dunkel und Kälte.

Gott segne euch, die ihr warten könnt,

sehnsüchtig und ungeduldig,

für euch und für alle

auf Gottes Zeit. (Marianne Graf-Grether)

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Versöhnung

 

Der Winter kommt und nimmt die Tränen mit.

Zu Schnee wird, was im Herzen rastlos brannte.

Und eine Stimme, die mein Innerstes längst kannte

ruft meinen Namen aus dem eisgeschmückten Grün.

 

Da bricht es auf, was tief an Trauer litt.

Es reist wie ein Gebet in weite Ferne,

es mehrt das Silber aller längst verlosch’nen Sterne

und aller Blumen, die als Eis am Fenster blüh’n.

 

Der Atem weißt, wie zärtlicher Gesang

die Nacht, die schwarz sich kleidet wie die Raben,

und ich begreife, dass die Dinge Liebe haben.

Auch jene Dinge, die wir Gott niemals verziehen.

 

Die Erde küsst den Schnee von meinem Gang.

Ich kann nicht anders als mich zu versöhnen,

der Schöpfer beugt sich, um die Welt zu krönen.

Es ist ja Gnade. Alle Dinge sind geliehen.

 

(© Giannina Wedde/KLANGGEBET, Leben aus der Kraft inneren Betens: www.facebook.com/pages/Klanggebet/185240691513819. Dieses Gedicht findest Du zwar nicht in meinem Band, dafür aber achtzig Gedichte und mystische Betrachtungen: "Dorn der Liebe", echter Verlag 2015, amzn.to/1TKW2nx.)

Mäandera schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Was keiner.

Geglaubt haben wird.

 

Was keiner.

Gewusst haben konnte .

 

Was keiner.

Geahnt haben durfte .

 

Das wird dann wieder.

Das gewesen sein.

 

Was keiner.

Gewollt haben wollte.

 

(Erich Fried: Vorübungen für Wunder.)

Tojak schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

"Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.

Ist gar nicht sehr gesund.

Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.

Kennt gar die letzte Stund.

 

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.

Ruht beides unterm Schnee.

Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.

Und Wehmut tut halt weh.

 

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.

Nichts bleibt. Und nichts vergeht.

Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.

Nützt nichts, daß man's versteht.

 

Und wieder stapft der Nikolaus

durch jeden Kindertraum.

Und wieder blüht in jedem Haus

der goldengrüne Baum.

 

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,

wie hold Christbäume blühn.

Hast nun den Weihnachtsmann gespielt

und glaubst nicht mehr an ihn.

 

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.

Dann dröhnt das Erz und spricht:

"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,

und du kennst deinen nicht."

 

Erich Kästner

 

Eule48 schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Ich bin so knallvergnügt erwacht.

Ich klatsche meine Hüften.

Das Wasser lockt. Die Seife lacht.

Es dürstet mich nach Lüften.

 

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks

und gratuliert mir zum Baden.

Zwei schwarze Schuhe im blanken Wichs

betiteln mich "Euer Gnaden".

 

Aus meiner tiefsten Seele zieht

mit Nasenflügelbeben

ein ungeheurer Appetit

nach Frühstück und nach Leben.

Margarete 80 schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Ade, ihr Sommertage,

Wie seid ihr so schnell enteilt,

Gar mancherlei Lust und Plage-

Habt ihr uns zugeteilt.

 

Wohl war es ein Entzücken,

Zu wandeln im Sonnenschein,

Nur die verflixten Mücken-

Mischten sich immer darein.

 

Und wenn wir auf Waldeswegen-

Dem Dance der Vögel gelauscht,

Dann kam natürlich ein Regen-

Auf uns hernieder gerauscht .

 

Die lustigen Sänger haben-

Nach Süden sich aufgemacht,

Bei Tage Krächzen die Raben,

Die Läute schreien bei Nacht.

 

Was ist das für ein Gesause !

Es stürmt bereits und schneit.

Da bleiben wir zwei zu Hause-

In trauter Verborgenheit.

 

Kein Wetter kann uns verdriessen.

Mein Liebchen, ich und du,

Wir halten und warm und schliessen-

Hübsch feste die Türen zu.

 

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Licht

 

Ich wünsche dir,

dass dir das Licht,

das zu Weihnachten

dein Herz erhellt,

nach den Feiertagen

nicht wieder verloren geht,

sondern dass es deine Seele

und all deine Wege

durchwärmt und erleuchtet

durch das kommende Jahr

 

(Christa Spilling-Nöker)

simchat schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Da schick ich gleich noch eines von Christa Spilling Nöker :

 

Himmelsstrahlen

 

Ich wünsche dir

Himmelsstrahlen,

die deine Seele

in allen Farben

aufleuchten lassen,

Lieder,

die den Duft

von Weihnachten

atmen,

Kerzenstille

in überschatteten

Räumen

und Liebe,

die dein Herz

erwärmt.

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Moment –erlebt im Hier und Jetzt.War er besonders, wird er zur Erinnerung.War er einer unter vielen, wird er vergessen.Moment –nur ganz kurz.Denkst du darüber nach, wie du ihn gestaltest, ist er schon vorbei.Lässt du ihn dir schenken, kannst du ihn erleben.

(Agnes Huber)

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Dankgebet

 

Ich danke Dir, Stille,

dass Du mich lehrst,

mich meinen Gedanken zu stellen.

Auch jenen, die die Welt dunkel berändern,

und die aufsteigen aus einem Meer des Zweifels.

 

Ich danke Dir, Krankheit,

dass Du mich lehrst,

meine Unerbittlichkeit loszulassen.

Dass ich lerne, geduldig mit diesem Körper zu sein, der so zart und flüchtig ist wie die Kirschblüte.

 

Ich danke Dir, fremder Mensch,

dass Du mich lehrst,

mich in Frage zu stellen.

Dass ich lerne, über das hinauszuwachsen,

was ich eben noch für mein Wesen hielt.

 

Ich danke Dir, Angst,

dass Du mich lehrst,

Weite zu werden, in der das mutige Herz

und die zitternden Hände Freunde sind,

vereint im Abenteuer Leben.

 

Ich danke Dir, Freude,

dass Du mich lehrst,

mich von Dir finden zu lassen.

Nicht am Ende des Zweifels, der Krankheit,

des Konflikts oder der Furcht,

sondern inmitten aller Dinge, zu jeder Zeit.

 

(Giannina Wedde/KLANGGEBET - Tägliche Inspirationen: www.facebook.com/pages/Klanggebet/1852406)

_____________________________________________

 

Habt ein friedliches Wochenende! ❄

Eule48 schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

Nun wechselt die Welt ihr Kleid.

Sie will das grobgewebte Gewand aus nebelfahlen Tagen

nicht länger tragen.

Stattdessen nimmt sie sanften Samt aus dem Schrank

und bestickt ihn mit Sternen.

Nun kommt die Welt im LOichtkleid daher

und summt beharrlich von Hoffnung:

Nun beginnt eine neue,

heilige Zeit.

Ein Funkeln

über dem Alltag.

Bist du bereit?

Lichtblick schrieb am 30.11. 18:09:
Antwort auf Gedichte...Lyrik...

 

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen

Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,

Und während Tage und Jahre verstreichen,

Werden sie Stein.

 

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,

Sie schreien zerronnen wie Schaum.

Doch du spürst ihre lastende Schwere

Bis in den Traum.

 

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,

Die Welt wird ein Blütenmeer.

Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,

Da blüht nichts mehr.

 

Ricarda Huch (18.07.1864 - 17.11.1947)

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
KALENDERBLATT DES TAGES

Das fängt ja galaktisch an! Werden wir sofort unter den Sternenhimmel gebeamt!

Na denn! Von mir aus. gern. Somit relativiert sich gleich tüchtig mein alltägliches Klein-Klein.

Ich inhaliere förmlich die kalte Nachtluft. Ich zurre Kragen, Schal und Mütze enger, putze die Brille blank und schaue hinauf. Ja, sie sind alle noch da: Orion, Stier, die Plejaden, großer und kleiner Wagen, Kassiopeia… Die Milchstraße schimmert stumm und entrückend, aber so verlässlich wie einst als ich sieben, acht oder neun war und meine großen Brüder mich mit hinausnahmen und mir die Sternbilder erklärten. Die Sternentrunkenheit hat mich seither nie ganz verlassen. Nur die Überbeleuchtung unsrer elektrischen Welt verdunkelt den Blick und macht Erinnerungen blass. Zeit für andere Zeiten. Zeit aufzublicken.

 

 

 

Hans Marquard schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

In einem Lied (The Furthest Star) von Amy McDonald der schottischen Singer.Song.Writerin heißt es, dass ihr der entfernteste Stern nicht wirklich geholfen hat, wohl zur Bewältigung ihrer All-Tags-Sorgen. Ich denke aber, das uns in unserer ÜberzUvielen Welt der Blick in die Weite des Alls durchaus hilft, nicht stecken zu bleiben in den ungeheuerlichen Sachzwängen. Aber wir müssten den kleinen Stern in unseren All-Tag hinunter holen, um uns der Nichtigkeit des allzumenschlichen Treibens bewusst zu werden. All-ein schon um von der Enge (Angst) in die Weite zu finden.

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Toller Einstieg zu Beginn! Gerade hatten wir noch eine Sternenlichterkette am Fenster angebracht, aber das Aufschauen in solch eine Weite ist was anderes... ein zweitausend Jahre altes Licht...

ich freue mich auf Sternstunden im Advent.

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo Eule!

simchat schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Als Nachteule bin ich schon beim Kalenderblatt ~ Quirinius ~

 

Soooooooooooooooooo schön !!!

 

Und eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen -

 

Verliert euch nicht! ~ euch selbst nicht und die Gemeinschaft nicht!

 

Einen wunderschönen 1. Advent ()

II

 

simchat

Tojak schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ja, sie sind alle noch da: Orion, Stier, die Plejaden, großer und kleiner Wagen, Kassiopeia… Die Milchstraße schimmert stumm und entrückend, aber so verlässlich wie einst

 

Zuletzt haben wir die Milchstraße intensiv und klar im Sommer an der Ardèche gesehen. Hier ist meist zu viel Staub und Streulicht in der Luft. Eigentlich war dort auch viel Umgebungslicht, und deswegen war ich umso überraschter, vors Haus zu treten und die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht zu sehen.

 

Da können wir hier auf Erden machen, was wir wollen, das bleibt.

Paulette schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Welch schöne weise Worte heute:

„Verliert euch nicht! (...) Die Tage und Nächte füllen sich schnell. Dann siehst du die Sterne nicht mehr und hörst nicht hin, wenn von Wundern erzählt wird. Und die Fantasie, die Träume und Hoffnungen, die das Leben mit sich gebracht hat, verlieren sich auch. Zwischen den Stühlen. Zwischen den Papieren und Anforderungen. Und du merkst nicht, dass du es bist, der verloren geht, mit Herz und Seele. Es gibt so vieles, was sich eben nicht zählen und berechnen lasst. Verliert euch nicht! Oder anders gesagt: Findet euch wieder. Die Aufgaben werden nicht verschwinden. Aber die Zwischenräume weiten. Dass genug Raum ist für dich. Wie Gott dich gewollt hat. Mensch mit menschlichem Antlitz. Mit einem Herz, das hüpft vor Liebe. Mit Seele, richtig Seele. Und wachsendem Mut, den Frieden auszurufen und dass ein guter Stern über allem steht. (...)“

Ja, ich will ..

...die Sterne sehen

...von Wundern erzählen

...Fantasie, Träume und Hoffnungen bewahren

...Herz und Seele spüren

...mich wieder finden

...die Zwischenräume weiten

...Raum für mich haben

...Mensch mit menschlichem Antlitz sein

...mein Herz vor Liebe hüpfen lassen

...meine Seele erspüren

...Mut wachsen lassen

...Frieden ausrufen

... in die Welt rufen: „EIN GUTER STERN STEHT ÜBER ALLEM!“

 

...Schaut an den Himmel (an den über und in euch) und entdeckt diesen STERN!!!.... Einen sternKlaren 1. Advent wünsch ich allen!

Schwarzwaldmädel schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Was für ein schöner Text!

Auch Quirinius schon im Alltagsstress, "umgeben von Papieren, Steuerlisten, Odnungsfragen und den Erwartungen der anderen".

 

Ich weite diesen Advent die Zwischenräume!

Dass mein Herz hüpft ☺.

 

Vielen Dank für diese Seite zum Beginn des Advents.

Allen einen guten ersten Adventssonntag.

Lara schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Volltreffer.

Ich betrachte das Foto. Sooo schön. Könnten Hand und Schreibtisch meines Vaters sein. Und meine.

Und dann der Text. Klar, deutlich, zu Herzen gehend. Vieles verliert man im Laufe des Lebens, z. B. Träume, Geschichten, Illusionen. Aber man kann auch wieder finden.

Da ist ein Kind mit Licht und Liebe und Gott und uns Menschen im Herzen. Vorbild.

Tobias schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Welch ein Beginn.

Keine Worte mehr.

Andreas schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Da erinnere ich mich, wie ich in höchster seelischer Not vor 19 Jahren zum Sternenhimmel aufblickte und diese Worte zu mir kamen:

 

Schwarzer Himmel, helle Sterne,

schweift mein Blick in weite Ferne,

saugt den Balsam in die Seele,

dass sie sich nicht mehr so quäle.

 

Infernalische Gewalten,

droben und im tiefsten Innern,

schattenmächtige Gestalten

machten doch mein Ego wimmern.

 

Viel Bewegung, Unruh, Hasten,

Treiben auf dem Erdenball,

Schleppen, Tragen mancher Lasten

unter diesem Sternenall,

 

das so unbeweglich scheint,

Ordnung hält seit Jahrmillionen,

über Generationen,

Blicke und Gedanken eint.

 

"Abstand", heißt das Zauberwort,

"damals und am fernen Ort..."

jetzt und hier in dieses Zimmer

dringt nur sanfter, milder Schimmer.

 

Andreas Schwarzkopf

 

 

Es war nicht das erste und nicht das letzte Mal, wie der Sternenhimmel mir Trost spendete.

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Eine Seele von einem Menschen, mit-menschlich sein...das will ich in mir wachsen lassen.

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

 

was für ein Text. So ganz treffsicher, wie das Leben ablaufen kann, wenn ich nicht immer wieder hinschaue und auf mich achte. Ein schöner Start in den Advent. Und eine schöne Brücke zum ALL mit seinen unendlichen Weiten - das gehört für mich auch zur Schöpfung.

Als ich das Kalenderblatt heute Morgen erstmals laß, da dachte ich als Erstes an das Buch "Der Weg des Künstlers" von J. Cameron, dass ich z.Z. lese. Die Grundaussage dort: Die menschliche Kreativität ist göttlich. Das sehe ich auch so. ich finde es wichtig, sich dafür Zeit zu nehmen.

 

Sehr erinnert hat mich dieser Text auch an die Weihnachten im katholischen Elternhaus, wo immer die Lutherübersetzung der Weihnachtsgeschichte gelesen wurde. ....als Quirinius Statthalter von Syrien war.....

 

Liebe Grüße

 

Johannes

 

Paulina schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

...auch ich bin beeindruckt von der Wucht des heutigen Kalenderblattes, das ja den Gedanken des gestrigen Textes weiterführt.

Für mich ist die wichtigste Konsequenz daraus, dass ich das vermeinlich Verlorene wieder finden kann...

...wenn ich mich auf den Weg mache, täglich, stündlich neu...

...mit Seiner Hilfe.

Genau.

 

Herzliche Adventsgrüße,

Paulina

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ach wie schön, dass sich mal jemand um Quirinius kümmert. Den kenn ich als Zungenbrecher schon seit Kindertagen, in denen wir Lukas 2 auswendig lernten.

 

Wer immer dieses Kalenderblatt verfasst hat, es ist so toll geschrieben, so flüssig und so kompakt - beides zugleich.

Es sind viele Zeilen, die es in sich haben an message.

Ganz besonders spricht mich an. „Dann siehst du die Sterne nicht mehr..“ (siehe gestern. Sternenhimmel)

Und die Zeile, die das Weihnachtsevangelium so beiläufig und genial einwickelt:

„…von jenem Kind, das gekommen ist mit Licht und Liebe und Gott und Menschen im Herzen…“

 

Danke!

 

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Danke für das Teilen deiner Sternenhimmel-Zeilen

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Bild und Text bewegen mich. Ich erinnere, wie ich die Hände meiner Schwester bis vor wenigen Wochen auf ihrem Sterbe-Weg gehalten habe. Zärtlich. "Mit einem Herz voll Liebe" wie der Text es heute nennt. Nichts Wesentlicheres hätte ich tun können und wollen als bei ihr zu sein.So ganz bei ihr sein, hieß auch bei mir sein.

Nun wieder im beruflichen Alltag fällt es umso schwerer, mich scheinbar so wichtigen Aufgaben im Außen zu widmen.

Der Satz : "Aber die Zwischenräume könnt ihr weiten" wird mich besonders begleiten; denn um diese Art des Menschsein geht es mir. Also meine Sinne öffnen um die Zwischenräume wahrzunehmen.

 

Euren Gedanken und Anregungen spüre ich gerne nach. Danke

 

Okka

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ja, die "Zwischenräume weiten", das klingt gut, wie eine gedehnte Zeit aus dem Weltraum genommen...und

eine Seele, die sich zwischen vielen Stühlen verliert, niemand, der das bedauern würde, das ist traurig!

Das Bewusstsein schärfen mit solch einem Text, das ist wirksam, sieht man auch an den vielen tollen Beiträgen und Gedanken bisher.

Ich mich merke mir die Zwischenräume und die Hände auf dem Foto, die könnten von meiner Omi sein, die schon lange nicht mehr hier ist, heute habe ich ihr Keksrezept verwendet, - nicht verloren gegangen!

Eule48 schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

...da wir jetzt zu zweit sind, fände ich es schön, dich in der Vorstellungs-runde zu lesen. Grüße von Eule48

Maidmarian schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Guten Morgen,

nach einem tollen Start mit den ersten beiden Kalenderblättern bin ich heute sehr zwiespältig, was den Text mit dem Tanzen betrifft. Vor ein paar Monaten hätte ich das noch so unterschreiben können. Nun denke ich an meine kranke Mama, die diesen Kalender auch geschenkt bekommen hat und die immer sehr gerne getanzt hat. Das wird sie wohl nicht mehr können und ich frage mich sorgenvoll, wie sie dieses Kalenderblatt aufnehmen wird. Ich hoffe in dem Sinne, dass die schöne Erinnerung daran überwiegt und nicht die Wehmut, dass sie es nicht mehr kann. Aber ich bin mir nicht sicher.

Ich hoffe, dass man hier auch solche Gedanken loswerden kann.

Liebe Grüße

Maidmarian

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Liebe Maidmerian,

Deine Worte bewegen mich, denn auch ich musste bei dem heutigen Text an meine Mutter denken.

Der letzte Vers, etwas anders übersetzt, stand vor nunmehr 5 Jahren über einer Anzeige nach ihrem Tod. "Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen "

Ich hoffe sehr, dass sie viel tanzt dort oben...

 

Was Deine Mutter bei dem Text bewegt, vermag ich natürlich nicht zu erahnen, mir persönlich geht es manchmal so, dass das Bittersüße von unwiederbringlichen Erinnerungen dennoch die Freude der erlebten Momente spüren lässt.

Wirst Du heute im Austausch mit Deiner Mutter sein?

 

fragt die suchende Wölfin

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

 

dieser Text freut den Tänzer. Ich kann diesen Text aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich bin inzwischen Rentner und pflege das Tanzen - mindestens 2 x pro Woche - immer etwas, uf das ich mich freue!! Auch wenn ich mal keine Möglichkeit habe zum Tanzen, so zehre ich in meinen Vorstellungen davon.

 

Für mich gilt:

ich werde tanzen, solange dies mir möglich ist.

Und ich denke, auch Menschen die krank sind und früher getanzt haben zehren evtl. heute noch davon. Wir kennen ja ihre Empfindungen, Gedanken und Träume nicht.

 

Liebe Grüße

Johannes

 

 

 

Tojak schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

ich musste bei dem heutigen Text an meine Mutter denken.

Der letzte Vers, etwas anders übersetzt, stand vor nunmehr 5 Jahren über einer Anzeige nach ihrem Tod. "Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir anzufangen "

Ich hoffe sehr, dass sie viel tanzt dort oben...

 

Liebe suchende Wölfin,

 

dabei muss ich nun wieder an meinen Vater denken, der dieses Jahr gestorben ist, sein Leben lang mit dem Bandonion (Tanz-)Musik gemacht hat und den ich mir nun gern im Himmel vorstelle, wie er den Engeln und anderen Interessierten mit Schneewalzer, Mitternachtstango und In the Mood aufspielt.

 

Das heute Kalenderblatt fand ich toll, habe es gleich meiner Frau vorgelesen, die aber beim Thema Tanzen schnell ungeduldig wurde und sagte: Nicht soviel schreiben, machen!

 

Viele Grüße

Thomas

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ich finde auf jeden Fall, dass Gedanken an Menschen, die nicht mehr so rüberkommen können wie dieses so anmutige Paar (!) hier einen Platz haben.

Vielleicht kann man die schönen Empfindungen ja in sich bewahren, vielleicht haben sie einen sogar geprägt?

Darüber sprechen finde ich auch gut, das hält sie lebendig. -

Für mich habe ich wieder einen dieser Zwischenräume aufgespürt, zwischen den Wünschen und Begehren einerseits und der Einsamkeit im eigenen ich, da liegt die Freiheit zum Sein und schöpferischem Tun.

 

Singerin schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ganz spontan dachte ich heute morgen beim lesen des Kalenderblattes an das wunderbare Lied nach Psalm 30:

Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mich geheilt und mit Freude umgürtet. Dir lacht mein Herz und will nicht verstummen. Dir will ich singen in Ewigkeit.

Auch toll vertont von Martin Völlinger youtube.com/watch?v=cRj9WgK3pvg

Haben wir gestern erst im Konzert gesungen, da können die Füße nicht mehr stillhalten.

Singerin

P. S. dieselbe Reaktion zeigt soeben auch mein Liebelingsmann

KaterinW schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen, den alten Schlager "Ich tanze mit dir in den Himmel hinein" habe ich schon öfters Menschen vorgespielt, die gerne dazu getanzt hatten aber nun nicht mehr können oder konnten. Freude an der Erinnerung ans Tanzen war oft Gegenstand von anschließenden Gesprächen.

Liebe Grüße, KaterinaW

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Es gibt nichts Gutes außer man tuuuuuuuut es: Tanzen!

Heute also erst mal Musik ausgesucht, eingelegt, und losgetanzt!

Tut guuuuuuut

 

Motto: Tanze in der Zeit, dann hast du in der Not.

 

Musikauswahl nach Tageslaune.

An wehmütigen Tagen zu wehmütiger Musik .... wehmütigen Tanz. Why not. Getanzter Seelenausdruck setzt mehr frei als rein gedachter, gegrübelter…

 

Was ich heute getanzt habe?

Reinhard Mey, Paradies, CD Einhandsegler

 

Im Wohnzimmer ist Fläche immer frei gehalten um jederzeit tanzen zu können.

Motto Nummer 2: weniger Zeug – mehr Tanzfläche

 

Inge schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ich finde es sehr schön, dass es einen Thread "Kalenderblatt des Tages" gibt. Ansonsten finde ich dieses Forum äußerst verwirrend,jedes Jahr wieder. Ich möchte mich einfach nur gerne über die Texte des Kalenders mit Anderen austauschen.

Schön wäre es wenn man einfach für jeden neuen Tag einen neuen Thread beginnen könnte.

 

Heute am 2.12. finde ich den Text sehr schön, nur das Foto dazu löst in mir einiges Unbehagen aus...

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ihr Lieben,

Mir gefällt das Tagesthema sehr gut.

 

Wenn ich tanze, dann geht es mir gut. Warum tanze ich dann kaum? Gilt die Ausrede, dass mein Partner nicht mitmacht?

Ich würde gerne in einer Gesellschaft Leben, in der Tanzen alltäglich ist.

Wo es statt Fitnessklubs Tanzangebote gibt.

Standardtänze, freier Tanz, Kreistänze, Ballett für alle. Gibt es nicht sogar Rollstuhltanzen?

Das schönste Erlebnis hatte ich mit bretonischen Spiraltänzen.

LG

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

@Inge

"Ich finde es sehr schön, dass es einen Thread "Kalenderblatt des Tages" gibt. Ansonsten finde ich dieses Forum äußerst verwirrend,jedes Jahr wieder. Ich möchte mich einfach nur gerne über die Texte des Kalenders mit Anderen austauschen.

Schön wäre es wenn man einfach für jeden neuen Tag einen neuen Thread beginnen könnte."

 

Liebe Inge, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe dasselbe schon in einigen Vorjahren ebenfalls geschrieben und vorgeschlagen, aber es blieb ohne wirksames Echo. Deshalb habe ich diesmal sofort mit diesem Pfad angefangen. Besser wäre in der Tat zu jedem Kalenderblatt einer, damit man auch Tage danach noch drauf zurückkommen kann und an dem Thema weiter sich austauschen könnte. Manchmal ergab es sich... Ich habe es aufgegeben im Forum mit zu strukturieren, und klicke halt in erst Linie hierher. Bleib dran. Wär schön.

 

Bildermacherin schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ich finde es sehr schön, dass es einen Thread "Kalenderblatt des Tages" gibt. Ansonsten finde ich dieses Forum äußerst verwirrend,jedes Jahr wieder. Ich möchte mich einfach nur gerne über die Texte des Kalenders mit Anderen austauschen.

Schön wäre es wenn man einfach für jeden neuen Tag einen neuen Thread beginnen könnte.

 

Heute am 2.12. finde ich den Text sehr schön, nur das Foto dazu löst in mir einiges Unbehagen aus...

 

Hallo Inge

als Neuling hier geht es mir auch so.

ich fände es gut, wenn es zu jedem Tag einen neuen Threa geben würde.

(viel zuviel Konjumktiv??)

Manchmal brauche ich etwas, bis ich die Kalenderblattseite lesen kann, und villeicht kann frau und man sich auch mal länger damit bechäftigen.

Das geht dann hier in diesem Thread sehr durcheinander,und dann trau ich mich nicht mehr was zu schreiben.

 

Und bei den andern Threads trau ich mich nicht so richtig ran - es wirkt auf mich oft nur für Insider - was bestimmt auch an mir liegt.

 

Und heute: ja da läuft Musik - richtig laut - außerhalb der Mittagspause, und dabei wird dann tanzend und singend das Wohnzimmer unsicher gemacht.

 

 

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen (Inge, Sternentrunken, Bildemacherin),

 

macht doch jeden Tag euren eigenen Pfad auf. Warum nicht?

Es finden sich bestimmt hier auch Leute, die sich da detailliert mit Euch austauschen.

Ich selber fühle mich im Moment in "Kalenderblatt des Tages" ganz wohl. Versuche, die Tagesblätter zu verbinden.

Kann mir aber auch vorstellen, in eigene Pfade zu den Tagesblättern

hineinzuschauen und zu schreiben.

Ich habe mir aber jeden Tag eine bestimmte Zeit gesetzt, die ich hier verbringe, um mich nicht zu verlieren.Iich schreibe deswegen auch nur

auf einigen, wenigen Pfaden.

Das Kalenderblatt ist meine Lektüre zum Frühstück - manchmal auch davor - das mache ich nun schon mehrere Jahre so.

 

LG

Johannes

 

Inge schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

@Inge

"Ich finde es sehr schön, dass es einen Thread "Kalenderblatt des Tages" gibt. Ansonsten finde ich dieses Forum äußerst verwirrend,jedes Jahr wieder. Ich möchte mich einfach nur gerne über die Texte des Kalenders mit Anderen austauschen.

Schön wäre es wenn man einfach für jeden neuen Tag einen neuen Thread beginnen könnte."

 

Liebe Inge, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe dasselbe schon in einigen Vorjahren ebenfalls geschrieben und vorgeschlagen, aber es blieb ohne wirksames Echo. Deshalb habe ich diesmal sofort mit diesem Pfad angefangen. Besser wäre in der Tat zu jedem Kalenderblatt einer, damit man auch Tage danach noch drauf zurückkommen kann und an dem Thema weiter sich austauschen könnte. Manchmal ergab es sich... Ich habe es aufgegeben im Forum mit zu strukturieren, und klicke halt in erst Linie hierher. Bleib dran. Wär schön.

 

 

Ich bleib dran! Allerdings habe ich nicht jeden Morgen die Zeit, hier zu schreiben, und wenn ich dann erst mittags hier reingucke dann haben meistens einige schon irgendwo was geschrieben zum aktuellen Kalenderblatt...Gibts hier jemanden der das übernehmen würde jeden Morgen einfach ein neues Thema aufzumachen mit dem Titel "Kalenderblatt xx.12.2019" ?

 

Das wäre echt hilfreich!

simchat schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

 

@ sternentrunken

 

Schön, dass wieder jemand meinen geliebten Reinhard Mey erwähnt.

Ich bin eine seiner größten Fans, kenne fast alle Lieder, kann einige auswendig und zitiere ihn bei vielen Gelegenheiten.

 

ABER : Tanzen nach seiner Musik - das kann ich mir nicht vorstellen, das ist mir ein Rätsel. Doch wie singt er so schön ?

> ... und ich komme zu dem Schluss, dass ich nicht alle Rätsel auf der Welt verstehen muss ... <

 

Einen schönen Abend

simchat

 

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

 

 

"ABER : Tanzen nach seiner Musik - das kann ich mir nicht vorstellen, das ist mir ein Rätsel."

 

Na, nichts einfach als das. grad wenn man alles in- und auswendig kennt. Sich einfach mit dem Körper der Musik hingeben oder dem Text, egal. ganz locker und frei, wie es gerade rauskommt. Ist bei jedem Mal wieder anders. Mal langsam, mal flott....

 

Tipp:

Wenn niemand zuguckt geht's am besten.

 

wenn "Töne funkeln, perlen und wie Sternenstaub aufweh'n… er rührt dich und er schürt dich und zerreißt dich Ton für Ton, bis du glaubst, dein Herz zerspringt an einer Freudenexplosion!

Gib mir Musik, gib mir Musik, gib mir Musik"

 

na, da KANN man doch gar nicht anders als Tanzen. Ich nicht.

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Oooch, was war ich heute morgen unlustig... so gar keen Lust auf Arbeit, aber so was von rüchwärts mich zum Tagewrk bewegt...

Dann das Kalenderblatt heute: Augustinus und tanzen, das machte mich neugierig und die Idee entwickelte sich: ha, ich tanze mich heute mit Leichtigkeit durch den anstrengenden Tag.

Nun bin ich wieder zuhause und - es swingt noch immer in mir...

Mache ich öfter, diese Freude und Leichtigkeit haben mich wunderbar getragen!

 

Es grüßt Euch

Üdrilla

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hi Üdrilla !

Schön deinen Namen zu lesen. LG.

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Liebe Mäandera,

Ganzmeinerseits

Rainbow schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Grüßt Euch liebe AndereZeiten Adventskalender AustauschFreudige,

Es wurde sich über die Organisation ausgetauscht.

 

Die 38 Kalenderblatt-Methode ist bietet Vorteile, ist gut.

So kann gezielt gelesen und geschrieben werden zu einem Thema, jetzt, morgen oder in drei Wochen. Konzentriert wäre es.

Für morgen 3. Kalenderblatt Stille Zeit.

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Wie faszinierend ist tanzen; diese Form der Bewegung tut mir gut. Viel zu selten suche ich sie auf. Viel zu oft bewerte ich meine rudimenteren Fähigkeiten. Und würde es gerne besser lernen. Viel zu oft begrenze ich mich.

Und wenn ich mich frei mache und Lasten ablege und mich wiege und schwinge, dann bin ich befreit.

 

Und wenn nicht im Himmel, wo sollte die Tanzleichtigkeit wohnen. Doch ich sollte hier einstweilen mehr üben.

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo Mäandere, das ist interessant mit den bretonischen Spiraltänzen, denn heute morgen dachte ich auch daran ,dass ich als Kind mit meinen Eltern in einem Hotel war, wo abends Kreistänze im Saal angeboten wurden.

Ich kann mich sonst an nichts aus diesen Ferien erinnern als an die Vorfreude auf diese Tanzabende, das hatte was von Glückseligkeit, die schwarzen Turnschlappen an und los in die Runde!..

Schönen Abend allen.

 

Mondlicht schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

 

mit dem heutigen Thema konnte ich erst nicht warm werden. Mir ging noch die Geschichte vom Quirinius durch den Kopf. "Die Aufgaben werden nicht verschwinden. Aber die Zwischenräume könnt ihr weiten." Wäre da nicht gerade Tanzen eine von vielen Möglichkeiten, Zwischenräume zu füllen und einen neuen Blick für die Aufgaben zu bekommen? "In aller Freiheit, im Schwingen und Springen bringt uns das Tanzen ins Gleichgewicht." Dann weiß ich wie ich den heutigen Abend ausklingen lassen werde.

 

Herzliche Grüße und a guats Nächtle

 

Mondlicht

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

 

gestern Abend nun also der dritte Aend, an dem ich tanzn war/werde in dieser Woche. Es tut gut - und das viele Tanzen/üben macht vieles leichter, freier, besser - trägt für mich zur Freude beim Tanzen bei.

Wirkich, es gehört zu den Zwiachenräumen, die ich mit Leben fülle.

 

Die "stille Zeit" ist der lebendige Gegensatz dazu. Ganz regelmäßig findet sie bei mir in der Tat nicht statt. Meist abends - kurz vor dem Einschlafen. Diese "stille Zeit" nichts tun: evtl. danken für den Tag meines Lebens, segnen - mich, meine Familie...nichts - Stille. Dies gehört auch zu den Zwischenräumen, die zu füllen sind.......

 

Liebe Grüße

 

Johannes

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Bereits den Namen der Autorin zu lesen erfreut mich! Da kommt bestimmt was Gutes, denk ich gleich beim Aufschlagen. Erinnert Ihr Euch... in einem anderen Kalender das Zitat aus ihrem Roman "Die hellen Tage".

Und sie spricht aus, was ich vor Jahren für mich irgendwann entdeckte: dass Advent und Stille nicht zusammengehen. Basta.

Ich fand es schon immer einen schönen Schmarren, von der "besinnlichen" Adventszeit zu reden. Die kann gar nicht besinnlich werden solange wir auch versuchen gesellschaftsfähig zu bleiben (Weihnachtsfeiern in Beruf, Ehrenamt... Grußkarten, soziale Aktionen, Räume schmücken, die Liebsten überraschen....)

Nachdem ich mal beschlossen hatte, keine Erwartungen mehr an Besinnlichkeit zu haben, war ganz viel Stress weg.

Und mit jedem Jahr werden Kinder und Patenkinder älter, backen selber und helfen beim Putzen und Schmücken.

 

Und inzwischen gilt bei mir:

Adventszeit ist das, was DU draus machst.

 

Wenn Stille, dann Stille, richtig Stille.

Wenn Betriebsamkeit, na dann los und richtig "wuhlen".

 

Zeitqualität sticht Zeitquantität.

 

Schönen Tag.

Und: ich bleibe auf diesem Pfad.

Habe mehr Zeit für Stille, wenn nicht überall im Forum herumsuchen muss.

 

 

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ich klicke die beiden Pfade an, die sich mit den Kalenderblättern beschäftigen und so habe ich deinen Beitrag, liebe sternentrunken, zum Kalenderblatt "Stille Zeit" entdeckt. An dem "Besinnlichkeitsschmarren" ist durchaus was dran, wie du sinngemäß formuliert hast. Und an der hohen Erwartungshaltung, die wir insgesamt an die Advents- und Weihnachtszeit haben.

Von daher bin ich der Meinung, dass "Stille Zeit" nur von dem Ritual leben kann: Siehe die "Adventsandachten" in unseren Kirchengemeinden! Da freue ich mich jedes Jahr darauf, einfach so in der heimelig beleuchteten Kirche zu sitzen und einem Orgelspiel, Gesang oder einem Textvortrag lauschen zu können ...

Nicht zuletzt mein über ein Jahrzehnt hinweg ritualisiertes Lesen des Adventskalenders von Andere Zeiten.

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

..."Stille Zeit" nur von dem Ritual leben kann: Siehe die "Adventsandachten" in unseren Kirchengemeinden! ..

Nicht zuletzt mein über ein Jahrzehnt hinweg ritualisiertes Lesen des Adventskalenders von Andere Zeiten.

 

da kann ich dir voll zustimmen!

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Na dann hier noch einmal:

 

Das Tagewerk beenden,

auskehren,

den Abend feiern!

 

Adventsabende insbesondere...

 

Besucht Euch mal wieder - hoffentlich seid Ihr zu Hause...

(Frei nach Karl Valentin)

 

Üdrilla

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Meine "heilige" und meist stille Zeit liegt am Morgen. Ich stehe früh auf, brauche viel Zeit für mich, ehe ich bereit bin in den Tag mit seinen Anforderungen einzutauchen.

Meist schreibe ich, um eine Weile bei mir zu sein, ohne Ablenkung. Und weite die Zwischenräume; das bekommt mir.Da wird es auch in mir still.

 

Advent zu lösen vom Anspruch übermäßiger Besinnlichkeit halte gleichwohl ich für realistisch. Diese Autorin lese ich auch so gerne...

 

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

So wunderbar, dass das Forum schreiben und lesen stille ist!

Stille Adventsgrüße

Üdrilla

 

P. S. Morgen ist Barbaratag - holt Euch verheißungsvolle Knospen ins Haus...

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Welche Zweige nimmst du?

 

Ich will es dieses Jahr mit Zweigen vom Apfelbaum probieren.

LG.

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Welche Zweige nimmst du?

 

Ich will es dieses Jahr mit Zweigen vom Apfelbaum probieren.

LG.

 

Forsythien gehen bei der trockenen Heizungsluft noch am besten, nach jählichen Experimenten...

 

Hab' es gut,

Üdrilla

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Genau, in eine heimelig beleuchtete Kirche gehen, Musik hören, das hab ich mir auch überlegt...

Hinein lauschen in die Stille kann ich auch am besten abends , das ist auch wie Dehnen der Zeit, wenn es mir gelingt, (nicht so oft) kommt dann ein großer Frieden und damit verbunden auch eine Dankbarkeit für alles "laute Leben" über Tag.

Gemeinsam mit jemand ganz bewusst Stille teilen, so wie im heutigen Text finde ich etwas sehr Kostbares , bei mir zu selten...

 

 

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

....sehr berührt mich der heutige Text; lässt mich denken an den "letzten Anstieg" den meine Schwester vor Kurzem bewältigt hat. Sie war eine "Wanderin" und am Ende kam bei uns Begleiter dieses Bild, dass sie nun ihre wohl schwerste Tour geschafft hat.

"Langt von heiligem Schmerz bezwungen

Still nach Gottes Brot und Wein"

 

Dass ihre Seele sich "dort" wo auch immer dies sei, Gott selbst sie speist, sie sich an dieser Speise laben kann, dass das Ringen überwunden ist, ist für mich tröstend.

 

Ich wünsche euch allen hier einen guten Tag, an dem sich Wunden sanft liebevoll pflegen lassen

 

Okka

 

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ich habe überlegt was das bedeutet, das Ringen mit den Engeln...

Danke für den Beitrag, liebe Okka, jetzt verstehe ich den Text viel besser!

...die Bilder von dem Schnee, der ans Fenster fällt und die dunklen Pfade fand ich besonders schön...

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Der Tag kommt. Ein zartes Gelb vergoldet das Frostweiß. Acht Uhr am Barbaratag. Guten Morgen miteinander!

 

Ein Winterabend: Vier Zeilen Wohlgefühl, sieben Zeilen ringen, eine Zeile Trost...

 

Bild: Taganai, Russland, südl. Uralausläufer, Nationalpark, Kontinentalklima, November bis April Schnee, etwa 100 Tage frostfrei, Wasserscheide zwischen Wolga (Eu) und Ob (Asien), Übergang vom borealen Nadelwald zum sommergrünen Laubwald, Fichten, Tannen, Kiefern, Ahorn, Ulmen, Linden, Otter, Wölfe, Bären, Elche

Taganai bedeutet "Stütze des Mondes" oder "Berg des jungen, aufsteigenden Mondes" (danke, wikipedia)

 

Einen erfüllten Tag wünscht

Üdrilla

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

@Eule

ich freue mich über deine Rückmeldung - Danke dir

 

@ Üdrilla

was du recherchiert hast klingt spannend und das Benennen des Text-Aufbaus bei der eine Zeile Trost bleibt, gefällt mir. Eine Zeile Trost nehme ich heute gerne zu mir.

 

Gute Nacht wünsch ich allen

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

erst jetzt kann jetzt kann ich mich heute hier melden - der Tag war ausgefüllt mit Terminen; auch schönen!!

 

@Okka

Dein Beitrag hat auch mir diesen Text näher gebracht. Heute Morgen als Lektüre beim Frühstück war der doch sehr sperrig für mich.

Ja, es ist wohl der Endpunkt am Ende des Lebens - nach Tanz und Stille.

 

Dieses, da hat jemand seinen Weg zu Gott geschafft, habe ich schon einmal erlebt. Bei aller Trauer, war da bei dieser Person auch Freude, dass der Weg von der Verstorbenen geschafft war.

 

Johannes

 

 

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Wie wohltuend, so kurz vor Mitternacht, eure Beiträge zu "Ein Winterabend" zu lesen!

Liebe Üdrilla,

danke für deine gut verständliche Bild- und Textbeschreibung!

Liebe Okka,

danke für deine berührenden Zeilen, die trotz des schmerzlichen Inhalts etwas sehr Tröstliches haben.

Eine gute Nacht euch und allen, die hier vorbeikommen.

Ikka

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Mut ist Vertrauen in etwas, das mich beschützt.

Merke ich mir. Zeit, mich wieder mehr zu trauen. Es beschützt mich ja.

Just do it!

 

Kommt gut behütet durch den Tag

Üdrilla

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

 

Dieses, da hat jemand seinen Weg zu Gott geschafft, habe ich schon einmal erlebt. Bei aller Trauer, war da bei dieser Person auch Freude, dass der Weg von der Verstorbenen geschafft war.

 

Johannes

 

 

Danke Johannes, für die Erinnerung der Freude im Schmerz.

Nachdem ihr letzter Atem verklungen war, empfand ich zunächst stark die Befreiung, dass dieses Ringen enden durfte. Und meine Schwester hat in den letzten Tagen zunehmend dieses Vertrauen ausgestrahlt, dass sie dort wo sie hingeht, eine neue Wohnung, einen gedeckten Tisch, eine willkommenheißende Hand erwarten wird.

 

Hier finde ich den Zusammenhang mit dem was Luise Rinser heute so sagt: Mut ist eine Form des Vertrauens. Nicht in die eigene Kraft, sondern in eine die uns beschützt. So habe ich dieses Vertrauen im Sterben wahrgenommen und ich möchte es leben in meinen Alltagen.

 

Okka

 

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

@ ikka

danke dir und einen schönen Tage.

Dein Name fällt mir auf ;-)

Nachtigall schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Genau mein Text heute...

Wilma schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Gefällt mir auch sehr gut. Nicht reagieren, sondern agieren. Und selbst wenn man nicht genau weiß, wie man konkret handeln kann, so kann man in jedem Fall mutig vorangehen. Starkes Bild.

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Guten Morgen zusammen,

 

die Kerze am Adventskranz leuchtet still...... heute ist nun ein Tag, da habe ich wieder Zeit, früh zu schreiben:

 

Danke Okka, nochmals für den Hinweis, dass Freude und Schmerz eng beieinander liegen. Ein wichtiger Gedanke bei aller Trauer, die auch sein darf, wenn es einen Menschen in seiner Einmaligkeit nicht mehr gibt.

 

Der heutige Text spricht mich sehr an. "Mut ist eine Form des Vertrauens" - werde ich mir merken - so habe ich das selber noch nie gedacht.

Für alles Pläne machen; sich im Voraus ausmalen, wie wer ragiert - und wenn es dann anders kommt? Pläne machen, Situationen ausmalen geben/gaben mir nur eine acheinbare Sicherheit. Mich engt das ein - keine Möglichkeit mehr, nach links und rechts zu schauen - auf die neue Situation zu reagieren.

 

Liebe Grüße

 

Johannes

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Vor allem, durchs Leben gehen und den möglichen Bedrohungen die Aufmerksamkeit widmen. Was ist denn das für ein Leben?

 

Gemäss dem Witz:

Leihen Sie sich Geld von einem Pessimisten.- Er erwartet nicht, dass sie es zurückzahlen.

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

"Mut ist eine Form des Vertrauens", das finde ich auch einen tollen Gedanken - das Singen eines Kindes im Keller, ein vor sich hin Summen beim Warten als Ausdruck eines Gefühls: Ich kann selbst was machen, und ich vertraue gleichzeitig darauf, dass es noch mehr helfende Kräfte gibt, die mich umgeben. und...@Mäandera, das finde ich auch: sich auf das Negative konzentrieren kann blockieren, die helfenden Kräfte zu mobilisieren und sich glücklich zu fühlen.

 

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Daran habe ich sogleich gedacht, als ich Luise Rinsers Text las und erst recht, als ich das geniale Bild betrachtete mit soviel Sparsamkeit und solch einer Aussagekraft!!! Ja, das Entchen kann schwimmen, mit ihm im Arm wird das kleine Mädchen nicht untergehen, es braucht nur den Mut zum eigenen Absprung. Wiederum ein Kalenderblatt, das mich sehr anspricht und ebenso auch eure heutigen Beiträge, die ich gerne gelesen habe.

Einen vertrauensvollen und mutigen Tag!

Ikka

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ja, jetzt wird es Zeit, liebe Okka, mich dir zu erklären, was meinen Nickname anbelangt: Ich habe diesen Namen mittlerweile verinnerlicht, weil ich unter "Ikka" (abgeleitet aus meinem wirklichen Vornamen) seit Jahren in einem anderen Netzwerk schreibe. Gewiss, es unterscheidet uns äußerlich nur ein Buchstabe ... aber ich denke, wir können beide gut bei unserem Selbst-Bewusstsein bleiben. Ich hoffe es auf jeden Fall sehr für dich und grüße herzlich.

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Wie oft musste ich schon mein Hasenherz fest in die Hand nehmen und einen Schritt wagen!

Schönes Bild und guter Merksatz: Mut ist eine Form des Vertrauens.

 

Schönen Tag allen

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Gewiss, es unterscheidet uns äußerlich nur ein Buchstabe ... aber ich denke, wir können beide gut bei unserem Selbst-Bewusstsein bleiben. Ich hoffe es auf jeden Fall sehr für dich und grüße herzlich.

 

....ja klar... mir gefällt´s...

 

Für meinen Forumsnamen "Okka" hab ich mich entschieden, weil ich diesen norddeutschen Namen sehr mag; er ist mir begegnet auf meinen mut- und vertrauensvollen norddeutschen Abenteuerwegen.

 

Hab nen schönen Tag

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Liebe Okka,

ich danke dir für dein Verständnis! Und ja, ich wusste nicht, dass "Okka" ein echter weiblicher Vorname ist. Sei weiterhin glücklich damit :)

Adventsgruß an dich von

Ikka!

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Und plötzlich ist die Weite ganz nah...

So eine wundervolle Überraschung, was freue ich mich über den Weitblick aus dem hohen Norden! Ganz herzlichen Dank an das Adventskalenderteam!

Und auch für "runter und rüber" von Iris Macke und Frank Hofmann - köstlich und wohltuend!

Danke!

Nikolausgrüße aus dem Südwesten

Üdrilla

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

... Und noch ein Nachtrag zu gestern:

 

Mein Mutmachsatz ist eine Bibelstelle:

 

Sei mutig und froh und lass Gott walten.

 

Euch allen ein Tag mit Weitsicht!

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Hallo zusammen,

 

das Bild mit seinen beiden Perspektiven gefällt mir. Dieser unendlich weite Himmel, in dem so viel zu sehen ist - ich muss nur genau schauen.

Aber der Text?????

 

LG

Johannes

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Sehr schön mit der Sternschnuppe!!

@Johannes, ich fand den Text auch erst irgendwie komisch, ganz anders als das Bild, welches zum Träumen einlädt.

Welche Verbindung gibt es da? Habe ich mich auch gefragt.

Für mich ist es glaub ich das Spiel, ich ziehe an der Karte, es erscheint etwas anderes, überraschendes...

und wenn ich beim Lesen meinen Blick weite, also hier den weiteren Weg der längeren Sätze wähle, auf die andere Seite hüpfe, dann erschließt sich eine völlig andere Bedeutung,

Sichtweisen auf spielerische Art verändern, das nehme ich heute mit.

 

sternentrunken schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Im letztjährigen Kalender war am 7.12. der Perspektivwechsel-Text von Iris Macke, der zuerst von oben nach unten, dann von unten nach oben zu lesen war. Der Text hat so richtig gezündet. Wende von Niedergeschlagenheit zu Hoffnung.

Heute nun - inhaltlich von Nikolaus inspiriert - ein neue Spielart dieser Textgattung. Interessant! Für mich wird hier sehr schön kontrastiert was Top-down-Denke ausmacht und was umsichtige vertikale Denke. Nach rechts und links zu schauen (buchstäblich wie auch sozial) öffnet Weitblick. Top-down-Denke landet letztlich mit dem Kopf im Sand. Auwa. Der Weitblick ist offensichtlich wesentlich univers-aller. Mit und ohne Teleskop.

 

Danke, Nikolaus!

...und: die Karte wird gleich weite-rgeschenkt.

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

@ sternentrunken: es spricht mich an, wie du den Perspektivwechsel beschreibst und auf die "Methode" schaust.

 

Mit solchen Schreibwegen experimentieren wir auch immer wieder in der Schreibwerkstatt. Manchmal erstaunlich was dabei entsteht, wenn man andere Formen wählt.

 

Den Text habe ich auch einige male gelesen. Inhaltlich bleibe ich hängen an:

 

"was ich besitze ist mein Verdienst" und

"was ich besitze ist ein Geschenk".

 

Nikolausabendgrüßlein

Okka

Ikka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Da bin ich doch eiskalt erwischt worden! Ich gestehe freimütig, in gewissen erhitzt gestimmten Augenblicken von meinem "sauer verdienten Geld" zu tönen ... nicht schön! Denn es ist nun einmal so, dass ich das Glück hatte, einen gradlinigen beruflichen Weg gehen zu können ohne Bangen um den Arbeitsplatz u.ä. Eine Kombination von eigenem erfolgreichem Schaffen und günstiger Lebensumstände. Und ich denke, es hat mit Dankbarkeit zu tun, beides zu berücksichtigen.

Von daher favorisiere ich die Perspektive: "Was ich besitze, ist ein Geschenk."

 

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Guten Morgen zusammen,

 

inzwischen hat sich mir der gestrige Text "Weitblick" auch erschlossen.

Oft habe ich ihn gelesen - auch langsam von links nach rechts.

 

@sternentrunken

Danke für den Hinweis mit dem "vertikalen Denken" - das hat mir den Zugang leichter gemacht.

@Okka

"Was ich besitze ist mein Verdienst" und "was ich besitze ist ein Geschenk" - über diese beiden Textstellen habe ich noch nachgedacht :

Klar, das Leben ist ein Geschenk - so ist mir alles, was ich brauche/besitze ein Geschenk!? - aber:

Ich mit meinem Geist und meiner Tat- und/oder Entschlusskraft trage

auch entscheidend zum Gelingen meines Lebens bei - "was ich besitze" finde ich daher auch in Teilen richtig. Gott will den Menschen als Partner - als Gegenüber - s.a. das Gleichnis von den Talengen usw.!!

 

Das heutige Kalenderblatt:

Das Bild: Sehr zart und zerbrechlich - der Text:

Zart - aucf die kleinen Dinge des Lebens achten - aufschreiben. Evtl.

als "Gefühlsenzyklopädie" - bei mir als Tagebuch - bewusst mehrmals am Tag.

 

Einen schönen Tag wünscht

Johannes

 

 

 

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Auch ich bin mit dem gestrigen Blatt noch nicht "fertig".

Was du ikka sagst über den eigenen "Einsatz für das was ich besitze" kenne ich auch. Und ich bin nicht immer sicher, ob ich das "mir erschaffene" genießen darf.

 

Und es geht mir ähnlich wie dir Johannes, dass ich meine Gestaltungskraft wertschätzen will. Verantwortungsvoll umgehen heißt für mich, immer wieder schauen, was ich teilen kann.

 

Das heutige Kalenderblatt gefällt mir sehr von der Gestaltung und das Zarte wirkt sehr.

Und ich habe begonnen,mich ein wenig schreibend zu beschäftigen.

Da werde ich den Tag über dran bleiben.

 

Einen den "Zwischengefühlen" nahen Samstag euch allen

 

Okka

Mäandera schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ihr Lieben,

Das Wort Heimatverwunderung erschliesst sich mir nicht ganz.

 

Wer hilft mir?

LG

Eule schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Vielen Dank Euch für die schönen Gedanken heute morgen zum Kalenderblatt von heute und gestern!

Eine Gefühlsenzyklopädie ...das ist eine tolle Idee!

Das hat mich an ein Buch aus der Musiktherapie erinnert, in welchem für jeden Zustand bestimmte Musikstücke empfohlen werden, -

wenn man Trost braucht und Klarheit: Joh. Seb. Bach

wenn man sich der Melancholie hingeben will: Chopin Nocturne..

will man an die Vitalität der Jugend anknüpfen: Mendelssohn...usw.

Jetzt werde ich mal auf die Suche gehen nach Wörtern...

Schönen Tag!

 

 

Wilma schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Was für ein wunderbares Kalenderblatt heute.. es gibt nicht nur die melancholisch/traurigen Gefühle sondern auch die beglückenden...

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Liebe Mäandera und Andere,

 

Heimatverwunderung - dazu kommt mir der Gedanke, dass ich Heimat immer wieder anders denken und anders erleben kann:

 

In mir...

Die Heimat, wo ich groß geworden bin..... die ich immer wieder neu erlebe, wenn ich sie besuche

Heimat dort, wo ich lebe....

 

Ich hoffe, du findest mit diesen Gedanken von mir einen Zugang zur "Heimatverwunderung".

 

Enkeltrost:

Geht es uns Großeltern nicht allen mehr oder weniger so, dass wir uns an den Enkeln/Enkelinnen erfreuen, die das leben weitertragen?

Mir geht es so - eine Folge davon:

Für sie war ich schon bei "Friday for future" - sie ist 3 und kann da noch nicht mitgehen.

 

Johannes

 

 

Elle schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Dieses Auf und Ab, Hin und Her der Gefühle kenne ich ein Leben lang. Und für mich finde ich diese Schwankungen gut. Mein Arzt wollte mit einer Tablette das Ganze ein wenig ausgleichend regulieren. Nach der Einnahme dachte ich, ich bin einfach nicht mehr ich, Eine unnatürliche Ruhe lähmte mich, ich habe die Tablette nie wieder eingenommen. Ich kenne viele Menschen, oft sehr feinfühlige, künstlerische, kreative, mit solchen Schwankungen und finde sie sehr interessant. Ich für mich brauche diese traurigen Momente genauso wie die glücklichen. Es ist immer ein Frage, wie gehe ich damit um. Musik hören, und zwar die richtige, ist hilfreich. Aber was tut der, der Musik nicht mag? Evtl. findet er in seinem Interessenbereich etwas anderes. Ein Wörterbuch zu diesem Thema fände ich sehr schön. Das heutige Kalenderblatt hat mich sehr angesprochen, ebenso wie das Bild dazu.

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Ihr Lieben,

Das Wort Heimatverwunderung erschliesst sich mir nicht ganz.

 

Wer hilft mir?

LG

 

Ich habe einiges an Verwunderung und Staunen in mir, wie ich sozusagen Heimat wieder gefunden habe: im allhintersten Schwarzwaldwinkel aufgewachsen, an der Enge des Tals und der Herzen gelitten, als Erwachsene die Weite des hohen Nordens und des Horizonts als Heimat gefunden und Geist und Herz gedehnt, durchwehen lassen. Dann deutlich später eher unfreiwillig zurück gekehrt und inzwischen, und hier ist die Verwunderung bei mir, so warm und heimisch geworden wieder im Süden, angelehnt an den Schwarzwaldrand, auf den Spuren meiner "jungen Mutter".

Beides nun in mir, die alte Heimat, die Familienverbundenheit und Geborgenheit in grünhügeliger Weichheit; ebenso die nordische offenhorizontige Weite. Guter Grund für mich zu staunen.

 

Liebe Grüße

Okka

Johannes schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Liebe Okka,

 

ein sehr schöner Beitrag über Heimat und wie Du die alte Heimat wieder gefunden hast.

Auch ich bin im Schwarzwald geboren und aufgewachsen.

Am Rande des Schwarzwaldes geblieben. Aber ich liebe auch die Weite des Nordens und das Meer.

Trotzdem mag ich auf die mächtigen Berge und die Schönheit des Schwarwaldes nicht verzichten.

 

LG Johannes

Okka schrieb am 30.11. 18:20:
Antwort auf KALENDERBLATT DES TAGES

Johannes, auf die Schwarzwaldberge möchte ich auch nicht mehr verzichten.

Ich vergesse nie, wie ich nach der ersten Zeit im Norden auf Urlaub zurückkam von der Insel und das Grün wiedergefunden habe. Erst da spürte ich, dass ich es vermisst hatte. Ich denke, ich ging fort um "sie", die Heimatverwunderung wieder zu finden.

 

Paulette schrieb am 30.11. 18:29:
Elfchen im Advent

Stern

von Bethlehem

Licht der Hoffnung

Es leuchtet noch immer!

Wunder

 

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Wunder

über Wunder

wer daran glaubt

ist ein glücklicher Mensch

meistens

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Wunder

des Lebens

jeden Tag neu

welch tiefe, unsagbare Freude.

Dankbarkeit

Paulina schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Dankbarkeit

für eine

Tasse Schokolade bei

Kälte und Wind: kleines

Glück

Lara schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Glück

heute empfunden

ein guter Tag

die erste Kerze brennt

Erwartung

Rauhreif schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Erwartung

Warten auf

Ein besonderes Miteinander

Freue mich hier zu

Sein

Paulette schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Sein

ich selbst

Mich nicht verstellen

So bin ich geschaffen

Einzigartig

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Einzigartig

der Weg

diese vergängliche Zeit

mit allen Sinnen begreifen

unverwechselbar

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Einzigartig

Dieses Forum

Jedes Jahr auf's

neu, freue mich dabei

Zusein.

 

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Unverwechselbar

jeder Einzelne

und doch Gemeinschaft

für diese besondere Zeit:

Advent

Paulette schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Zwischenräume

Neu zulassen

Sich nicht verlieren

Den guten Stern entdecken!

Finden

Eva schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Finden

Meinen Innenraum

Den Alltag lassen

Eine unendliche Minute Wunderland

Stille

 

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Stille

und nur

das Licht vom

Licht erleuchtet unsere Dunkelheit

Advent

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Advent.

Magische Zeit.

Deko, Lichter,Hektik.

Letzter Monat im Jahr.

Besinnlich.

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Besinnlich

dieser Morgen

still bei mir

und das ferne Licht

ahnen

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

 

Ahnen

was kommt

was sein wird

meine Ängste einfach loslassen

Gottvertrauen

Paulina schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Gottvertrauen

führt manchmal

dazu, mir auch

selbst vertrauen zu können

Beruhigung

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Beruhigung

dass Ihr

alle hier seid

und wir wieder gemeinsam

nachspüren

 

Paraguay schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Nachspüren

Dem Advent

Mitten im Hochsommer

Fern aller vertrauten Zeremonien

Innerlich

Reineke Fuchs schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

innerlich

ruhig werden

das wäre schön

mal sehn was wird

horchen

 

NordSüdWind schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Horchen

was ist.

Ist da was?

Mehr als du denkst -

Fülle

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Fülle.

Ist Glück.

Traurigkeit ist Leere.

Nötig ist das Zauberwort.

Wünschelrute.

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Wünschelrute

Gute Wünsche

für uns Alle

haben wir im Gepäck

Winterreise

Rose von Jericho ( Paraguay ) schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Winterreise

Diesmal Sommerreise

Anders ist das

Seele kommt dabei durcheinander

Kapriole 2

Rose von Jericho ( Paraguay ) schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Winterreise

Diesmal Sommerreise

Anders ist das

Seele kommt dabei durcheinander

Kapriole

Elisa-Marie schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

zusein

dicke Haut

einen Schutzpanzer anlegen

aber das Herz weint

Stillstand

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Stillstand.

Ausruhen, Kraftsammeln.

Neubeginn, Aufbruch, Zärtlichkeit.

Ich habe mich lieb.

Power.

Abi schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Stillstand

lauschend atemlos

weinendes Herz geborgen

zart umfangen in sanfter

Zuversicht

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Zuversicht

im Advent -

sind wir doch

eine Gemeinschaft mit begründeter

Hoffnung

 

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Hoffnung

soooo wichtig

sie trägt uns

wir dürfen sie niemals

aufgeben

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Aufgeben

wollte ich

schon so häufig,

Hilfe kam immer wieder.

Kraftquelle?

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Kraftquelle?

Ja, wo

Isse denn? Durchs

Haus tanzen und sie

Finden

Paulette schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Finden

statt Suchen

schon Picassos Motto

Ermöglicht mir einen Perspektivwechsel

Geschenk

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Geschenk

offene Türen

offene Herzen, alle

Perspektiven zulassen und mal

anschauen

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Geschenk

Aufgeben, Neubeginn,

Chance, Kraftquelle finden

mit Power auf Anfang

Staunen

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Geschenk.

Von Janosch.

O wie schön.

Ist Panama. Komm wir.

Finden...

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Finde

Mein Bett

Sooo gemütlich, kuschelig

Mit Bettflasche und Buch...

Heimelig

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Heimelig

meine Schwester

ruht neben mir

eingepackt auf ihrem Sofaplatz

Erinnerungen

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Heimelig

meine Schwester

ruht neben mir

eingepackt auf ihrem Sofaplatz

Erinnerungen

Schaf schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

... Erinnerungen,

dein Lippenstift,

Sherry, das Abaton,

leb wohl, im Himmel,

M. ...

 

 

 

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Mutter

dort drüben

ist es besser

hast du immer gesagt

hoffentlich

Johannes Stenz schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Rosenwunder

Dunklem Schoß

Der Erde entströmt

Ewiger Liebe Duft einer

Rosenblüte

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Rosenblüte

Sie blüht

Uns doppelt schön,

Im Dezember. Nochzeit und

Schonzeit.

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Schonzeit-

diese Freude

einem anderen zum

Licht werden zu können

Geburt

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Schonzeit

fürs Wild

und die Welt

muss weiter sich drehen

Unendlichkeit

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Unendlichkeit

wunderbarer Sternenhimmel

" Fürchte Dich nicht"

Mut kommt in mein

Herz

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Herz.

Sieht gut.

Ein empfindsames Herz.

Eine duftende,gebende Hand.

Rosenblüte.

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Rosenblüte

Noch rot

Wunderbar duftet sie,

Sogar im Winter ist sie

Wahrnehmbar.

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

wahrnehmbar

wahrnehmen, was

ist und annehmen

Ja sagen, vielleicht sogar

liebhaben

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Liebhaben,

niemand da,

Liebhaben beim Begegnen,

ein Lächeln, ein liebes

Wort.

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Wort

Für dich:

Kennen uns nicht.

Trotzdem Gottes Segen für

Dich

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Dich

Elissa danke

Gottes Segen auch

Für Dich und Andere

AufdiesemPfad :-)

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

AufdiesemPfad

Mit leichtem

Gepäck und Zuversicht

Fädeln wir Perlen auf-

Adventspretiosen!

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Adventspretiosen

ihr alle :)

täglich reich an

Kostbaren Momenten, Augenblicken, Chancen,

Tiefenwachstum

 

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Tiefenwachstum,

Liebes Apfelbäumchen,

Mit Deinen Wurzeln

In die Tiefe zur

Lebensquelle

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lebensquelle

in uns,

Durch Gemeinschaft gestärkt

Gleich Reisen - lebenslanges Wandern

AlphaOmega

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Omega

Fettsäuren sind

Das A und

Oh einer guten Ernährung

Leinöl

 

;)

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Leinöl

Mit Pellkartoffeln

Und Salat dazu

War ein leibgericht von

Opa

Jolina schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Opa

und Oma

für uns Kinder

wie ein zweites Zuhause

Wurzeln.

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Wurzeln

teils feingliedrig

teils grob, mächtig

wachsen immer Richtung Erde

Standpunkt

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Standpunkt

beziehen doch

die Überhitzung spüren

mich jetzt entschuldigen können

wahrhaftig

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Standpunkt

Sitzlinie, Liegefläche.

Was eine klitzekleine

Dimension doch ausmacht! Sowieso:

Zeit.

 

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Zeit

Manchmal lang

Manchmal zu kurz

Aber Zeit ist immer

Jetzt

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Jetzt

im Hier

und jetzt nicht

im Gestern auch nicht

Morgen

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

 

Morgen

ist heute

schon wieder gestern

Und übermorgen morgen gestern

Verwirrung?

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Verwirrung

das Herz

der müde Geist

irren sich im Unübersichtlichen

Gestrüpp

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Gestrüpp

So ein

Schönes Wort! Mit

Verlaub schreib ich's zum

Lieblingswort

 

Danke, Okka!

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lieblingswort

wärmt wie

warmer Vanillepudding wohlig

wenn wir es wieder

holen

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Holen.

Wir Wörter.

Aus dem Himmel,

Aus dem eigenen Bauch.

Wohlbehaagen .

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

holen

wir Bedeutsames

in unser Inneres,

können wir es weiter

geben

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Geben

wir weiter

woraus wir schöpfen

teilen uns einander mit

Wohlbehagen

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Wohlbehagen

Am abend

Nach langem Tag.

Jetzt kommen wir zur

Ruhe

Mondlicht schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Ruhe

schweigen müssen

fällt manchmal schwer

Ich platze vor Wut

innehalten

Abi schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Innehalten

und atmen

jedes Gefühl erlauben

vollkommen loslassen, das Unerträgliche

ertragen

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

ertragen

hab ich,

Frederick, all die

Wärme, Farben, Worte: mein

Mäusedichterertrag

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Mäusedichterertrag

Frederick, ich

mochte Dich, Du

Mäuserich; Wärme, Farben, Worte

Freiheit

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Freiheit

mir gönnen

inmitten allen Gebundenseins

Verantwortung für meine Gaben

tragen

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

tragen

und getragen

werden als Antwort

auf das Schenken der

Gaben

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Gaben

Zum Laben

Soll man haben.

Bienen sammeln in Waben

Raben

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

im Feld.

Schwarz, laut, fürsorglich -

und wir? Hektisch, gestresst,

Sozial?

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Sozial,

Das Miteinander,

Gerechtigkeit, teilen, Gemeinschaft,

Gegenseitige Achtung, sich wahrnehmen,

Solidarität.

Frieda schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Raben

Geheimnisvolle Vögel

Im Kinderbuch Gefährte

Freund der Kleinen Hexe

Klug

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Klug

intelligent, fürsorglich

sind die Raben

und übrigens richtig nette

Mütter

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Mütter

jeder Art

sind auch nur

Mensch sei dir selbst

mütterlich

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

mütterlich:

gebärend, nährend,

für die Kleinen sich

ganz verzehrend. idealtypisch. archetypisch.

menschlich

Kairos schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

menschlich

wurde Gott

im kleinen Kind

vor zweitausend Jahr - dennoch

nah

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Nah

sich nähern,

Nähe zulassen können

kennenlernen, lachen, Freude, Glück;

Beziehung

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Beziehung

Zieht an

Mir. Möchte manchmal

Ohne Gezerre sein. Jedoch:

Manchmal

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

feiern wir

mitten am Tag

ein Fest der Auferstehung

singen

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Singer

Nähmaschine schnurrt,

Fügt Teil um

Teil zusammen. Am Ende

Hose.

Mondlicht schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Hose

ein Geschenk

für meinen kleinen Sohn

Ich freue mich sehr

Anteilnahme

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

wie Jacke?

Singen-wie Lied,

mal laut, mal leise

Abenteueradventsreise!

Eloha schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

ANTEILNAHME

Ein Anteil sein.

Gemeinsam ein Teil sein.

Eins werden.

Bedingungslos

Susanne7 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Bedingungslos

Einander achten

Und wertschätzen, einfach

so wie wir sind

Traum

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Traum .

Zeit zum.

Träumen, Wünschen, Sehnen.

Und dann...Träume verwirklichen.

Los.

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Los!

Noch nicht :)

Zeit für mich,

bevor das Tageswerk beginnt

Schichtwechsel

 

 

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Abenteueradventreise

mit Euch

immer wieder gerne.

Wo führt es hin?

Gemeinschaft

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Gemeinschaft

gemeinsam ein

Teil werden, mutig

den Widrigkeiten des Lebens

trotzen

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Trotzen.

Nein sagen.

Da guckt der-

Andere blöd. Alle Achtung!

Respekt.

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Respekt

vor sich

und all den

Anderen, ein liebesvolles Miteinander

Geborgenheit

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

gestalten, genießen

gerne gemeinsam gehen,

allein sein können ohne

Einsamkeit

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

hatte eine Seite verpasst,

sorry,

war noch bei "Gemeinschaft"

 

 

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Einsamkeit

ist doch

sich verlassen fühlen

auch in der Gemeinschaft

schlimm

 

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

schlimm

der Grimmm

mit dem ich

ging und nicht wieder

kam

Zaunkoenigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Geborgenheit zum

Grimm, ward das

alles halb so schlimm -

Vergebung

 

 

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Vergebung

erfahren befreit

von Schuld und

Scham schwindet aus meinem

Herz

Frieda schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Vergebung

Befreit uns

Und wir wagen

Einen Neuanfang hier und

Heute

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Heute

Nikoläuse, gestern

Barbarazweige, morgen

Apfel, Nuss und Mandelkern,

Tageslichtlampe

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Tageslichtlampe

der gegenwärtige

Augenblick lässt sich

nicht festhalten, also lebe

jetzt

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Jetzt

Bloß keine

Katastrophengedanken! Sie bringen

Depressionen. Und vergesst nicht:

Singen!

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

singen

in allen

Tonlagen laut leise

sanft zaghaft und energisch

modulieren

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Modulieren,

Kekse backen,

Und dabei summen:

Fröhlich soll mein Herze

Singen

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Singen

kommt herbei,

singt mit mir,

mehr als Worte ein

LIED

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lied

Klingt nach

Lied mit Sehnsucht

Nach Gott nach Frieden

Singt!

Der Strandwanderer schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Singt!

macht hoch

die Tür auf!!

In unruhiger Zeit etwa

Ruhe

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Ruhe:

darf kommen

Kurz noch dem

Nikolaus helfen -Stiefel füllen

HeinzelmännchenarbeitBettschwere

 

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Herausforderung für

Elfchenschreiber und Elfchenschreiberinnen,

macht Spaß und gute

Laune

 

Paulina schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Laune

gut oder

schlecht - egal, Schlaf

hüllt uns gnädig ein

gemütlichewarmebiberbettwäsche

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

hüllt uns

gnädig ein. Schlaf!

Ob schlecht oder gut -

Egal!

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Egal,

sprach Sinterklaas,

Wir ziehen weiter,

bis jeder etwas bekommt,

Nikolausgrüsse

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Nikolausgrüsse

finde ich

heute morgen in

meinen Schuhen. Liebe Gaben

erfreuen!

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Erfreuend

Liebe Eule,

Dich früh zu lesen

Euch allen einen wundervollen

Tag

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Tag

mit Zwölfchen,

ich brauche Kaffee,

Mmmmhhhh, so frisch Gerösteten,

Handüberbrüht

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Tag,

er ist

noch etwas fern.

Das Dunkel muss weichen.

lichterhell

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Tag

regnet es

an Nikolaus, wird

der Winter streng, ein

Graus?

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lichterhell.

Und sauwohl.

So wünsche ich.

Euch diesen Nikolaus- Tag.

Beschenkt.

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Graus?

An Nikolaus?

Weitblick soll sein:

Geborgen unter den Sternen,

Halley!

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Halley

Kekse - absolut

ehrlich??? lockerer Biskuitteig,

luftige Marshmallow-Creme, mit Vollmilchschokolade

ummantelt

 

 

Lach!

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Ummantelt

Mit Vollmilchschokolade

Die Figur wird's

Danken die Kleider werden

Enger :-(

 

Enger

Aber lecker

Ist's schon, die

Vollmilchschokolade und andere Leckereien

Weihnachten :-)

Elissa schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Weihnachten

zu viel Süßes

tut nicht gut

hört mal auf mit

Naschen

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

Naschen

muss nicht

immer Süßes sein

darf auch herzhaft sein

Vielfalt

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Vielfalt

macht den

Anderen Advent aus.

Jedes Blatt ein Geschenk.

Danke!

Judith schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Danke!

Die Tiefe

durch das Teilen

von Freude und Leid-

berührend

Paulette schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Berührend

der Advent

viele schöne Begegnungen

Fühle mich oft beschenkt

Gnade

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Be -rührend:

Eure Authentizität,

Sich gegenseitig ermutigen,

Zuhören, stützen. Platz für

Menschlichkeit

Frieda schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Menschlichkeit

Andere lieben

Wie dich selbst

Der Himmel auf Erden

Möglich

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Möglich

zu teilen

was ich besitze

noch übe ich mich

Großzügigkeit

Sarah schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Großzügigkeit

Sich weiten

und Neune mal

gerade sein lassen. Loslassen

können

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Können

Nicht leicht

Schritt für Schritt

Neue Weggabelung - neue Türen

Lebensreise

 

 

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

können

Bücher die

einzige Medizin bei

zahllosen unbestimmten Seelenkrankheiten sein?

Ja!

Gwendolyn schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lebensreise

Ja, gerne

liebes Apfelbaeumchen mit

Dir, mit Euch, bin

frohgemut

Eule48 schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Ja!

Sagen wir

zu Jesu Geburt.

Was daraus geworden ist?

Sündenfrei

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Sündenfrei?

Leider nicht,

Das Mensch-Sein ist

Nicht Ohne- weiters Annähern :)

Kompliziert

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Kompliziert

Das Stricken

Meines Lebens: stets

Neue Muster, Knötchen im

Wollfaden...

Apfelbaeumchen schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Wollfaden:

Ariadne's Faden

war Theseus hilfreich

Gilt auch im menschlichem

Lebenslabyrinth

 

 

michael h. schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lebenslabyrinth

Ohne die

krummen Wege wäre

das Leben weniger (schmerzlich-)

schön

Okka schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Lebenslabyrinth

meditativ begehen

mich dem Weg

nach Innen durchlässig wach

anvertrauen

 

Üdrilla schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Anvertrauen,

Das-, dem

Adventsforum zur Freude.

Bin in Eile zur

Weihnachtsstadt!

 

 

 

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Weihnachtsstadt.

Dorthin werde.

Ich mit meinem.

Liebsten rauschen . Treffen zu.

Sechst.

Mondlicht schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Sechs

helle Strahlen

mit großer Leuchtkraft

Sie wärmen mein Herz

Weihnachtsstern

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Weihnachtsstern,

ein Stern

der wiederkehrenden Hoffnung,

Licht in dunkler Nacht.

Trotzdem.

Sarah schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Trotzdem

Dem Leben,

das echt ein

mieser Lump sein kann

trotzen

simchat schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

 

 

Trotzdem

ist es

zur Zeit nicht

sehr schön für mich

Dezember

Georgia schrieb am 30.11. 18:29:
Antwort auf Elfchen im Advent

Dezember

ist er

noch so grau

ein Licht anzünden, heller

Lichterschein

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Zauberglückmoosiger Garten

Eeeeennnnnnddddddlich ist es soweit!

 

Seit unendlich vielen Stunden verweile ich hier vor dem Tor zu unserem wunderbaren Garten und warte auf Euch alle. Die stattliche Rose , die das Tor zum Garten umhüllt, trägt noch zahlreiche Blätter. Und beim genaueren Hinschauen habe ich auf einigen von ihnen Namen entdeckt: Anya, die suchende Wölfin, alter Fuchs, simchat, crissybaer, Eisvogel, Seestern, Luna, Hasenfuß, Lynx, Linde, Phoebe, Sonne mit Fidibus, Vögelchen mit Bella, Mia-Maria. Also, all ihr Lieben, kommt zum Tor und lasst uns gemeinsam eine schöne Zeit des Miteinander beginnen.

Und natürlich freue ich mich auf viele neue Bewohner.

Ach, ich bin so ungedulgig.

 

 

 

 

 

 

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Spitzmaus,

 

nicht ungeduldig sein ~ nicht alle sind so flink wie Mäuse.

Ach, wie schön, Dich zu lesen.

Ich hab mich schon so darauf gefreut und ich bin auch gespannt, wer sich alles hier im zauberglückmosigen Garten einfindet.

Irgendwo zwischen den Büschen seh ich schon ein Lichtlein leuchten.

Einen schönen 1. Advent für alle

 

herzlichst simchat

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Guten Abend, liebe Spitzmaus!

Wie schön, dass Du die Pforte aufgestoßen und den Garten geöffnet hast.

Wie schön, Deine Ungeduld zu spüren, Ungeduld und Vorfreude, Erwarten und Suchen, all das gehört in den Advent und trägt zu seinem Zauber bei.

 

Aber auch erspüren von dem was ich erwarte, geduldig hinhören und und die Zeit abwarten können....

 

 

Danke für das Finden der Rose mit den vielen Blättern und Blüten.

 

Eine Blüte aber ist verblüht, Crissybaer durfte im Licht der Auferstehung am Osterdienstag sterben, hier im zauberglücksmoosigen Garten, der ihr viel bedeutet hat, wird sie in unserer Erinnerung bei uns sein...

 

Einen glücklichen Vorabend zum Advent allen Bewohnerinnen, den sichtbaren und unsichtbaren

 

Wünscht die suchende Wölfin

Die noch einiges zu tun hat...

 

 

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Verzeih simchat,

Wir haben gleichzeitig geschrieben, schön, Dich zu treffen!

 

Norgy schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

()

R I P [] Chrissybear...

Norgy schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

()

[] R I P Crissybear

Sternenzauber schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Die erste Geschichte war sehr schön. Ich freue mich auf eine schöne gemeinsame Zeit mit Euch.

Hansenfuß* schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Was für eine schöne Rose! Der Duft betörend, ihre Farben ein Rausch. Wie im Märchen ist sie aus dem Nichts gewachsen und umrahmt das Tor wie eine Einladung einzutreten. Wer die wohl gepflanzt hat? Ob die Spitzmaus ihre possierliche Nase in die Blüten gesteckt hat und die hüpfenden, gelben Pollen auf ihrer Nase nun den Kontrapunkt zu ihren unendlich tief schillernden, dunklen Knopfaugen bilden? Welches Geheimnis birgt dieser Garten in diesem Advent? Drinnen scheint alles zu changieren und zu glitzern, gütige Wärme ist zu spüren, heimelige Geborgenheit, Verbundenheit und zauberhafte Fantasie, die Zeit läuft langsamer, die Träume sind frei… seine Bewohner und seine Bewohnerinnen müssen wahrhaftig zauberglücksmoosig sein… Leider bin ich nur gekommen, einen lieben Gruß euch allen zu hinterlassen, eine lichtvolle Zeit zu wünschen und um eine Holztafel vor die Pforte zu legen. Ein letzter Gruß, der mir wichtig ist, um mich zu verabschieden.

 

 

farbspuren

 

labend

ruhst du

blauer falter

von augenblick zu augenblick

zitternd am kelch

purpurner blüten

- elfengleich

 

flügelschlagend

atmen

zarte glieder

seidenhaut

beschlagen

mit feinstem farbpigment

zeitreisend geprägtes ornament

- geheimnisvoll

 

düfte transzendieren

rein wie kinderseelen

halme wiegen im wind

schwirrend

erhebst du dich

durch flirrende Sphären

fliegst

im widerstand der membranen

- tanz des lebens

 

wirbelnd in der böe

schwärmst luftgetragen

farbenfroher falter

bindest bunte schleifen

in dein leben

immer höher

- sternenweit

 

nebel schleicht durchs land

verhüllt

die metamorphose

es bleibt

erinnerung

an duftgetöse, tanz und farbenrausch,

sturm und regentrommeln

- bewegungslos

 

in ehrfurcht, lob und adel

lege ich deine flügel hin

dein wesen aber schwingt

im rhythmus der zeit

behütet von dem

der dich erdachte

- farbspuren der liebe

 

 

 

landpommeranze schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

nichtsahnend... des Todes eingedenk.

 

guten Morgen!

welch wunderbares Gedicht!

 

mit einer Christrose in der Hand betrete ich achtsam den Garten.

Aha.. wie schön, endlich wieder hier zu sein.

Überall liegt noch der morgendliche Frost.

 

wenn ihr erlaubt, möchte ich sie in memoriam an chrissybär planzen. Wer hilft mir ein Plätzchen für sie zu finden?

 

langsam gehe ich die liebgewonnenen Wege. Erkenne Plätze neu.

Ja da, neben der großen Robinie mit Blick auf den Bachlauf stelle ich meine Laterne ab. Gedenke der gelebten Tage.

Einen guten Start in den neuen Tag und den Advent. Gott mit euch.

 

eure Landpommeranze

 

 

 

 

 

 

 

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

So; nachdem ich eine wundervoll heimelige Nacht in meinem kuscheligen Moosbett verbracht habe, tippel ich noch etwas schlaftrunken vor meinen Mäusebau. Herrlich ; der Garten liegt vor mir; dort hinten lugt der Weidendom durch die Bäume, die Oberfläche des Sees kräuselt sich ganz leicht und es liegt so ein wohlvertrauter , angenehmer Duft über allem.

Wie schön wieder von Euch zu hören; von dir, liebe simchat, von dir, liebe suchende Wölfin und von dir, lieber Hasenfuß. Auch Norgy und die Landpommeranze grüße ich recht herzlich.

Liebe Landpommeranze; einen idealen Platz für Crissybaer‘s Christrose zu finden; dazu fühle ich mich nicht so recht geeignet. Ich habe Crissybaer leider nur noch sehr wenig kennenlernen dürfen. Da kennen andere Bewohner sie viel, viel besser und wissen bestimmt , wo sich Crissybaer‘s Lieblingsplatz befindet.

Ich fände es schön, wenn wir ihrer noch einmal alle gemeinsam gedenken würden.

Lieber Hasenfuß, deine Worte und dein wunderbares Gedicht berühren mich. Doch dein Abschied? Ich hoffe sehr, es ist nur ein Abschied auf Zeit und nicht für immer. Ich würde so gerne mit dir durch den verschneiten zauberglückmoosigen Garten tollen - weißt du noch - wie zu Ostern, als wir alles in kunterbunte Farbnebel gehüllt haben und sogar etwas ameisisch gelernt haben. Die Erinnerung hieran zaubert mir heute noch ein Lächeln in mein Mäusegesicht.

Jetzt mach ich mich mal auf in Richtung Hütte. Die Fensterläden müssen beiseite geschoben werden, damit frische Luft einkehren kann und unser Garten aus seinem Schlaf wieder erweckt wird.

Ich wünsche euch allen einen ruhigen und gesegneten ersten Advent - den sichtbaren Bewohnern wie auch den unsichtbaren - und warte in warme Decken eingekuschelt auf der Bank der Begegnung auf das, was heute so kommen mag.

 

 

 

 

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Und dich , lieber Sternenzauber, möchte ich auch recht herzlich in unserer Mitte willkommen heißen.

Verzeih bitte !

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

 

Euch allen eine ruhige und erholsame Nacht ; seid behütet und beschützt und geht voller Vertrauen und Mut in die neue Woche.

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Leise fliege ich über den abendlichen Garten und freue mich, die Spuren vertrauter und liebgewonnener Wesen zu entdecken.

 

Möge es ein guter Weg durch den Advent und die Weihnacht werden.

 

Und jetzt *deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen für eine gute Nacht.

 

Schlaft gut!

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Leise schleiche ich durch den Garten.

Still ist es, und noch ganz dunkel.

Ein kalter, erfrischender, lebendiger Wind spielt mit meinem Fell - ich bin froh, dass es so dick ist!

 

Vertraute Pfade, Orte voller Geborgenheit, und doch neu und unbekannt, wie jedes mal, wenn der Garten seine Pforte öffnet.

Ich freue mich auf Begegnungen!

 

Liebe Landpomeranze, die Christrose ist wunderschön!

Einige Blüten sind schon weit offen und leuchten weiß in dieser morgendlichen Dunkelheit. Aber auch ganz viele Knospen, die noch voller Verheißung sind!

 

Wenn Du am Seerosenteich vorbei gehst, da wo das Wöööööhrlpuuuhl in der Felsennische blubbert, und dann dem leise gluckernden Bach zwei, drei Windungen weit folgst, dann kommst du zu einer Weide, die ihre Zweige weit über das Wasser streckt und ein schützendes Dach bildet.

Dort hat Crissybaer gerne gesessen. Vielleicht ist das ein Ort, um die Christrose zu pflanzen?

 

Liebe Spitzmaus, es ist schön, Deine kleinen Spuren zu verfolgen! Danke, dass Du hier bist!

 

Liebes Vögelchen, voll Freude hab ich gestern Abend Deinen federleichten Segen gespürt. Ich war ernsthaft in Sorge - ein ganzer Forumstag ohne Vögelchen? Das war beunruhigendungewöhnlich!!

Nun setzte ich mich an den Waldrand, von wo aus ich über die sanft abfallende Wiese bis zur Hütte mit dem zauberglücksmoosigen Dach schauen kann und sehe der Dämmerung bei der Lichtwerdung zu.

 

Habt einen Tag voller tanzender Momente

Wünscht die suchende Wölfin

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

...wünsche ich euch allen hier im Garten. Die Morgennebel lichten sich gerade über dem Seerosenteich; fast tänzeln sie im fahlen Sonnenlicht, das sich unmerklich immer weiter über den Wiesen und Bäumen ausbreitet.

Liebes Vögelchen, wie schön dich wieder hier anzutreffen. Und du, liebe suchende Wölfin, warst schon so früh unterwegs; da hab ich Faulpelz wieder noch in meinem Moosbett geschlummert. Wie ich erkennen kann, ist das Dach unserer leicht windschiefen Hütte mit leichtem Raureif überzogen. So werde ich nun hinüberlaufen und ein wärmendes Feuer im Kamin entfachen. Heißer Tee und ein paar Nüsse zum Knabbern stehen zum Verzehr bereit.Der gemütliche Schaukelstuhl lädt zum Verweilen ein; eingemummelt in die rotkarierte Decke lasse ich meinen Gedanken freien Lauf. Hupps; da muss ich doch wirklich aufpassen, sonst lande ich doch glatt ganz schnell wieder im Land der Träume.

 

Seid alle lieb gegrüßt von Spitzmaus und kommt gut durch den Tag .

 

 

 

 

Phoebe schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

…. am herrlich wärmenden Kamin.

Schön, dass wir uns hier alle wieder treffen. Ich freue mich auf die Zeit mit Euch!

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Etwas orientierungslos schleiche ich durch den nebelverhangenen, zauberglückmoosigen Garten, fern der realen Welt, die in diesen adventlichen Tagen zwar immer mehr bunte Lichter aufblitzen lässt, aber den so notwendigen Frieden auf Erden ganz weit in ihrer hintersten Schublade versteckt zu haben scheint.

Auf dem Weg hierher begegneten mir zwar viele Menschen, aber sie starrten alle angespannt auf ein kleines Ding in ihrer Hand und schienen ihre Umgebung überhaupt nicht wahrzunehmen. Fremd fühlte ich mich in ihrer Mitte, und überhaupt in der realen Welt mit ihren vielen Katastrophen und beunruhigenden Meldungen.

 

Dieser Garten hier ist das genaue Gegenteil, auch wenn der zarte Nebelschleier heute noch vieles verdeckt, was es zu entdecken gibt. Aber die himmelblauen Hoffnungsblumen zeigen mir trotzdem den Weg, so glaube ich, und ich versuche einfach mal, die gerade aufblühende Christrose unter der Trauerweide zu finden, um mich ein Weilchen Chrissybaer nah zu fühlen. Vielleicht entdecke ich dann ja auch noch das Mauseloch mit dem weichen Moosbett, wo die Spitzmaus wohnt, oder begegne der suchenden Wölfin. Vögelchens Segen zur Nacht hängt noch über mir in den Zweigen und wird mich ganz sicher auch durch den Tag begleiten.

 

Ja, dieser Garten ist schon ein ganz besonderer Ort, das weiß ich von früher. Aber Du musst Dir vor allem Zeit lassen, um die wohltuenden Bilder dieser Welt, fern von der realen, vor Deinem inneren Auge aufsteigen zu sehen und wirken zu lassen.

 

Ganz liebe Grüße an alle, die diesen Garten bevölkern und beleben

vom alten Fuchs

Lynx schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe sichtbare und unsichtbare Freunde im Garten,

auch ich freue mich, wieder durch das Gartentor mit dem Rosenstrauch treten zu dürfen. Wenn es im Sommer sehr heiß war, habe ich versucht, mir vorzustellen, wie es wohl jetzt im zauberglücksmoosigen Garten wäre.

Ich freue mich, auch endlich ein Erlebnis mit der Erinnerung an diejenige teilen zu können, die Schmetterlinge so liebte. Ich habe nicht viel von chrissybaer gewußt, aber das mit den Schmetterlingen. Und im Juli durfte ich in diesem Jahr einen Schmetterlingsgarten besuchen und habe an sie gedacht. Nur erzählen konnte ich das keinem, denn von allen, die ich kenne, weiß niemand von diesem Garten.

Wie schön darum, von euch allen zu lesen und auch das Gedenken zu teilen.

Viele liebe Grüße und eine gesegnete Adventszeit wünscht

Lynx

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Wunderbar; da hopst mein Herz in meiner Brust doch gleich ein wenig höher. Lieber alter Fuchs, du bist im Garten unterwegs und zwar ohne Tarnkappe. Und auch ihr zwei, liebe

Phoebe und liebe Lynx, seid wieder durch‘s Tor geschlüpft. Ich freue mich unbändig auf eine gemeinsame Vorweihnachtszeit hier in unserem Kleinod. Und ich glaub, niemand hätte treffendere Worte gefunden für das, was denjenigen erwartet, der sich auf den zauberglückmoosigen Garten einlässt, als du, alter Fuchs.

Die Sonne steht als gelborangener Ball am fernen Horizont; ein paar dicke , graublaue Wolkenfelder ziehen vorbei und langsam aber sicher wird es doch recht kühl. Ich drehe noch einmal eine kleine Runde um den Seerosenteich; der Wöhhrlpuhl blubbert verlockend in der

Felsnische; doch ein Bad zu nehmen - nein- das ist mir nun doch zu frisch.Hier und da vernehme ich ein leises Rascheln , gefolgt von leisen , fast heimlichen Schritten. Wer wohnt wohl noch hier im Garten ? Ganz egal; es ist einfach nur schön, dass dieses Fleckchen Erde in unserer Phantasie existiert. Ich werde ganz still, genieße den Moment und bin einfach nur glücklich.

 

 

 

 

Phoebe schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

… habe jede Menge Windlichter mitgebracht. Die verteile ich jetzt mal großzügig im Garten. So schön, wenn es überall flackert und tröstend leuchtet. Es ist gut, hier und mit Euch zu sein!

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Um auf andere Gedanken zu kommen, fliege ich noch eine Runde durch den schönen Garten - auf ein Bad hätte ich jetzt große Lust, aber ein bisschen muss ich noch trocken bleiben. Später vielleicht.

 

...

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Drehe jetzt noch eine Runde im Whööörl-Puul - und dann etwas tropfend *deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen.

 

Schlaft gut!

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... oder wie das Leben so ist !

 

Eben noch war da dieses wunderschöne Glücksgefühl in mir, das ich im Garten erfahren durfte; tja; und dann hatte ich im realen Leben gestern Abend noch ein riesengroßes Streitgespräch; ohne Vorzeichen; aus heiterem Himmel.

Stundenlang hab‘ ich wach gelegen, auch meine Tränen, die, glaub‘ ich zumindest, ganze Ozeane hätten füllen können , haben keine Ruhe in mir einkehren lassen.

Und dann der rettende Gedanke: der zauberglückmoosige Garten! Ich habe die liebevoll im Garten verteilten Windlichter betrachtet. Der helle Lichtschein; leicht flackernd - wie auch meine Stimmung gerade - aber auch beruhigend und tröstend. Und dann konnte ich sogar ein wenig schmunzeln, als ich Vögelchen beim mitternächtlichen Bad erblickt habe. Ganz langsam vollzog sich in meinem Inneren eine Wandlung; ich wurde ruhiger und bin dann mit diesen vertrauten Bildern - als schon die Morgendämmerung einsetzte -endlich eingeschlafen.

Danke an euch alle für diesen Garten und seid herzlich umarmt von

Spitzmaus

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Ach, liebe Spitzmaus, ich wunderte mich schon, wo all das Wasser herkommt, wo's doch heute laut Wetterbericht trocken sein soll.

Ein Streitgespräch am Abend braucht kein Mensch (auch sonst nicht).

Und dann nicht schlafen können, das ist gar nicht gut. Z.Zt. haben wir den schönen Garten hier, der tröstet mit all seinen heimeligen Ecken.

Dazu fällt mir folgender Text ein ~ von wem wohl? ~ ja, Reinhard Mey:

 

>> Wenn's Wackersteine auf dich regnet,

zähl die hellen Augenblicke,

zähl nicht deine Missgeschicke,

zähl, womit dich das Leben segnet. <<

 

In diesem Sinne ALLEN hier helle Augenblicke

simchat

Mäandera schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ich trete durch das Tor, zögerlich, und schaue mir den heimeligen Garten an. Ich komme wieder!

Phoebe schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

…. für den Reinhard Mey... die Melodie bleibt mir heute, zum Glück, als Ohrwurm. Sooo schön!

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Noch spät bin ich gestern abend, angelockt durch die vielen brennenden Lichter, die geheimnisvolle Schatten warfen, im Garten unterwegs gewesen. Ein unbeschreibliches Bild, das sich ganz zart mit einem Hauch von Sternenstaub mischte. Ich sah Phoebe schemenhaft zwischen den Lichtern auftauchen und auch das Vögelchen meinte ich in der Nähe des Seerosenteiches zu entdecken. Allerdings spürte ich auch, dass die Spitzmaus im realen Leben gerade viele Tränen vergoss. Aber als ich sie dann staunend und, wie es mir schien, auch ein wenig getröstet, im Garten auftauchen sah, bin ich ganz zufrieden nachhause zu meiner Füchsin geschlichen.

 

Wie einen riesigen Park mit uralten Bäumen, verwunschenen Seelein und Wiesenflächen, munteren Bächlein, aber auch beeindruckenden Felsformationen, so entsteht dieser zauberglückmoosige Garten immer wieder vor meinem geistigen Auge. Und heute morgen hat der über den Wiesen hängende zarte Nebelscheier auch noch abertausende winziger Tröpfchen auf die immerblühenden, himmelblauen Hoffnungsblumen gezaubert, und ein einzelner Sonnenstrahl lässt sie aufblitzen, gerade als ich mich aufmache zur Hütte unter dem zauberglückmoosigen Dach, wo im Kamin ein wärmendes Feuerchen brennt. Wer das wohl angezündet haben mag???

 

4 dicke, rote Kerzen stehen auf dem grob gezimmerten Tisch in der Ecke und eine davon schickt mir bereits freundlich ihr warmes Licht entgegen. Gleich daneben sehe ich ein abgegriffenes Buch liegen, das mich sofort lockt, darin zu blättern, und ich finde schon bald einen Text von Helmut Breit, der mir so gut gefällt, dass ich ihn gerne mit Euch allen, die Ihr diesen Garten aufsucht, teilen möchte:

 

Gottes Ebenbild entdecken,

dem anderen zulächeln,

ihm die Hand reichen -

Zärtlichkeit.

 

Zur eigenen Meinung finden,

doch in Güte Schwächen wahrnehmen,

aber nicht zurückschlagen -

Verständnis.

 

Miteinander reden,

das erste Wort wagen,

zuhören,

die Türe offen halten -

Toleranz.

 

Lasten mittragen,

Vorurteile abbauen,

nicht auf meinem Recht bestehen

und doch das Recht bewahren -

Gerechtigkeit.

 

Verbitterungen nicht wachsen lassen,

lachen können über mich selbst,

nicht über den anderen,

die Wahrheit erkennen,

aber mit Liebe weitergehen -

Ehrlichkeit.

 

Gott entdecken, bei mir.

 

Ganz liebe Grüße an alle hier

vom alten Fuchs.

 

Mäandera schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Der Text ist wahrhaft grossherzig, Alter Fuchs.

LG.

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

sehr sehr schön, lieber alter Fuchs ~ sowohl der Text als auch die wunderbare Schilderung unseres trostreichen Gartens.

 

herzlichst simchat

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ein schöner Text, lieber alter Fuchs, danke dafür!

Ja, auch ichh freue mich darüber Dich und Deine vertrauten Spurn hier im Garten zu sehen.

 

Ich sehe und freue mich auch über die Kerzen, die brennen, sowohl über all die Windlichter gestern in der Nacht als auch über die dicken roten Kerzen in der Hütte.

 

So ganz angekommen bin ich noch nicht im Advent.

Ob die Textstreifen vom Wörterbaum recht haben? Advent und Stille Zeit passen nicht zusammen?

 

Oder ist unser wandeln, wortmalen, verborgenes-entdecken gerade so etwas? Stille Zeit?

 

Liebe Spitzmaus, ich fand es so wunderbar, wie Du den Weg der "Stillung der Tränen" beschrieben hast - und ich habe ich gefreut, dass Du Erleichterung gefunden hast.

Ich kann Dir gerne anbieten, Dich in meinen buschigen Schwanz zu kuscheln, keine Angst, er ist auch gut in der Lage Tränen aufzufangen, falls doch noch welche nachkommen...

 

Noch eine Stunde, dann kommt schon die Dämmerung, ich will sie nutzen und spazieren laufen...

sagt die suchende Wölfin

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Habt ihr eben den heißen Windhauch gespürt? Tropisch hat er sich angefühlt...

 

Der kam aus meiner Höhle und war ein Gruß meines größten Welpen, der gerade ein Jahr in Tansania verbringt.

 

Kostbare Momente, wenn ich, wie eben, mit ihm telefoniere...

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... so langsam seinem Ende zu. Die Sonne verschwindet noch nicht so ganz am Horizont; sie schickt immer noch ein paar Strahlen. Ganz so als wollte sie uns nicht verlassen; und das verheißungsvolle Abendrot im Hintergrund lässt erahnen, dass morgen wieder ein strahlend-gelber Himmelskörper unseren Tag erhellt.

Hab Dank, liebe simchat, für den Text von Reinhard Mey; wie auch Phoebe hat mich die Melodie durch den Tag begleitet. Und liebe suchende Wölfin - zwar sind meine Tränen versiegt - doch in deinen buschigen Schwanz kuschel ich mich nur zu gerne. Ich bin nämlich eine „große Kuschelmaus“. Ja, und dir, lieber alter Fuchs, möchte ich einen weiteren Namenszusatz verleihen: „weiser“alter Fuchs! Dein Text , den du hier mit uns teilst, ich weiß nicht wie oft ich ihn nun schon gelesen habe. Ich sage an dieser Stelle einfach nur DANKE .

So ganz untätig war ich heute denn doch nicht. Hasenfuß hatte uns ja eine Holztafel mit einem „Schmetterlingsgedicht“ vor‘s Tor gelegt. Diese habe ich nun unter die drei Sommerflieder gestellt, die wir im Frühjahr für Crissybaer gepflanzt hatten. Ich denk, das ist ein passender Ort dafür.

Mittlerweile setzt die Dämmerung hier im Garten ein; die Spatzen, die vorhin noch so frech miteinander geschäkert haben, sind verstummt und aus Richtung der großen Herbstblumenwiese weht ein feuchter, erdiger Geruch zu mir hinüber. Aus dem Schornstein unserer Hütte steigen leichte Rauchwolken auf. Und da ich eine sehr neugierige Spitzmaus bin, mache ich mich auf den Weg, um zu schauen, wen von euch Lieben ich dort antreffen darf.

 

Ich wünsche uns allen eine friedvolle, ruhige Nacht

Spitzmaus

 

 

 

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Gerne kringele ich mich vor dem Kamin in der Wärme des Feuers zusammen und lasse den Tag ausklingen

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Vorsichtig stupse ich das Gartentor auf. Hier verbrachte ich in einer anderen Haut früher viel Zeit - vertraute, intensive Begegnungen erinnere ich und phantasievolle Spiele, Verrücktheiten, gemeinsames Lachen und Trauern, aber auch eine große Verletzung. Eine Träne kullert mir aus dem Auge. Darin spiegelt sich kurz das Bild meines früheren Charakters: eine Frau, früh grauhaarig, sie baumelt mit den Beinen, während sie auf der Wolkenschaukel dem Himmel entgegen fliegt - Granitbös entgegen, den die Drachenreiterin lenkt...

Ich fange das Rinnsal vorsichtig mit meiner großen Zunge auf und verwahre meine Erinnerungen sorgsam in meinem Bauch. Hier sind heute schon genug Tränen vergossen worden.

Schritt für Schritt erspüre ich den Boden nun mit Hufen. Das fühlt sich ziemlich anders an, fremd und wackelig. Puh, geschafft! In der Hütte verschnaufe ich erstmal neben dem Feuer. Danke für die schönen Texte heute. Ich lausche ihrem Echo, das die dicken Balken sich zuflüstern. Das konnte ich mit Menschenohren nie hören. Spannend, spannend... “Wen ich wohl wiedersehe und ob sie mich erkennen?“, fragt sich

das scheue, aber auch ein bisschen neugierige Reh

 

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Willkommen scheues Reh!

Auch wenn eine Wölfin im ersten Moment nicht die richtige Begleitung für ein Reh, ein scheues allzumal, sein mag, so lade ich Dich doch gerne ein Dich nieder zu lassen.

 

Lass die neue Haut an,wenn Du Dich wohl in ihr fühlst und sei unter der Haut oder ihr oder durch sie die, die Du sein möchtest.

 

Bei der Wandlung von zwei zu vier Beinen kann es leicht dazu kommen, dass Du Dich verzählst, die Beine in Tödder kommen, wie man in meiner Heimat sagt und Du stolperst.

Aber später bieten vier Beine viel Freiheit, da spreche ich aus Erfahrung!

Wenn Du Dich hinlegt, sei vorsichtig, da, in meinem Schwanz schlummert eine Spitzmaus, sehr klein, aber mit großem Herz.

 

Liebe Spitzmaus, Ich vergaß vorhin zu sagen, dass ich die Idee, das Gedicht zu den Schmetterlingsfliedern zu "pflanzen" ganz wunderbar finde!

Mich hat das Gedicht sehr berührt und ich lese es auch immer mal wieder.

 

Ich lege einen kleinen Segen, verpackt in die Blätter der Hoffnungsblumen, bestäubt mit etwas Sternenstaub auf die Fensterbank. Für Dich, Vögelchen, denn ich liebe Deinen Abendsegen! Hoffentlich findest Du ihn

 

Wünscht sich

die suchende Wölfin

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Herzlich Willkommen, Du scheues Reh ~

 

die Sehnsucht nach dem Garten und die Neugier sind wohl doch größer als die Scheu. Was für ein Glück ~ uns würde einfach etwas fehlen.

 

Such Dir ein schönes Plätzchen und gib ab und zu Deine Gedanken zu Gehör.

 

Und liebe Spitzmaus nicht wieder sooo weinen, bringt nichts.

 

Noch einen schönen Abend ALLEN und eine erholsame Nacht ~ Vögelchens Nachtritual kommt ja vielleicht auch noch

 

simchat

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Mein abendlicher Rundflug durch den stillen Garten.

 

Aber halt: Was sehe ich denn da? Da auf der Fensterbank das sieht ja aus wie ein kleiner Segen. Und ist da mit Sternenstaub "für Vögelchen" draufgeschrieben? Das ist ja lieb?

Und hier duftet es nach Hund? Ach nee, nach Wolf, genauer nach Wölfin :-))). Danke, liebe suchende Wölfin, für den schönen Segen. Den nehme ich jetzt mit in mein Nest in der WG.

 

Aber vorher noch *deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen für eine gute Nacht mit guten Träumen.

 

Schlaft gut!

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

... für den herzlichen Empfang, liebe Wölfin und Simchat. Ja, wackelig auf den Beinen trifft es ziemlich gut. Ich fühle mich wie das zauberhafte Pferd in Rapunzel frisch verföhnt, so oft wie mir schon die Beine in alle vier Richtungen entglitten sind.

Danke dir für den lieben Segen, Vögelchen.

Gute Nacht!

Phoebe schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

… gerade eine kleine Pause genutzt, um eine Runde in diesem zauberhaften Garten zu drehen. Ob sich der Nebel heut noch lichten wird? Aber in diesem Zwielicht hat der Garten auch etwas Besonderes…. Dabei kamen mir immer wieder die Zeilen in den Sinn, die uns der alte Fuchs gestern geschenkt hat. „Gottes Ebenbild entdecken, dem anderen zulächeln,

ihm die Hand reichen - Zärtlichkeit.“…. wie schön, diese Vorstellung…. „Zur eigenen Meinung finden, doch in Güte Schwächen wahrnehmen,

aber nicht zurückschlagen - Verständnis.“ Ich habe mir den Text notiert – für „schlechte“ Zeiten…. „Miteinander reden, das erste Wort wagen, zuhören, die Türe offen halten - Toleranz.“ Und kann die Zeilen fast auswendig… „Lasten mittragen, Vorurteile abbauen, nicht auf meinem Recht bestehen

und doch das Recht bewahren - Gerechtigkeit.“ Aus der Hand in den Verstand, wie ich oft sage… „Verbitterungen nicht wachsen lassen,

lachen können über mich selbst, nicht über den anderen, die Wahrheit erkennen, aber mit Liebe weitergehen - Ehrlichkeit.“ Ein Text, der mich sofort ganz intensiv berührt hat. „Gott entdecken, bei mir.“ Vielen Dank dafür. Habt einen guten Tag, alle zusammen!

 

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ein scheues, aber auch ein bisschen neugieriges Reh nach langer Zeit einmal wieder im zauberglückmoosigen Garten?

Na, erst mal herzlichen Glückwunsch, dass Du Dich her getraut hast, liebes Reh, und auch von mir ein herzliches Willkommen.

 

Du weißt sicher längst, dass hier im Garten eine andere Zeitrechnung gilt, als in der realen Welt. Den zauberglückmoosigen Garten gibt es zwar schon eine ganze Weile, aber ursprünglich hieß er mal der unmögliche und war schon damals ein ganz besonderer mit seiner einzigartigen Wolkenschaukel. Ich habe ihn noch kennengelernt und immer sehr gerne besucht. Seine, in der Phantasie gemalten Bilder steigen sogar manchmal heute noch in mir auf, und ich bedaure, dass die Menschen, die ihn damals bevölkerten, den unmöglichen Garten irgendwann nicht mehr aufsuchten, weil die Zeit wohl reif dafür war. Alles hat seine Zeit, so steht es schon in der Bibel, und wir müssen halt loslassen lernen,auch wenn uns das Loslassen von etwas besonders Schönem oft schwerfallen mag.

 

Oh je, verzeiht, nun bin ich glatt ins Philosophieren gekommen, aber wer Du bist, liebes Reh (oder einmal warst), das habe ich dabei leider noch nicht herausgefunden.-

 

Ich setz mich nun noch ein Weilchen auf die Bank der Begegnung (heute mit der wunderbar beheizbaren Decke) und denke an Euch, die Ihr diesem Garten wieder Leben eingehaucht habt.

 

Kommt gut durch den Tag, und seid lieb gegrüßt

vom alten Fuchs

 

 

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Oh alter Fuchs!

Du sitzt auf der Bank der Begegnung in der Sonne! Das ist schön. Da hocke ich mich sehr gerne neben Dich und nehme sehnsüchtig und fast schon etwas gierig die Sonnenstrahlen in meinem Gesicht wahr. Sie fehlt mir, die Sonne...

 

Danke, dass ich Deine Gesellschaft hier in Frieden genießen darf

 

sagt

die suchende Wölfin

die angeregt durch Phoebe sich noch mal die ein oder andere Gedichtzeile durch den Kopf gehen lässt...

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Sich auf der Bank der Begegnung zu treffen, ist einfach schön.

Vielleicht müssen wir mal zusammen rufen, wo all die anderen sind.

 

Und ich finde auch, dass der alte Fuchs ein weiser Fuchs ist und deshalb "musst" Du doch philosophieren, also entschuldige Dich nicht dafür.

 

Hier ein Text von Spilling-Nöker.

 

Ich danke dem Leben,

dass es mich,

so wie ich bin,

gewollt hat.

Deshalb will ich in mir

die Aufgabe erspüren

und entdecken,

die mir ins Herz

geschrieben ist,

um mit meiner nur mir

eigenen Wesensart

Segensreiches

in die Welt hineinzulieben.

 

 

 

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... ruf ich euch allen entgegen, die sich heute schon so zahlreich im Garten tummeln.

Liebes scheues Reh, gestern Abend durfte ich dich ja schon kennenlernen; aber höchstwahrscheinlich hast du mich gar nicht wahr genommen. Wohlig und gut geschützt - verborgen im buschigen Schwanz der suchenden Wölfin - habe ich dich angeblickt; deine großen dunklen Augen haben sich aufmerksam in unserer Hütte umgeschaut; ein wenig Traurigkeit lag in deinem Blick. Aber vielleicht hat da das flackernde Licht des Kaminfeuers mir einen Streich gespielt. Egal; auch ich möchte dich ganz herzlich in unserem Garten willkommen heißen; wir sind hier zwar eine bunte Schar, die im realen Leben wohl nicht so gut zueinander passen würde; doch das spielt im zauberglückmoosigen Garten überhaupt keine Rolle. Wenn du uns alle auf einen Blick sehen möchtest, dann schau dir das Puzzlebild an, das über‘m Kamin hängt. Darauf sind wir alle zu sehen.

So; endlich bin auch ich mit meinen kurzen Mäusefüßen an der Bank der Begegnung angekommen. Wie schön, dass sie so groß ist, da haben wir alle Platz. Tja, und die beheizbare Decke, dieses Wunderwerk der Technik, ist auch eine tolle Sache.

Hmmh, die strahlende Sonne am hellblauen Himmel wärmt mein Näschen und in der Ferne ist ganz blass und verschwommen das Meer zu erkennen. Höre ich den Wellenschlag oder bilde ich ihn mir nur ein? Nun, ihr sitzt ja neben mir; hört ihr‘s auch ?

Ich genieße unsere Gemeinschaft hier auf dem Bänkchen und ich glaube, mir fallen gleich die Augen zu. So ein Mittagschläfchen käme mir jetzt ganz recht.

Bis heute Abend

Spitzmaus

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Es war ein gutes Gefühl, dass ich auch über Tag einige Gartenbewohner und -besucher zu mir auf die Bank der Begegnung gelockt habe. Danke, liebe suchende Wölfin, dass Du gekommen bist, und Danke liebe simchat, auch für den guten Text, den Du mitgebracht hast.

Ein Weilchen hat es gedauert, bis ich gemerkt habe, dass auch Du, liebe Spitzmaus, in meinem Fell herumgekrabbelt bist.

Wie gesagt, es war ein gutes Gefühl, Euch zu spüren und die winterliche Stille miteinander zu teilen, ohne viele Worte. Ganz besonders schön fand ich, dass sich noch ein einsames Rotkehlchen über uns in den Zweigen bemerkbar gemacht hat und mit seinen wunderbar klaren Gesangsstrophen unser aller Herzen berührte.

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Ein schöner Tag hier im Garten neigt sich seinem Ende zu. Des Rotkehlchens Gesang, lieber alter Fuchs, klingt noch in meinen Mauseohren nach. Ach, wie gemütlich und friedlich war unser aller Zusammentreffen heute auf der Bank der Begegnung. Auf dem Rückweg ist mir vom Wörterbaum noch ein Blatt vor die Füße gesegelt, das daran erinnert, dass heute Barbaratag ist. So habe ich vom alten, weitverzweigten Kirschbaum,in dessen knorrigen Wurzeln ich meinen Mäusebau eingerichtet habe, flugs noch ein paar Zweige abgeschnitten. Sie stehen nun in der Hütte auf dem Fensterbrett und entfalten hoffentlich bis Heiligabend zart-rosa Kirschblüten.

Ich wünsche euch allen - ob sichtbar oder unsichtbar hier unterwegs - eine gesegnete Nachtruhe und bin in freudiger Erwartung auf den morgigen Tag im „Paradies der Phantasie“; unserem zauberglückmoosigen Garten.

Spitzmaus

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ihr Lieben!

Es ist so schön, hier liebevoll aufgenommen zu werden. Jaaa, das Puzzlebild über dem Kamin. Dort sitze ich noch in meiner Menschengestalt links unten...

Mein Nachtlager habe ich gestern unter dem alten Schlafplatz in der Hütte aufgeschlagen. Der Stoff war mir Baldachin.

So, lieber alter Fuchs, nun weißt du, dass wir gute alte Bekannte sind. Meine Sehnsucht nach diesem verwunschenen Ort hier war stärker als meine Angst...

 

Liebe Spitzmaus,

so, so, du lagst gestern gut getarnt an die Wölfin gekuschelt. Sie ist eine Ausnahme. Sie ist anders: großzügig, liebevoll, lustig, naturverbunden, fantasievoll und eine wunderbare Erzählerin. Wie gut, dass sie hier ist und sich einbringt.

Aber , sag mal, bist du liebe Spitzmaus auch auf dem Puzzlebild zu sehen?

fragt sich ein mittwochsmüdes Reh

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

schlafen schon alle?

Schade,

vielleicht komme ich morgen nochmal vorbei....

Gute Nacht,

die Zaunkönigin

Sonne schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Guten Abend all ihr lieben zauberglückmoosigen Gartenbesucher/innen,

 

bitte verzeiht mir, dass Fidibus und ich dieses Mal nur über den Zaun schauen.

Uns geht es gut und das wollte ich Euch gerne schreiben.

Ich war 30 Tage auf dem Jakobsweg unterwegs von Porto nach Santitago-Muxia-Finesterre und zurück nach Santiago und bin seit dem 1.11. wieder zurück.

Ein Wunsch, den ich seit fast 15 Jahren hegte, ging so in Erfüllung.

Fidibus war in besten Händen bei einer Freundin!

 

Auf dem Jakobsweg war ich in völliger Reduktion, der Weg, der Rucksack, die guten Schuhe. Der Weg hat mich überglücklich gemacht und Spuren hinterlassen.

 

Seitdem habe ich beschlossen, weniger medial unterwegs zu sein. Mein Handy nutze ich nur noch für wichtige Nachrichten,ich telefoniere wieder mehr oder treffe mich mit den Menschen, die mir am Herzen liegen. Und bin so oft wie möglich einfach nur in Stille.

 

Also seid bitte nicht traurig, dass Fidibus und ich uns für dieses Adventsforum verabschieden. Mediale Pause, das tut mir gerade gut.Alles ist im Fluss, wer weiß, vielleicht sind wir fastend wieder dabei.

 

Bleibt behütet Ihr Lieben und bleibt mutig und froh.

Alles ist mit Allem verbunden.

 

In Verbundenheit

Eure Sonne und Fidibus

 

 

 

 

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Viel Bewegung war hier im Garten. Wie schön.

 

Deinen Text, liebe simchat, den Du eingestellt hast, habe ich heute in ähnlichen Worten gesprochen. Es tut gut, sein zu dürfen, wer man ist, und trotzdem einer Aufgabe wert zu sein.

 

Du, liebes scheues Reh, hast Deinen Platz hier wieder gefunden, was ich auch sehr schön finde.

 

Die Sonne hat sich meinen Traum erfüllt und ist auf dem Jakobsweg gewandelt. Irgendwann... Vielleicht erzählst Du ja auf dem Fastenweg etwas davon. Ich würde so gerne ganz viel von Dir darüber hören.

 

Und der alte Fuchs hat uns alle im Blick - danke auch dafür, wie auch Dir, liebe Spitzmaus, dass Du so munter überall herumkriechst.

 

*deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen für eine gute Nacht.

 

Schlaft gut!

 

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ein leises "Guten Morgrn" flüstere ich in die Stille und Dunkelheit des Gartens.

 

Frost liegt in der Luft und verwandelt die beiden Wörter in weiße Rauchwölkchen, die einen Augenblick in der Luft hängen bleiben. Eine Nette Vorstellung: sie warten dort auf Euch, bis jemand vorbei kommt und flüstern es Euch genau ins Ohr...

 

Frost liegt auch auf dem Boden, wunderzarte Klöppelspitzenarbeit, nach dem Waschen auf der Wiese ausgebreitet. Die Kristalle zerbrechen unter meinen Pfoten geben meinen Schritten eine verheißungsvolle Melodie zur Seite.

 

Habt einen guten Tag!

Ich freue mich sehr, von jeder und jedem einzelnen zu lesen. Hoffentlich kommst Du heute wieder, lieber Zaunkönig! Und Sonne, Dir winke ich lange nach, auch wenn Du es nicht sehen kannst...

 

Habt einen guten Tag und vielleicht bis später auf der Bank der Begegnung

 

Sagt die suchende Wölfin

und läuft musikbegleitet durch das Frostzauberland

Phoebe schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

… der Garten sieht wunderschön verzaubert aus mit seinem weißen Kleid aus Eiskristallen. Hier möchte man einfach nur verweilen.

 

Und, liebes Vögelchen... die Sonne hat auch meinen Traum wahr gemacht. Irgendwann....

 

Habt einen guten Tag!

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... da kann ich mich Vögelchen und Phoebe nur anschließen; der Jakobsweg ist auch einer meiner Träume. Jedoch wird er bei mir immer einer bleiben; denn meine chronische Erkrankung steht als hohe, unüberwindbare Mauer zwischen dem Weg und mir.

Liebe Sonne, wie schön von Fidibus und dir zu lesen. Ehrlich gesagt, hatte ich mir schon etwas Sorgen um euch gemacht. Prima, dass es euch gut geht. Natürlich hoffe ich sehr, dass ihr zwei irgendwann mal wieder regelmäßig im Garten vorbeischaut; doch wenn die Sehnsucht eventuell zu groß werden sollte,mache ich dir einen Vorschlag:

Wir haben doch diese alte Kamera, die nicht nur Bilder aufnimmt, sondern auch die dazugehörigen Töne, Gerüche, Stimmungen.... Ich werd von heute an jeden Tag ein paar Aufnahmen schießen und die Kamera über Nacht in der Hütte auf die kleine Kommode legen, die im Eingangsbereich steht. Und wenn du magst, kommst du einfach unerkannt bei Nacht vorbei und siehst dir das Treiben hier im Garten an.

Die Frösche, die am Seerosenteich ihre Heimat gefunden haben, sagen für heute noch einmal wunderbaren Sonnenschein voraus. So habe ich in meiner Kleiderkammer nach meinem Winterpelz gekramt und sitze nun in der Wolkenschaukel; über mir strahlend-blauer Himmel; aber eben ziemlich luftig und kalt. Und eine beheizbare Decke habe ich hier noch nicht gefunden. Ich halte Ausschau nach der Zaunkönigin; sehe im Moment aber nur die freche Spatzenbande durch die Büsche und Bäume jagen.

Wunderbar ist es hier oben; Danke, lieber alter Fuchs, dass du mir bei der Überwindung meiner Höhenangst geholfen hast.

Ach; da fällt mir noch ein, dass du, scheues Reh, gefragt hast, ob ich auch auf dem Puzzle zu sehen bin. Aber natürlich; schau genau hin; da unten inmitten der blauen Hoffnungsblumen schimmert mein Fell in der Sonne.

Vielleicht bekomme ich hier im Wolkenschiff heute noch Gesellschaft?

 

Einen erfüllten, sonnigen Tag wünscht euch

Spitzmaus

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Heute bin ich einfach mal durch das Loch in der Hecke geschlüpft, um in den Garten zu kommen. Dabei haben die Zweige mir so wohlig das Fell gekrault, dass ich nicht anders konnte, als das Ganze ein paar mal zu wiederholen. Hoffentlich hat mich dabei nur keiner beobachtet.

 

Eine friedliche Welt ist dieser Garten mit all seinen Naturschönheiten, und an diesem Wintertag ist es am wunderbarsten zwischen Schatten und Licht. Mit wachen Augen und hüpfendem Herzen nehme ich die verzaubernde Welt der Eiskristalle auf einem einzelnen Blatt wahr und auch die abgestorbenen Gräser präsentieren sich, reich geschmückt, mit dieser vergänglichen Pracht. Wie ist es doch herrlich, Gottes unvergleichliche Schöpfung an einem solchen Ort, wie diesem, mit offenen Augen zu erleben.

 

Liebes scheues Reh, leider habe ich nur eine Ahnung, wer Du sein könntest. Irgendwie scheint mir inzwischen mein Gedächtnis einen Streich zu spielen. Aber egal, es ist schön, dass Du da bist und Dich wohlfühlst.

 

Das Gleiche gilt auch für Dich, liebe Zaunkönigin. Du darfst wissen, dass in diesem Garten oft in der Stille die Kraft liegt. Aber es gibt hier viel zu entdecken, und manchmal turnt hier auch schonmal ein übermütiges Vögelchen herum, das im Seerosenteich nicht genug bekommen kann von dem herumspritzenden Wasser…..

 

Was Du uns erzählt hast, liebe Sonne, ist hochinteressant, und Dein, aus dem Jakobsweg erwachsenes Vorhaben der Entschleunigung für mich sehr nachvollziehbar. Mach weiter so, aber vergiss uns nicht im zauberglückmoosigen Garten.

 

Liebe suchende Wölfin, Du warst heute schon sehr früh im Garten unterwegs, und Deine anschaulichen Schilderungen des noch ganz im Schatten liegenden Gartens haben mich besonders berührt. Auch Dir, liebe Phoebe, ist es ja ähnlich ergangen.

 

Die Sache mit der alten Kamera, liebe Spitzmaus, die Du der Sonne vorgeschlagen hast, ist eine phantastische Idee. Ich bin immer wieder erstaunt, was in Deinem kleinen Mäusehirn doch für großartige Ideen schlummern und wünsche Dir Kraft für den Tag.

 

So, nun werde ich mich in der Hütte unter dem zauberglückmoosigen Dach noch ein Weilchen aufwärmen und vielleicht auch noch etwas in dem uralten zerschlissenen Buch am Kamin blättern. Wenn ich was interessantes gefunden habe, lasse ich es Euch wissen.

 

Ganz liebe Grüße an alle

vom alten Fuchs.

 

simchat schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Gartenbewohner und Besucher,

 

ja, heute Morgen war alles weiß gepudert und glitzernd. Die Sonne strahlte. Es war wunderschön als mich mein Mann zum Bibelkreis fuhr.

Ich hatte meine Emely (Rollator) mitgenommen, weil ich bei schnem Wetter dann immer nach Hause laufe. Ich freute mich auf den Rückweg ~ aber was soll ich Euch sagen ?: pünktlich zum Ende des Bibelkreis war die Sonne weg, alles grau in grau. Nun ja, ich bin trotzdem gelaufen.

Der Bibelkreis war ja auch wieder so schön, dass meine Stimmung trotzdem super war. Dieser Kreis gibt mir immer ungeheure Kraft.

 

@Spitzmaus ~ ja, mit einer chronischen Erkrankung muss man diesen Traum nach dem Jakobsweg leider loslassen. Eine solche Erkrankung ist eben etwas anderes als das Schicksal, durch einen Unfall im Rollstuhl zu landen. Da gibt es einen jungen Mann, der nicht nur den allseits bekannten Jakobsweg allein im Rollstuhl bewältigt hat, sondern ganz unterschiedliche Pilgerwege. Ich habe ihn bei seiner Lesung seines Buches > Dem eigenen Leben auf der Spur > kennen gelernt. Es war total beeindruckend. Das war 2007, er war da 34.

 

Übrigens, falls Ihr die Vögel im zauberglückmoosigen Garten vermisst: die sind alle bei uns auf dem Balkon ~ 5 Amseln und jede Menge Meisen und Spatzen ~ soooo schön anzuschauen.

Aber, so hat unser Vögelchen hier genügend Platz zum Herumflattern und seinen Abendsegen auszuteilen.

 

In der Hoffnung, dass es Euch ALLEN so gut wie möglich geht, wünsche ich noch einen recht schönen Resttag.

 

Herzlichst simchat

 

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Wie der Tag kam, so verabschiedet er sich eben wieder: Mit einer üppigen Pastellfarbenpracht. Wie schön!

 

Rauch steigt aus dem Kamin der zauberglückmoosigen Hütte auf. Gut, dass der Schornsteinfeger bei der letzten Begehung vorschlug, die neue Technik zu installieren: einen Selbst-Entzündungsbetrieb, der sich täglich zur gleichen, programmierbaren Zeit in Gang setzt. Schwupp - purzeln aus dem Vorratsbehälter Scheite in die erkaltete Asche. Zzzzzzm - gleitet ein Brandbeschleunigungspad dazu. Pffft - eine feine Brise bläst aus einer kleinen Düse. Voila - und nach wenigen Minuten prasselt ein munteres Feuer im Kamin.

 

Ich genieße noch einige Atemzüge in der klaren, kalten Winterluft und schreite langsam durch das Zauberglückmoos, an den himmelblauen Hoffnungsblumen vorbei - natürlich ganz vorsichtig, denn zwischen den Halmen könnte sich die kleine Spitzmaus verbergen. Huhu! Bist du da?

 

Ich trinke das herrlich klare Wasser aus dem Seesternteich - wunderbar. Langsam steigt der Mond auf und wirft eine silberne Spur auf's Wasser. "Die trägt mich!", denke ich vergnügt und wage einen Schritt vor. Und glaubt es mir, oder nicht: Es klappt! Ich kann auf dem Wasser laufen. Nur wenn ich vor Freude kleine Bocksprünglein mache, sinke ich ein. Also bleibe ich vorsichtig. Ob es der Mond ist? Oder ein Zauber? Ich weiß es nicht. Aber ich bleibe noch ein bisschen hier, denn eine solche einmalige Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder. Wenn dann der Bann bricht, und ich versinke, renne ich rasch zur Hütte und lasse mich am Feuer trocknen.

 

Hat noch jemand Lust zu einem Tanz auf dem See den Nebelschwaden gleich?

 

Herzliche Grüße schickt ein vor Übermut geradezu unscheues Reh

 

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ein Reh, dass auf den Mondstrahlen tanzt!

Das ist mal zauberhaft hübsch anzuschauen!

 

Ich wusste schon lange, dass die Mondstrahlen der Kern des himmlischen Transportwesens zu Weihnachten sind und die Adventsengel auf ihnen gen Erde rutschen...

Aber dass Rehe darauf tanzen können beeindruckt mich jetzt schon!

 

Aber ich wage es nicht, denn ich ahne, dass eine gewisse innere Leichtigkeit dazugehört und die spüre ich gerade nicht so sehr. Jedoch, das Lächeln auf meinem Gesicht, dass der Tanz des Rehs darauf zaubert, das ist federleicht!

 

Tanz weiter, Du unscheues Reh!

wünscht sich

die suchende Wölfin

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Zum Glück wurde der zauberglückmoosige Garten auch heute wieder den ganzen Tag mit wärmenden und die Stimmung aufhellenden Sonnenstrahlen versorgt. Liebe simchat, hast du gemerkt, dass die Hauptwege vom Laub befreit sind, damit du es mit deiner Emely hier etwas leichter hast? Ich hatte nämlich heute meinen Ordnungsfimmel - ihr dürft ruhig sagen, wenn euch das auf die Nerven geht; das kenn ich von daheim -und habe bei dem herrlichen Wetter das herabgefallene herbstliche Blattwerk zusammengerecht. Und dabei ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie einzigartig doch jedes einzelne Blatt ist. Eins ist eirund, das nächste herzförmig; dann findet sich ein stark gefiedertes Blatt ebenso wie Blätter, die große Ausbuchtungen haben. Auch die Ränder sind sehr unterschiedlich; mal gezähnt, mal fast glatt oder auch sägezahnartig. Und erst die unterschiedlichen Farben; teils tiefrot, leuchtend hellorange oder auch gelb; viele Blätter waren schon welk und vertrocknet und fielen beim Zusammenkehren endgültig auseinander. Andere hatten immer noch eine verblasste gelb-grüne Farbe. Nun haben wir einige große Blätterhaufen geschützt zwischen der Ilexhecke mit ihren rotleuchtenden Früchten und der Thujahecke liegen. Vielleicht findet hier ja noch eine Igelfamilie ihr Winterquartier.

Nach deiner überaus poetischen Schilderung des frühmorgendlichen Gartens liebe suchende Wölfin, muss ich doch auch mal zum Frühaufsteher werden. Die Klöppelspitzenarbeit im Raureifland möchte ich zu gerne mit eigenen Augen sehen. Apropos Augen,

als ich vor dem Kamin in deinem kuscheligen Fell liegen durfte, habe ich einen Blick auf deine Augen geworfen. Träumerisch hast du geschaut; du warst ganz weit weg. Und dann hat der Glanz deiner Augen verraten, wo du gerade warst. Ein Affenbrotbaum war zu erkennen, Savanne,....; in Gedanken hast du dich, glaub ich, bei deinem großen Welpen in Tansania befunden.

 

Schade, dass der alte Fuchs uns heute nichts aus dem alten zerschlissenen Buch zu Gehör gebracht hat; seine Weisheiten sind eine wahre Schatzgrube.

 

Mittlerweile ist die Sonne als großer roter Ball hinter den dunklen Tannen untergegangen und leichte Nebelschwaden steigen vom Seerosenteich aus. Fast scheinen sie miteinander ein abendliches Tänzchen zu wagen; doch der leichte Wind, der langsam aufkommt, bringt ihre wohleinstudierte Formation immer wieder durcheinander.

Ich werfe nochmal einen kurzen Blick durch die hellerleuchteten Fenster unserer Hütte. Im Kamin flackert ein wärmendes Feuer, der Schaukelstuhl lockt mit seiner rotkarierten Decke und dem weichen, kuscheligen Kissen; ich bin versucht noch einen kleinen Abstecher zu machen. Aber die Müdigkeit übermannt mich dann doch; ich freue mich auf mein weiches Moosbett.

Habt alle noch einen schönen Abend und „Gute Nacht“ wünscht

Spitzmaus

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Ohje; so langsam brauch ich wohl doch eine. Da habe ich doch das übermütige

„scheue Reh“ auf dem Seerosenteich nicht erkannt; sondern gedacht , es wären nur Nebelschwaden. Verzeih, liebes scheues Reh, da haben mir meine Augen einen Streich gespielt.

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

… kleine Spitzmaus

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

zum Tanzen benutzen - da scheint mir jetzt das Richtige.

 

Heute war einfach nicht mein Tag.

Habe diese Woche irgendwo mein Zeitgefühl verloren und heute prompt einen Namenstag vergessen, dann gingen noch einige andere Dinge schief, es war verhext. Zum Glück waren es "keine großen Sachen", aber blöd war es schon.

Aber jetzt bin ich vom Niederländisch-Kurs zurück (da ist alles gut gelaufen) und ich lese mich in die schöne Atmosphäre des Gartens ein.

Ach, alter Fuchs, ich habe dich zwar nicht gesehen heute morgen, aber ich hätte mich gefreut, dass du so viel Spaß an/in der Hecke hattest.

 

Es tut gut, eine Runde in der Kälte zu gehen, okay - zu hüpfen - die Raureifkristalle zu bestaunen, die schon wieder überall auf den Halmen und Blättern glitzern. Es ist so wunderbar still hier und friedlich, das entspannt mich und lässt mich durchatmen.

Ich wünsche allen, die hier gerade rascheln und trippeln und auch denen, die sich schon zur Ruhe begeben haben,

eine gute Nacht!

Zaunkönigin

 

 

 

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Hihi - mein Höhepunkt des heutigen Tages war die Beobachtung, wie unser lieber alter Fuchs sich durch die Hecke gezwängt hat und das wohl so toll fand, dass er noch mehrmals hin und her gekrabbelt ist. Daran hatte ich meine rechte Freude - danke für das schöne Bild, lieber alter Fuchs. Und es war ja nur das Vögelchen, das Dich dabei beobachtet hat.

 

Muss ganz schnell ins Nest, darum nur noch *deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen für eine gute Nacht.

 

Schlaft gut!

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Wölfin,

 

schade, dass du dich nicht zu mir hinaus auf den Seesternteich gekommen bist. Du hättest auch ganz würdevoll schreiten können. Mit der inneren Leichtigkeit hat das, glaube ich, weniger zu tun, eher mit fehlendem Vertrauen?

 

Du hast das übrigens toll beschrieben, mit den Mondstrahlen als himmlische Transportwege. Und das fast unglaubliche ist ja: Wir wissen seit dem Text zu Chi Aurigae von Frank Hoffmann, dass Lichtstrahlen, die das Weihnachtsgeschehen live erlebten, erst heute, also gute 2000 Jahre später auf der Erde ankommen. Da soll bitte nie mehr jemand über die Bahn schimpfen! Das sind Verbindungszeiten, die zum Jammern Anlass geben. Aber meint ihr nicht es könnte sein, dass ein Engel der himmlischen Heerscharen, sich mit genau einem dieser Lichtstrahlen auf den Weg machte, um uns 2000 Jahre später zu verkünden: Er heißt Wunderrat. Friedefürst. So eine Engelsgeduld!!!

 

Liebe Spitzmaus,

 

wie wunderschön ist deine Beschreibung über die Vielfalt der bunten Blätter, die nun fast alle abgefallen sind. Ich schimpfe dich bestimmt nicht für deinen Putzfimmel. Mir imponiert jeder, der das gerne macht. Was ist dein Trick? Schlafe friedlich und gute Mäuseträume wünsche ich dir.

 

Schöne Grüße auch an alle anderen Simchat, alter Fuchs, Zaunkönigin und Vögelchen,

das scheue Reh

 

 

Reineke Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Inzwischen ist es sehr spät dunkel und ruhig hier in diesem wunderschönen Garten...

Ich schleiche schon ein paar Abende um ihn herum...richtig rein traute ich mich noch nicht ...

Aber jetzt schlüpf ich doch mal kurz durch die Büsche hinein und schau mich ein wenig um. Die wunderschönen immer blühenden blauen Hoffnungsblumen, sie haben mag ich sehr.

Es wabbert ein leichter Nebel über dem Seesternteich...Der Mond ist nur halb zu sehen, nicht mehr ganz klar, er hat schon einen Hof um sich...verheißt einen Wetterumschwung...

Obwohl es ist schon klirrend kalt und der Frost greift langsam wieder um sich.

Ich freue mich Spuren von euch zu lesen...vielleicht lernen wir uns ja bald kennen :-)

Im Halbmondlicht streun ich noch ein wenig durch den Garten und schleich dann in meinen Bau.

 

Gute Nacht euch allen und vielleicht bis morgen,

raunt der Fuchs leise

 

Eisvogel schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebes scheues Reh, wie schön, dass du da bist!!!

Ich freue mich so darüber!

Luna schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ihr Lieben Gartenbewohner *innen und Gartenbesucher*innen,

seit ein paar Tagen schleiche auch ich immer mal wieder leise durch den Garten und freue mich über eure Spuren. Für einen längeren Ausflug in diesen zauberhaften Garten habe ich im Moment nicht die Ruhe. Aber ich will euch ganz liebe Nikolaus-Grüße hier lassen. Vor der Hütte habe ich Nikoläuse in allen Größen gesehen, winzig kleine, mittlere und große. Ich denke für alle hier wird einer dabei sein!

 

Habt alle einen schönen Tag, Luna

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Mindestens genauso freue ich mich über deine Anwesenheit, lieber Eisvogel!!! Wie schön.

Und auch Luna und Reineke Fuchs sind wieder da. Jetzt weiß ich bestimmt, dass meine Entscheidung richtig war.

Guten morgen auch an alle anderen Mitleser und Mitspieler. Möge dieser Nikolaustag für jede und jeden von uns eine kleine Überraschung parat haben. Und sei es auch nur einer der Schokoladennikoläuse, die ich euch in die Hütte gestellt habe.

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Guten Morgen am Nikolaustag!

Na, hier war ja noch ordentlich was los gestern Abend und auch heute morgen schon!

Liebe Zaunkönigin, wie schön, dass Du nach einem doofen Tag noch etwas Ruhe und leichtere Momente im Garten verbringen konntest. Manchmal mag ich es ja, das Zeitgefühl zu verlieren, vorallem im Urlaub, aber wenn dadurch Dinge schief gehen... Nun, hier im Garten spielt Zeit keine Rolle - eine der Weisheiten, die der Alte Fuchs uns immer wieder mal ins Gedächtnis ruft. Deshalb hoffe ich, dass die kleine Auszeiten hier Dir die Leichtigkeit des Lebens ohne Zeit schenken!

 

Lieber Eisvogel, lieber Fuchs mit dem Knickohr, liebe Luna, ich freue mich, Eure Namen und Grüße zu lesen.

 

Danke für die Nikoläuse in allen Größen und Formen.

Ich glaube, ich muss mal in der hinteren Ecke der Hütte suchen, da... nein... aber da...oh hier! Prima, hier steht sie noch immer, die Zauberhafte Kaffee- und-andere-Heißgetränke-herstellende-Maschine, die Frau Goldstern einst hierher gestellt hat.

Ich wische mal den Staub ab und drücke auf den ein oder anderen Knopf ( in meiner Phantasie sieht diese Maschine immer ein bisschen aus wie die Wunschmaschine vom Sams).

Jedenfalls leuchtet und blinkt sie, dampft etwas und -wunderbar, da habe ich eine schöne Tasse heißen Milchkaffee mit einem Hauch Zimt und Kadermon in der Milch und ordentlich Schaum.

Die nehme mich mit und setzt mich auf den langen, gerade Ast der großen Buche jenseits des Seerosenteichs. Das ist das abselut beste Ort zum Sonnenaufgänge beobachten! Vielleicht kommt noch jemand dazu?

 

Liebe Grüße

die suchende Wölfin

Landpommeranze schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

einen guten Morgen!

herzlichen Dank "suchende Wölfin" für den Hinweis mit der Heißgetränk Maschine!! Oh, lecker tut das gut. Entspannung und Entschleunigung. heute Pfefferminztee.

 

leider habe ich das Abendglühen verpasst.. da schlaf´ich schon. und ihr wart viel schneller als ich, so lege ich einpaar Äpfel und Walnüsse in die Hütte dazu. einen Nikolausi nehme ich mir. Vielen Dank.

 

Jetzt noch eine Rund gehen. Shalom.

Anya schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Nun habt ihr mich auch hervorgelockt. Ich wünsche euch einen gesegneten Nikolaustag. Ich habe mich häufiger gedanklich in den Garten geträumt, zum schreiben hat es noch nicht gereicht. Aber ich wollte mich wenigstens auch kurz zeigen.

Seid gegrüßt von Anya mit Garnichtbös

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

An die Nikolaustage meiner Kindheit habe ich so garkeine guten Erinnerungen.

Gar stattlich kam er daher, der Nikolaus, mit seinem langen, weißen Bart, seiner Bischhofsmütze auf dem Kopf und dem großen Jutesack auf dem Rücken. Äußerst respekteinflößend, und unterm Arm trug er immer

auch ein dickes, inhaltsträchtiges Buch, nicht etwa, wie das altehrwürdige, das neben dem Kamin in der Hütte unter dem zauberglückmoosigen Dach liegt, sondern ein ziemlich neues, in dem alle meine "Sünden" aufgeschrieben waren, die ich dann auch prompt vom Nikolaus zu hören bekam. Und nur, wenn ich Besserung gelobte, bekam ich etwas aus dem Jutesack.

Ob das wohl eine gute Erziehungsmethode war, frage ich mich heute.

 

Das zerschlissene Buch, das ich neben dem Kamin in der Hütte gefunden habe, ist dagegen eine wahre Fundgrube guter Texte für das Leben.

Sozusagen als Nikolausgabe möchte ich Euch teilhaben lassen, an einem Satz, den Nadine Wolfgang irgendwann einmal darin vermerkt hat:

 

Nicht was du bist, bestimmt deinen Wert,

sondern wie du bist, macht dich besonders wertvoll.

 

Habt es gut und angstfrei an diesem Nikolaustag 2019.

 

Ganz liebe Grüße

vom alten Fuchs

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

der Nikolaus ?

Hoppla, alles zurück auf Anfang sonst könnt ihr meinen Gedankensprüngen ja gar nicht folgen.

Also, nach so vielen, lieben Gute-Nacht-Wünschen habe ich seligst in meinem Moosbett geschlummert und bin daher heute Morgen mit dem ersten Hahnenschrei - gibt es nämlich auch hier - aufgestanden. Mit großen Augen habe ich die Klöppelspitzenarbeit der Natur bewundert, die du, liebe suchende Wölfin, so bildhaft geschildert hast. Ja und dann waren da feste, energische Schritte: „Stapf, stapf!“; etwas ängstlich habe ich nur noch meinen Kopf aus dem Mäusebau gestreckt und was soll ich euch sagen. Da ist doch ganz dicht am knorzeligen Kirschbaum, in dessen Wurzeln mein Bau versteckt ist, eine große Gestalt in einem roten Mantel und einem dicken Jutesack auf dem Rücken an mir vorbei geholpert. War das der Nikolaus? So ganz habe ich meinen Augen seit der Geschichte mit dem scheuen Reh von gestern nicht getraut; aber wenn ich nun von Euch höre, was alles in der Hütte an Leckereien zu finden ist; ja dann war er‘s wohl wirklich.

Innerlich etwas aufgewühlt bin ich zur großen Buche geeilt. Die Kletterei auf den Ast bis hin zur suchenden Wölfin war schon eine Herausforderung für mich; doch den herrlichen Sonnenaufgang, den wir gemeinsam betrachten durften, war Entschädigung genug. Die Nebelschleier wurden durchbrochen von einem hellen, geradlinigen Licht und die vielen Spinnennetze, die überall zwischen den Büschen hingen, sahen aus wie eine Unzahl von Perlenketten; alles war am Schimmern und Strahlen. Staunend und in einträchtiger Stille haben wir dieses Schauspiel verfolgt.

Leider ist in der Zwischenzeit wieder der Nebel dichter geworden; die Sonne ist hinter einer dichten Wolkendecke verschwunden. So tippel ich nun Richtung Hütte, zauber mir was lecker-heißes aus Frau Goldsterns Wundermaschine und werde mit Wonne einen Schoko-Nikolaus vertilgen.

Ich schick‘ euch allen liebe Grüße - alte / neue Bewohner/innen; sichtbar oder unsichtbar - und wünsche einen Nikolaustag voller Freude.

Spitzmaus

 

 

 

 

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Da war ich doch glatt so in das alte Buch am Kamin vertieft, dass ich all die Leckereien der verschiedenen Nikoläuse total übersehen habe. Herzlichen Dank dafür und bis bald!

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Wir haben die Drachenreiterin hereingelockt. Aber irgendwie wussten die Leute im Radio das bereits heute früh, dass sie kommen würde. Die Wetterfee von Antenne Bayern verkündete tatsächlich: „Heute kann es sein, dass man Drachen am Himmel sieht, da später ein kräftiger Wind aufkommt.“ Ich scheues und ein bisschen einfältiges Reh, dachte sofort an echte Drachen, heißen Drachenatem und eben Anya, unsere Drachenreiterin.

Erst jetzt im Schreiben erkannte ich, dass die Moderatorin jedoch die bunten Papierdinger an der Schnur meinte.

So sehr bin ich tatsächlich mit der Welt hier verwoben...

Ich genieße jetzt die Mittagssonne auf der Bank der Begegnung mit einem leckeren Punsch aus dem Wunschautomat.

Seid gegrüßt!

P.S. danke, liebe Spitzmaus und Suchende Wölfin für eure tollen Beschreibungen. Zur Zeit werden solche Himmelsgeschenke am frühen Morgen und zur Dämmerung echt großzügig ausgegeben!

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Hallo, scheues Reh, ich komm jetzt auch zur Bank der Begegnung und bring noch einiges von den Nikolausleckereien mit; bin nämlich ein ziemliches Schleckermaul und in Gesellschaft mundet doch alles doppelt gut.

Also, bis gleich und vielleicht haben sich bis dahin ja auch noch andere Bewohner an diesem sonnigen Plätzchen eingefunden.

Luna schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ich träume mich gerne in den Garten und komm an ein sonniges Plätzchen (in echt ist der Himnel so grau und es regnet). Schön euch hier zu treffen, liebe Spitzmaus und liebes scheues Reh.

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Kurz bevor ich mich eben wieder auf den Heimweg zu meiner Füchsin machen wollte, begegnete mir noch hier im Garten DER SPRINGENDE PUNKT, ein quirrliges Kerlchen, und fragte mich doch glatt, ob ich eigentlich das heutige Kalenderblatt des AnderenAdvent schon gelesen und das tolle Geschenk entdeckt hätte.

Da musste ich leider erst mal passen, aber ich war doch neugierig geworden, und inzwischen habe ich auch diesen ganz besonderen Text gelesen.

Ihr auch? Und was sagt Ihr dazu? Ich finde die Idee und auch den Text jedenfalls Klasse - und Danke, liebes AndereZeiten-Team, für das originelle Geschenk.

 

Ganz liebe Grüße

vom alten Fuchs

Mia-Maria schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Hallo ihr lieben alten,neuen,verwandelten,schreibenden und lesenden Gartenbewohner und -besucher,

Jetzt komm ich doch aus meiner "nur Lese-Deckung". Es ist so schön dass ihr Alle hier seid.

Danke für die vielen Nikolausüberraschungen.

 

Ich setzt mich vor den Kamin in der Hütte.

 

Den springenden Punkt würde ich auch gerne mal treffen lieber alter Fuchs. Ich hab mich sehr über die Sternschnuppen Karte gefreut. Und den Text finde ich sehr wahr....

 

Seid ALLE ganz lieb gegrüßt,

Mia-Maria

scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Wie schön, liebe Mia-Maria, dass auch du dich aus der Lesedeckung gewagt hast. Herzlich Willkommen!

Liebe Spitzmaus,

schon seit zwei Stunden will ich dir schreiben, aber da ich ein scheues Reh bin, ist auf meinem Computer die Seite des Anderen Advents gesperrt und auf dem Handy ist es furchtbar mühsam, da ich zu Hause leider meistens nur Edge-Empfang habe. Wie dem auch sei. Jetzt hat es geklappt.

Susanne Niemeyer, die früher Redakteurin bei Andere Zeiten war und nun freischaffende Autorin und Bloggerin ist, gibt einen Adventskalender mit Schreibimpulsen heraus. Hinter dem heutigen "Türchen" wurde ich dazu aufgefordert, mir Gedanken zu machen,

was ich euch in die Schuhe schiebe. Die Auswahl fiel mir nicht schwer, denn ich brauchte nur in der Schatzkiste der Erinnerungen des Zauberglückmoosigen Gartens zu kramen. Also, ich schiebe euch in die Schuhe:

A – Augen, die das Wesentliche sehen

B – ein Buch, das den Weitblick schärft

C – eine rote Clownsnase

D – den Drachen, der gar nicht bös ist

E – einen Engel, der euren Aus- und Eingang schützt

F – eine Friedenslinde, um sich dort nieder zu lassen

G – wunderbare Gute-Gedanken-Luftballone

H – einen Strauß himmelblauer Hoffnungsblumen

I – ein tanzendes Igelpaar

J – ein Ja aus vollem Herzen

K – den Klang des Rosenstocks

L – ein Labyrinth, um zur Mitte zu finden

M – ein Moostrampolin

N – eine Narrenkappe mit Schellengeläut

O – eine Ohrfalte zur Aufbewahrung eines Sonnenaufgangsedelsteins

P – den springenden Punkt

Q – eine Quelle, die Kraft gibt, wenn sie am nötigsten gebraucht wird

R – eine Regenbogenpresse

S – Sternenstaub, der in der Nacht zauberhaft glitzert

T – eine Trauerweide mit vielen herunterhängenden Wunschträumen

U – das Unmögliche, das wahr wird

V – ein Vögelchen, das euch einen Nachtsegen spendet

W – ein Wachtelchen der Zufriedenheit

X – X-beliebig viel Zeit zum Träumen

Y – ein Yo-Yo, das in Bewegung „Ihr Kinderlein kommet“ surrt

Z – Zauberglückmoos

Herzliche Grüße an alle

 

scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Lieber alter Fuchs,

da vergaß ich doch glatt die Gedankenübertragung zu erklären. Aber du hast sie bestimmt sofort entdeckt. Wir beiden haben gleichzeitig an den springenden Punkt gedacht.

Ganz liebe Grüße!

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... bin ich ! Das passiert eher selten; aber ihr habt‘s geschafft. So viele Nikolausgeschenke; eins schöner als das andere. Und der Oberhit ist dein Nikolaus-Geschenke-Alphabet, scheues Reh. Von Herzen sage ich Dank für jeden einzelnen „Buchstaben“.

Tja, und nun zu deiner Frage, lieber alter Fuchs. Wenn ich die Strophen von oben nach unten lese; habe ich leider das Gefühl, diese Denkweise ist bei so einigen Mitgliedern unserer Gesellschaft fest verankert.

Doch lese ich dann von links nach rechts, ja dann klingt es schon viel besser in meinen Mäuseohren. Wobei ich bspw. mit der Aussage „ Das Gebot , alles zu teilen, ist ein Versprechen, umso mehr zu erhalten“ nicht ganz stimmig bin. Ich teile, weil ich es möchte; aber nicht um MEHR zu erhalten. Wogegen die Aussage „ Wer gern gibt, dem wird es gut gehen“ meine volle Zustimmung findet. Allein die Freude in den Augen eines anderen zu sehen, wenn ich etwas gebe ( schenke) , verleiht mir ein Wohlgefühl und es geht mir tatsächlich gut.

Das war jetzt aber nur ein kleiner Abriss meiner Gedanken zum „Weitblick“. Über das heutige Kalenderblatt werde ich wohl noch öfter nachdenken.

Ja und meine Neugierde ist mal wieder sehr groß; diesen „springenden Punkt“ muss ich unbedingt mal im Garten persönlich antreffen.

Nun hole ich mir noch ein paar Walnüsse und Mandeln vom Nikolausteller in der Hütte ; da hab‘ ich eine leckere Knabberei für heute Abend.

 

Ich freue mich, dass so nach und nach immer mehr Nur-Leser auch zum „Schreiber“ werden und wünsche euch allen eine gesegnete Nachtruhe.

Schlaft schön, träumt süß und bis morgen im Zauberglückmoosigen Garten.

Spitzmaus

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Spitzmaus,

was den Satz betrifft „ Das Gebot , alles zu teilen, ist ein Versprechen, umso mehr zu erhalten“, so hast Du schon recht, wenn Du sagst: "ich teile, weil ich es möchte, aber nicht, um mehr zu erhalten." Trotzdem, so sehe ich das, erhältst Du aber, wenn Du teilst, automitisch vieles zurück, was Dich glücklich macht, nichts Materielles, aber Ideelles, z.B. ein gutes Gefühl, Dankbarkeit und sicher auch noch anderes mehr, das man nicht kaufen kann.

 

Liebes scheues Reh,

wie schön, Du hast Deine Scheu schon so schnell überwunden hast, dass Du Dir mit dem ABC des In_die_Schuhe_schiebens bereits jetzt im Garten ein Denkmal gesetzt hast.

 

Eine gute Nacht, und ganz liebe Grüße Euch allen

vom alten Fuchs.

 

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

....und natürlich noch ein Herzliches Willkommen an Dich, liebe Mia-Maria. Entschuldige, dass ich Dich vergaß

Lynx schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Auch die Luchsin ist in dieser Woche immer mal wieder durch den Garten geschlichen und hat Anteil genommen. Danke für alle Nikolausgeschenke und die anderen wunderbaren Gedanken und Worte. Momentan fühle ich mich noch viel scheuer als das scheue Reh...

Der Text im Andere Zeiten Kalender hat mir gut gefallen. Ich hatte nur am Ende kurz das Gefühl, da waren beim quer lesen auch einige Wenns drin. Aber vielleicht habe ich das nur so gehört. Also, wenn du das und das tust, dann...

Die Karte erinnert mich an etwas, das ich mir vorgenommen habe. Ich will versuchen, bewußt das Gute an einem Erlebnis oder bei einem Menschen zu sehen. Habt ihr vielleicht Ideen, wie man das üben kann?

Gute Nacht und träumt einen schönen Garten-Traum

Lynx

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Was für ein Treiben im Garten, bin überwältigt.

Komme gerade müde in den Garten geflattert und finde so viele tolle Geschenke auch noch um diese späte Stunde. Dankeschön!

Hätte nie gedacht, dass ich mich über etwas freuen würde, dass mir ein anderer in die Schuhe schiebt (bislang hielt ich das immer für eine Schuldzuweisung).

Aber dass es so ein schönes Überraschungsgeschenk sein kann,

diese Erkenntnis verdanke ich dir, scheues Reh, ein besonderer Dank dafür.

Ich verkrümel mich schnell in die warme Hütte, mir ist kalt und ich bin zu müde, um den Zauber des Gartens würdigen zu können.

Gute Nacht euch allen, schlaft behütet und gut.

 

Zaunkönigin

 

Vögelchen schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Früher hatte ich immer schöne Sachen, die mir in die Schuhe geschoben wurden - ich habe es geliebt. Die Zeit ist für immer vorbei.

 

Aber es ist grandios, was Du uns in die Schuhe schiebst, liebes scheues Reh. Wunderbare Einfälle - vielen lieben Dank dafür!

 

Und nun *deckezupf* und *kreuzchenaufdiestirn* bei Euch allen für eine gute Nacht.

 

Schlaft gut im Garten alle!

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

... für die überwältigende Rückmeldung auf mein Nikolaus ABC. Es war hauptsächlich ein Zusammentragen der Einfälle aus den vergangenen Jahren. Deshalb hätte ich es ohne jeden einzelnen von euch nicht schreiben können.

Trotzdem bewegen mich eure Worte und freuen mich sehr.

Gute Nacht! Und dir, liebes Vögelchen, danke für deinen Segen.

 

P.S.: Liebe Luchsin!

Erstmal: Schön, dass du da bist. Du möchtest also „bewußt das Gute an einem Erlebnis oder bei einem Menschen sehen“ und fragst nach „Ideen, wie man das üben kann?“

Ich bin ein großer Fan von Susanne Niemeyers Büchern. Da finden sich unzählige Impulse, die anregen, anders zu denken. Wer anders denken kann, dem gelingt es bestimmt auch einen Menschen anders zu sehen, meinst du nicht?

Überlegt ein müdes scheues Reh

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

... für die überwältigende Rückmeldung auf mein Nikolaus ABC. Es war hauptsächlich ein Zusammentragen der Einfälle aus den vergangenen Jahren. Deshalb hätte ich es ohne jeden einzelnen von euch nicht schreiben können.

Trotzdem bewegen mich eure Worte und freuen mich sehr.

Gute Nacht! Und dir, liebes Vögelchen, danke für deinen Segen.

 

P.S.: Liebe Luchsin!

Erstmal: Schön, dass du da bist. Du möchtest also „bewußt das Gute an einem Erlebnis oder bei einem Menschen sehen“ und fragst nach „Ideen, wie man das üben kann?“

Ich bin ein großer Fan von Susanne Niemeyers Büchern. Da finden sich unzählige Impulse, die anregen, anders zu denken. Wer anders denken kann, dem gelingt es bestimmt auch einen Menschen anders zu sehen, meinst du nicht?

Überlegt ein müdes scheues Reh

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Es brächen andere Zeiten an! Das ist meine Antwort, die ich heute Nacht im Traum mir auf deine Frage gab, lieber Luchs.

Zwei Susanne Niemeyer Impulse habe ich nun im Kopf, mit welchen du üben könntest:

1. „Was wäre wenn die Frau auf dem Fahrrad ein Engel wäre?“

2. „Was wäre wenn der Müllmann Gott wäre?“

Diese Liste könnten wir doch heute gemeinsam fortsetzen. Hier sind viele Menschen, die dazu bestimmt jede Menge kreative, fantasievolle Ideen haben!

Und das fantastische an dieser Sichtweise ist, dass aus jedem „ich bin“ ebenfalls ein „wäre“ wird.

Meine Aussage heißt dann nicht mehr: „Ich bin zu dick.“ Sondern: „Ich habe eine größere erotische Nutzfläche.“

Oder aus: „Meine Partnerschaft ist schwierig.“ wird: „Es wäre mal wieder Zeit für eine echte Liebeserklärung an meinen Partner.“

Ich wünsche euch allen, einen schönen 7. Dezember, an dem wir viele andere Dinge tun und denken. Ich werde nach Augsburg fahren und ein wunderbares Chorkonzert hören und in der Früh meine Küche mit Plätzchen Duft fühlen. (Der Vertippsler bleibt, er gibt meinem Satz einen noch schöneren Sinn)

Herzliche Grüße,

euer scheues Reh

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Wenn ich das mit dem „ist“ und „wir“ konsequent weiter denke, dann gibt es wirklich meine und deine Sichtweise, beide stimmen und sind gleichberechtigt. Ich muss den anderen nicht von meiner Meinung überzeugen und nehme mich selbst weniger wichtig.

Dann schmelzen auch plötzlich meine Erwartungen an den anderen dahin. Der andere bekommt von mir jeden Tag aufs Neue die Möglichkeit, sich zu ändern und ich nehme jede kleine Veränderungen war.

Ich verschenke mich an andere, beschenke sie und gebe ihnen Vertrauensvorschuss – falls ich enttäuscht werde, habe ich eine Gegenleistung erwartet und der Fehler liegt bei mir.

Das sind die kleinen Schritte, die ich tue, damit sich das Gesicht meiner Welt verändert.

„Stopp!

Komm jetzt endlich!“, ruft der Plätzchenteig aus der Küche.

Mia-Maria schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Guten Morgen Garten!

 

Danke für den Willkommen lieber Fuchs.

 

Und danke für die vollgeschobenen Schuhe liebes Reh!

Mir gehts da wie der Zaunkönigin- in die Schuhe schieben war bis jetzt nicht positiv besetzt. Bis gestern!

Und dem Susanne Niemayer Fanclub schließe ich mich an. Ich hab ihren Adventskalender geschenkt bekommen. Also den mit Texten von ihr und finde ihn super.

Frohes Backen dir.

 

Liebe/r Lynx, ich hab das mal eine Weile geübt- das Gute zu suchen. Es gibt ja Version mit dem Tagebuch schreiben. Abends 3 Sachen aufzuschreiben die gut waren. Mir war schreiben zu aufwendig, ich bin abends im Bett gedanklich den Tag durchgegangen und hab bewußt danach gesucht. Was ich erstaunlich fand- ziemlich bald sind mir die Dinge dann schon in /kurz nach den Situationen eingefallen.Und tun sie bis heute, obwohl dieser Versuch (war mal in der Fastenzeit) schon eine Weile her ist....

 

Ich geh mal in den Wald hinter der Hütte, zu der Lichtung mit den Lärchen, mal sehen ob sie noch so golden dastehen oder ihre Blätter schon ein golender Teppich auf dem Boden geworden sind...jetzt wo die Sonne gerade versucht rauszukommen.

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Ich glaube, Ich bleibe heute vorm Feuer in der Hütte liegen...

Bin müde und leicht erkältet und irgendwie auch kraftlos.

Umso schöner, dass um mich herum das "Leben tobt".

Da muss ich mich gar nicht anstrengen, gar nichts sagen, nur ab und zu die Schnauze heben oder ein Ohr spitzen um Eure Gespräche zu hören.

 

Es ist schön, so in Gemeinschaft ruhen zu können...

 

Denkt sich

Die suchende Wölfin

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Die Wolken hängen sehr tief an diesem Morgen. Auch über dem zauberglückmoosigen Garten hat sich die Sonne heute versteckt, und die Zweige der uralten Bäume wiegen sich leise im Wind. Hier und da klatscht ein dicker Regentropfen auf das bunte Herbstlaub, das den Boden bedeckt, und auf dem Seerosenteich hinterlassen die von den Zweigen herabfallenden Tropfen weite Kreise. Eine wunderbare Stille hat sich ausgebreitet über dem Garten, nur das Käckern eine vorüberfliegenden Eichelhähers ist zu hören.

 

Eigentlich ist es kein Wetter, um durch den Garten zu streifen, ungemütlich und kalt, und in der Hütte unter dem zauberglückmoosigen Dach wäre ich sicher jetzt besser aufgehoben, als hier im Wald. Aber ich brauche die frische Luft, um einen klaren Kopf zu bekommen.

 

Was wäre anders, wenn aus „sein“ „wäre“ würde? – Dieser Satz, den das scheue Reh schon heute morgen in der Hütte hinterlassen hat (ich fand ihn tatsächlich bereits in dem uralten Buch am Kamin), hat sich seitdem in meinem Hirn eingenistet, und ich werde ihn nicht mehr los.- Das scheue Reh! Mir scheint, dass es auf wundersame Weise und ganz plötzlich zu einem Power-Reh mutiert ist, was ja in diesem Garten durchaus passieren kann.

 

Was wäre anders, wenn aus „sein“ „wäre“ würde? Nein, ich versteh das nicht (obwohl ich Susanne Niemeyer mag), und das Reh meint doch tatsächlich, dass auch ich dazu Ideen haben könnte.

„Wenn im zauberglückmoosigen Garten keine Wolkenschaukel sein würde, wäre das eine Katastrophe.“ Ob das Reh sowas wohl gemeint hat? Das könnte ich ja noch verstehen.

 

Aber damit mein Kopf nicht an diesen ganzen Überlegungen total zerbricht (wäre doch schade, nicht wahr, Ihr Lieben), bin ich jetzt unterwegs in der frischen Gartenluft und winke vorsichtshalber mal mit meiner rechten Vorderpfote der unvergleichlichen Wolkenschaukel, die sich sanft im Wind bewegt, und mir ist doch glatt, als ob sie ein spitzbübisches Lächeln zurückschickt.

 

Euch allen einen Tag, der Euch gut tut, und ganz liebe Grüße

vom alten Fuchs

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

Eigentlich wollte ich in meinem warmen Moosbett bleiben; denn auch ich hab‘ Husten, Schnupfen, Heiserkeit und leichtes Fieber. Doch der Gedanke mich vor dem wärmenden Kamin in dein weiches Fell zu kuscheln, liebe suchende Wölfin, hat dazu geführt, dass ich - eingemummelt in meinen Winterpelz - nun bei unserer Hütte angekommen bin. Ich öffne die alte, knarrende Tür und Gemütlichkeit und behagliche Ruhe strömen mir entgegen.Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich mich zu dir lege , suchende Wölfin, und wir gemeinsam den interessanten Gesprächen der anderen Gartenbewohner lauschen. In meinem Mäusehirn tummeln sich zwar auch viele Gedanken zu den hier aufgeworfenen Fragen; aber meine Sinne sind durch den Infekt zu benebelt. Ich schaff’s nicht, einen richtig klaren Gedanken in Worte zu fassen. Doch etwas merke ich gerade recht deutlich: Die Gemeinschaft hier in der Hütte tut mir richtig gut.

Also, falls außer der suchenden Wölfin und mir noch jemand krank sein sollte; so wünsche ich „Gute Besserung“ und den Gesunden einen erfüllten Tag.

Liebe Grüße

Spitzmaus

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Spitz aus,

Bitte verzeih mir, wenn ich unser äußerst gemütliches Lager für einen kurzen Abstecher nach draußen verlasse. Aber der Blick, mit dem der alte Fuchs eben durchs Fenster schaute war so voller Fragen, dass ich schnell hinter ihm her muss.

 

Rasch durch das raschelnde Laub gelaufen, den Regen abgeschüttelt, und die Spur vom alten Fuchs aufgenommen.

 

 

Da bist Du ja, Du Lieber!

Darf ich Dir eine Antwort auf Deine Frage anbieten?

Was wäre, wenn aus sein wäre würde?

 

Diese Frage lässt sich hier, an diesem Ort, nicht beantworten, weil wir uns in der Antwort selbst befinden!

 

Was wäre, wenn wir unserer Phantasie freien Lauf ließen? Dann hängen Schaukeln an Wolken und tragen uns zu jauchzender Unbeschwertheit, selbst wenn wir Höhenangst haben!

 

Die Frage, die das scheue Reh von Susanne Niemeyer mitgebracht hat, ist für die andere, für die "närrische Welt da draußen" gedacht. (Übrigens, wo ist der Narr???)

 

Bringt diese Perspektive Deinen fast-zerbrochen Kopf wieder ins Lot? Es wäre nun wirklich extrem schade, wenn Dein Kopf zerbräche!

Sagt mit einem luebevoll-schelmischen Lächeln

Die suchende Wölfin

 

 

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Da mach ich gleich doch noch einen Abstecher in die Hütte, liebe Spitzmaus und liebe suchende Wölfin und bring Euch einen heißen Holundertee mit Honig vorbei. Der wird Euch gut tun.

 

Oooch, dass sieht ja allerliebst aus, wie Ihr beide da vor dem Kamin so ineinander verknote liegt. Das heißt, ich sehe eigentlich nur die Wölfin, nur wenn ich genau hinschaue sehe ich auch die Spitzmaus, die es sich im wuscheligen Schanz der Wölfin bequem gemacht hat.

 

Gute Besserung, Ihr beiden.

alter Fuchs schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Einverstanden, liebe suchende Wölfin, wenn die Niemeyer-Frafe nur für die närrische Welt da draußen gedacht ist, geht es mir und meinem Kopf schon sehr viel besser.

 

Übrigens habe ich natürlich gerade die Spitzmaus, eingekuschelt in Deinen Schwanz gesehen. Zu schön, wie Ihr so daliegt.

Ich hoffe sehr, dass Euch mein Tee geschmeckt und auch ein bisschen geholfen hat.

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Hollundertee mit Honig

 

Hmmm, da muss Wölfin doch gesund werden.

 

Schön sich wieder einzukuscheln, danke fürs warm halten, Spitzmaus!

 

Danke für Tee und liebe Worte, alter Fuchs .

 

Hast Du mich eben im Wald gehört?

Jolina schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe suchende Wölfin, liebe Spitzmaus,

 

...bringe Euch zur Stärkung von unserer Gemüsesuppe oder wenn Ihr mögt, alternativ eine Hühnersuppe, die ja gerade bei Erkältungen Wunder wirken soll...Quarkspeise zum Nachtisch...

 

liebe Grüße und gute Besserung wünscht Euch

Jolina

 

(... es ist übrigens genug Mittagessen auch für alle anderen da, kommt einfach in die WG-Küche, jede/r ist herzlich willkommen...)

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Liebe Wölfin und liebe Spitzmaus!

Hier hänge ich euch noch einen Topf frische Hühnerbrühe über die Glut im Kamin, damit ihr schneller gesund werdet.

Es ist toll, euch zu lesen.

 

Liebe Mia-Maria,

was für einen schönen neuen Ort du entdeckt hast! Der goldene Teppich ist wunderbar.

 

Lieber alter Fuchs,

ich eine Mutantin? Hihi. Das „Power-Reh“ hat mich zum Lachen gebracht. Aber: Mein Herz ist nach wie vor scheu. Ich verstecke es nur gut unter einer raffen Maske. So empfinde ich es selbst.

 

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

 

... ist spürbar; dein Holundertee mit Honig, lieber alter Fuchs, lindert die Hustenanfälle; die Hühnerbrühe, liebes scheues Reh ( übrigens viel Spaß heute beim Konzert ) , stärkt die Immunabwehr und deine Gemüsesuppe, liebe Jolina, enthält reichlich stärkende Vitamine. Von der Quarkspeise nehme ich immer mal wieder ein Löffelchen; sie ist so herrlich kühl und verringert meine Halsschmerzen. Ach, ich fühl mich so geborgen hier bei dir im Fell deines buschigen Schwanzes, liebe suchende Wölfin. Viele Laute gibst du ja nicht von dir; hauptsächlich liegst du - wie auch ich- dösend mit leicht geschlossenen Augen vor dem wärmenden Kamin. Aber ich spüre, dass dein Herz ruhig schlägt, deine Atemzüge sind tief und regelmässig. Diese, deine innere Ruhe, überträgt sich auch auf mich. Also; die besten Voraussetzungen, möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Doch jetzt bin ich schon wieder so müde geworden; ich bedanke mich bei euch allen für eure liebe Fürsorge und wünsche noch einen schönen restlichen 2. Adventssamstag.

Nein, euch umarmen , das lass ich lieber sein, sonst steck ich euch noch an. Also werfe ich euch aus der Ferne ein liebes Küsschen zu ; bleibt alle schön gesund !

Spitzmaus

 

 

Scheues Reh schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

... gibt es. Die ist bestimmt nicht ansteckend, sondern nur heilsam. Also falle ich vor dir auf die Knie und du kletterst über meinen Rücken zu meinem Hals. Alles klar? Und los.

Siehst du. War doch ganz leicht. Noch ein Küsschen auf die Stirn der Wölfin und ein „heile, heile Segen“. Schon bin ich wieder weg und lausche heute Abend für euch mit.

Mia-Maria schrieb am 30.11. 18:56:
Antwort auf Zauberglückmoosiger Garten

Auch von mir gute Besserung liebe Spitzmaus und liebe Wölfin. Hier steht noch eine Kanne Ingwertee. Honig ist auch da.

 

Ich hab auch seit paar Tagen "Hals" und Husten. Und nachdem ich morgen unbedingt meine Stimme brauche war ich heute brav und hab auf einen Ausflug verzichtet, der viele Stunden Wald und frische Luft aber hier heute auch echt viel kalten Wind bedeutet hätte. Vernünftig schon, aber auch schade. Zum Glück gibts hier im Garten Wald in Gedanken...

 

Ja der Herr Narr fehlt mir auch....

Tikvah schrieb am 30.11. 18:57:
Einladung an den Küchentisch

Kommt herein, schön das ihr da seid.

 

Uns allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

 

Tikvah

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Danke für die Einladung, liebe Tikvah.

Habe eine Dose voll Kekse mitgebracht, setze mich gerne zu dir und bitte um einen Pott Tee. Hast du welchen da?

Schön, dann möchte ich eigentlich nur noch da sitzen, in eine Kerze schauen und zur Ruhe kommen.

Singerin

Tikvah schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Liebe Singerin,

 

dann setze ich mich zu Dir mit einer großen Kanne Tee. Habe Früchte- oder Grünen Tee - der Früchtetee hat den schöneren Namen "Schneewunder" und duftet nach Marzipan und Kirsche.

Ich lege vorher noch ein paar Maronen aufs Backblech. Magst du welche?

 

Tikvah

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo liebe Tikvah, liebe Singerin,

schön Euch hier zu trefen :-), ich setze mich gerne zu Euch zum Tee, Plätzchen und Nichts-Tun. Ich habe Adventsschokolade, probiert mal, sehr lecker!

Traumfängerin

LilaBambus schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Danke für die Einladung, liebe Singerin. Habe heute einen toskan.

Lebkuchen gemacht, bringe davon etwas mit, obwohl er noch etwas durchziehen muss damit er richtig schmeckt.

 

Hallo Traumfängerin - was für ein schöner Name. Bin neugierig, wenn du magst, erzähle doch mal, wie er enstanden ist...

LG

 

LilaBambus

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo LilaBambus,

das ist ganz einfach: ich bin fasziniert von den (nächtlichen) Träumen, habe die Erfahrung gemacht, dass sie mir oft Wichtiges zu sagen haben und freue mich, wenn ich einen Traum einfange bzw. behalte.

Gute Nacht alle zusammen und träumt was Schönes ;-)

Traumfängerin

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

ihr Lieben hier am Küchentisch,

bringe Kaffee und grünen Tee und Brötchen mit Käse. Zünde die 1. Kerze am Adventskranz an und genieße die morgentliche Stille. Habe mich auf alle hier sehr gefreut. Liebe Grüße von Eule

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Guten Morgen!

Wie schön, frau trifft hier so viele Kartenbekannte am Küchentisch. Da fühle ich mich doch gleich ganz anders.

Danke für den Tee Eule, doch grüner Tee ist nicht mein Ding. Ich habe noch keine Sorte gefunden, die für mich nicht nach Seife schmeckt.

Habe deshalb eine ordentliche Portion Kaffee gekocht. Der muss für mich morgens sein, es sei denn ich habe Urlaub und kann den Tag dösend verbringen.

So Kaffee ist getrunken, nun rasch noch eine Thermoskanne Früchtetee to go kochen und dann bin ich erst einmal wieder weg.

Habt einen schönen Tag.

Singerin

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich bringe Euch einen großen Tannenstrauß mit Amaryllis und wünsche Euch einen schönen 1. Adventssonntag. Bei uns ist heute traditionelles Freundestreffen … aber erstmal in Ruhe frühstücken …

Bis später

Traumfängerin

Lütte schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

... was braucht frau mehr zum 1. Advent? Vielleicht noch einen Adventskranz und/oder ein Gesteck - aber allein schon das sinnliche Erfahren dieses Schmucks - da geht mir doch das Herz auf!

 

Ja, KartenschreiberInnen-Treffen hier am Küchentisch - da freue ich mich! Und virtuell kann ich massenhaft Kekse essen - in echt geht das ja nicht so einfach mit dem Mehl...

 

Also, Mädels! Jungs auch? Wer hat eine Geschichte auf Lager?

(Adventstee ist übrigens oberlecker!)

Tikvah schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo ihr Lieben,

 

virtuell kann ich das mit den Keksen auch Lütte :).

Gestern stand da so ein Beutel Zimtsterne auf dem Tisch,

so ganz real ;),

nu ist er recht leer.

Eigentlich mag ich die gar nicht so sehr ;). Aber beim Bäcker standen die soooo wartend rum (die rufen schon seit Wochen: Kauf mich ;).

Der Bäcker ist ein Biobäcker, er backt noch so, wie Brot gebacken werden sollte. Seine Kuchen sind ein Traum und - seufz - seine Zimtsterne schmecken ... leider ;) ... auch sehr lecker.

 

Bei mir in der Küche hängt seit Jahren eine meiner Lieblings-Postkarten (Karikatur) mit, Moment muss mal zählen gehen - ah, 7 Frauen hinter einem Küchentisch beim Backen. Titel:

"Zu Weihnachten wieder aktiv: Die Backwahn-Sekte". ;).

Ich freue mich bereits jetzt schon so Viele vom Postkartenprojekt im Forum zu "treffen" und über all die Anderen auf deren Pfaden ich mitlese und manchmal mit schreibe oder die hier am Küchentisch Platz nehmen. Ich erlebe das Forum als eine Bereicherung meiner Vorweihnachtszeit und genieße den Austausch bis ins neue Jahr hinein.

 

Hmm, aber du wolltest ja eine Geschichte hören. Werde mal nachdenken ;), so jetzt muss ich noch was "schaffen" und nachher fahre ich zu einem Adventskonzert in die Nachbarstadt ;)) - Vorfreude pur.

 

Euch Allen einen schönen 1. Advent.

Zimtsterne sind noch da und Adventstee, ich brüh noch einen Kaffee und es gäbe da noch Kuchen vom Bäcker ;))

 

 

 

 

 

KaterinaW schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo zusammen,

 

Kuchen und Kaffee, da greife ich virtuell gerne reichlich zu (und real auch aber soll ich nicht so viel...).

Schön, dass wir uns hier in der Küche treffen können!!

 

Ich habe ein paar Kaffeemakronen mitgebracht- habe ich zum ersten Mal gebacken, finde ich geschmacklich sehr interessant...

 

Einen schönen ersten Advent wünscht

KaterinaW

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Zimtsterne mag ich für mein Leben gern, am besten die vom Bäcker des Vertrauens...

Was sind den Kaffeemakronen?

Ich war gestern zum Geburtstagskaffe und bringe noch Reste vom Bratapfelkuchen (Lecker) mit.

Am Samstag waren wir im Norden (NOH) und mit unseren Wahlenkelkindern auf einem kleinen Weihnachtsmarkt mit Kinderdarten-Chor. Einfach bezaubernd.

Z.Zt. ist es bei uns eisbärenkalt. Da sollte frau den Kamin anzünden. Haben wir eigentlich einen in der Küche?

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und eine gute Woche,

Eule

KaterinaW schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Guten Morgen an Alle,

 

mensch Tikvah, den neuen Kamin hatte ich ja noch gar nicht gesehen- toll ist der geworden, und danke, dass Du alles bereit gelegt und so sorgsam hinterm Haus Holz aufgeschichtet hast, da muss man ja nur noch zugreifen. Ich mache mal ein schönes Feuerchen...

und lege nochmal Kaffeemakronen hin, ja, die sind mit Kaffee gebacken und auch mit Mandeln und Eiweiß...

dann sind hier ja noch mehr Köstlichkeiten übrig geblieben, ich futtere mich jetzt erstmal durch.

 

Einen schönen Tag wünscht

KaterinaW

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Moin zusammen,

oh, ist das hier schön gemütlich und warm. Und paradiesisch für mich, alles! essen zu können, ohne irgendwelche Juckattacken oder so …

Mögt Ihr auch etwas Herzhaftes? Von unserem Freundestreffen ist noch ein mild-scharfer asiatischer Gemüseeintopf mit Reis und Kokosmilch übrig. Das Brot dazu muß vielleicht nochmal in den Ofen. Ich stelle den Topf auf den Kaminsims, an der Ecke passt es gerade. Teller und Löffel habe ich auch mitgebracht.

Ich bleibe noch ein bisschen hier sitzen - gönne mir heute einen freien Tag …

Traumfängerin

Rainbow schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo, Guten Abend!

Ich freue mich auf die Adventszeit, den Andere Zeiten Adventskalender und den Austausch mit Euch. Ich freue mich so über den guten, frischen, tiefen Geist!

Auf stets ein gutes Wort mit EUCH!

Phoebe schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

… aber nicht so mitteilsam wie sonst. Seht es mir nach! 2019 hatte nicht wirklich nur Erhellendes für mich parat und ich bin grüblerisch und traurig. Macht Euch aber bitte keine Gedanken. Es erfreut mich, einfach teilzuhaben an der Gemeinschaft.

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Sind noch Zimtsterne da? Die guten vom Bäcker sind immer noch leckerer als alle meine Versuche.

Habe frisch gebackenes Brot mit Sonnenblumenkernen drin mitgebracht.

Da es so frisch ist, schmeckt es sogar ohne Aufstrich.

Doch genug geschlemmt. Ich gehe schlafen.

Gute Nacht

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

für all die guten Gaben und das frische Brot und die Wärme im Kamin. Es ist noch etwas Glut da, ich lege was nach, damit er nicht ausgeht. Bringe Tee und frischen Kaffee. Die Gemüsesuppe war sehr lecker. Sitze still am Küchentisch und warte auf den Tag. Und lese im Kalender über "Stille Zeit". Wenn frau im Cafe arbeitet, ist es sicher so wie beschrieben, aber sonst finde ich wohl, dass Advent und Stille zusammen passt.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, die "alte" Eule

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Super, jetzt war ich zu blöd zum Rechnen und habe meinen Text nicht zwischengespeichert.

Also noch einmal von vorn:

Guten Morgen du Morgeneule. Schön, dass du schon so früh da bist. Setze mich einen Moment zu dir und genieße die Ruhe vor dem Tag.

Sehe gerade aus dem Küchenfenster, wie die Sonne blutrot am Himmel aufgeht. Der Himmel brennt förmlich. Vor einigen Wochen hat jemand bei derselben Erscheinung glatt die Feuerwehr gerufen, zumal aus den Wiesen Nebel aufstieg.

Das mit dem Nebel wird wohl auch heute so werden, deshalb genieße ich jetzt noch für kurze Zeit.

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Joachim Ringelnatz heute:

"Ich bin so knallvergnügt erwacht. ......

..Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben rin ungeheurer Appetit nach Früstück und nach Leben."

 

Ich hoffe, das geht euch auch so. Frühstück ist angerichtet, so kommt alle herbei. Schön von dir zu hören, Singerin.

Es wartet auf euch die "alte" Eule, knallvergnügt!

KaterinaW schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Moin,

 

ich sitze hier und stille meinen Kaffeedurst, den Kamin genießend.... dazu läuft klassische Musik im Radio, die komplette Stille kann ich (noch) nicht gut ertragen. Danke für Ringelnatz´Worte! Ob ich Georg Trakls Gedicht "Winterabend" im Kalender heute Abend wieder lese?

Bei Brot und Wein? Ich werde nachher mal Ausschau halten nach gutem Rotwein...

 

liebe Grüße an Alle von

KaterinaW

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Moin, Katherina und Eule 48!

Für Rotwein kann ich sorgen, habe mich gerade mit 24 Flaschen beliefern lassen. Das soll für den Winter reichen. Einen habe ich am Wochenende probiert. Obergut, aber so wie der schmeckt, eher für hohe Fest- und Feiertage, also nix mal für so eben zwischendurch.

Das Bild heute im Kalender fand ich toll und stellte mir gleich die Frage: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? Egal.....

Nur mit Gedichten habe ich es nicht so, finde ich selten einen Zugang zu und wenn dann ganz spontan.

Ringelnatz kommt dagegen immer wieder gut an. Dachte bei R. gleich auch an Achim Reichel, der Kuddeldaddeldu so herrlich vertont hat. Auf seiner Abschiedstour (Achims meine ich) waren wir vor 5 Wochen und haben es genossen.

So, Schluß mit der Plauderei, Andi ruft....

Habt einen schönen Tag.

Phoebe schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

… ein bisschen Holz auf - irgendwie zieht es hier. Muss nachher mal wühlen, irgendwo hab ich noch Dichtband für die Fensterritze.... Frischen Kaffee gibt es auch und da die Orangen unbedingt verarbeitet werden sollten, habe ich Saft gepresst und die Karaffe in den Kühlschrank gestellt. Ich geh mal auf die Suche nach dem Dichtband.... bis später

Phoebe schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

…. das Band klebt sogar noch richtig gut. Und schon ist's angenehmer, finde ich. Normalerweise bin ich nicht empfindlich, aber wenn ich erkältet bin, dann merke ich irgendwie jeden kleinen Luftzug...

KaterinaW schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo Ihr Lieben,

 

ich habe noch Glühweingewürz besorgt und aus dem tollen Rotwein (Danke, Singerin, echt edel!!) und dem Orangensaft ein entsprechendes Getränk hergestellt- mir schmeckt es, ich hoffe, Euch auch!

Habe auch Kirschzweige zum Barbaratag mitgebracht.

 

Eine gesegnete, gute Adventsnacht wünscht

KaterinaW

Lütte schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Moin!

Ich war auch heute im Garten - wir haben aber nur einen Apfelbaum - tut's auch, fand ich und habe zwei Zweiglein abgeschnitten. Ich habe sie über Nacht ins Waschbecken gelegt und morgen kommen sie dann auch in die Vase.

Für heute nur einen kurzen Gruß

 

und wech!

Tikvah schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Hallo ihr Lieben,

wollte noch kurz bei euch vorbei schauen, gemütlich hier.

Habe heute mit einer meiner Klassen ( 7 Schüler) Plätzchen gebacken: "Nuss-Nüsschen" - ich glaube, das Rezept habe ich von dir KaterinaW. Das Ergebnis total lecker, das Backen: erlebnisreich. ;) Backen mit dem Konvektomat (ich weiß nicht mal wie man das korrekt schreibt) stellt eine echte Herausforderung dar für mich, die Schüler fandens interessant. Als ich das 3. Blech in den Ofen schob, erloschen schlagartig alle Lämpchen und nichts ging mehr - Aufregung pur ;) halbgebackene Plätzchen im Ofen, aufgeregte Schüler davor mit den wildesten Theorien wieso der jetzt aus ist und wer daran schuld sei, "die hat auf den roten Knopf gedrückt (unser Notschalter)" - "gar nicht wahr" - Tränen - Gekabble - "ist doch nicht schlimm, wir schauen nach wer uns helfen kann", hochempfindlich (wie lange dauert eigentlich die Pubertät ;)) ??). Ein Kollege hat dann den Fehler gefunden und Alles ging gut aus. Nun sind wir stolze Besitzer einer großen Schüssel Nussnüsschen. Nächsten Mittwoch starten mein Kollege und ich ins 2. Backabenteuer mit den Schülern ;). Mal sehen was ich für ein Rezept nehme, wahrscheinlich Kokosmakronen, wir haben nur begrenzt Zeit ...

 

Gute Nacht

So ein Kamin hier ist schon was Feines. Ich werde zu Hause für die Weihnachtsurlaubszeit meinen uralten Küchenherd wieder in Betrieb nehmen ;) - weniger zum Kochen als für die Atmosphäre ;))

 

Hoffe ich denke Morgen dran Barbarazeige zu schneiden, habe es heute vergessen. Am Wochenende will ich noch meine Amarillys pflanzen, habe auch ein paar neue Zwiebeln. Bin mal gespannt wie die Blüten aussehen.

So nochmals gute Nacht

 

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Tikvah und danke für den Backbericht. Ich habe mal mit SchülerInnen einen Quark-Ölteig versucht, war schon echt ein Abenteuer.

@ Phoebe, danke fürs dichten der Fenster, ist schon gut, wenn es im Winter mal stürmisch wird.

Ich mach für euch alle schon mal Frühstück, mit Tee und Kaffee, Brötchen und Vollkornbrot, Butter und verschiedene selbstgemachte Marmeladen. Lege auch beim Kamin was nach, damit es warm bleibt.

Heute kommt endlich der Fensterputzer, dann kann ich die Adventsdeko vollenden. Kann ich hier auch mal was an die Fenster hängen?

Seid lieb gegrüßt und habt einen schönen Tag wünscht euch allen

die "alte" Eule

Singerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Dichtband ist klasse, seit drei Tagen laufe ich schon mit "Buff" um den Hals herum, irgendwie war mir immer kalt. Liegt wohl an dem langen Hals.

Wie sagte mal jemand vor Urzeiten: ich hätte einen Schwanenhals und starke Füße. gut, der Schwanenhals ist immer noch lang, aber inzwischen leicht faltig. Jaja, das Alter. Könnte mir natürlich auch 20kg anfressen, dann ist alles gut gepolstert, kostet aber a: viel Essensgeld und b: viele neue Klamotten. Bleibe ich doch lieber wie ich bin, mit Falten.

Wünsche allen hier heute und morgen einen wunderschönen Tag und einen fleißigen Nikolus. Bin dann mal wech zu den Enkeln, die morgen Oma/OpaTag im Kindergarten haben.

Singerin

Phoebe schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

… den Barbarazweig habe ich gestern vor lauter Erkältung auch total vergessen... Kann ich den heut auch noch schneiden?

 

Ich mach mal Tee und nehm mir trotz wärmendem Feuer noch eine Decke - ich friere dauerhaft. Aber Husten kann ich jetzt, dank tagelanger Übung, schon richtig gut...

 

Bis später mal.

KaterinaW schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Guten Morgen zusammen,

 

Eule48, Deine dunkelrote Marmelade (Johannisbeer??) auf Vollkornbrot ist super lecker!

Tikvah, das finde ich ja witzig, dass unser Familienrezept in der Schule gemacht wurde. Konvektomat habe ich noch nie gehört, nun aber gegoogelt; ein Heißluftofen!? Ist gut für die Nussnüsschen, ich mache die auch gerne bei Umlufteinstellung. Gut, dass Ihr mit der Technik doch klargekommen seid.

Phoebe, Deine Dichtaktion hat echt viel gebracht. Ich habe noch drei Wärmflaschen mitgebracht, die Frotteebezüge sind frisch gewaschen.

Danke für die Apfelzweige, Lütte!

 

Allen, auch den nicht genannten, einen gesegneten Adventstag wünscht

KaterinaW

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Liebe Eule48,

eben fand ich Deine Karte im Briefkasten - lieben Dank dafür!

 

Für alle:

ich lese Euch eifrig mit, bin aber nicht so redselig zu Zeit, weil es mir nicht besonders gut geht. Mehr dazu im Schafspfad …

Dort hat sich übrigens auch Anya = die Drachenreiterin gemeldet, dass sie diese Woche nicht zum Schreiben kommt. Von der Wassernixe habe ich auch länger nichts gehört, was mich zunehmend beunruhigt.

 

Einen schönen Tag noch

Traumfängerin

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

… doch jetzt fand ich den Beitrag von der Wassernixe im Kalenderblatt zur Vorsorge …

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Liebe Katerina,

ja, Johannisbeere, hatte ich 40 Gläser Gelee und such etliches schon verteilt.

Liebe Traumfängerin,

das tut mir leid, dass es dir nicht gut geht und wünsche dir, dass diesmal alles gut klappt und es das letzte Mal ist! Wassernixe war in der Vorstellungsrunde und hat erklärt, wo sie mitmacht.

Liebe Singerin,

da wünsche ich dir einen wünderschönen Oma-Tag.

Liebe Phoebe,

hast du dich beim Wäschewaschen in der WG erkältet. Wünsche dir gute Besserung.

Allen anderen hier einen schönen Tag.

Wir haben für heute abend eine Einladung zur Kleinkunst: Die Lamettsfee-ein eheliches Adventskabarett. Morgen mehr dazu.

Meine Fenster sind supersauber. Einiges hängt schon. Ich habe hier auch mal ein wenig an die Fenster gehängt. Sterne aus Glas, die funkeln, wenn mal ein Sonnenstrahl (oder Licht) sie trifft.

Einen schönen Tag wünscht euch die "alte" Eule

Traumfängerin schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

… ich lege mal Holz im Ofen nach, da ist nur noch Glut drin…

und zum Aufwärmen habe ich Rooibush-Johannisbeertee mitgebracht.

Ich bleibe noch ein wenig am Feuer sitzen …

Traumfängerin

Lütte schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Rooibush-Johannisbeertee am Ofen! Da setze ich mich doch gleich dazu und genieße die Küchentisch-Atmosphäre!

Sitz, grübel, nixtu...

 

By the way:

Was ist eigentlich aus dem Kochbuch-Projekt geworden?

 

Ich habe neulich so ein kleines Heft an der Supermarktkasse mitgenommen: Geschenke aus der Küche - super Rezepte und Ideen! Vielleicht gibt es das ja noch. Eine Kuchen-Backmischung im Glas werde ich auf jeden Fall verschenken in diesem Jahr. Das finde ich richtig ansprechend.

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Lütte,

war das ein Kochbuch? Ich habe eher ein Lieblingsplätzchen-Backbuch in Erinnerung! Die Idee war, glaube ich, von Tikvah?

Die Lamettafee war gestern herrlich erfrischend lustig: Willy hat immer Rückenschmerzen und der Dr. hat Lisbeth empfohlen, ihm einen Joint zu schenken und was dann so passiert....! Es war ein sehr vergnüglicher Abend.

Ich heize mal den Kamin noch ein wenig an.

Wünsche allen einen guten Tag. Liebe Grüße von Eule

Lütte schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Ein Lieblingsplätzchen-Backbuch war das! Und ich glaube auch, dass das Tikvah war - ich vergesse sowas so schnell! Beängstigend!

 

Also nochmal die Frage: Was macht das Lieblingsplätzchen-Backbuch?

 

Ich würde auch gern mal wieder ordentlich backen, aber die Zeit, die Zeit! An allen Ecken und Enden fehlt sie! Vielleicht setze ich die falschen Prioritäten?

 

So, ich gehe gleich mit meinem Allerliebsten ins Städtchen und über den Weihnachtsmarkt. Unser Mittagessen wird eine Bratwurst vom Holzkohle-Schwenkgrill sein. Hm!

 

Bis später!

 

 

Boah! 1+1=? Das kann ich rechnen!!!

Eule48 schrieb am 30.11. 18:57:
Antwort auf Einladung an den Küchentisch

Seit ich mein Rezept abgeschickt habe, habe ich von Tikvah nichts mehr gehört, aber so ein Projekt will ja auch bearbeitet sein!

War Tikvah denn schon hier?? muss ich mal nachlesen.

Viel Spaß auf dem W-Markt und guten Appetit. Bei uns ist nasse Üsselwetter, da würde es keinen Spaß machen. LG, Eule

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Klostermädels

Noch mehr als in den vergangenen Jahren freu ich mich auf unseren Austausch im AF - alldieweil wir es wahr gemacht haben, uns endlich mal persönlich zu treffen: Ins Kloster in der Mitte Deutschlands sind wir aus verschiedenen Himmelsrichtungen herbeigeeilt und haben ein unvergessliches Wochenende miteinander verbracht :o)

 

Nee, ohne Andere Zeiten hätten wir uns vermutlich nicht kennen gelernt, danke an das Team!

 

Nun bin ich gespannt auf unseren weiteren Austausch - herzliche Einladung an alle Foris, mit uns unterwegs zu sein; selbstverständlich gilt die Einladung auch für Buben...

 

 

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Gerne geselle ich mich dazu, liebe Paulina und pflichte Dir bei. Ja, ohne das Forum hätten wir uns wohl nicht kennen gelernt. Danke auf diesem Weg für Deinen Postkartenadventsgruß :-)

Ich bin zuversichtlich, dass auch die anderen beiden Mädels hier auftauchen und freue mich ebenso über alle Anderen, die hier unseren Pfad kreuzen.

 

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Schön, dass du da bist, Lara - Tee und Glühalk stehen bereit.

 

Grad hab ich in einem alten Adventskalender so einen schönen Impuls von Madeleine Delbrêl gefunden:

"Überall, wo Liebe Eingang findet, verwandelt sie unser Leben in Brennstoff."

Ach. Seufz.

 

Jetzt hol ich den Adventskranz rein (Eiseskälte hier im Süden!), damit es morgen früh adventlich duftet in meiner Küche...

 

Gutes Nächtle, Paulina

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

An Deinem Impuls knabbere ich ein bisschen. Soll mein Leben Brennstoff werden???

Habe gestern nochmal Stollen gebacken und es hat mir das erste Mal richtig Spaß gemacht. Ohne Stress, ohne Zeitdruck mit dem guten Gefühl "ja, das klappt schon". Und es hat geklappt. Als ich mich dann zufrieden hinsetzen wollte und bei Kerzenschein das erste Kalenderblatt lesen wollte, klopfte es an meine Terassentür und Johannes stand da. Im Gefolge Mama, Papa und Aaron, gerade zurück von ihrem Nachmittagsspaziergang. Programmänderung. Eine Stunde spielen, dann Abendessen, dann Kerzenschein und Kalender.

Mach es Dir schön an diesem ersten Adventsonntag und sei lieb gegrüßt.

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Liebe Lara,

ich verstehe den Impuls so, dass die Liebe das Feuer in mir neu entzündet und ich sie dann weitergeben kann, die Liebe, die mir geschenkt wird :o)

Würde mich freuen, wenn noch jemand sich dazu äußern würde...

Haaallo, wo bleibt ihr??

Fideli?

Gunnila?

Isabel - ist es möglich, ganz kurz die Weihnachtsbastelwerkstatt zu verlassen und uns wenigstens zuzuwinken?

 

Ähm, Lara, ich bin übrigens der Meinung, das gegen Enkelbesuch weder ein Stollen noch eine noch so besinnliche Viertelstunde punkten kann :o)) - alles zu seiner Zeit...

Gunnila schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Ich greife mal genau dieses auf: "Alles zu seiner Zeit"

Jetzt ist ja gerade die Zeit des Backens, die Zeit Stollen oder Kekse zu backen, sich Zeit zu nehmen um mit Mehl, Zucker und allerlei Zutaten etwas mit den Händen zu gestalten.

Auch die Zeit, zwischen den Forumszeiten auch andere kennen zu lernen.

Dieses Jahr habe ich genau diese Zeit. Andere, auch "alt gelesene" neu und anders mal kennen zu lernen, aber auch die Zeit sich zu nehmen, mal was in Ruhe zu backen, wie gerade Weihnachtskekse :-)

Zu ersterm, ich fand es erstaunendswert, Menschen kennen zu lernen, die man an sonstens nur schreibender Weise zu lesen, und war mehr als angenehm berührt!

Und nun zum zweiten. Durch erzwungenden Gründen, auch mal ganz in Ruhe etwas zu backen, was ich normalerweise nicht mache, weil mir einfach die Zeit dazu fehlt. Ich habe wieder mal Springerl gebacken, die unheimlich viel Zeit und Geduld kosten. Aber die Zeit dafür habe ich gerde, weil ich mich kaum bewegen kann. Und es hat sich gelohnt :-)

Doch ich möchte noch was zum Thema "Brennen" was zusteuern.

Man kann ja auch für etwas brennen, was nicht unbedingt die Liebe betrifft.

Manachmal brennt es auch in einem, ohne das man weiß, woher dieses Brennen stammt. Davor ist eine innere Unruhe, die man kaum benennen kann. Es braucht viel Zeit um zu erkennen, woher dieses "Brennen", diese Unruhe, wirklich kommt.

Auf jeden Fall freue ich mich über mich selbst, dass ich schon mal den ersten Schritt getan habe und hier geschrieben habe :-)

 

Seid herzlichst gegrüßt, ihr Klosterschwestern :-)

 

Gunnila

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

moin alle zusammen,

es ist schön, gleich nach dem Aufstehen nachschauen zu können, was es hier Neues gibt. Und es gibt Erfreuliches.

@Gunnila

Gratuliere zu gut gelungenen Springerle. Daran hab ich mich noch nie gewagt. Ich will nicht schönreden, dass du Schmerzen hast, aber es scheint doch langsam besser zu werden. Die dadurch geschenkte Zeit hat vielleicht auch etwas positives? Auf jeden Fall weiterhin gute Besserung!

@Paulina

Vielleicht ist es das Wort Brennstoff, das für mich nicht passt. Brennstoff ist für mich so etwas vollkommen nüchternes und technisches. Und mit den Enkelkindern hast du natürlich völlig recht.

Habt alle einen schönen Tag. Tschüß, hoffentlich bis später.

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

...hatte mich schon so auf einen gemütlichen Forumsabend gefreut, aber nun gibt mein Laptop derart merkwürdige Geräusche von sich, dass ich es erst Mal runterfahre und morgen von einem Kollegen durchchecken lasse.

Schnief.

Paulina, traurig

 

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Sodele, Fritz (mein Laptop) ist wieder gesund - und ich habe einen wunderbaren kleinen PC-Laden gefunden, der noch tatsächlich willens ist, vorhandene Geräte instand zu setzen, statt neue verkaufen zu wollen... (Glück im Unglück): Fritz stammt doch noch von meinem verstorbenen Mann, deshalb hänge ich sehr an ihm :o)

Gunnila, es freut mich sehr, dass du es schaffst, deiner Zwangspause auch gute Seiten abzugewinnen... Für Springerle fehlt mir die Geduld, Respekt!

Ich stell mal den gestrigen Text aus meinem Küchenadventskalender ein, bei dem ich mich sehr ertappt gefühlt hab - ganz ohne Brennstoff, Lara ;):

 

"Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Aber wir schauen so lange mit so viel Bedauern auf die geschlossene Tür, dass wir die, die sich für uns geöffnet hat, nicht sehen."

(Alexander Graham Bell)

 

Lasst es euch gut gehen!

Herzlich, Paulina

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Liebe Paulina,

gratuliere zur Genesung von Fritz :-)

Das Problem mit einem PC, bei dem man sich ständig bange fragt: Wie lange macht er es noch?, das hatte ich während der letzten beiden Foren. Er ist ständig heißgelaufen und hat sich dann verabschiedet. Eines Tages dann für immer. Dann haben wir einen neuen bestellt und gleich 2 neue bekommen. Aber wir haben schön brav einen zurück geschickt.

Den Text mit den Türen kenne ich schon. Ich hab ihn auch im Hinterkopf und versuche, ihn in meinem Leben zu bedenken. Ich bin auch der Meinung, dass es ein sehr wahrer Text ist.

Ich bin heute schon seit halb vier Uhr wach und hatte wieder einen turbulenten Tag. Aber jetzt ist Ruhe. Advent und Stille und Forum.

 

schwere Rechenaufgabe: 16 plus 23, wo ist mein Taschenrechner?

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

"Es gibt nur eine Möglichkeit sich wohlzufühlen: Man muss lernen, mit den Gegebenheiten zufrieden zu sein, und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt."

meint mein lieber Theodor Fontane

 

Den ganzen Tag denk ich schon rum und num an seinem bestechenden und einleuchtenden Gedanken - er hat recht, aber es ist so schwer :o(

Wie geht es euch damit?

fragt sich die Paulina, die alle herzlich grüßt

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Ja, liebe Paulina, er hat wohl recht. Und es ist schwer. Und auch, wenn man es weiß und möchte, ist es damit längst nicht getan.

Ich hab kein Rezept. Ich versuche es, das halbvolle Glas zu sehen oder die Tür, die sich öffnet. Als ich heute eine blinde Frau aus der Straßenbahn steigen sah war ich dankbar, dass ich sehen kann (wenn auch nicht mehr so gut wie in jungen Jahren). Wenn ich müde bin oder unzufrieden , denke ich z. B. an eine Kollegin, die in meinem Alter war und nach schwerer Krankheit schon vor ein paar Jahren gestorben ist.

Es gibt so viele Menschen, die wirklich Grund zu Traurigkeit und Frustration hätten, ich gehöre nicht dazu. Dafür bin ich zutiefst dankbar und trotzdem manchmal unglücklich, frustriert, pessimistisch.

Vielleicht können wir nicht viel mehr tun, als uns das bewusst zu machen, schlechte Tage hinzunehmen und darauf vertrauen, dass es stimmungsmäßig auch wieder aufwärts geht.

Paulina schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

, pessimistisch.

Vielleicht können wir nicht viel mehr tun, als uns das bewusst zu machen, schlechte Tage hinzunehmen und darauf vertrauen, dass es stimmungsmäßig auch wieder aufwärts geht.

 

Genau, liebe Lara,

so ist es wohl: mir wurde heute völlig unverhofft ein freier Nachmittag geschenkt - soo genossen hab ich die freie Zeit im Advent, gleich kamen mir doch tatsächlich ein paar kreative Ideen...

...und ich konnte das fast unwirklich kalt-sonnige Wetter genießen, die Tüte mit heißen Maronen ebenfalls...

...und jetzt natürlich meinen Glühalk :o)

 

Ich stell mal den heutigen Spiritletter ein, der wohl das Paradies beschreibt: ich mag ihn, den Text...

 

Mir träumte

Ich läge schlafend an der Quelle

und wäre umgeben

von Liebe

und Wärme

von Lust

 

Mir träumte

Der blaue Himmel hätte sich mir zugeneigt

und mit ihm neigte sich auch die blaue Blume

über mein Gesicht

und schenkte mir alles

wonach mein Herz begehrt

Zärtlichkeit

sanfter Hauch

Umarmung

 

Mir träumte

Gott wäre bei mir

und ich bei ihm

und mit mir alle Welt

Menschen, Tiere, Pflanzen

Alles, was lebt

 

Anton Rotzetter

 

Gutes Nächtle, Paulina

Aus: »Der Tanz von Himmel und Erde. Worte wie Lieder. Spirituelle Texte«, Patmos Verlag, 2019

 

Lara schrieb am 30.11. 19:18:
Antwort auf Klostermädels

Ein schöner Traum, liebe Paulina.

Ein Traum kann Angst machen und einen in den Tag verfolgen und er kann einen froh stimmen und freundlich durch den Tag geleiten.

Hab einen solch schönen Traum.

Rauhreif schrieb am 30.11. 19:37:
Raum der Stille

()

[]

 

Raum für stille Gebete und Gedanken!

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

So schön, wieder hier zu sein!

simchat schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

 

Ja, gut, dass es diesen Raum wieder gibt.

 

simchat

Sternenzauber schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

 

Rauhreif schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Liebe.

Wärme.

Achtsamkeit.

Genuss.

Freudenhüpfer.

Rivka schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Bin gerade einfach sehr glücklich, dass der andere Advent wieder da ist! - an den Nägeln in der Küche hängt, wo sonst im Wechsel Basteleien der Kinder dran sind.

Wünsche allen einen guten Start in die Lektüre und Eintritt in ruhige Minuten!

mara schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Danke für diesen stillen Raum, den ich benutzen darf um mich, mitten im Dasein für Andere, selber zu finden. Mara

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[].

Wilma schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

 

Ein Licht, das alles (er)löst

Rauhreif schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[] ... möge die Arbeitswoche freudvoll .....

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Lavendelblüte schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Für Dich.

 

()

II

 

 

Lisbeth schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[] für Mona

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Rauhreif schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[] ... DANKE für die Erkenntnisse

Georgia schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

 

 

 

...Danke

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[].

simchat schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Ein Text von Christa Weiss

 

>> Manchmal

für einen Augenblick halte ich ein,

mitten im Trubel des Tages,

schließe meine Augen und meine Ohren

und bin einen Augenblick glücklich:

Ich bin nicht allein

du bist da, mein Gott !

Mittendrin

Schaf schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

...

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

∆ darf leben.

Herr, hab vielen, vielen Dank für dieses Wunder!

Bitte hilf, dass er ganz geheilt ist, ganz!

Felsenblümchen

Wilma schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

 

Danke

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Rauhreif schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[] ...

 

den tagen nicht nahe kommen

 

aber die tage nahe kommen lassen

 

wenn sich der himmel öffnet

 

darauf vertrauen wollen

 

wieder und wieder

 

dass sich menschen einlassen

 

auf die gemeinsamen wege

 

und doch immer wieder

 

zu dir selbst schauen

 

erfüllt von der unbegrenzten liebe

 

sich sammeln in den gedanken

 

und in den zwischenzeiten 

 

gedankenlos warten können 

 

wenn etwas noch nicht eingetreten ist

 

ohne uhrzeiten darauf vertrauen

 

dass die bäume auch im neuen jahr wachsen

 

geschichten unter glas erfinden

 

dem blau ein hinreissendes grün schenken

 

aber auch bei dir selbst bleiben

 

immer und immer wieder

 

den tagen heimat anbieten

 

und dem eigenen herzen die grösste heimat sein

 

die liebe wie eine wachsende lichtblume begrüssen

 

sinnlich bleiben in worten und 

 

unter der haut unzertrennlich werden

 

am weichen ufer der meere

 

so kommen die tage nahe

 

und auf den hellen blättern

 

schreiben sich worte von selbst

 

                                                         

 

(Hermann Josef Schmitz)

Herbstwind schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

Weihnachten ist eine große Inszenierung und in der Adentszeit hetzen wir von einer Besinnung zur nächsten. Habe ich irgendwo gelesen.

 

Trotz alledem wünsche ich uns allen eine besinnliche Adventszeit einen fruchtbaren Austausch hier im Forum und eine im Herzen frohe Weihnachtszeit.

Georgia schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

 

()

[] ...

Lara schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

II

 

Für alle Einsamen, Traurigen und Sorgengeplagten

Paulina schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

für alle Verstorbenen: Christus, nimm sie an Dein Herz

Wilma schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Danke!

Mäandera schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[].

 

Für die Gemeinschaft hier im Adventsforum.

Habt einen schönen Tag.

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Norgy schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Für Lisa aus Ulm...

R.I.P.

Gwendolyn schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

()

[]

Herbstwind schrieb am 30.11. 19:37:
Antwort auf Raum der Stille

 

()

II.............für M

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Herzensfragen

Vor einiger Zeit habe ich eine kleine Box entdeckt mit 50 Fragen, die von Herzen kommen - für tiefgehende Gespräche mit nahestehenden Menschen. Gerne möchte ich einige mit euch teilen:

 

"Was für eine Mutter war deine Mutter, als du klein warst?"

 

(Worin ähnelst du ihr und worin nicht?)

 

 

simchat schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Meine Mutter wollte mich nicht und das hat sie mich oft spüren lassen. An allem war immer ich schuld.

Andererseits hat sie den Grundstein gelegt, dass ich ein Bücherwurm wurde.

Sie hat ein Leben lang schwer gearbeitet und doch reichte es nie, was sie natürlich unglücklich und unzufrieden machte.

Schließlich wurde sie zur Alkoholikerin und starb mit 58 Jahren an den Folgen.

Nachtigall schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Meine Mutter war - und ist noch - das Beste, was einem Kind passieren kann. Ich habe sie immer als liebevoll, fürsorglich und jederzeit ansprechbar erlebt. Für die Bedürfnisse ihrer Kinder stellt(e) sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten an, ohne darüber sich selbst zu verlieren - ich habe keine Ahnung, wie sie das macht, aber es ist so.

Ich begreife mit zunehmendem Alter und der eigenen Erfahrung als Mutter immer mehr, was für ein wertvoller Schatz das ist, den ich durch meine Mutter mitbekommen habe.

 

Als wir klein waren, hat sie uns viel vorgelesen, Geschichten erzählt und mit uns gesungen. Bei Geschenken und Überraschungen war sie immer sehr erfinderisch. Dass das Geld bei meinen Eltern oft knapp war, haben wir nie mitbekommen. Und sie hat uns grundsätzlich verteidigt, wenn wir ungerecht behandelt oder geärgert wurden (auch mit Lehrern hat sie sich angelegt). Das finde ich ganz stark!

 

 

Tikvah schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

... die Beziehung zu meiner Mutter (meinen Eltern) war von Anfang an eine sehr schwierige.

Etwas woran wir Alle sehr gelitten haben - woran es lag? Als Kind / Jugendliche dachte ich, das ich allein dran Schuld sei, dieses Signal wurde deutlich gesendet . Heute ist mir klar, das es wohl viele Faktoren waren, die zusammenkamen: die Traumata die meine Eltern in den letzten Kriegsmonaten und den 12 Jahren danach erfuhren, der Verlust der Heimat, dem Neuanfang in einem Landesteil der Ihnen fremd war und der nie Heimat wurde, die schweren Erkrankungen meiner Großeltern (und der Pflege die auf den Schultern meiner Mutter lastete) und meines Vaters, die Existenzsorgen aufgrund der Frührente meines Vaters mit knapp 40 und die Sorge auch dieses neue Zuhause zu verlieren, eigene Erkrankung, Erschöpfung und unendlich viel Arbeit in Haus, Garten und Feld. Ob sie da schon an Depressionen litt, ich weiß es nicht. Im Nachhinein denke ich: ja - aber wer hat sich in den 60 - 70er Jahren darum gekümmert? Möglichst unauffällig (ja nicht außerhalb der Familie über die Familie reden - wem sollte sich da ein Kind anvertrauen und dadurch vielleicht Hilfe für Alle holen können?) und anständig leben, anderen helfen, sich selbst nichts gönnen, immer für andere da sein, ... Da war ein Kind wie ich sicher nichts, das was ihr half, dafür fehlte ihr die Kraft - bei aller Liebe für dieses Kind. Ich habe lange an vielen Kindheitserinnerungen "geknabbert" - ich habe übrigens auch viele Schöne. Mit knapp 70 wurde bei Ihr Demenz festgestellt (mit Depressionen) - direkt nach dem Tod meines Vaters - vielleicht hat sie da auch einfach nicht mehr weiter gekonnt, so ohne Aufgabe. Ich bedauere, das es uns bis zu Ihrem Tod in diesem Jahr nicht gelang doch noch eine gute Beziehung auf zu bauen.

Greta schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Hallo Lichtblick

 

Da musste ich direkt grinsen, denn du kennst ja meine Mutter...

 

Sie ist manchmal etwas schwierig, aber auch berechenbar in ihren Reaktionen. Ich kann mit ihr umgehen.

Und selbstverständlich hat sie mich mein Leben lang geprägt. Bis heute. Gut und nicht gut. Ich habe gelitten unter ihr und ich habe mit ihr gelitten.

Ich will nicht sein wie sie, doch manchmal erwische ich mich doch dabei.

So geht es wahrscheinlich uns allen...

 

Eule48 schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Meine Mutter hatte ein schweres Leben. 1908 als uneheliches Kind geboren!! zu den Großeltern abgeschoben, als die Mutter einen Ehemann bekam, der aber kein fremdes Kind wollte. Da war es , glaube ich auch nicht leicht, die eigenen Kinder zu lieben. Aber sie hat sich Mühe gegeben. Mein Vater ist als Alkoholiker aus russischer Gefangenschaft zurückgekommen und fand keinen Halt mehr. und ist auch früh verstorben. Sie musste das Familieneinkommen verdienen, mehr schlecht als recht. Auch zur Rente noch was dazuverdienen. Sie ist mit 78 Jahren an Krebs gestorben.

Manchmal bin ich wohl auch ein wenig wie sie. Viel ihrer "Kernsätze" benutze ich heute auch.

Ich habe sie schon sehr lieb gehabt, aber ein Leben lang um ihre Anerkennung gerungen.

Mimi schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Das ist eine Frage, die viel in mir in Bewegung gebracht hat! In meiner Kindheit war meine Mutter nicht wirklich präsent für mich, ich hatte einen alkoholabhängigen Vater und in diesem System kam meiner Mutter die Rolle derjenigen zu, für ihn zu sorgen und den Schein nach außen zu wahren- niemand sollte wissen, was da los ist.... das hat ihre gesamte Kraft gekostet. Nach dem Tod meines Vaters musste sie allein auf sich zurückgeworfen 2 Kinder im Pubertätsalter „ aushalten“, ihre Trauer verarbeiten. Sie hat dann einen Partner gefunden, der sie lang und liebevoll begleitet hat!

Ich weiß, dass sie stets ihr Bestes gegeben hat!

Unser gemeinsamer Weg war nicht immer leicht, es gab und gibt da noch immer einige Tabus, die einfach nicht thematisiert werden ( bzw.: wenn ich etwas thematisiere, schweigt sie bis ein anderes Thema gefunden ist...)

Mittlerweile ist meine Mutter eine alte Frau, den Tod ihres Partners vor 5 Jahren hat sie noch nicht verkraftet, sie ist sehr einsam ( das vermute ich... sie würde das so nie sagen!)

Ich fahre alle 2 Wochen zu ihr an den Wochenenden, um sicherzustellen, dass sie isst und hat, was sie bracht ( jedes Mal 500 km) und trotz der Anstrengung, die meine Besuche in vielerlei Hinsicht mit sich bringt, und auch der Umkehrung der Rollen ein Stück weit, bin ich froh, diese Zeit mit ihr zu haben!

Und manchmal, ganz manchmal wünsch ich mir so eine Mama, zu der ich in den verschiedenen Etappen meines Lebens hätte kommen dürfen, die mir ein Süppchen gekocht hätte und mich gehalten hätte... genau so eine Mama versuche ich jetzt für meine Töchter zu sein!

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

.....und hier die nächste Frage:

 

"Welche Dinge würdest du noch gerne mit deiner Mutter besprechen?"

Warum ist dir das wichtig?

 

 

Tikvah schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich hätte gerne gewusst, warum sie die einfache Kinderfrage: "Hast du mich lieb Mama?" nicht mit einem einfachen "ja" beantworten konnte (warum ihr dies so schwer fiel) sondern mit "Jede Mutter hat ihr Kind lieb."

An ganz Alltäglichem hätte ich selbst gerne den Mut gehabt, mit Ihr über ihre Kindheit, ihre Heimat, ihre (und damit auch meine) Familie zu reden, ihr Fragen zu stellen, ihre Meinung zu wissen, ...

Und ich würde mir ;) von ihr all ihre Rezepte aufschreiben lassen, denn Kochbuchrezepte erreichen selten den Geschmack den die Gerichte in der Kindheit hatten. Und es gibt Rezepte aus der Heimat meiner Eltern, die hier nicht gekocht / gebacken werden z.B. suche ich seit Jahren das Rezept von eingeweckter Sülze ;) und ich glaube, mit dem heutigen Wissen, das Mütter nicht ewig leben, würde ich jetzt auch so Sachen wie "Klunkersuppe" und "Schwarzsauer" probieren, nur damit ich wüsste wie das überhaupt schmeckt.

simchat schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Oh, Tikvah,

 

mir kommen die Tränen und ich hab Gänsehaut. Genau das habe ich meine Mutter auch gefragt und die gleiche Antwort erhalten.

Aber die Antwort hat mich nicht glücklich gemacht. Denn ich wollte genau wie Du wissen, ob sie mich lieb hat und nicht, wass alle Mütter tun.

Tikvah schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Liebe Simcat,

 

mir macht deine Antwort auch Gänsehaut.

Ich dachte immer (besonders als Kind) , mit solchen Gedanken / Erlebnissen stehe ich alleine da.

Auf mich wirkte ihr Satz als sei sie "verpflichtet" es zu tun und ich im Umkehrschluss mich anstrengen muss so gut wie die anderen Kinder zu sein- ich hatte aber den Wunsch als Person als " ich" geliebt zu werden, ge/erwünscht zu sein mit all meinen guten und schlechten Eigenschaften.

Ich habe sie nie gefragt warum sie so antwortet - ich habe mich vor ihrer Erklärung zu sehr gefürchtet.

 

Danke

 

Tikvah

 

Spitzmaus schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Also eigentlich wollte ich mich hier nicht zu Wort melden; aber ich kann einfach nicht anders, wenn ich eure Beiträge lese.

Auch ich hatte bzw. habe nicht die Mutter, die ich mir immer so sehnlichst gewünscht habe. Sie hat mich in meiner Kindheit versorgt - keine Frage -; aber diese mütterliche Zuwendung , geschweige Liebe, habe ich niemals verspürt. Bedingt durch ihr Alter und meine chronische Erkrankung sehen wir uns nur noch sehr selten, da wir 500 km voneinander entfernt wohnen. Diesen Sommer bin ich zu ihr gefahren mit meinem Mann, obwohl es mir gesundheitlich wirklich mies ging / geht; tja - was soll ich sagen - wir hatten uns drei Jahre nicht gesehen, nur telefoniert. Sie hat mich nicht in den Arm genommen, hat nicht nach meinem Befinden gefragt; teils klangen nur Vorwürfe an. Bei der Abfahrt hab‘ ich‘s nicht mehr ausgehalten. Ich habe Sie herzlichst umarmt und ihr gesagt, dass ich sie lieb habe. Und Ihre Antwort lautete nur „ das weiß ich doch“. Kein Wort, dass sie diese Gefühle auch für mich hegt; nichts.

Den größten Teil der Nachhause-Fahrt hab ich im Auto gesessen und wie ein geprügelter Hund geheult.

simchat schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Und deshalb habe ich auch immer ein Problem mit der Aussage gehabt

dass Gott tröstet wie eine Mutter ihr Kind.

 

Ja, und ich dachte auch immer, dass es an mir liegt und es deshalb nur mir so geht.

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ihr traurigen Töchter...ihr seid nicht allein - ich teile die gleichen Probleme mit euch - das ist zwar kein Trost, doch evtl. können wir uns "stützen" und durch das Schreiben Erleichterung verschaffen!?

 

Seid in Liebe umarmt

Lichtblick

simchat schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Ja, danke für die Umarmung, liebe Lichtblick ~ ich hab grad dringend eine nötig.

 

Allen noch einen schönen Abend.

 

herzlichst simchat

Tojak schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

"Was für eine Mutter war deine Mutter, als du klein warst?"

 

(Worin ähnelst du ihr und worin nicht?)

 

 

Meine Mutter hatte selbst eine schwere Kindheit gehabt. Leibliche Mutter bei ihrer Geburt gestorben, Vater abwesend (Krieg), aufgewachsen bei Stiefmutter und Stiefoma, physisch und psychisch misshandelt. Für mich ist es bis heute ein Wunder, dass sie das überhaupt überstanden hat, ohne verrückt zu werden, sensibel, wie sie war.

 

Mich hat sie geliebt, soviel es nur irgend ging, mehr, als ich es verdient hatte. Zum Glück habe ich noch eine Schwester, die auch ihren Teil Liebe und Aufmerksamkeit abbekommen hat. Und sie hat mich gefördert und gefordert, teilweise auch wie einen Erwachsenen behandelt und früh, vielleicht manchmal zu früh, als Gesprächspartner für sich ernst genommen.

 

Ich hatte jedenfalls ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter, und es fühlte sich wie eine Katastrophe für mich an, als ich das erste Mal mit 6 Jahren für 6 Wochen auf Kinderkur geschickt wurde. Im Nachhinein war das aber vielleicht ganz gut, damit ich mich etwas lösen konnte.

 

(Äußerlich habe ich viel aus ihrer Linie geerbt, wohl auch die psychische Grundkonstitution. Aber ich habe bessere Chancen im Leben gehabt als sie und außerdem versucht, mir ihre alten Geschichten und daraus resultierenden kleinen Macken nicht übertragen zu lassen.)

 

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Liebe simchat,

ich möchte dich/euch nicht noch trauriger machen - doch evtl. verhilft uns die Beleuchtung dieses Themas zu neuen Erkenntnissen/Blickwinkeln und sogar Lichtblicken!?

Abendgrüsse in den segensreichen Advent.

Eure Lichtblick

simchat schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Liebe Lichtblick,

 

es macht mich nicht trauriger, im Gegenteil, ich finde es hilfreich.

Zu wissen, dass es anderen auch so ergangen ist, befreit irgendwie von dem Gefühl, dass es an mir lag.

Und wir können ruhig in diese Thematik eintauchen, bzw. andere heikle Fragen bearbeiten.

 

Und das mit der nötigen Umarmung hatte mit all dem nichts zu tun, das lag am heutigen Tag.

 

 

Elisabeth schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Liebe Forumsteilnehmer,

 

auch ich habe ähnliches mit meiner Mutter erlebt, bin ein Kind der 60er, meine Mutter wurde Anfang des 2. Weltkrieges geboren, meine Großmutter war geboren kurz nach dem 1.Weltkrieg. Vor ein paar Jahren habe ich mich auf die Suche gemacht mit ein paar Fragen im Herzen. In einer Meditation sind wir in einer Gruppe in die jungen Zeiten unserer Eltern und Großeltern geführt worden, in die schweren Kriegszeiten, haben versucht, emotional nachzuempfinden, was unsere Vorfahren damals erlebt haben und wie sie sich dabei"wahrscheinlich" gefühlt haben. Mit Gefühlen wurde gehaushaltet- sich nicht gehen lassen und einfach nur funktionieren, Leib und Leben retten, von einem Tag zum nächsten keine Sicherheit haben- nur deshalb konnten sie überleben.Der Vater meiner Mutter war wie viele Soldat, zu dem meine Mutter nie eine Bindung aufbauen konnte, er war wie ein Fremder-dann im Krieg gefallen. Über Gefühle in der 3.Person zu reden ( jede Mutter hat ihr Kind lieb) gab auch eine gewisse Sicherheit (im Krieg antrainiert), die einen Puffer ließ, weil auch viel Erlebtes traumatisch in der Seele zurückblieb, weil geliebte Menschen nicht aus dem Krieg zurückkehrten.

Eine Großmutter, die sich und ihr kleines Kind durchbringen musste, mehrfach in den Bunker geflüchtet wg Bombenalarm, da ist es kein Wunder, dass sie bei jedem Gewitter als ältere Frau unruhig durchs ganze Haus lief, ob alle Fenster zu sind, uns als Kinder bemutterte, bis die Gefahr vorbei war, auch das überträgt sich auf nachfolgende Generationen, das ist das Erbe der Kriegskinder.

Seit dieser meditativ emotionalen "Reise"weiß ich ganz sicher, dass meine Mutter mich sehr geliebt hat, auch wenn sie es nicht so zeigen konnte, wie ich es mir als Kind gewünscht hätte.

Das Schöne an der distanzierten Aussage " jede Mutter hat ihr Kind lieb" ist, dass darin ja kein Zweifel gelassen wird

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Liebe Elisabeth,

gut, dass du dieses Thema aufgreifst - ich habe mich natürlich auch gefragt, WARUM meine Mutter so ist wie sie ist......ergänzend dazu habe ich nie verstanden, wie sie sich so entwickeln konnte, zumal ihre Mutter (meine Oma) eine warmherzige, liebevolle, offene Frau war und für mich 27 Jahre lang "Mutter" war. Sie hat den 1. und 2. Weltkrieg erleben müssen - meine Mutter wurde 1926 geboren und ich 1949 - mehr oder weniger durch Zufall/Fügung bin ich bei meinen Erklärungsversuchen auf folgende Bücher gestossen, die mich heute einiges mit anderen Augen sehen lässt.

"Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" Sigrid Chamberlain

"Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind" Joh. u. Gertrud Haarer

Beide Bücher werden als NS-Erziehungsbücher bezeichnet. Für mich beinhalten sie viele Erklärungen für das Verhalten unserer Mütter, die in dieser schrecklichen Zeit aufgewachsen sind und nachhaltig geprägt wurden.

Aufgewühlte Grüsse

Lichtblick

Lütte schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Ich hatte jedenfalls ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter, und es fühlte sich wie eine Katastrophe für mich an, als ich das erste Mal mit 6 Jahren für 6 Wochen auf Kinderkur geschickt wurde. Im Nachhinein war das aber vielleicht ganz gut, damit ich mich etwas lösen konnte.

 

 

Lieber Tojak,

ich kann nicht anders - ich muss dich hinweisen auf das Thema: Am letzten Wochenende gab es auf Sylt eine Tagung für ein ganzes Wochenende über eben dieses Thema. Und in den hiesigen Zeitungen wurde vorher und hinterher ausgiebig berichtet. Da ich selbst auch mit 5 für 6 Wochen "verschickt" wurde, hat mich das Thema sehr angesprochen, aber zeitlich habe ich es nicht hingekriegt, auch auf die Insel zu fahren. Aber einen link habe ich der Zeitung entnommen und kann das dir (und allen anderen Leidensgenossen) nur ans Herz legen, denn das soll nun auch wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Der link: verschickungsheime.de

 

Ein spannendes Thema - emotional ein Fass ohne Boden.

Überhaupt, das Mütter-Thema. Wenn sich die Richtung der Fragen jetzt immerzu um Mütter dreht, dann mag ich hier nicht mehr weiter lesen - tut einfach nur weh...

 

Tojak schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Aber einen link habe ich der Zeitung entnommen und kann das dir (und allen anderen Leidensgenossen) nur ans Herz legen, denn das soll nun auch wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Der link: verschickungsheime.de

 

Liebe Lütte,

 

danke für Deinen Hinweis und den Link. Ich war insgesamt viermal weg, jeweils im Abstand von zwei Jahren, im Harz, im Schwarzwald und zweimal auf Norderney, und fand es von Mal zu Mal besser.

 

Trotz des höheren Heimwehfaktors am Anfang bewerte ich auch das erste Mal eher positiv und möchte mich da nicht als Opfer darstellen. Aber der Link interessiert mich natürlich und vielleicht kann ich da auch etwas beitragen.

 

Herzliche Grüße

Thomas

Johannes schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ja, meine Mutter (Jahrgang 1918) habe ich weitgehend als funktionierend erlebt. Sie kam aus einer großen Familie (11 Kinder) wollte und hatte selbst eine große Familie (7 Kinder). Und die Arbeit für die Familie hörte nie auf........ ich habe sie eigentlich nur arbeitend in Erinnerung. Wenig Zeit für die einzelnen Kinder.... emotional konnte sie uns nicht wirklich viel geben.

Überfordert (mein Vater auch) mit einem Sohn, der eine Anfallkrankheit, ähnlich der Epilepsie hatte. Sehr kontrollierend, um alles richtig zu machen, was die Ärzte sagten - aber auch den Mut hatte (mein Vater auch), alles, was sie gelernt hatte, beiseite zu schieben und mit mir zum Heilpraktiker zu gehen, wo ich schlussendlich gesund wurde.

In den sechziger Jahren ist sie 2 x mit uns Kindern nach Nord-deutschland in ihre Heimat gefahren - sicher auch, um uns diese zu zeigen - hatte es lange Jahre schwer im dunklen Schwarzwald und den kalten Wintern!!

Was ich aus ihrem Leben weiß, es war an vielen Stellen (auch in der Kindheit, nicht nur im Krieg) durch Angst geprägt und Adolf Hitler und seine Schergen haben ihr viel Kindheit und Jugend/junges Erwachsenensein geraubt!

 

Meine Mutter ist seit 5 1/2 Jahren tot. ich hatte viel Kritik an ihr - inzwischen habe kich meinen Frieden mit ihr gemacht:

Sie hat gegeben, was sie geben konnte.

Was könnte ich sie fragen? Nichts! - sie hat ihr Leben gelebt, wie es ihr möglich war.

 

LG

Johannes

landpommeranze schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

DANKE dir Johannes.

Lilli schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Was für ein wunderschöner Pfad. Er führt direkt ins Zentrum, rührt mich zu Tränen, lässt mich die eigene Geschichte in euren Berichten erkennen und schafft so Gemeinsamkeiten. Das tut gut.

An die Liebe meiner Mutter, Jahrgang 1934, waren immer hohe Erwartungen und Forderungen geknùpft. Es gab kaum Raum zum Atmen und zum Entfalten. Alles wurde reglementiert, bewertet, oft abgewertet. Auf der anderen Seite hat sie mich abgõttisch geliebt...Heute weiß ich, dass ich ihre eigene Geschichte verschönern sollte und dass sie mich dazu gebraucht hat, ihre eigenen, oft traumatischen und traurigen Gefühle und Erlebnisse zu kompensieren. Das war ein schwerer Rucksack. Inzwischen habe ich erkannt, dass man schweres Gepäck ablegen darf, ohne es wegwerfen zu müssen.

Meine Dozentin in der FH ließ uns während unseres Studiums den sogenannten "Brief an die Eltern" schreiben. Sie war der Meinung, dass niemand Sozialarbeit machen sollte, der sich nicht mit seiner eigenen Geschichte auseinandergesetz hat. Daraus wurde nach insgesamt 3 reflektierenden Treffen / Gesprächen mit ihr eine Hausarbeit von mehr als 30 Seiten. Danach hat sich Manches ein klein wenig anders angefùhlt...Trotzdem bleibt es ein zentrales Thema.

Lilli schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Was für ein wunderschöner Pfad. Er führt direkt ins Zentrum, rührt mich zu Tränen, lässt mich die eigene Geschichte in euren Berichten erkennen und schafft so Gemeinsamkeiten. Das tut gut.

An die Liebe meiner Mutter, Jahrgang 1934, waren immer hohe Erwartungen und Forderungen geknùpft. Es gab kaum Raum zum Atmen und zum Entfalten. Alles wurde reglementiert, bewertet, oft abgewertet. Auf der anderen Seite hat sie mich abgõttisch geliebt...Heute weiß ich, dass ich ihre eigene Geschichte verschönern sollte und dass sie mich dazu gebraucht hat, ihre eigenen, oft traumatischen und traurigen Gefühle und Erlebnisse zu kompensieren. Das war ein schwerer Rucksack. Inzwischen habe ich erkannt, dass man schweres Gepäck ablegen darf, ohne es wegwerfen zu müssen.

Meine Dozentin in der FH ließ uns während unseres Studiums den sogenannten "Brief an die Eltern" schreiben. Sie war der Meinung, dass niemand Sozialarbeit machen sollte, der sich nicht mit seiner eigenen Geschichte auseinandergesetz hat. Daraus wurde nach insgesamt 3 reflektierenden Treffen / Gesprächen mit ihr eine Hausarbeit von mehr als 30 Seiten. Danach hat sich Manches ein klein wenig anders angefùhlt...Trotzdem bleibt es ein zentrales Thema.

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Liebes Lichtblick,

Freue mich von dir zu lesen - hoffe es geht dir gut - wünsche dir besonders Frieden und ein Loslassen, dessen was war.

 

Lieber Johannes - danke für deinen Beitrag.

 

Ich sitze gerade beim Frühstück an einem Ort, den meine Mama geliebt hätte. Zuerst hatten sie kein Geld und später hinderte ihre Krankheit sie....

Gerade denke ich an sie - es Zeiten gab, die alles andere als leicht waren. Aber auch Zeiten der Versöhnung, die ich erlebt habe. Fragen hätte ich früher gehabt. Nach meinem Abschied von ihr wusste ich, es ist gut, wie es ist.........

Vielleicht wollte sie mir Dinge ersparen, indem sie nicht darüber sprach.....

Mittlerweile merke ich, dass ich in manchen Dingen genauso bin wie sie - schmunzele darüber und kann gut damit umgehen. Bin innerlich versöhnt.

 

DANKE MAMA FÜR ALL DASS WAS DU MIR MITGEGEBEN HAST AUF MEINEM WEG.

Spitzmaus schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

Liebe Lichtblick, danke für diesen Pfad. Ja, ich stimme dir zu. Wir können die Situation nicht wirklich ändern; aber uns gemeinsam „stützen“. Mir persönlich hilft es , zu sehen bzw. zu lesen, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe. Der Austausch mit euch hier tut mir gut.

Im Übrigen werfe ich meiner Mutter nichts vor. Schon oft habe ich über ihre Reaktionen / „Nichtreaktionen“ nachgedacht und mir immer wieder gesagt, dass sie bestimmt ihre Gründe dafür hat und mir keinesfalls weh tun will. Aber sie tut mir weh; sogar sehr. Trotzalledem liebe ich sie !

 

michael h. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Nach dem Tod meiner Frau habe ich zwei Jahre intensiv getrauert und bin dabei meinen Gefühlen wieder näher gekommen. Dann war dran, mich emotional noch einmal meinen Wurzeln - meinen vestorbenen Eltern (Jg. 1911 und 1921) zuzuwenden. In dem Prozess habe ich dann zwei Briefe - erst an meinen Vater (das war leic hter) dann an meine Mutter (die Beziehung war deutlich komplizierter). Beruflich hatte ich mich schon viele Jahre zuvor im Rahmen von "Lebensskript" und Herkunftsfamilienarbeit intensiv mit ihnen beschäftigt. Doch diesmal war es anders. "Alten Scheiß" habe ich gar nicht mehr angesprochen, sondern nur das, was Heute für mich wichtig ist. Nachdem ich geschrieben hatte, bin ich es nochmal durchgegangen mit der Frage: Habe ich ausreichend über Gefühle gesprochen und habe ich Wertungen beiseite gelassen? Die Briefe habe ich als Pdf. mit vielen Bildern gestaltet. Denn noch nie zuvor hatte ich mir die alten Fotos so intensiv angesehen. Das hat mir geholfen, mich etwas in meine Eltern hineinversetzen zu können (auch in Zeiten, in denen ich noch nicht auf der Welt war). Denn die Briefe waren zweigeteilt: erst eine "Biografie" der Zeit vor mir und dann mein Erleben mit ihnen.

Das mit dem Pdf. war praktisch, denn nicht nur unsere Kinder sondern auch andere Verwandte und auch Freunde wollten sehr gerne diese Briefe lesen. Mit den Briefen konnte ich erst richtig den Tod meiner Eltern betrauern. Vielleicht spielte das sogar eine Rolle, dass ich mich danach einer neuen Liebe öffnen konnte.

Yaa schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Mensch Tikvah, mich bewegt, was du schreibst.. deshalb schicke ich dir - wenn du magst - eine warme herzliche Umarmung...

Johannes schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Hallo Lili,

 

danke für diesen Kommentar!

Ja, man darf einen schweren Rucksack auch ablegen - ohne es wegzuwerfen. Es sind in diesem Gepäck auch eigene Dinge - eigene Geschichte, verwoben mit der, der Mutter!

"Heute weiß ich, dass ich ihre eigene Geschichte verschönern sollte und das s sie mich da gebraucht hat, eigene, oft traumatische und traurige Gefühle und Erlebnisse zu kompensieren".

Der Satz könnte auch bei mir passen - den muss ich mal wirken lassen -

trotz meinem Frieden, den ich mit der Mutter gemacht habe.

 

LG

Johannes

Wilma schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich kenne es auch, dass ich mir viele Gedanken über die Mutter und ihr Leben mache, über ihre Erfahrungen und warum sie war wie sie war. Bücher wälze, Gespräche führe, Briefe schreibe, mich hineinversetze.

 

Leider hat meine Mutter nicht 1/1000 so viel Energie darauf verwendet, herauszufinden, wer ich bin, was mich bewegt und sich in mich hineinzuversetzen. Da gab es Wichtigeres.

 

Es sollte anders sein.

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Möchte euch einfach die Frage stellen?

Wofür seid ihr dankbar in der Beziehung zu eurer Mama/Mutter?

Merke, dass es mir gut tut, auf das positive zu sehen, was gut war......

Wir selbst auch nicht perfekt /unfehlbar sind - unsere Geschichte haben. Jnd doch macht es mit mir und uns was, wenn wir unseren Blick ändern.

Deshalb die Frage: wofür bin ich meiner Mutter dankbar?

Bon gespannt, was ihr da so schreiben werdet.

 

 

 

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Grins, Grins. ...... Für meinen Verschreiber ......... hoffe, ihr könnt mit mir lachen

 

Dafür ist meine Rechenaufgabe total leicht

Wilma schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Alles hat seine Zeit.

Schwarzwaldmädel schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich bin dankbar dafür, dass sie voller Energie war und ihr Leben angepackt hat, vieles schaffte, was nicht einfach war - aber sie hat es ausprobiert, nicht gejammert, einfach getan.

Sie hat mich vieles, vieles gelehrt.

Sie war in schwerer Krankheit immer ein "Steh-auf-Frauchen" und hat nicht geklagt. Sie hat mir zugehört - bis zu ihrem Tod.

Dafür danke ich ihr.

landpommeranze schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

wofür bin ich meiner MUTTER dankbar?

 

SIE hat mir mein LEBEN geschenkt. Ich bin in ihr gewachsen, habe mich in ihr und später an ihr genährt ( d.h. stillen).

 

Sie war da.

 

Sie hat mich versorgt.

dankbar bin ich, dass ich nie Hunger erleiden mußte. dankbar für all das leckere Essen.

 

Sie hat all die vielen Jahre für ein Zuhause gesorgt und es täglich neu erhalten, geordnet. Hat versucht, die Familie zusammen zu halten.

 

Dankbar bin ich für ihre Schönheit und ihre Gene, die sie an mich weitergegeben hat.

 

Dankbar für all die Kuscheleinheiten und ihren unverkrampften Umgang mit Körperlichkeit.

 

Dankbar, dass sie vorgelebt hat, wie frau aus wenig etwas machen kann.

dankbar für ihr Vorbild.

ihre Liebe zur Natur, zur Handarbeit.

 

dankbar für ihre Freude am Tanzen.

dankbar für ihren Stolz.

 

Herzlichen DANK , meine QUEEN MAM.

 

und DANKE dir Linde, für die Anregung! habt einen gesegenten Dienstag!

 

Wilma schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ist das jetzt eine feindliche Übernahme durch den Dankbarkeits-Thread? ;-) Dann geh ich mal lieber...

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Danke für eure Beiträge - doch ich möchte wieder auf "mein" Ausgangsthema zurückkommen......

 

"Was für eine Mutter war deine Mutter als du klein warst?"

 

Worin ähnelst du ihr und worin nicht?

 

Schwarzwaldmädel schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Upps, ich hatte gedacht, es würde eine neue Frage geben und habe auf Lindes Frage geantwortet.

Sorry, will hier nichts durcheinander bringen.

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Neue Fragen kommen von Lichtblick - doch gerne kann auch (noch) auf vorhergehende Fragen geantwortet werden - ich möchte euch ja nicht stressen und ständig neue Fragen einstellen.

Liebe Dienstagsgrüsse

Lichtblick

 

Johannes schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Hallo zusammen,

 

es ist nicht so einfach mit der Mutter. Viel Kritik, Achtung und Dankbarkeit. Deswegven bin ich auch "Landpommeranze" sehr dankbar, dass sie die Dankbarkeit gegenüber de Mutter erwähnt hat. Ich möchte das ausweiten auf Dankbarkeit an beide Eltern.

 

Bei aller Kritik an der Mutter (auch am Vater) - mein Leben verdanke ich ihnen. Ich schreibe dies, weil es für mich ein Zwiespalt ist - manches erfüllt auch mich mit Dankbarkeit, es bleiben aber auch Narben zurück.

 

Es hat schon einige Jahrzehnte gebraucht, bis ich meinen Frieden mit den Eltern machen konnte. Ein Segen, dass das gelang - so kann ich besser die Verantwortung für alles in meinem Leben übernehmen, was von ihnen kommt oder mindestens beeinflusst wurde.

 

Ach ja, ich erlebte meine Mutter als Kind oft nur arbeitend und organisierend - wie das so ist bei jemanden, dessen Eltern (meine Großeltern!!) ein großes Hotel hatten. Und meine Mutter konnte in ihrem organisieren sicher Manches so regeln konnte, wie sie sich das vorstellte.

Auf S.3 dieses Pfades schrieb ich von den Urlauben in ihrer Heimat im Norden. Da war sie viel lockerr und entspannter.... ein Familien-mensch war sie.

 

LG

 

Johannes

 

 

 

bettina schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

dieser satz beschäftigt mich schon sehr, sehr lange. und ich konnte mich bisher nicht zu einem danke dafür durchringen. nicht, weil mein leben so schrecklich ist oder meine eltern es nicht verdient hätten. ich käme mir selbst komisch vor, von meiner tochter dankbarkeit zu erwarten, dass ich sie geboren habe. irgendwie hat das für mich etwas absurdes. masha kaleko ist mir da näher mit ihren gedanken:

 

es fragt uns keiner, ob es uns gefällt

ob wir das leben lieben oder hassen.

wir kommen ungefragt in diese welt

und werden sie auch ungefragt verlassen.

 

meine mutter sagte mal, ich sei ein wunschkind. ob sie dankbar war, dass ich ihr den wunsch erfüllt habe? ich kann es euch nicht sagen.

es ist wie es ist.

Enie schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Diesen Pfad lese ich schon von Anfang an sehr bewegt mit. Die Fragen regen zum Nachdenken an.

Mit Dankbarkeit gegenüber meiner Mutter tue ich mich immer noch schwer. Und das hat sicherlich viel damit zu tun, was sie für eine Mutter war. Versorgt hat sie uns 4 Kinder gut, wollte immer zuhause sein, wenn wir aus der Schule kamen, wir sollten keine Schlüsselkinder sein. Leider fehlte sehr die Emotionalität und Wärme. Hat sie wohl als eines von 11 Kindern im Krieg aufgewachsen nicht lernen können. Aber das fehlte und fehlt mir.

Sehr erschrocken und auch traurig war ich, als meine ältere Tochter, so ca. 10 Jahre alt, fragte: Oma hat doch 4 Kinder gehabt, warum kann sie gar nicht mit Kindern umgehen? Sie konnte die Wahrheit aussprechen.

Ähnlichkeit habe ich mit meiner Mutter, wenn ich morgens verschlafen in den Spiegel schaue. Und konnte im Verlauf des Lebens mit unseren Kindern einige ihrer Sätze besser verstehen, die ich als Kind gehasst habe. Genau darum habe ich aber diese Sätze nicht ausgesprochen!

Dieser Pfad lässt mich über all das sehr nachdenken und - fühlen.

Insbesondere, da ich gerade viel Zeit mit und bei meiner Mutter verbringe, da sie inzwischen nicht mehr alleine sein kann und mein Vater im Krankenhaus ist. Ich würde mir wünschen, hier Dankbarkeit erleben zu können für die Zeit, die wir hatten oder gerade haben. Aber ich kann die Dankbarkeit nur denken und nicht fühlen. Das macht mich traurig, aber ich kann es auch gerade so akzeptieren.

Mit nachdenklichen Grüßen

Enie

 

Okka schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Meine Mutter,

eine Schafferin, die große Familie zusammenhaltend, eine die an ihrer Zeit und ihrem leben auch gelitten und viel zuviel ausgehalten hat. Eine die neben dem Muttersein auch Träume hatte;sie wäre gerne Lehrerin geworden. Dieser Traum hat sich aus ihrer Herkunft nicht erfüllen lassen. Aus dem hintersten Schwarzwald hat sie geträumt, ans Meer zu kommen. Diesen Wunsch hat sie sich in der Realität niemals erfüllt. In allem Schweren ist sie auch eine Träumerin geblieben und ich meine, darin bin ich ihr ähnlich.

 

Auch ich bin einen langen Versöhnungsweg geschritten und danken kann ich ihr, dass sie ihn zu ließ. So konnte ich eine späte zärtliche Liebe zu meiner Mutter finden.

Vollkommen unähnlich bin ich in meiner Leidensfähigekeit und -bereitschaft. Dagegen entscheide ich mich immerwieder neu.

 

Okka

Tina B. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich verfolge diesen Pfad mit viel Interesse.

Für mich ist das alles so fremd, denn meine Mutter ist gestorben, als ich noch sehr klein war. Ich habe sehr wenige Erinnerungen an sie.

 

Ich glaube, dass wir alle irgendwie zwei Mütter haben: Die, die wir haben, und die, die wir gern gehabt hätten. So eine Art "Ideal-Mutter".

Bei mir sind die beiden fast deckungsgleich, denn in meiner Vorstellung ist meine Mutter natürlich perfekt. Immer geduldig, immer liebevoll, fröhlich, fürsorglich, zärtlich...

Echte Mütter sind anders.

 

Als ich schwanger war, habe ich gemerkt, dass man ebenso zwei Kinder in sich trägt: Eins im Bauch und eins im Kopf. Und erst nach der Geburt merkt man, ob die beiden deckungsgleich sind. Wenn das "Kopfkind" ein kluger, belesener Junge ist und das "Bauchkind" ein wildes Mädchen, das immer laut und dreckig nach Hause kommt, ist es für manche Mütter schwer das "Kopfkind" aufzugeben und sich dem echten Kind zuzuwenden. Besonders, wenn die Erwartungen von außen (Stichwort "Stammhalter") noch dazu kommen.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle Mütter ihre Kinder so lieben können, wie sie es gern täten. Und dass sie auch darunter leiden, genau wie ihre Kinder.

Wenn ein Kind seine Mutter fragen muss: "Hast du mich lieb?", dann ahnt es, dass es nicht so ist. Und eine Mutter, die antwortet: "Alle Mütter haben ihre Kinder lieb.", klingt für mich verzweifelt, weil sie merkt, dass sie es nicht kann.

 

Es ist eine furchtbare Tragödie für die Mütter und ihre Kinder, die still und leise viel öfter passiert, als man denkt.

 

Tina B. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich verfolge diesen Pfad mit viel Interesse.

Für mich ist das alles so fremd, denn meine Mutter ist gestorben, als ich noch sehr klein war. Ich habe sehr wenige Erinnerungen an sie.

 

Ich glaube, dass wir alle irgendwie zwei Mütter haben: Die, die wir haben, und die, die wir gern gehabt hätten. So eine Art "Ideal-Mutter".

Bei mir sind die beiden fast deckungsgleich, denn in meiner Vorstellung ist meine Mutter natürlich perfekt. Immer geduldig, immer liebevoll, fröhlich, fürsorglich, zärtlich...

Echte Mütter sind anders.

 

Als ich schwanger war, habe ich gemerkt, dass man ebenso zwei Kinder in sich trägt: Eins im Bauch und eins im Kopf. Und erst nach der Geburt merkt man, ob die beiden deckungsgleich sind. Wenn das "Kopfkind" ein kluger, belesener Junge ist und das "Bauchkind" ein wildes Mädchen, das immer laut und dreckig nach Hause kommt, ist es für manche Mütter schwer das "Kopfkind" aufzugeben und sich dem echten Kind zuzuwenden. Besonders, wenn die Erwartungen von außen (Stichwort "Stammhalter") noch dazu kommen.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle Mütter ihre Kinder so lieben können, wie sie es gern täten. Und dass sie auch darunter leiden, genau wie ihre Kinder.

Wenn ein Kind seine Mutter fragen muss: "Hast du mich lieb?", dann ahnt es, dass es nicht so ist. Und eine Mutter, die antwortet: "Alle Mütter haben ihre Kinder lieb.", klingt für mich verzweifelt, weil sie merkt, dass sie es nicht kann.

 

Es ist eine furchtbare Tragödie für die Mütter und ihre Kinder, die still und leise viel öfter passiert, als man denkt.

 

Tina B. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich verfolge diesen Pfad mit viel Interesse.

Für mich ist das alles so fremd, denn meine Mutter ist gestorben, als ich noch sehr klein war. Ich habe sehr wenige Erinnerungen an sie.

 

Ich glaube, dass wir alle irgendwie zwei Mütter haben: Die, die wir haben, und die, die wir gern gehabt hätten. So eine Art "Ideal-Mutter".

Bei mir sind die beiden fast deckungsgleich, denn in meiner Vorstellung ist meine Mutter natürlich perfekt. Immer geduldig, immer liebevoll, fröhlich, fürsorglich, zärtlich...

Echte Mütter sind anders.

 

Als ich schwanger war, habe ich gemerkt, dass man ebenso zwei Kinder in sich trägt: Eins im Bauch und eins im Kopf. Und erst nach der Geburt merkt man, ob die beiden deckungsgleich sind. Wenn das "Kopfkind" ein kluger, belesener Junge ist und das "Bauchkind" ein wildes Mädchen, das immer laut und dreckig nach Hause kommt, ist es für manche Mütter schwer das "Kopfkind" aufzugeben und sich dem echten Kind zuzuwenden. Besonders, wenn die Erwartungen von außen (Stichwort "Stammhalter") noch dazu kommen.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle Mütter ihre Kinder so lieben können, wie sie es gern täten. Und dass sie auch darunter leiden, genau wie ihre Kinder.

Wenn ein Kind seine Mutter fragen muss: "Hast du mich lieb?", dann ahnt es, dass es nicht so ist. Und eine Mutter, die antwortet: "Alle Mütter haben ihre Kinder lieb.", klingt für mich verzweifelt, weil sie merkt, dass sie es nicht kann.

 

Es ist eine furchtbare Tragödie für die Mütter und ihre Kinder, die still und leise viel öfter passiert, als man denkt.

 

Tina B. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ich verfolge diesen Pfad mit viel Interesse.

Für mich ist das alles so fremd, denn meine Mutter ist gestorben, als ich noch sehr klein war. Ich habe sehr wenige Erinnerungen an sie.

 

Ich glaube, dass wir alle irgendwie zwei Mütter haben: Die, die wir haben, und die, die wir gern gehabt hätten. So eine Art "Ideal-Mutter".

Bei mir sind die beiden fast deckungsgleich, denn in meiner Vorstellung ist meine Mutter natürlich perfekt. Immer geduldig, immer liebevoll, fröhlich, fürsorglich, zärtlich...

Echte Mütter sind anders.

 

Als ich schwanger war, habe ich gemerkt, dass man ebenso zwei Kinder in sich trägt: Eins im Bauch und eins im Kopf. Und erst nach der Geburt merkt man, ob die beiden deckungsgleich sind. Wenn das "Kopfkind" ein kluger, belesener Junge ist und das "Bauchkind" ein wildes Mädchen, das immer laut und dreckig nach Hause kommt, ist es für manche Mütter schwer das "Kopfkind" aufzugeben und sich dem echten Kind zuzuwenden. Besonders, wenn die Erwartungen von außen (Stichwort "Stammhalter") noch dazu kommen.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle Mütter ihre Kinder so lieben können, wie sie es gern täten. Und dass sie auch darunter leiden, genau wie ihre Kinder.

Wenn ein Kind seine Mutter fragen muss: "Hast du mich lieb?", dann ahnt es, dass es nicht so ist. Und eine Mutter, die antwortet: "Alle Mütter haben ihre Kinder lieb.", klingt für mich verzweifelt, weil sie merkt, dass sie es nicht kann.

 

Es ist eine furchtbare Tragödie für die Mütter und ihre Kinder, die still und leise viel öfter passiert, als man denkt.

 

Tina B. schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Oh nein!

Tschuldigung, ich wollte das nicht so oft einstellen!

Kann jemand vom AZ-Team die überzähligen Einträge weglöschen, bitte?

 

 

Lichtblick schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

 

"Was für eine Beziehung hatten deine Eltern?"

 

Sind sie liebevoll miteinander umgegangen? Gab es auch mal Streit?

 

Einen sonnigen Mittwoch wünscht

Lichtblick

Tojak schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

"Was für eine Beziehung hatten deine Eltern?"

 

Sind sie liebevoll miteinander umgegangen? Gab es auch mal Streit?

 

 

Sie haben sich gut ergänzt. Meine Mutter nervöser, intelligenter, ambitionierter, mein Vater ausgeglichener, ruhiger, sinnlicher. Sie wussten, was sie aneinander hatten und sind liebevoll miteinander umgegangen.

 

Im Vergleich zu heute war offene Zärtlichkeit aber bei ihnen weniger üblich, teils ist das ein Generationenproblem, teils waren das wohl auch meine Eltern und meine Mutter speziell. Als junger Mann habe ich mal gefragt, ob ich mir vorstellen kann, dass meine Eltern Sex miteinander haben, und musste selbst grinsen, weil die Antwort nein lautete.

 

An so etwas wie Streit erinnere zwischen den beiden erinnere ich mich nur, wenn mein Vater mal von einer Feier zu betrunken zurückgekommen bzw. zurückgebracht worden war. Dann war meine Mutter sauer und unausstehlich und das war dann neben Kopfschmerzen und anderen Beschwerden Teil seiner Buße.

 

Jedenfalls war sie fast 50 Jahre miteinander verheiratet und es war wohl eine der besseren Ehen.

 

Tojak

 

 

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

"Was für eine Beziehung hatten deine Eltern?"

 

Sind sie liebevoll miteinander umgegangen? Gab es auch mal Streit?

 

Einen sonnigen Mittwoch wünscht

Lichtblick

 

 

 

Liebes Lichtblick - schön, dass du uns deine Fragen stellst, aber es würde mich auch interessieren, wie es bei dir selbst war.... dass auch du uns an dir teilhaben lässt. Das finde ich hier in den Pfad etwas schade.

Lg Linde

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

dieser satz beschäftigt mich schon sehr, sehr lange. und ich konnte mich bisher nicht zu einem danke dafür durchringen. nicht, weil mein leben so schrecklich ist oder meine eltern es nicht verdient hätten. ich käme mir selbst komisch vor, von meiner tochter dankbarkeit zu erwarten, dass ich sie geboren habe. irgendwie hat das für mich etwas absurdes. masha kaleko ist mir da näher mit ihren gedanken:

 

es fragt uns keiner, ob es uns gefällt

ob wir das leben lieben oder hassen.

wir kommen ungefragt in diese welt

und werden sie auch ungefragt verlassen.

 

 

Danke liebe Bettina für deinen Beitrag - deinen Anfangssatz werde Ich mir zu eigen machen - soviel an Kraft darin steckt.

Ich selbst merke, dass ich in der Dankbarkeit etwas zurückgeben kann, von dem Reichtum, den ich erhalten habe. Sei es von Gott oder auch von Menschen

Wilma schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

"Was für eine Beziehung hatten deine Eltern?"

 

Sind sie liebevoll miteinander umgegangen? Gab es auch mal Streit?

 

Einen sonnigen Mittwoch wünscht

Lichtblick

 

 

 

Liebes Lichtblick - schön, dass du uns deine Fragen stellst, aber es würde mich auch interessieren, wie es bei dir selbst war.... dass auch du uns an dir teilhaben lässt. Das finde ich hier in den Pfad etwas schade.

Lg Linde

 

Hattest du nicht geraten, den Blick auf das Positive zu richten und dankbar zu sein für das, was da ist? Nicht kritisieren oder beklagen? Dann man los... :-)

Linde schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Was "Schade finden" ist für mich nicht kritisieren oder beklagen sondern eher eine Einladung ….. ich finde es immer spannend, die Menschen auch selbst etwas kennen zu lernen ….. anscheinend hat Lichtblick sich bestimmt selbst mit dem Thema auseinander gesetzt und ihr scheinen die Fragen ja Wichtig zu sein.... sonst würde sie sie ja nicht mit uns teilen

 

:-)

;-))

Johannes schrieb am 30.11. 19:50:
Antwort auf Herzensfragen

Ob diese Ehe glücklich war? Soweit ich diese erlebt habe, möchte ich sagen: nein

Aber ein schönes Eltrnhaus haben sie uns 7 Kindern trotzdem geschaffen. Es hat alles gut funktioniert - und zumindest, was uns Kinder betraf, haben sie gut zusammengearbeitet.

Zärtlichkeiten u.ä. vor den Kindern gab es nur wenig - das war ihnen in ihrer Generation wohl auch nicht möglich.

 

Sich trennen ist bei 7 Kindern auch kaum möglich - ich denke, das hätten sie auch moralisch für sich nicht geschafft.

 

Das Wenige, was ich über die Zeit ihrer Ehe vor meiner Geburt weiß:

Es war zumindest z.T. eine glückliche Zeit.

 

Schwierig, so etwas zu beurteilen.

 

Lichtblicks Fragen bringen mich über Vieles zum Nachdenken. Ich fäne es gut, sie würde auch selbst diese Fragen mit beantworten.

 

Johannes

 

Johannes

Zaubermaus schrieb am 30.11. 19:55:
Der Andere Advent mit weiter Perspektive zum Start

Hallo liebe Weggefährten,

ich freue mich auf eine wunderbare gemeinsame Zeit. Der Start, der zum weitesten Punkt des sichtbaren Weltalls führt befreit von der Schwere, die meine Seele gerade fühlt. Danke dafür!

Liebe Grüße

 

Sternenzauber schrieb am 30.11. 19:55:
Antwort auf Der Andere Advent mit weiter Perspektive zum Start

Hallo liebe Weggefährten,

ich freue mich auf eine wunderbare gemeinsame Zeit. Der Start, der zum weitesten Punkt des sichtbaren Weltalls führt befreit von der Schwere, die meine Seele gerade fühlt. Danke dafür!

Liebe Grüße

Ein schöner Beginn. Einen schönen ersten Advent

Singerin schrieb am 30.11. 20:20:
Vorstellungsrunde

Da bin ich, weiblich, ü 60, seit vielen Jahren verheiratet mit einem Mann, der mich immer noch und wieder zu einem ehrlichen" Ich liebe dich" inspiriert, Mutter dreier Kinder und Großmutter von 5 prächtigen Enkeln.

Im Forum bin ich seit Jahren aktiv und freue mich, inzwischen mit etlichen anderen Lesern von dort privaten Kontakt zu haben.

Lasse mich überraschen, wer alles kommt und was alles in den nächsten Wochen kommt.

Ach so, Singerin nenne ich mich, weil ich gerne, wenn auch nicht besonders gut, singe.

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

...wieder mit dabei (seit ca. 10 Jahren): weiblich, Mitte 40, verheiratet, 4 Kinder. Singe gerne (leider viel zu selten).

Ich freue mich auf diese Andere Adventszeit und den Austausch mit euch und hoffe, noch viele bekannte und auch neue Namen zu lesen!

 

Sternenzauber schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin 56 Jahre alt, seit 31 Jahren verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Freue mich auf den Advent und die gemütliche Zeit

simchat schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

 

Ich bin gerade noch 70, 50 Jahre verh., zwei Töchter.

Meine größte Leidenschaft ~ LESEN.

Auch schon mehrere Jahre in den Foren dabei und freue mich, bekannte und unbekannte Mitreisende hier zu treffen.

 

So nutze ich die Vorstellungsrunde auch dazu, die Bitte von dem blinden Michael aus Würzburg zu erfüllen. Er lässt alle grüßen, die sich noch an ihn erinnern. Leider geht es ihm so schlecht, dass er nicht mehr teilhaben kann.

 

Allen einen schönen 1. Advent und eine erfüllende gemeinsame Zeit hier

simchat

 

Paulina schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Eine Adventszeit ohne AZ? Seit Jahren undenkbar für mich :o(

Bereits heute Nachmittag auf dem Weg zu meiner kleinen Großen hab ich mich mit der AZ-CD (gab's vor Jahren mal als Nikolausgeschenk im Kalender) auf den Advent eingestimmt, freu.

Nee, zu den Jungen gehöre ich inzwischen nicht mehr - obwohl der Begriff "Seniorin" mir immer noch irgendwie suspekt ist... Gleichwohl muss ich zugeben, dass es gelegentlich vorkommt, dass junge Menschen mir mit den Koffern beim Bahnfahren behilflich sind, ts ts...

Jedenfalls freue ich mich seehr auf den Austausch mit euch - Glühalk für abends und Adventstee bzw. heiße Schoki (tagsüber) stehen bereit.

 

Herzlich Grüße euch allen,

Paulina

 

Johannes schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo zusammen,

 

ich bin gerade 66 geworden und auch schon seit mehreren Jahren hier dabei.

Seit dem 01.07.2019 bin ich Rentner der inzwischen ein Senioren-studium besucht, tanzt und einen kleinen Nebenjob hat.

Ich lebe alleine; war verheiratet, habe 2 Töchter und eine 3-jährige Enkelin.

 

Ach ja, ich bin Johannes - schreibe unter meinem richtigen Namen - frei nach Pilatus: "Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben".

ich finde, auch von P. Kann ich etwas lernen!

Ich bin in Südbaden daheim - bis Basel ist es noch ca. 1 Stunde mit dem Zug!

 

Ich freue mich auf ALLE, die sich hier noch einfinden und den Austausch in diesem Forum bis 06.01.2020.

 

LG

Johannes

troldepus schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

In diesem Jahr bin auch ich wieder dabei. Das erste Mal liegt über 10 Jahre zurück, so genau weiß ich es nicht mehr - anfangs noch unter anderem Nickname.

Ich bin weiblich, Mitte 60 und lebe allein, seit einigen Jahren im Norden.

Liebe simchat - falls Du das noch liest: Grüße Michael herzlich zurück. Es tut mir sehr leid, dass er nicht mehr dabei sein kann.

 

Herzliche Grüße auch an alle, die hier noch vorbei schauen.

troldepus

LilaBambus schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Guten Abend,

 

schön dass das Forum wieder los geht. Habe gerade den AZ-Kalender in der Küche aufgehängt daneben kommen die Schneeflocken (nur elektrische). Bin schon seit Jahren dabei, männl., verh., wohne in Berlin-Pankow.

 

@Simchat: Liebe Simchat, ich erinnere mich an Michael, der doch oft dabei war. Grüße bitte herzlich. Vielleicht kann er später doch noch einsteigen?

Okka schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Auch in diesem Advent unterwegs auf einem Weg von außen nach innen und ebenso umgekehrt, gerne mich hier im Forum dem Austausch und der Begegnung anschließend.

Ich lebe alleine, bin in der Ortenau zuhause , 60 und Mutter einer längst erwachsenen Tochter. Noch berufstätig und manchmal bereits ahnend, dass die andere, freiere Zeitrechnung ohne Berufspflichten kommen wird.

 

Ich wünsche uns allen einen inspirierenden Weg nach Weihnachten.

Okka

Georgia schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo, Ihr Lieben,

Bin auch wieder mit dabei, das 10. Jahr, wenn ich mich nicht irre.

Mittlerweile 68, lebe allein, im östlichen Niedersachsen.

 

Und Johannes, ich schreibe auch mit meinem richtigen Namen...

 

Wünsche uns eine besinnliche Zeit

 

Georgia

elisabeth schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ja, genau, vor 11 Jahren bekam ich von einer sehr lieben Freundin den ersten AZ-Kalender. Ich bin ihr sehr dankbar für dieses tolle Netzwerkwerk, unsere WG (siehe Magazin) und viele Kontakte mehr. Inzwischen habe ich mich an die 70 gewöhnt, lebe verheiratet mit Mann und den erwachsenen Kindern quasi in WG in Berlin Tiergarten Süd ( winke nach Pankow).

Michael lasse ich herzlich grüßen, schön, dass der Kontakt nicht abbricht.

 

Eine gute gemeinsame Zeit,

elisabeth

Tojak schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin 57 Jahre alt, Dipl.-Ing., vh, 2K und wohne im Ruhrgebiet.

 

Die Advents- und Fastenzeitangebote von Andere Zeiten nutze ich seit Jahren und freue mich auf den Austausch mit Euch. Ich spiele seit langem im Posaunenchor Trompete, was mich über all die Jahre trotz erheblicher inhaltlicher Zweifel bei Kirchens gehalten hat. Vor ein paar Jahren habe ich die Kurve gekriegt zu einem wieder bewussteren Glauben. Näheres dazu hier in Blog-Form: schwerglaeubiger.blogspot.com

 

Tojak ist die Kurzform von Thomas Jakob, den Namen von zwei mir wichtigen biblischen Figuren, dem skeptischen Thomas und dem mit dem Unbekannten ringenden Jakob ("Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.")

 

Also, bis dann...

 

 

 

 

Greta schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Heimat ist, wo man auch abends Moin sagt.

 

Ich habe jetzt neuerdings eine 5 vor dem Alter und bin seit ein paar Jahren hier schreibend und seit ein paar mehr Jahren lesend und seit noch mehr Jahren den Kalender lesend dabei.

 

Greta hieß ich schon bevor diese berühmte Greta aus dem hohen Norden sich auf ihren Klimaweg machte, es ist von einem meiner Vornamen abgeleitet.

michael h. schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

... dann mache ich mal weiter bei dieser Vorstellungsrunde. Ich finde das einen ganz wichtigen Pfad. Seit zwei Jahren bin ich in den Foren unterwegs (früher unter dem Pseudo eadulf). Dieses Jahr bin ich 60 geworden. Ein ganz tolles Alter! (bin aber auch gesund). Bringe mich vom südlichen Niederrhein aus ein und lebe dort als Witwer allein - aber nicht einsam. Beruflich habe ich mich kleiner gesetzt und mich noch einmal verändert. Jetzt arbeite ich als "Pflegeheimseelsorger".

Die Spannung steigt: vor meinem Frühdienst gibt ´s das erste Kalenderblatt.

Auf den Austausch freue ich mich und wünsche allen einen gesegneten ersten Adventssonntag.

Michael H.

 

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Schon viele Jahre lang begleitet mich „Der Andere Advent“ durch die Adventszeit, und auch der Austausch mit lauter lieben und einfühlsamen Leuten hier im Forum bedeutet mir (w) viel.

In meiner Freizeit bin ich gern draußen in der Natur, deren Bewahrung mir am Herzen liegt, und auch beim Basteln und Lesen finde ich Freude und Entspannung – auch von dem, womit ich mich nicht so leicht abfinden kann, und das ist Ungerechtigkeit, die anderen Mitmenschen widerfährt, besonders wenn es diejenigen trifft, die ohnehin schon benachteiligt sind.

Ich wohne in der südlichen Hälfte Deutschlands.

Das Felsenblümchen ist eine Alpenblume, die hoch in den Bergen oberhalb der Baumgrenze wächst und den rauen Wetterverhältnissen standhält – davon würde ich mir für mich etwas mehr wünschen, wenn im Leben „ein rauer Wind weht“, und deshalb habe ich diesen Namen gewählt.

Herzliche Grüße sendet Euch

Felsenblümchen

Georgia schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Liebe Elisabeth,

da ist wirklich ein schönes Bild von Euch im Magazin. Das wollte ich Dir schon sooo lange sagen.

 

Liebe Grüße

Georgia

Alexander schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Dies mal will ich mich auch kurz vorstellen. Ich bin Alexander und Anfang bis Mitte 30 Jahre alt.

 

ICh freue mich schon auf das Forum hier und den tollen beiträgen. Ich war zum ersten mal beim Fastenforum dabei. Den Anderen Advent-kalender habe ich glaube ich mitttlerweile das 4te Jahr. Angefangen hat es auch bei mior als geschenk von meiner Verwandtschaft. Ich habe es in der Adventszeit immer genutzt um einfach am Abend etwas zur Besinnung zu kommen.

 

Ich freue mich einfach wieder hier zu sein.

Jolina schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

wie lange lese ich eigentlich den andere zeiten Kalender? Seit wann schreibe und lese ich den Foren? Ich weiß es tatsächlich nicht, doch ich freue mich schon seit Tagen auf beides... ganz langsam gehe ich auf die 60 zu, lebe nach fast dreißig Jahren Beziehung in Trennung, trauere darüber immer wieder und lebe mich wiederum ganz langsam in meine neue Welt hinein..

Eule48 schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

... ich grüße euch alle hier, die bekannten und die unbekannten. Bin keine Nachteule, eher am frühen Morgen unterwegs. Viele Jahre Kalender und auch inzwischen Forum. Bin ü 70 und feiere Ende des Jahres Silberhochzeit. Lese und schreibe gerne und freue mich auf den Advent und das Forum. Seid gegrüßt von Eule

Und allen einen gesegneten Sonntag/1. Advent.

Mimi schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ihr Lieben,

Lange Jahre war ich Schreiberin hier, dann hat mich das Leben kräftig durchgerüttelt- und in diesem Jahr hatte ich erstmals wieder ganz fest das Bedürfnis, hier zu sein! Ich habe keinen Kalender, bin aber sicher, hier trotzdem thematisch Anschluss zu finden.

Ich werde in 1,5 Wochen 50, lebe getrennt, und das ziemlich genau in der Mitte Deutschlands und habe 2 ganz und gar wunderbare Töchter! Ich freue mich sehr aufs Lesen und Schreiben hier!

Und: Mimi nennen mich meine Töchter

Maidmarian schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo,

was für eine schöne Atmosphäre hier doch herrscht. Da möchte ich gerne mitmachen. Ich bin 52, Single und komme aus der Nähe von Köln.

Von dem Kalender habe ich schon viel gehört, aber vor lauter Quirinius bin ich nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Dieses Jahr habe ich einen geschenkt bekommen. Und schon mit den ersten beiden Kalenderblaettern kann ich ganz viel anfangen. Quirinius siehe oben, aber der Stern, der vor 2000 sein Licht gesendet hat, der hat mich gepackt. Ich finde Zeitreisen faszinierend, bin ein großer Dr Who Fan und als ich das mit diesem Chi Aurigae las, da startete bei mir sofort das Kopfkino. Was hat der Stern wohl alles gesehen...

Danke für die Inspiration, ich wünsche allen eine schöne Adventszeit.

Rivka schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Seit Jahren lese ich den Kalender ( glaube es sind 19), aber erstmals im forum...bin gespannt darauf.

Ich bin 44, habe 3 wunderbare Kinder, geschieden. Leider fehlt mir im -oft prall gefüllten- Alltag Zeit für den Austausch mit Freunden. Geschweige denn Zeit um einen neuen Partner zu suchen. - ist wohl nicht dran im Moment.

So bin ich gespannt auf den Austausch hier.

Und ich singe auch! Gebe Eltern-kind-sing-kurse bei der reformierten Kirche. Eine lustvolle Arbeit.

Liebe Grüsse Rivka

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich (w), Ende 50, lebe im Raum MS/OS.

Lesen ist mein liebstes Hobby, bin aber vielseitig interessiert (überwiegend kreativer Bereich).

Habe den Kalender seit mehreren Jahren geschenkt bekommen und immer gerne gelesen.

Das Forum habe ich zum ersten Mal in diesem Frühjahr kennengelernt.

Es hat mir sehr große Freude bereitet, darin zu lesen und auch mitzuwirken und darum freue ich mich, dass es nun wieder geöffnet ist.

 

Ich wünsche uns allen eine gute gemeinsame Adventszeit!

 

Zaunkönigin

Traumfängerin schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Moin,

ich bin ein echtes Nordlicht, wohne in SH vor den Toren Hamburgs, da wo die Schiffe begrüßt werden. Bin ü 60, verheiratet, keine Kinder und trotzdem eine große Familie. Seit letztem Jahr in Rente.

Im Forum seit 2017, Kalender lesend schon 10 Jahre länger.

Ich bin fasziniert von der Weisheit unserer Träume. Dazu liebe ich die Musik, die Natur und die Stille. Und ohne Lesen und Schreiben geht gar nichts.

Ich freue mich über die Begegnungen hier und wünsche uns allen eine gesegnetet Forumszeit.

Traumfängerin

Renate schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin seit ein paar Jahren dabei. Habe bisher unter" die Wiedergeborrne" geschrieben, was die Übersetzung meines Namins ist, aber auch Programm, denn ich erlebe, dass ich im Glauben, in der Beziehung zu Jesus, Neues Leben geschenkt bekomme. Bin 62 verheiratet 2 erwachsene Kinder, Tochtet verheiratet, Sohn noch zu Hause. Mrin Mann war in diesem Jahr sehr krank hat es gar nicht gemerkt und durch eineeingesetztr Aorztenklappe ä reoarierze Aorta und Herzschrittnacher wurde ihm von Gott ein neues 2. Leben geschenkt. Übernächste Woche nach 6 Wochen Wiedereingliederung und über 3 Monaten Krsnkheit vorher, geht rer wueder ganz arbeiten, aber er geht bald früher in Rente wegen Behintenausweis. Doch da wird alles anders auch finanziell, denn ich bin "NurHausfrau". Freu mich auf euch, will aber nicht Internetsüchtig werden. Renate

Lütte schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Jo, ick bün ok wedder dor! (id est plattdeutsch für: ich bin auch wieder da) - weil meine Finger so schnell auf irgendwelche Tasten kamen, muss ich nun alles noch einmal schreiben. Zack, war es wech!

 

Deshalb noch mal von vorne:

Ich komme aus dem hohen Norden, und dieser Norden ist wirklich hoch. Denn zur Grenze nach DK ist es nicht gar so weit und zum Wattenmeer auch nicht - aus NF also.

 

Ich freue mich total auf die nächsten Wochen mit euch, die ich schon zum (wievielten?) wiederholten Male auch hier verbringen möchte. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass ich so viel anderes um die Ohren habe, dass ich mit dem Lesen und vor allem Schreiben nicht hinterher komme. Deshalb will ich die uns hier im Forum gegönnte Zeit nutzen und das Miteinander hier genießen. Ich hoffe auf einen respektvollen und offenen Umgang, der dem und der Anderen sein und ihr So-Sein lässt und in ihm und ihr auch das geliebte Kind Gottes sehen kann.

 

In diesem Sinne: Auf geht's!!! Ich freue mich!!!

KaterinaW schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo,

 

ich bin 48, wohne im Nordosten Niedersachsens, nahe bei HH, SH und auch Mecklenburg Vorpommern. Die Elbe ist nicht weit.

Ich habe keine Kinder, bin nicht Single und seit ein paar Jahren lesend und schreibend in den Foren unterwegs.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit!

Mein Forums-Name entstand fast zufällig, weil ich gerade einen brauchte; mir fiel im Nachhinein auf, dass mir erzählt wurde, ich hätte ihn beinahe auch in der Realität von meinen Eltern bekommen. Das große W am Ende des Namens steht für "Wunder". Wichtig ist auch die Schreibweise: Kein "h" hinter dem t und auch kein "a" sondern ein "e".

 

Liebe Adventsgrüße,

KaterinaW

Teddy schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Seit Jahren lese ich, mit Unterbrechungen, den „anderen Advent“ und war auch immer mal wieder lesend im Forum unterwegs. Viele tolle Gedanken, Buchempfehlungen und Anregungen habe ich für mich entdeckt und bin immer wieder fasziniert, wie schön der Umgang hier untereinander ist. In diesem Jahr möchte ich versuchen mutig zu sein und auch schreibend teilzunehmen.

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet, habe drei Kinder und lebe im schönen Spessart.

Eine besinnliche Zeit und viele gute „Begegnungen“ wünsche ich allen Forumsteilnehmern.

 

Herzliche Grüße

Teddy

Lilli schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hatte heute Post von der Rentenkasse im Briefkasten - Mitte '23 ist es so weit (Hilfe... von wem rede ich da eigentlich?) Noch bin ich im Sozialbereich tätig, lebe zwischen den Meeren, liebe das Spiel mit den zwei Damen, die Menschen, die Tiere, das Draußensein und ùberhaupt alles so drumherum. Das Leben kann manchmal 'ne harte Nummer sein und dann doch wieder sooo schön. Besonders jetzt - im Advent. Ich freue mich sehr auf eine freudvolle Zeit.

Okka schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hatte heute Post von der Rentenkasse im Briefkasten - Mitte '23 ist es so weit (Hilfe... von wem rede ich da eigentlich?) Noch bin ich im Sozialbereich tätig, lebe zwischen den Meeren, liebe das Spiel mit den zwei Damen, die Menschen, die Tiere, das Draußensein und ùberhaupt alles so drumherum. Das Leben kann manchmal 'ne harte Nummer sein und dann doch wieder sooo schön. Besonders jetzt - im Advent. Ich freue mich sehr auf eine freudvolle Zeit.

 

Ich kann das Verwundern verstehen. Auch ich bin Mitte '23 an dieser Wende. Mir tut es gut, schon manchmal dorthinblinzeln zu können. VielFreude weiterhin in dem bunten Leben zwischen den Meeren.

 

Okka

landpommeranze schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

LP nenne ich mich, weil ich am land geboren bin und das einfache leben und die Natur liebe.

ich bin mitte 50. immer noch single und in bayern bin ich dahoam.

 

zwei kinder durfte ich in die welt setzen. eins ist flügge, das andere so gut wie.

 

ich bin sehr froh, dass es andere zeiten und dieses forum gibt. seit einigen jahren lese ich darin und schreibe auch.

ich freue mich auf ein MITEINANDER.

 

shalom

Antrin schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo Miteinander,

vom südlichste Zipfel des Schwarzwaldes kommend bin ich\w. auch dieses Jahr dabei.

Mit meinen 2 erwachsenen ( 18, 20)Kindern lebe ich hier. Ich 48 habe gesundheitlich ein sehr turbulentes Jahr hinter mir. Und bin froh und dankbar das es mir besser geht.

Ich liebe die Natur und schöpfe meine Kraft darin. Arbeite im sozialen Bereich.

Ich wünsche uns eine gesegnete Zeit

Im Forum

Es grüßt Antrin

 

Belana schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Moin und Hallo aus dem Norden,

 

als ich mich im letzten (Fasten)Forum hier vorstellte, hatte ich gerade eine Freundin gebeten mir Kartoffeln zu besorgen. Gesundheitlich bedingt konnte ich nicht einkaufen gehen. Da mir kein Name einfiel, nahm ich einfach den der Kartoffelsorte und nun bleibe ich auch dabei.

 

Ich bin 61, geschieden und habe 2 Söhne. Im Forum lese ich schon viele Jahre, geschrieben habe ich bisher kaum. Durch das Postkartenprojekt im letzten Fastenforum bin ich eigentlich erst motiviert worden doch mal etwas zu schreiben. Mal sehen ob es mir dieses Mal gelingt. Die Vielfalt der Beiträge macht es mir schwer zu entscheiden, ob und wo ich antworten sollte. Oder in welchen der diversen Räume ich mal wagen könnte einzutreten. Schaun wir mal!

 

Herzliche Grüße

Belana

sternentrunken schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich wählte jedes Jahr meinen Forumsnamen spontan an dem Tag, an dem ein Kalenderblatt mich besonders angezündet hat. Ich kriege aus den Jahren nicht mehr alle Namen zusammen…. dabei war jedenfalls Naturhunger. Bergliebe. Goldstaub. Momentmal. Schneeeulerich. Schwarmnachzügler. Und jetzt sternentrunken.

Ich hätte dieses mal auch bereits „Kufenklirren“ nehmen können. Denn das Titelbild hat mich mächtig schön geschauert, habe ich doch ein Liebstes ganz im hohen Norden leben - vertraut mit Schlittenhunden wie mit der eignen Jackentasche.

Selber bin ich im Süden Deutschlands angesiedelt, immer die Bergschuhe parat, das Mountainbike (ohne E-), das Fernglas, und – „Sie werden lachen“ – die Bibel.

Berge. Bibel. Bike und Birds sind meine vier großen Bs im Leben.

 

Ich mag im Forum v.a. den Austausch über die jeweiligen Kalenderblätter.

 

Elisa-Marie schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Grüß Gott, alle zusammen!

 

Ich bin Elisa-Marie, 56 Jahre, mit Höhen und Tiefen seit 29 Jahren verheiratet, zwei wunderbare und von Herzen geliebte erwachsene Kinder. Ich bin ein Südlicht und habe es zum "Schwäbischen Meer" nur ca. 40 Minuten . Zum Forum zieht es mich nun schon 14(?) Jahre und ich hoffe, hier regelmäßig staunen, lauschen und auch immer wieder einmal schreibend bei euch sein zu dürfen.

 

Herzlich - Elisa-Marie

 

Abi schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin Abi, seit gefühlten 100 Jahren hier dabei.

Ich bin eine 60jährige Mutter von drei ganz wunderbaren Kindern und Oma von einem ebenso wunderbaren Enkelkind.

Seit vierzig Jahren mit meinem Liebsten verheiratet, bin ich mit ihm im Laufe der Zeit kreuz und quer durch Niedersachsen gezogen. Jetzt wohnen wir eher nördlich im Lande, eine gute Stunde Fahrt von Hamburg entfernt.

Ich wünsche euch allen eine gute gemeinsame Zeit und Schreibe hier in diesem schönen Forum!

 

Renata schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Renata, Mitte 40, ungefähr in der Mitte Deutschlands lebend, mit Familie (zwei Schulkindern).

Seit vielen Jahren bin ich schon in den Foren dabei - mal mehr, mal weniger aktiv. Diesmal will ich eigentlich nicht so viel Zeit hier verbringen...aber ich habe mich doch wieder locken lassen.

Die ersten Kalenderblätter haben mich schon sehr angesprochen.

Auf eine gute gemeinsame Zeit!

Renata

Bildermacherin schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

hallo aus Bayern sagt die Bildermacherin.

vor vielen Jahren 2006/2007 war ich schonmal dabei, an meinen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern.

Aber an ein schönes Gespräch zum Jahreswechsel.

Dieses Jahr möchte ich mitmachen. Mal sehen wie es wird, da ich meine Bildschirmzeit reduziren will.

ich bin Mitte 50, wohne in Bayern, bin verheiratet, meine Kinder sind schon aus dem Haus.

 

 

Joe schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Na, Hi ihr alten Hasen - und auch alle neuen!

 

Bin auch wieder dabei, bin 51 Jährchen wohne 15 km östlich von Stuttgart und habe vor 14 Jahren hier meine liebste Frau (Petra FdC) kennengelernt - mancher erinnert sich ;-) - Geschieden und wieder verheiratet und relativ zufriedener evangelischer Christ mit evangelikal-freikirchlichen Wurzeln (die ich teils beschnitten hab, andere haben meine lange zurückliegende Diät-Kur überlebt und sprießen hier und da, ob ich will oder nicht, weiter).

 

Im letzten Jahr war mir nicht so danach im Forum zu schreiben, mal sehen, wie es diesmal wird.

Die Redaktion hat meine Kontaktdaten und falls es später Anlass dazu geben sollte, kann jeder sie dort erfragen und sich an mich wenden.

 

Auf einen schönen Advent - gleich mein erstes Inhaltliches Posting.

 

Lb. Gruß

Joe

 

Boah... jetzt also noch rechnen... (den Taschenrechner zück...)

Eule schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo zusammen, seit einigen Jahren lese ich schon im Advent den Kalender, erst dieses Jahr habe ich es aber zum ersten mal geschafft, ihn pünktlich zu bestellen! Das habe ich dann mal zum Anlass genommen, im Forum erstmals mit zu lesen und zu schreiben. Schon jetzt finde ich es toll, die Eindrücke von Euch dazu zu erfahren und im Austausch zu sein. An meinem Heimatort fehlt mir im Moment die Anbindung an eine Gemeinde oder spirituelle Gruppe, ohne das gehts aber irgendwie nicht.

Ich werde nächste Woche 55, fühle mich aber deutlich jünger...das ist schon länger so. Mit meinem Mann und 17jährigen Sohn lebe ich in der Nähe von Köln.

Eulen mag ich sehr, da sie so gut hören können und sich lautlos bewegen in der Nacht .

So viel mal für heute. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit im Forum!

Mondlicht schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo zusammen,

 

habe den Kalender von Freunden gestern beim Adventskaffee geschenkt bekommen. Wir haben dann den Text von gestern gelesen und das Thema "Zwischenräume weiten" gesprochen. Mit Foren habe ich keine Erfahrung, aber das Durchlesen der aktuellen Kommentare hat mich neugierig gemacht.

Bin 62 Jahre alt und wohne im Süden Deutschlands. Da mir der Advent als Vorbereitung und Neuausrichtung auf Weihnachten viel bedeutet freue ich mich auf diese Zeit.

Warum Mondlicht? In den letzten Tagen zeigt sich der Mond als helle Sichel und schaut bei Dunkelheit in mein Fenster. Jeden Tag leuchtet er etwas mehr. Das fasziniert mich zur Zeit sehr.

Ich wünsche uns allen eine gesegnete Adventszeit

 

Mondlicht

 

El shalom schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Grüß Gott,

bin auch schon öfter, sowohl im Adventforum, als auch im Fastenforum meist lesend dabei.

Ich bin schon länger verheiratet, Mutti eines erwachsenen Sohnes und mitte 60. Seit einigen Wochen glückliche Omi.

Ich lebe in Österreich, südlich von Wien und freue mich auf die gemeinsame Zeit.

SIMCHAT, auch von mir ganz liebe Grüße an Michael.

Johanna schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

... an einem großen Wasser lebe ich. Und mit mir im Haus wohnen meine beiden wunderbaren, manchmal etwas pubertären Kindern. Nach meiner Trennung gestalten wir miteinander den Alltag... und genießen die mittlerweile rar gewordenen freien Stunden. Ich freue mich auf ein paar Wintertage mit den beiden im Norden, auf der Insel.

Der Andere Zeiten-Kalender begleitet mich schon seit ein paar Jahren durch den Advent; letzte Fastenzeit war ich das erste Mal hier im Forum - manchmal lesend, manchmal schreibend.

Irgendwie freue ich mich dieses Jahr besonders auf den Advent: die Geborgenheit der Kerzen, das erste Hören des Weihnachtsoratoriums am Vorabend des Advents, das miteinander Schreiben in diesem Forum...

Ach ja, und Johanna ist nicht mein richtiger Name. Ich mag einfach die Johannes so sehr: den Lieblingsjünger, den Evangelienschreiber und -denker, den Mystiker namens "vom Kreuz" u.v.m. ... und ich habe den Namen gewählt, weil meine Lieblingsoma eigentlich hätte so heißen sollen (aber das ist eine andere Geschichte).

 

Wünsche uns lichtdurchwirkte, gesegnete Adventstage!

eure Johanna

Lara schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Wenn man nur früh genug aufsteht, dann hat man vor der Arbeit sogar noch Zeit, sich vorzustellen.

Ich bin Lara und unter diesem Namen seit gefühlt ungefähr 10 Jahren hier unterwegs. Jedes Jahr freue ich mich auf den Austausch in den Foren und möchte an dieser Stelle dem AZ-Team herzlich danken, dass es uns das ermöglicht!

Da ich nicht allzuviel Zeit am PC verbringen möchte, beschränke ich mich auf wenige Pfade. Dadurch entgeht mir vieles, aber dafür kann ich weniger Kontakte intensiver pflegen.

Ich wünsche allen einen guten Weg durch die Adventszeit und lasse noch einen ganz lieben Gruß für Michael hier. Ich erinnere mich und wünsche Dir, lieber Michael viel Kraft und Gottes Segen und Engel in Menschengestalt an Deiner Seite.

Mati schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Im letzten Jahr habe ich mit großer Freude das Forum entdeckt, meist lesend.

Seit vielen Jahren begleitet mich der andere Adventskalender durch die meist hektische Zeit. Seit 8 Jahren lebe ich, w. Ende 40, alleinstehend, keine Kinder, im Norden zwischen Hamburg und Kiel.

Ich wünsche uns allen eine frohe und besinnliche Adventszeit und freue mich auf die gemeinsame Zeit.

Svenja schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo Ihr Lieben.

Ich bin zum ersten Mal im Forum unterwegs, der Kalender begleitet mich schon viele Jahre. Immer ein Geschenk meiner Mutter.

Ich lebe mit meinem 20jährigen Sohn an der Mosel in RLP. Sowohl airholen als auch loslassen spricht mich sehr an. Mal sehen wieviel Zeit ich mir

Für das Forum nehmen möchte. Meine Arbeit als Kinderkrankenschwester , Sport und mein online Studium zur Sozialen Arbeit, mit dem ich zum 50.Geburtstag nächsten Jahres fertig werde ( juhuu) nehmen viel Raum ein....Euch allen eine angenehme Adventszeit

Svenja

Elissa schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin wieder dabei und freue mich auf Austausch und gute Gedanken. Bin ü 60. Auf meinem Rentenbescheid steht 2022. Nicht mehr weit. Grundsätzlich arbeite ich gerne. Im sozialen Bereich- und doch gegen mir manche Menschen manchmal auf den Keks. Wohne im Norden. Meinen Kindern habe ich dieses Jahr das erste Mal den Kalender geschenkt. Bin auf deren Kommentar gespannt.

Ursel schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo zusammen,

 

den AZ-Kalender hab ich "schon immer" und ins Forum schaue ich gelegentlich mal rein. Ich bin 53/w, habe zwei erwachsene Kinder und bin mit dem liebsten Mann [aus meiner Perspektive :-)] schon gaaaanz lange verheiratet. Wir wohnen im wilden Süden, nah am Bodensee

 

Hier schreibe ich mit meinem zweiten Vornamen, den ich mit meiner Mutter teile - kleine Bärin - sie ist mir ein Vorbild an Tapferkeit, Lebenslust und Glaubensfreude.

Ismael schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Kurze (An)Meldung vom Fischkopp Ismael. :-)

Früher war ich hier im Forum ziemlich aktiv, in den letzten Jahren allerdings weniger. Aber ich schau immer mal wieder gerne hier rein!

 

Wer genauer wissen möchte, wie ich gestrickt bin, möge hier schauen: glaubenstexturen.wordpress.com

 

Euch allen einen frohen und gesegneten Advent! :-)

Judith schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Neu im Forum, Anfang 40, aus dem schönen Ruhrrevier, Liebende, Denkende, Lesende, Tanzende, Schreibende, den Frühling Herbeisehnende, Neugierige - Glück auf!

Enie schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Seit vielen Jahren lese und verschenke ich den Anderen Advent. Bin auch immer mal wieder im Forum aktiv und gehe dann zwischen den Pfaden irgendwie verloren.

Lesend bin ich jedenfalls dabei und genieße das gerade als meine Auszeit in turbulenten Zeiten.

Ich bin Mitte 50, verheiratet und wir haben 2 wunderbare erwachsene Töchter (22 und 25), die so toll ihren eigenen Weg gehen, dass wir uns sehr daran freuen können. Das geschafft, werden jetzt die alten Eltern anstrengend und versorgungsbedürftig, was gerade viele Turbulenzen auslöst.

Wir leben in Westniedersachsen, ich bin im medizinisch therapeutischen Bereich tätig, was auch immer wieder herausfordernd ist.

Ich hoffe, auch noch gelegentlich Advents-Zeit zuhause zu verbringen, der Kalender und das Forum begleiten mich auf alle Fälle überall hin, das hat etwas kontinuierliches und gerade auch tröstliches für mich.

Ich wünsche allen eine besinnliche Advents - und Weihnachtszeit

Enie

die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

als geborene Ostwestfälin (ich mag diesen Wiederspruch der Himmelsrichtungen) lebe ich seit vielen Jahren mit meiner Familie (Mann und 3 Kinder, das erste außer Haus) am südöstlichen Rand von Berlin.

Der Kalender gehört zum Advent und das Forum seit etlichen Jahren auch.

Ich freue mich auf den Austausch, neue Perspektiven auf vertraute Gedanken und nette Kontakte!

 

es grüßt

die suchende Wölfin

Kairos schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich wohne im Süden Deutschlands, bin Mitte 40 und habe zwei Kinder in der Vorpubertät.

Den Kalender habe und liebe ich seit 20 Jahren.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann lese ich seit 3 Jahren im Forum. Ich mag den Gedankenaustausch hier.

Ikka schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich hätte mir den Namen "alte Häsin" geben sollen, denn ich bin schon lange dabei, und zwar überwiegend an Lyrik und den Deutungen der Kalenderblätter interessiert. Eine Zeitlang schrieb ich sogar unter zwei Nicknams, einen für das Adventsforum und einen für das Fastenforum.

Nun also unter "Ikka"! Fortgeschrittene Ü 60, verheiratet, 1 Tochter und 2 Enkeltöchter (1 und 4 Jahre).

Ich wohne in einem immens gewachsenen Weindorf in Rheinland-Pfalz.

Uns allen eine schöne Zeit miteinander!

Inselchen schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Ich bin seit der ersten Stunde im Forum dabei, mal mehr, manches Jahr aber auch weniger schreibend. Habe in dieser Zeit einige liebe Menschen persönlich durch gegenseitige Besuche kennen lernen dürfen. Für mich ist das Forum dadurch etwas ganz Besonderes geworden. Es ist einfach schön mit Wegbegleitern in fröhlichen, aber auch manchen traurigen Stunden unterwegs zu sein.

Gerade in schweren Stunden, manchmal auch angstvollen Stunden habe ich so wertvolle Hilfe erfahren durch Gebete, Umarmungen und Besuche.

Ich bin 64 J., weiblich, seit 2011 getrennt lebend, Mutter von zwei erwachsen Kindern und Oma vom 5 Enkelkindern.

Ich liebe die Insel Rügen und durfte dort vier Jahre leben, bis 2017. Seit 2018 bin ich wieder ins Harzvorland nach Niedersachsen gezogen. Schwere Erkrankung eines Familienmitgliedes war der Auslöser.

Bin gespannt auf alte und neue Begegnungen und wünsche uns allen eine gesegnete Adventszeit.

Herbstwind schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Schon einige Jahre dabei, stelle ich mich kurz vor. Herbst, weil ich schon älter bin. Wind, weil mir das Lied von Dirk Busch: liebst du auch den rauhen Wind, so gut gefällt. Geboren und aufgewachsen in Hessen, lebe ich schon sehr viele Jahre im Süden der BRD.

 

Grüße Dich Eule 48. Gähnen ist der stille Schrei nach einem Kaffee.

Habe ich in einem Cafe gelesen.

 

Liebe Grüße auch an Rose und Meeresleuchten und alle anderen, die sich sicher auch noch irgendwann einfinden werden.

Der Strandwanderer schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Guten Abend zusammen,

 

jetzt auch mal in die Puschen gekommen und wieder am Start wünsche ich mir eine schöne Zeit mit Euch..

 

Seit Herbst ist das letzte der drei Kids ausgezogen, die Hütte also etwas ruhiger, aber von Langeweile keine Spur..;-)...

 

Mit meiner "Strandwanderin" geniessen wir beide Ü 55er unsere neue "Freiheit" und reisen gerne von NRW aus an die Nordsee bzw. deren dt. Inseln..

 

 

Ü-Ei schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Das Leben bot in den letzten Jahren einiges Überraschende für mich. Wie bei den Ü-Eiern.

Manchmal ahnte ich vor dem Auspacken nicht, was darin war (und das war gut so). Manchmal freue ich mich auf das, was da "herausschlüpft", weil ich es an dem Schütteln bereits erkenne ...

 

Der Andere Advent wird d.J. von mir "zerschnippelt". Nein, keinesfalls lieblos. Sondern bei jedem Kalenderblatt fiel mir bisher jemand ein, den ich damit verband. Und so bastle ich aus dem Blatt einen Briefumschlag und lege einen persönlichen Gruß hinein. Quasi als adventliche Wegzehrung auf Raten an meine Weggefährten / innen hin zur Krippe.

 

Ich wünsche Euch morgen einen schönen Nikolaustag, der, wie ich fühlte, im Kalender ein Geschenkchen bereithält. Danke an das AZ-Team mit den vielen überraschenden Ideen, die sprudeln und nie versiegen!

 

Winterliche Grüße

Ü-Ei

Wassernixe schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

 

Nachdem ich nun doch nicht ausschließlich lesend im Forum unterwegs bin, möchte ich mich kurz vorstellen: Ü 50, verheiratet , keine Kinder .Vor nunmehr mehr als 25 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen mit meinem Ehemann in den Osten der Republik umgezogen, wo wir im Schatten eines wunderschönen Domes , an der Elbe leben.

 

Den wunderschönen Kalender von AZ habe ich vor mehreren Jahren von einer Freundin geschenkt bekommen und seitdem bin ich Fan von AZ, den Kalendern etc. Aktiv bin ich in den beiden Foren zur Advents- und Fastenzeit seit dem Fastenforum 2018 unterwegs, vorher ausschließlich lesend. Seitdem habe ich auch über das Forum einige liebe Menschen näher kennenlernen dürfen, mit denen ich auch außerhalb des Forums in Kontakt stehe. Und das ist eine wunderbare Bereicherung für mich, die ich nicht mehr missen möchte.

 

Da die Zeit mal wieder gerade vor Weihnachten besonders hektisch ist, auch wenn ich das versuche zu vermeiden, will ich mich „ nicht verlieren;)“ und möchte mich auf wenige Pfade beschränken. Schreibend bin ich im Wesentlichen auf den Pfaden, die die Kalenderblätter, des auch in diesem Jahr wieder besonders anregenden AZ Kalenders betreffen, unterwegs.

 

…… und wer genau hinsieht, kann erkennen, dass unter dem Engelskostüm des Emils aus dem Krippenspiel eine kleine Fischschuppe hervorschaut.;) ;);)

 

Ich wünsche allen eine gesegnete Adventszeit und freue mich, zusammen mit Euch Richtung Weihnachten unterwegs zu sein.

 

Mia-Maria schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Hallo zusammen,

für mich gehören der AZ Kalender und das Forum inzwischen einfach zur Advents- und Weihnachtszeit dazu.

Ich bin 45, mit Mann und Töchtern im Süden (bei Föhn mit Bergbick) zu Hause.

 

 

Mia-Maria schrieb am 30.11. 20:20:
Antwort auf Vorstellungsrunde

Bergblick

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Vor der Tür muss ich erstmal einen Haufen alte Blätter beiseite fegen, dann kann ich hinein:

Ich öffne die Fenster, um frische Luft hereinzulassen. Im Kamin liegt noch Asche von - wann war das doch gleich? - raus damit und ein neues Feuer entfacht! Der Schaukelstuhl knarrt ein bisschen und die Tischplatte muss ich noch mal abschrubben. Dann stelle ich eine große Kanne Adventstee darauf und viele Tassen dazu.

Los, kommt schon rein, ich freue mich auf euch alle!

 

Bis gleich!

Nachtigall

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

liebe Nachtigall, dass Du schon geöffnet hast und gleich so fleißig warst. Danke für das warme Feuer und den Tee. Ich stelle noch etwas Obst dazu, Äpfel und Apfelsinnen.

 

Abendliche Grüße

 

troldepus

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Wie schön, das Adventszimmer ist schon offen und lädt freundlich ein. Danke dafür! Den Adventskranz habe ich mitgebracht und erste Kekse, die sind noch warm.

Guten Start in die besondere Zeit,

elisabeth

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

...troldepus und elisabeth!

Macht es euch gemütlich!

 

 

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen Ihr Lieben,

 

schön kuschelig ist es hier. Ich habe gerade mal die erste Kerze angezündet, Tee und Kaffee auf den Tisch gestellt, Butter, Marmelade und Honig sowie Milch für den Kaffee habe ich auch mitgebracht.

Bringt wohl noch jemand ein paar Brötchen vorbei?

Hier mag ich gar nicht vor die Tür, es ist sehr nebelig, gerade bis zum Ende des Nachbargrundstückes kann ich sehen.

Ich wünsche Euch allen einen gesegneten 1. Advent

 

troldepus

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

...schleiche herein, bin noch gar nicht ganz wach. In der Wohnung schläft noch alles, aber hier hat schon jemand den Tisch gedeckt - danke, troldepus!

 

Das erste Kalenderblatt (eigentlich ja das zweite): das geht mir so ins Herz! Verlier dich nicht - finde dich wieder - das ewige Ausbalancieren. Eine Lebensaufgabe...

 

Aber erstmal Käsebrötchen!

Einen schönen 1. Advent allen, die heute noch hierherfinden!

 

Nachtigall

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Schnell noch kurz einen Gruß ins Adventszimmer rufen! Ich freue mich auf die Begegnung hier mit euch allen!

 

Aber ausgerechnet zum Auftakt dieser "stillen Fastenzeit" (hähä, wer's glaubt!) habe ich heute fast Landunter. Also schnell die Erbsensuppe aus dem Gefrierschrank holen, auftauen, warm machen und runter schlingen. Und dann gehts gleich weiter...

 

Puh!

 

Einen schönen 1. Advent euch allen!

Noa schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Nachtigall, danke, dass du das Adventszimmer geöffnet hast! Wie schön, dass ihr auch da seid, liebe troldepus, Elisabeth und Lütte! Ganz heimelig ist es hier. Vom Besuch eines Kunsthandwerkmarktes hebe ich leckere gebrannte Mandeln mitgebracht. Hm, die duften! Besser ihr esst mit, bevor ich mich alleine daran mache, sie aufzufuttern. Da müsste es irgendwo eine Bremse geben, tss--

 

Im Gegensatz zu dir, Lütte, habe ich es heute ganz ruhig, überhaupt werden die Wochen bis Weihnachten zu Hause ruhig sein, mein Mann ist nicht da. Draußen wird viel los sein, wie immer um diese Zeit, aber daheim kann ich mich mal wieder finden. Da freue ich mich drauf, ich hoffe, mir gefällt, was ich finde.. Und dann kann ich mich ja doppelt freuen, auf Weihnachten und auf meinen Mann.

 

Seid alle ganz herzlich gegrüßt und habt noch einen schönen Adventssonntag!

Noa, die neugierig ist, wer noch herein schaut.

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ich sitze schon ein Weilchen in der Ecke und schaue dem Kaminfeuer beim Funkensprühen zu.

Eigentlich wollte ich den Rest der Adventszeit schweigend dort sitzen bleiben. Und nun sage ich doch mal "Hallo".

Dies Jahr ist anders.

Dieser Advent auch.

Und ich, vor allem, bin auch anders.

Gestern war die Beerdigung meines Schwiegervaters.

Alles ist gut! Er war nach jahrelangem Leiden wirklich am Ende und hat sich aufgelöst in ein Unendliches.

Das ist in Ordnung.

Die Beerdigung war wirklich rundum richtig gut. Würdevoll, liebevoll, wahrhaftig.

Und doch bin ich voller Schwere und Nachdenklichkeit.

Ich werde wohl sehr viel Zeit schweigend hier am Kamin verbringen.

Und euch zuhören.

Abi

 

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Abi,

 

es ist völlig in Odnung, wenn Du eher schweigend dabei sein willst, aber es ist auch gut, dass Du Dich gemeldet hast. Wir hätten Dich sonst sehr vermisst und uns so unsere Gedanke gemacht. Schön, dass Du da bist.

Mein aufrichtiges Beileid zum Tode Deines Schwiegervaters. Auch wenn es für ihn gut so war - bei meinem Vater habe ich das auch so empfunden und auch später bei meiner Mutter - , es verändert uns dennoch.

 

Ganz liebe Grüße

 

troldepus

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ich streich dir mal ganz sacht über die Schulter... Du weißt sicher am besten, was gerade gut für dich ist. Alles zu seiner Zeit.

Schön, dass du hier bist!

 

Nachtigall

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Hallo Abi,

ich setze mich daneben und halte mit aus. Meine Freundin ist auch vor wenigen Wochen gestorben. Ich denke natürlich gerade viel nach - gerade im Advent wird es sehr schwierig werden für ihre kleinen Kinder...

Und trotzdem: Advent!

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Oh je - so viele traurige Nachrichten hier!

Ja, Abi, das darf sein. Unbedingt! Aber wie troldepus schon schrieb: Gut, dass du dich gemeldet hast. Dann wissen wir um dein Schweigen. Und können dir immer wieder eine Tasse Tee oder Anderes mit hinstellen.

 

Apropos! Wo ist eigentlich elisabeths tolle Zauberkanne? Oder war das jemand anderes, die diese wunderbare Kanne immer mit hierher gebracht und auf den Tisch gestellt hat? Ich hätte ja jetzt Lust auf einen Holunderbeertee. Mit Honig.

 

...

 

Mein Blick verliert sich im Kaminfeuer und kommt nach einem vollen Tag endlich zur Ruhe. War viel heute. Aber morgen wird's ruhiger hier. Aufatme...

 

Ich summe vor mich hin: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht...hm hm hm...

Noa schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

...ihr Lieben!

 

Die Zauberkanne, war die nicht von Abi? Ich stelle sie mal auf den Tisch, damit ihr euch bedienen könnt. Ich nehme mir auch eine Tasse voll, Kräutertee möchte ich gerne. Eine Schüssel voll Äpfel und Mandarinen stell ich auf den Tisch, bedient euch!

 

So viel Schweres und Trauriges! Liebe Abi, auch von mir ganz herzliches Beileid zum Tod deines Schwiegervaters! Ja, auch wenn der Tod Erlösung ist, für den der geht und die die bleiben, so macht er trotzdem einfach traurig. Und lässt uns unserer eigenen Endlichkeit irgendwie ungeschützter zurück.

 

Und wie schwer das ist, wenn noch kleine Kinder da sind, wie bei deiner Freundin, Judith! Trost und Halt wünsche ich ihnen und dass für sie trotzdem Advent sein möge!

 

An mir nagt in diesem Jahr auch ganz besonders das viele Schwere und Traurige der letzten Jahre. Ganz schnell habe ich immer wieder gut funktioniert, musste einfach funktionieren. Und seit Wochen habe ich das Gefühl, als ob mir die äußere Schutzhülle fehlt, die Kraft alle ist.

Lasst uns gut für uns sorgen! Jede für sich, so gut es eben geht, und miteinander und füreinander. Manchmal einfach nur da sein.

 

Habt alle einen guten Tag,

Noa

 

 

Tabea schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen, ich bin gar nicht hier ... dachte ich. Keine Zeit diesmal, kein Kopf. So viel zu tun. Aber wie, wioe soll ich dioesen Laölender lesen ohne die Freude daran zu teilen mit euch? Mein Herz hüpft. "MIt Seele, richtig Seele. Und wachsendem Mut, den Frieden auszurufen, und dass ein guter Stern über allem steht." Das war gestern eine Perle für mich. Letztes Jahr hat viele Wochen eine Karte aus der Adventszeit auf meinem Schreibtisch gestanden, weit ins neue Jahr hinein, weil ich behalten wollte: der Stern geht mit.

Und heute? Nein, tanzen kann ich nicht mehr. Aber innendrin kann ich es, breitet sich der Schwung des Bildes aus. Und die Perle heißt:

"frei von Begehren nach Dingen, nach Menschen und frei von der Einsamkeit im eigenen Ich". Genau. Da "muss" es hingehen, wenn es gut sein soll. Auch Menschen nicht begehren und trotzdem frei von der Einsamkeit im eigenen Ich. Denke nach, wie das gehen kann. Setzt viel Ichstärke voraus. Viel Losgelassenhaben. In sich zuhause sein. Das setzt den anderen auch frei. Und mich selbst. Schwere Lektion.

 

Hach.

 

Tabea

Tabea schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Geht schon wieder los. Hatte dich nicht gelesen, Noa. Bion dankbar für dein Schreiben, und ich habe euch gelesen, gegen alle Vorsätze, wollte ich sagen, und nehme euch mit durch den Tag. Immer mal wieder eine Bitte, der Stern möge aufleuchten, in eurem Leben, in meinem.

 

Tabea, kopofüber in die Aufgaben dieses Tages purzelnd

Noa schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

… bin ich auch nicht da, liebe Tabea, sondern arbeite meine Liste ab.

Hach, ich freu mich, dass du da bist! Und ja! Der Stern leuchtet mir immer wieder auf, da bin ich sehr dankbar für. Das Schwere und Traurige ist trotzdem da, will betrachtet und getröstet werden, das darf so sein. Und sagt mir, dass ich müde und kraftlos bin. Ist nicht schön und schwer anzunehmen und auszuhalten, darf aber auch sein. Lässt mich Wege suchen leichter weiter zu gehen, beschwingter vielleicht. Ja, das sind richtige Schätze, die Texte der letzten Tage.

 

So, jetzt aber ans Werk

Noa

 

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ich stelle euch Kaffee hin und sitze mit dem Laptop am Ecktisch. Und winke euch zu. Wie schön, dass ihr alle da seid. Gerade beschäftigt mich eine ganz andere Lektüre: Zeit des Lebens, Zeit des Sterbens. Ein Arbeitsbuch zum Umgang mit der eigenen Sterblichkeit. Wahrscheinlich nicht passend für die Adventszeit.

Ich bin auch noch gar nicht so richtig im Advent angekommen.

Aber der Gedanke an Tanzen beflügelt mich auch ein bisschen.

tschüs

Abi

Elisa-Marie schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Abi,

 

da will ich dich erst einmal sacht in den Arm nehmen und mich still neben dich setzen. Ich stelle mir deinen Schwiegervater geborgen vor: In Gottes Armen, im hellen Licht. Ich glaube fest, dass alle Bruchstücke eines Lebens zusammengefügt werden und Gott das, was fehlt, was verletzt und missachtet war hinzufügt und den ihm unsprünglich zugedachten Wert verleiht. An anderer Stelle mehr......

 

Liebe Nachtigall,

danke fürs Öffnen des Zimmers. Ich werde sicherlich immer wieder hier sein, ausruhen, lauschen, ab und an erzählen...

 

Liebe Troldepus, liebe Elisabeth,

wie schön, von euch zu lesen. Danke für die Plätzchen. Ich stelle noch welche dazu und herrlich durftende Orangen.

 

Herzlich - Elisa-Marie

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

So, nun schreibe ich schon wieder. Ich wollte gar nicht, dachte, schweigen wäre angebracht. Und nun ....

Ich will eine Geschichte schreiben. Oder eigentlich ein Buch. Und komme nicht weiter, stecke fest. Kennt ihr das? Bei jedem Wort legt sich bleischwere Müdigkeit auf meine Augenlider.

Ich sag nochmal danke für euer Anteilnehmen.

Es ist einfach so, dass der Tod in diesem Jahr mehrfach in unserer Familie zu Gast war. Und das ist glaube ich eine ziemlich schwere Last für die Seele. Und ich gönne mir Ruhe und Zeit. Und bin dankbar, dass ich das kann, dass ich nicht durch die Adventszeit hetzen, keine Geschenke kaufen oder große Mahlzeiten organisieren und auch nicht arbeiten gehen muss. Ich habe eine so tolle Familie und bin im Leben echt geborgen und gut aufgehoben. Mir ist das sehr bewusst.

Ach, es ist tatsächlich auch hier ein bisschen wie nach hause kommen. Wie lange schreibe ich schon in diesem Forum? Und wir alle zusammen? Ich weiß es nicht, es ist eine gefühlte Ewigkeit. Auch ein Grund zum Danken.

Und wisst ihr was: Meine alte Hündin ist immer noch da! Blind ist sie jetzt, lahmt auf drei Beinen, braucht schon manchmal Schmerzmittel, um sich aufrichten zu können. Und stöbert dann doch wieder im Unterholz, freut sich über jeden kleinen Spaziergang und über jedes Leckerli. Das ist ein ganz besonderes Geschenk.

Ja, so ist es hier bei mir: Ein bisschen Schwere, ein bisschen Melancholie, etwas Trauer, viel Nachdenklichkeit, eine große Portion Dankbarkeit, ein kleiner Rest Wut, ein Scheffel Müdigkeit. Daraus backe ich dieser Tage meine Plätzchen. Sie schmecken gar nicht schlecht.

Und die Zauberkanne - die habe ich natürlich nicht vergessen!

Sie steht mitten auf dem Tisch und duftet nach Kaffee, Zimt, Tee, Kakao, Glühwein oder was auch immer ihr gerade braucht und mögt.

Lasst es euch schmecken!

Abi

 

Noa schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Abi,

wie kommt man denn richtig im Advent an? Wenn es nach Plätzchen und Tannenzweigen duftet, die Kerzen leuchten und der Weihnachtsmarkt besucht ist? Die Geschenke besorgt , die Fenster geputzt und geschmückt sind? Hm, alles nett und nichts mag ich missen davon. Vieles davon tut Leib und Seele einfach gut. Aber in den Advent gehe ich, gehen wir doch mit all dem, was gerade ist, der Trauer, den Fragen, der Müdigkeit, der Krankheit und Sorge.... Und ist nicht schon die Sehnsucht nach Licht und Hoffnung auf Heilung und der Aufbruch, dem Stern zu folgen, zutiefst adventlich? Ich glaube, dein Buch hat ganz viel mit Advent zu tun.

Herzlich,

Noa

 

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Hallo, ihr Lieben,

natürlich hat Abi die Zauberkanne mitgebracht, der Ruhm gebührt ihr allein. Einen großen Pott Gewürztee genehmige ich mir und setze mich in den Schaukelstuhl. Wenn der mich aushält, schafft er Leichtgewichte erst recht :)

Was ist er nun, der heutige Advent, der da "alle Jahre wieder" in unseren Alltag hinen kommt, ungeachtet aller Dinge, die uns gerade umtreiben: Trauer macht es da besonders schwer, aber auch anderes, was den Alltag durchkreuzt.

Nicht immer finden wir den Bezug zu Erwartung, Vorfreude ...

Unser Jahr war durchzogen von Krankheit und Unsicherheit, schwer, da in die "Stimmung" zu kommen. Liebevoll ist der Kranz geschmückt, sind die ersten Kekse gebacken (Anisplätzchen, mhmm) und selbst befüllte Päckchen als Adventskalender aufgehängt. Toll, solche Kinder zu haben, das erfüllt mich mit Dank.

Und doch, Advent?

Ich gebe die Frage in die Runde.

Schönen Abend allen, elisabeth

 

PS.: Liebe Abi, einen lieben Menschen loslassen müssen ist schwer, auf die eigene Sterblichkeit gestoßen zu werden, unausweichlich. Fühl dich umarmt, wenn du magst.

Renata schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ihr Lieben hier,

ha, jetzt habt ihr mich hervorgelockt - wo ich mich doch eher zurückhalten wollte dieses Jahr.

Der ureigenste Sinn von Advent ist für mich Warten auf das Licht in der Dunkelheit, das Schwere vor Gott bringen können - "O Heiland, reiß die Himmel auf!", "Die Nacht ist vorgedrungen", so in der Art.

Keine Weihnachtsbäckerei oder Hoffen auf weiße Weihnacht, keine fröhliche Trubelzeit, sondern Stille und Vorbereiten, ursprünglich ja sogar Fasten.

Insofern ist das für mich überhaupt kein Widerspruch, wenn gerade jetzt das Schwere da ist.

Und gerade mit dem "Anderen Advent", gerade in ganz normalen Gottesdiensten oder Andachten begegnet mir das, das finde ich gut.

Natürlich bin ich auch gerne gemütlich. Und liebe es, wenn wir als Familie sogar gemeinsam Zeit haben, eine Kerze anzuzünden.

Seid lieb gegrüßt! Ich setze mich mal in den Schaukelstuhl und nehme mir Kakao mit Zimt aus der Zauberkanne...

Renata

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Moin, ihr Lieben!

 

Komme gerade von der Chorprobe und möchte noch kurz einen der Liedtexte hierlassen, bevor ich mich in die Horizontale begebe, weil der morgige Tag mal wieder früh beginnt und voll sein wird...

 

Aus: Choreluja

1. Die Nächte werden länger, dem Dunkel weicht das Licht.

Wir schmücken unsre Häuser in froher Zuversicht.

Und tief in unsren Herzen macht sich die Sehnsucht breit

nach Liebe, Licht und Wärme in dieser kalten Zeit.

Refr.: Lichterzeit, Freudenzeit. Erwartung füllt die Herzen.

Und in unsre Dunkelheit strahlt hell der Glanz der Kerzen.

 

2. Advent, das heißt Erwartung. Doch was erwarten wir

in einer Welt voll Ichsucht, voll Eifersucht und Gier?

Die Hoffnung und die Liebe sind Traum statt Wirklichkeit,

in Häusern und in Herzen herrscht tiefe Einsamkeit.

 

3. Gott schickt in unser Dunkel ein warmes, helles Licht,

wenn wir dem Glanz uns öffnen, die Hoffnung neu aufbricht.

Er will den Blick uns weiten, zur Liebe uns befrein.

Dann strahlen Licht und Wärme in unsre Welt hinein.

 

Ich fand das passend zu all dem, was hier neben Freude und Gemeinschaft auch noch ist. Und ich finde nach wie vor, dass genau das alles nebeneinander und beieinander sein darf, nein, eigentlich sogar sein soll. Denn heil ist diese Welt nicht. Und Advent ist das Trotzdem, das dieser Tatsache gegenüber steht.

 

Etwas philosophisch? Mag sein. Aber das ist es, was mir heute beim Singen durch den Kopf ging.

 

Nun aber: Ich wünsche euch allen eine gesegnete Nacht!

 

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

...komme ich auf Zehenspitzen herein. Alles schläft noch(?).

 

Heute wird wohl ein ruhiger Tag. Einkauf (bäh, ich hasse das!), eine Bewerbung muss ich schreiben, gegen Abend Elterngespräch in der Schule zum Thema „ weiterführende Schule“... und zuviel Zeit zum Nachdenken - gar nicht so gut, aber ich kann mich ja jetzt immer mal ins Forum flüchten, wenn es in meinem Kopf zu laut wird.

 

Die Zauberkanne dampft, es könnte Kaffee darin sein oder Tee oder Schokolade oder...

 

Habt einen schönen Tag!

Nachtigall

 

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

So, Bewerbung ist weg. Alles digital. Unterlagen am Laptop auf Vordermann gebracht, alles bissl angepasst, als PDF „umgetüdelt“, hochgeladen - zack - weg!

Wenn Vorstellungsgespräche auch so einfach wären:

 

Klicken Sie an, was Sie möchten:

-was für einen Chef

- was für Kollegen

-welche Arbeitszeit

-wie viel Urlaub

-Gehalt...

 

Zack - weg - passt! Nächsten Monat können Sie anfangen...

 

Und jetzt warten auf eine E-Mail.

„Danke für Ihre Bewerbung. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Stelle schon anderweitig vergeben wurde. Wir wünschen Ihnen für Ihr weiteres Leben alles Gute.“...

Oder:

„Wir werden uns zu gegebener Zeit bei Ihnen melden.“

 

Wie wäre es mit:

„Danke für Ihre tolle Bewerbung! Wir haben schon sehnsüchtig auf Sie gewartet! Wir freuen uns auf Sie! Wann können Sie anfangen?“

 

Das wäre mal was...

 

Naja, Schluss mit der Märchenstunde!

Was ist in der Zauberkanne? Scharfer Indischer Chai mit ganz viel Milch und Zucker...

 

Nachtigall

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen, liebe Nachtigall,

und allen, die hier lesen und hoffentlich bald auch schreiben.

 

Wirklich froh bin ich, dass mir heutige Bewerbungen erspart blieben. Gerade in Berlin waren wir Westdeutsche mit Zusatzleistungen umworben, wurden je nach Beruf händeringend gesucht.

Viel zu wenige wagten den Schritt auf die "Insel" und viele Westberliner suchten ihr Glück außerhalb.

 

Aber spannend, dass du mich daran teilnehmen lässt, wie das heutie läuft, wie du es so viel lieber hättest!

 

Stille Zeit, mal zum Kalenderblatt: alternativ las ich heute morgen "Zeit im Advent", wo Rémi Denoix sich jetzt die Zeit nimmt, Wege , die er in etwa einer halben Stunde laufen kann auch tatsächlich zu gehen und entschleunigt so die oftmals hecktische Zeit im Tagesablauf. s. Zeit im Advent, SWR1 von Rémi Denoix

 

Kommt gut in euer Tagwerk. Dir, liebe Nachtigall, drücke ich die Daumen, dass du mit deiner Bewerbung Erfolg hast.

 

elisabeth

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ich hätte heute nach der Arbeit Lust auf Tanzen im Adventszimmer. Passend zum gestrigen Kalenderblatt. Möbel wegstellen in einer Ecke?

Kopfhörerdisko? Ist das möglich?

 

Viele Grüße!

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Tanzen fände ich jetzt auch toll...

 

Viel Glück mit der Bewerbung, liebe Nachtigall. Da Du ja "umtüddelst" vermute ich, dass Du ein Nordlicht bist oder liege ich da falsch?

 

Von mir behauptete mein kleiner Enkel vor einiger Zeit, ich sei vertüddelt, weil ich irgendetwas nicht fand.

 

Ach, ich liebe das, es gibt so schöne Worte, die nur regional gebräuchlich sind.

Mein Tag war heute recht ruhig und so schließe ich gleich die Bürotür hinter mir und mache mich auf den Weg aus der großen Stadt in die benachbarte Gemeinde. *Freu* Aber das braucht noch eine Stunde und wenn ich einen Sitzplatz in der S-Bahn bekomme, lese ich ein wenig weiter in der Deutschstunde von Lenz.

 

Liebe Grüße bis denne

 

troldepus

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Judith,

als ich vorhin am Weihnachtsmarkt vorbei kam, spielte jemand auf dem Akkordeon Tanzmusik.

 

Nun sind ja doch schon einige vertraute Namen hier zu lesen. Das freut mich sehr.

In diesem Jahr habe ich auch wieder den Kalender, letztes Jahr wollte ich mich nicht abschleppen, da war ich ja zur Kur weg. Die ersten Seiten haben mich schon begeistert.

Der heutige Text von Zsusa Bánk gefällt mir auch. Ich bin so froh, abends dem Trubel entrinnen zu können und nicht mehr wie viele, viele Jahre lang früher ganz nah an einem sehr beliebten Weihnachtsmarkt zu wohnen. Die Stille brauche ich immer mehr, je älter ich werde. Und ich weiß sie zu genießen.

Ich genehmige mir jetzt noch einen Rosenblütentee aus der Zauberkanne und schaukele ein wenig vor mich hin. Vielleicht kommt ja noch jemand vorbei.

Allen einen schönen und geruhsamen Abend und herzliche Grüße

troldepus

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Judith, ihr Lieben alle,

real bin ich noch nicht fit genug - aber hier sollte es doch klappen!

Habt ihr schon den Esstisch beiseite geschoben und die Stühle an die Wand gerückt? Ich bin gespannt, welche Musik gespielt wird.

Sollten wir dem Satz von Augustinus glauben? Wo gibt es Musik, die auch Engel gefällt? Ach, wir nehmen einfach unsre Musik! Tanzstunde war '64, mit dem 'Herrn' von damals lebe ich immer noch zusammen. Das war 10. Klasse, hieß damals Untertertia.

Ihr habt bestimmt modernere Musik, ich bin gespannt.

 

Liebe Grüße, elisabeth

 

Fälschlicher Weise erst bei "Grund zum Feiern" gelandet.

Aber irgendwie auch nicht total falsch ;)

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Nein, ich bin kein Nordlicht, komme aus Sachsen, aber den Begriff „umtüddeln“ habe ich vor langer Zeit irgendwo aufgeschnappt und in meinen Wortschatz integriert, weil er oft so gut passt.

 

Leider habe ich heute umsonst umgetüddelt. Die Stelle war schon weg, aber das Angebot stand noch im Netz...

 

Kleine Ernüchterung, die mich aber erstaunlicherweise nicht so umhaut wie sonst. Vielleicht kriege ich langsam Übung.

 

Ich hole mir jetzt einen Glühwein aus der Zauberkanne. Möchte noch jemand?

 

Schlürf!

Nachtigall

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Nachtigal,

 

"Manchmal kommen gute Gelegenheiten zu früh." hat man mir mal gesagt. Irgendwann wurde ich immer gelassener, habe nicht mehr so dringlich gesucht und plötzlich stand alles vor mir....

Alles hat seine Zeit und alles braucht seine Zeit. Ich bin gespannt, irgendwann kommt von Dir bestimmt die frohe Nachricht. Und die Bewerbungsunterlagen ast Du ja parat.

 

Begriffe aus den unterschiedlichen Regionen in den eigenen Wortschatz übernehmen tue ich auch gern und dann wundere ich mich manchmal, wenn mich jemand nicht versteht. Und ich weiß oft nicht mehr, aus welcher Region ich das mitgenommen habe oder ob es vielleicht ein familienspezifisches Wort war. Und manchmal passiert mir, dass jemand ein Wort benutzt, das ich aus grauer Urzeit kenne, aber ewig nicht gehört habe. Das finde ich immer spannend und oft einfach nur schön.

Ich lebe jetzt im Norden, mein Sohn noch weiter nördlich. rumtüddeln und vertüddeln sagt man hier, ich kannte aus Westfalen nur das Adjektiv tüddelig, also ein alter Mensch, der etwas durcheinander ist, ist tüddelig. Das ist sooo ein schönes Wort...hat für mich was Liebevolles.

 

Habt eine gute Nacht

troldepus

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Wo bleibst du denn, bist du bei der Auswahl deiner Lieblings-Tanzmusik? Das wäre schön,

 

elisabeth

 

@ Nachtigall: das ist ja blöd! Das sollte doch mit das Erste sein, das Stellenangebot herauszunehmen! Gut, dass du es gelassen nehmen kannst.

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Troldepus, liebe Elisabeth. Super, ihr seid dabei! Ich komme gerade vom Chor - hatte ich heute Vormittag vergessen. Aber jetzt... Ab auf die Tanzfläche. Mit Akkordeonbegleitung? Vom Gefühl würde ich gerne etwas Sommerliches auflegen. Ich bin ein absoluter Wintermuffel. Diese stundenlange Dunkelheit ist für mich einfach grässlich! Trotz Kerzen, Sterne etc. Also: "Wann wird's wieder richtig Sommer?"... Ich tanze bewusst mit für meine verstorbene Freundin. Das tut sie mit den Engeln hoffentlich gerade auch!

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Nachtigall, das ist wirklich richtig ärgerlich. Tanz doch mit - ein bisschen Wut rauslassen, oder?!

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen,

Kaffee aus der Zauberkanne!

Ihr habt getanzt, wie schön.

Vor einigen Jahren war ich in Riga und habe dort ein ehemaliges jüdisches Ghetto besucht. Es war unendlich traurig. Und sehr beeindruckend. Ein alter Rabbiner führte uns und erzählte all das Schwere. Dann sagte er, dass genau dort, in diesen Todeshäusern, regelmäßig Feste stattfinden. Es wird Musik gemacht, getanzt, gelacht.

"Lasst nicht den Tod das letzte Wort haben", sagte er, "Singt, lacht und tanzt zu Ehren der Toten. Lasst sie in eurer Freude weiter leben."

Das hat mich sehr beeindruckt.

Ganz bestimmt hat deine Freundin mitgetanzt, Judith.

 

Habt es schön

Abi

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ihr Lieben,

 

ich merke heute besonders, aber auch schon in den letzten Tagen, dass ich das Lesen des Kalenderblattes noch nicht wirklich in meinen Tag integriert habe.

Wie geht es euch damit?

Nun setze ich mich erst einmal mit einem Pott Kaffee aus der Zauberkanne in den Schaukelstuhl, mache Pause vom Wäschesortieren und nehme den Kalender auf den Schoß ...

 

Habt es schön, elisabeth (ich weiß, der Gruß gehört Abi)

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Elisabet, ich hatte einen alten Onkel, der war wie mein Opa für mich. Wenn ich behauptet habe, dass mir etwas gehörte, sagte er: "Mach die Augen zu, was du dann siehst, das gehört dir." So gesehen gehört mir also entweder alles oder nichts. Auf keinen Fall gehört mir ein Gruß ganz allein, denke ich. Ich teile ihn jedenfalls gern :)

Mein A!ltag beginnt meistens sehr entspannt: Die Hündin kraulen, drei Schritte mit ihr gehen, den Kaffee aufsetzen und ihn am Küchentisch genießen. Dabei lese ich gern, jetzt ist das dann der Kalender. Der Liebste bekommt den Text oft vorgelesen und wir tauschen uns kurz darüber aus. So mache ich das. Anschließend sitze ich meistens am Schreibtisch. Und dabei genieße ich den zweiten, virtuellen Kaffee hier.

tschüs

Abi

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Abi,

 

wie oft habe ich diesen Spruch gehört. Aber ich habe ihn immer auf Materielles bezogen, nicht auf geistiges Eigentum. "Die Gedanken sind frei" war das, was die Balance herstellte, das war meins. Und in diesem Sinne achte ich auch deins.

Aber schön, dass ich deinen Text einfach so nutzen darf.

 

Heute finde ich das Nachdenken über das aktuelle Kalenderblatt hilfreich, allein kam ich mit Trakl nicht klar.

Es ist bestimmt gut, es mit dem Liebsten teilen zu können. Hier gibt es wenig Interesse daran ...

 

So, nicht lamentieren und bald raus, die Sonne scheint und bis Sonnenuntergang bleibt nicht mehr viel Zeit.

 

Bis später, elisabeth

Rahel schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe elisabeth,

jetzt trau ich mich doch noch raus aus meiner Zuguck- und Stillsitz-Ecke am Kamin...

Häufig blätter ich den Kalender vor dem Schlafengehen um und nehme die Gedanken mit ins Bett und beim morgendlichen Richten der Vesperboxen reicht dann meist schon der Blick auf die Pinnwand, um Angestoßenes wieder klingen zu lassen. Oder einfach das Bild-Gefühl mit in den Tag zu nehmen.

Zur Not hängt gleich in der Eingangshalle an der Arbeitsstelle aber auch noch ein Kalender, wenn es denn gar nicht gereicht hat mit dem abendlichen Ritual oder einem morgendlichen Blick.

Ich versuche dieses Jahr mehr im Realen denn im Virtuellen präsent zu sein (hab ich ja prima durchgehalten - bis Tag vier...), schaunmermal, was noch kommt...

Der Trakl hat mich nicht so gepackt, hier hab ich mich allerdings auch nicht auf die Suche gemacht.

Liebe Grüße

Rahel

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Doch, mir gefällt Trakl heute gut. Und es passt für mich auch zu dem, was du, Abi, über das jüdische Ghetto geschrieben hast. Die „dunklen Pfade“, die Verwundungen, die Kämpfe mit Engeln... sind hoffentlich aufgehoben in Gottes Liebe, in seiner Gemeinschaft mit Brot und Wein, mit Tanz und Musik...

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Rahel,

 

ich freue mich jedenfalls, dass du schreibend aufgetaucht bist!

Aus anderen Jahren kenne ich das auch: dieses Hin und Her, nur Lesen geht irgendwie nicht, wo nehme ich die Zeit her, etc.

Meist habe ich mich dann doch beteiligt, mich allerdings bewusst auf wenige Pfade beschränkt.

Und das hier ist schließlich unser Zimmer.

 

Guten Tagesausklang allen,

elisabeth

 

 

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Kurz vor dem Schlafengehen möchte ich noch einen Abendgruß hierlassen. Ich war den ganzen Tag schwer beschäftigt und habe eben erst überhaupt den Rechner angemacht - nur um ihn gleich schon wieder schlafen zu schicken...

 

Jedenfalls musste ich eben noch einmal nachgucken, was das Kalenderblatt von heute überhaupt war bzw. ist. Und allein von weitem sprach mich das Bild schon sehr an. Und vom Trakl ist es die erste Strophe, die unglaublich große Sehnsüchte in mir weckt. Denn zur Abendglocke Feierabend zu haben und mit allen Hausbewohnern am Tisch zu sitzen, ganz gemütlich, das habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehabt, das sind eigentlich Kindheitserinnerungen. Und was das ist, das wisst ihr ja: verklärte Bilder, die ziemlich weichgezeichnet sind. Also zumindest meine sind das. Denn schön war bei uns damals garantiert nicht jeder Tag - eher die Ausnahme. Dennoch: es sieht in meinen weichgezeichneten Bildern so richtig heimelig aus. Der alte Küchentisch mit der Schüssel drunter (also zum Runterschieben - kennt ihr das noch?), die Eckbank in der viel zu kleinen schmalen Küche...

Das sind die Bilder, die der Trakl bei mir hervorruft. Allein durch die ersten Zeilen. Den Rest lese ich dann nur noch mit dem Mund, mit dem Verstand. Im Herzen kommt nix mehr an.

 

Puh - und das war jetzt mal eben mein "kurzes" Melden...

 

Wie auch immer - Gute Nahacht!

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

So zwischendurch, nach Frühstück und erster Runde Einkaufen Pause im AF, erstaunt: ich bin die Erste heute in unserem Zimmer.

Seid ihr alle mit Vorbereitungen für morgen beschäftigt?

 

Ich genehmige mir einen Pott Kaffee aus unserer praktischen Zauberkanne und lege die Beine hoch.

 

Seid alle lieb gegrüßt,

elisabeth

Nachtigall schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Es kribbelt im Bauch. Und das nicht mal unangenehm... nein, nicht wegen Nikolaus.

Gestern kam eine Mail von einem evtl zukünftigen Arbeitgeber. Meine Bewerbung liegt schon einige Wochen zurück, ich hatte nicht mehr mit einer Reaktion gerechnet. Heute dann ein Telefonat mit einer freundlichen Mitarbeiterin und die Vereinbarung eines Vorstellungstermins in der nächsten Woche. Traue mir zu, mich ein bisschen zu freuen - nur ganz vorsichtig, damit die Enttäuschung nachher nicht so groß ist, wenn es dann doch nichts wird. Aber es fühlt sich gut an.

 

So, das musste ich jetzt mal schnell mit euch teilen!

 

Zauberkanne? Hmmm... Schokolade!

 

Nachtigall

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Nachtigall,

das freut mich für dich. Das ist doch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Stelle.

 

Zum Kalenderblatt möchte ich euch eine Variante erzählen aus der Kindergarten-Tätigkeit meiner Freundin: Im Keller wohnt die Kellerhexe, die hat die Aufgabe unsere Vorräte zu bewachen ... Wenn wir in den Keller gehen, singen wir für sie, damit sie keine Angst haben muss, dass da jemand Böses kommt. Alles eine Ansichtssache ;)

 

Hier scheint die Sonne, lasst es euch gut gehen,

elisabeth

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Heute scheint die Sonne wie verrückt!

Es glitzert und funkelt nur so.

Mein Weg in die Altstadt führt über den Fluss: Das Wasser spiegelt den Sonnenschein und das Blau des Himmels. Einfach schön.

Ich bin ziemlich ausgesöhnt mit dem Menschenknäuel, das sich durch die Straßen schiebt und dem allgegenwärtigen Jingle Bells.

 

Meine Kindheitserinnerungen verklären sich irgendwie nicht, Lütte. Da habe ich einen Defekt. Allmählich gelingt mir Vergebung. Das tut gut.

Diesen Küchentisch mit der Schüssel drunter - ja, den kenne ich auch noch :)

 

Die Geschichte mit der Kellerhexe gefällt mir, elisabeth! Ich finde es toll, wenn Kinder so ermutigt und gestärkt sind. Ich hatte allerdings als Kind große Angst im Keller. Hab mich nicht mal getraut, dort zu singen. Für mich passt die Geschichte heute gut zu dem Gedicht von gestern. Dass wir auf dunklen Pfaden mit den Engeln ringen, das bedeutet für mich, sich dem Dunkel und der Schwere entziehen zu wollen. Das Eigene nicht annehmen können. Und so verletzt und zerstört am Ziel ankommen.

Und heute der Hinweis: Mutig sein, Vertrauen wagen. Gerade auch auf den dunklen Wegen, in den Abgründen und Kellern des Lebens.

So ein kleines "Obwohl" regt sich da. Könnte ja wirklich ein Grausedrude im Keller wohnen und das Kind fressen. Was dann?

Also - ich hab`s noch nicht zuende gedacht.

 

Ich nehme mir mal einen duftenden Jasmintee aus der Kanne und trinke dir zu, Nachtigall: Wie gut, dass es bei dir voran geht und die Stellensuche Wind in die Segel bekommt!

 

Habt es schön

Abi

Rahel schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Danke elisabeth für die schöne Geschichte *grins*

"Apfelsaft holen" ist ein tolles Bilderbuch, das auch den Gang in den Keller und das Mutig-sein thematisiert.

Danke liebe Lütte für deinen Zugang zum Trakl. Mit der Perspektive kam eigenes und auch ein Zugang zu den nächsten Strophen. Und auch Abis Hinweis auf das ringen mit den Engeln legt eine neue Facette dazu.

 

Nachtigall - wer hat gestern noch geschrieben: von den zu früh kommenden Gelegenheiten?

Wünsche dir, dass es vielversprechend weitergeht...

 

Liebe Grüße in die Runde

Rahel

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Hallo Ihr Lieben,

das mit den zu früh kommenden Gelegenheiten, das war ich. Habe ich selbst mal beim Thema Wohnungssuche erlebt. Als ich beschlossen hatte, nicht mehr krampfhaft zu suchen, stand plötzlich meine Wohnung vor der Tür und alles andere was man für einen Umzug braucht (Handwerker, Hilfen beim Küchenumbau etc.) gleich mit. Schlag auf Schlag öffneten sich mir die besten Türen.

Mit dem Wechsel zur jetzigen Arbeitsstelle war es ähnlich. Der Satz stammt aber eigentlich von einer damaligen Freundin.

Ich freue mich für Dich, Nachtigall. Und denk dran, nicht nur Du musst denen ins Konzept passen, sie Dir auch! Lass das Vorstellungsgespräch ganz ruhig und gelassen auf Dich zukommen, es passiert, was passieren soll.

Ach, Abi, auch hier schien den ganzen Tag die Sonne und ich wäre auch lieber an der Elbe lang gegangen als im Büro zu sitzen. Und wenn ich vor die Tür ging hatte ich auch keine Sonne. Die hohen Häuser rundum werfen zu lange Schatten. Und jetzt ist es dunkel und muss mich langsam auf den Patt machen Richtung Heimat.

 

Liebe Grüße Euch allen

 

troldepus

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

... bin ich, wenn ich über den Sonnenschein bei euch allen nachdenke! Bei uns hat sich die Sonne heute lieber hinter dichten Wolken versteckt. Und dann kam der Wind! Huiiii! Und ich wundere mich, warum ich mich beim Fahrradfahren so anstrengen muss! Aber dann, in der alten Kirche, heult der Wind durch die Türritze und sagt Bescheid: "Ich war das Hindernis, das dir das Radfahren so schwer machte!" ;o)

 

Oh ja, Nachtigall! Das hört sich richtig gut an: ein Vorstellungsgespräch! Ich schließe mich troldepus an: auch dir muss gefallen, was du da vorfindest.

 

Was für eine schöne "Umkehrung", elisabeth: die Kellerhexe hat Angst und deshalb muss man für sie singen. Das leuchtet den Kurzen doch sicherlich ein, oder?

 

Heute war hier noch einmal der Tag durchgetaktet. Kaum mal eine Atempause zwischendurch. Aber so gaaaaanz langsam, tut sich da hinten am Horizont etwas Licht auf: der Kalender ist ab morgen nicht mehr so voll. Da kann ich nur hoffen, dass das so bleibt.

 

So, ich setze mich jetzt für ein Viertelstündchen in den Schaukelstuhl und gucke einfach nur vor mich hin. Sonst nichts. Doch - halt! Die Zauberkanne bemühe ich noch... was will ich in meine Tasse rein? mmmmm- Ingwertee! Das ist es! Warme Socken anziehen, Ingwertee schlürfen und gucken. Sonst nichts.

 

Jo.

 

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Lütte,

 

ich setze mich gern noch ein wenig zu Dir, dann muss ich aber auch bald schlafen. Mmh Ingwertee! Heute morgen habe ich meinen Wecker nicht gehört, wurde erst wach als das kleine Schulmädchen sich um Viertel vor sieben vom Balkon aus von der Mutter verabschiedete, die mit der kleinen Schwester schon zur Arbeit fuhr. Ehrlich: mir tun die beiden Mädels leid, die eine muss so früh raus, die Große bleibt allein zurück und macht sich dann später allein auf den Weg zur Schule. Und für die Mutter ist das auch nicht leicht.

Tröstet es Dich, Lütte, zu hören,dass die dicken Wolken bei uns nun auch angekommen sind? Ich hätte Euch das kalte Sonnenwetter aber auch gegönnt. Mein Büroleben ist momentan recht entspannt, aber zu Hause will einiges erledigt werden und dafür ist abends irgendwie einfach nicht genug Zeit. Samstag ist Plätzchen backen mit den Enkeln angesagt, da gilt es noch einiges vorzubereiten, damit das dann auch was werden kann.

Nun wartet mein Bubukarton auf mich. Habt alle eine gute Nacht

 

troldepus

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen!

Ich stehe schon am Park and ride und warte auf meine mitfahrende Kollegin, die bestimmt schon im Stau steckt. Wie gerne wäre ich noch im Adventszimmer zu Hause geblieben. Wünsche euch einen schönen Nikolaustag...

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen,

 

und danke, liebe Judith, dass du die Wartezeit genutzt hast um uns am Nikolausmorgen zu begrüßen. Die technischen Möglichkeiten habe ich (noch) nicht und bin immer wieder noch leicht zu erstaunen/verblüffen, was alles möglich ist.

 

Für mich ist Frühstück angesagt, deshalb auch hier:

Der Kaffee aus der Zauberkann schmeckt immer besonders gut, vor allem in Gesellschaft. Ich stelle mein Lieblings-Schoko-Chrunchy dazu. Das ist nicht immer zu kaufen, aber heute hab ich's.

 

Kommt gut in den Tag, bis später,

elisabeth

 

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Guten Morgen,

auch von mir :)

Ich wünsche euch einen fröhlichen Nikolaustag.

Der Verwandlugstext im Kalender gefällt mir gut. Und die Sternguckerin steht nun auf unserem Küchentisch.

Heute muss ich nochmal zum Einkaufen und zur Massage in die Stadt. Dabei ist es leider nun auch hier grau, nass und windig.

Egal, watt mutt, datt mutt!

Dann nehme ich mir heute mal den Kalendertext ins Herz und schaue, wo und mit wem ich großzügiger umgehen und teilen kann.

Schau ich mal, was da so kommt.

Habt es schön

Abi

 

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Zum Text:

wer mich näher kennt, weiß, dass mir meine Rechts- links-Schwäche des öfteren Probleme macht. Und so gab es beim Lesen zunächst "Knoten im Kopf", denn von rechts nach links gelesen gab es nicht wirklich Sinn. Aber dann habe ich "Rüber" begriffen und die Zeilen richtig erfasst. Genial, dieses Sprachspiel, und auf den Punkt getroffen!

Der Niklaus (unsere Kids) war gestern im Haus unterwegs und hat die Nachbarn erfreut mit selbstgemachten Keksen, Marmeladen und Nikos für die Kindern. Ich bin gespannt auf Rückmeldungen, denn die Backstube war nicht zu 'überriechen'.

Das Rosarot des Sonnenaufgangs hat morgens alles überstrahlt, aber das Tagesgrau wird wohl auch im Osten siegen, Ist das ein Trost für dich, Abi?

 

Ganz liebe Grüße, elisabeth

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Puh, ich brauche dringend einen heißen Tee. Jetzt bin ich echt durchgefroren. Dabei war es gestern viel kälter. Aber heute ist es so nass und windig, da friere ich viel mehr.

 

Ach, schade,wenn bei dir auch das Grauwetter gesiegt hat, elisabeth. Die Wintersonne kann so wohltuend sein.

 

Ich habe heute auch ein Nikolausgeschenk bekommen: eine Einladung zum Abendessen morgen. Ich werde bekocht und darf mich bedienen lassen. Freu mich schon drauf :)

Und heute wird es noch wuselig werden in unserer winzigen Reihenhausküche: Die Kinder kommen und es wird gemeinschaftlich Pizza gebacken. Dafür gehe ich jetzt schon mal den Teig ansetzen.

 

Habt ihr es auch schön!

Abi

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Ich habe gerade ein Päckchen schönen Tee und Plätzchen bekommen von den Eltern meiner verstorbenen Freundin. Ich koche jetzt eine Runde fürs Adventszimmer - greift zu!

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Judith,

 

anrührend, dass du von den verwaisten Eltern ein Nikolauspäckchen bekommst. Ganz lieb, dass du den Tee mit uns teilst.

Eine Freundin, die du gehen lassen musstest ... magst du erzählen, wie du damit umzugehen gelernt hast? Ich wünsche dir, dass da ein Frieden wächst/gewachsen ist hinein in eine versöhnt Hoffnung.

 

Ich komme von einer Lesung, das Buch "Die doppelte Marie" von Nina Petrick wurde von der Autorin vorgestellt. Leicht zu erraten, dass es eine Zwillingsgeschichte wie beim "Doppelten Lottchen" geht.

Aber was sich da kurz vor der friedlichen Revolution ereignet, ist doch eine ganz andere Geschichte. Ich denke, es ist ein spannendes Buch incl. Zeitgeschichte, auch für Erwachsene noch gut lesbar.

Mehr, wenn ich es ausgelesen habe, denn natürlich wurde nur "Appetit" gemacht.

 

So, ein wenig Lokalnachrichten,

schönen Abend, elisabeth

Judith schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Elisabeth,

 

ich danke dir für deine Anteilnahme.

Ausgesöhnt bin ich noch nicht... Vor allem ist es schwer, in Begegnungen den Schmerz ihrer Eltern, ihres Mannes und ihren Kindern zu erleben. Aber ich finde es auch wichtig, die Fragen offen zu halten und die Wunde nicht vorschnell zu überdecken... Aushalten ist gerade angesagt.

 

Zu dem, was du schreibst:

Lesungen passen m. E. gut in den Advent! Ich nutze die Zeit der Dunkelheit, auch wieder viel zu lesen!

In diesem Sinne: Einen guten Lektüreabend. Ich schlag dann auch wieder die Bücher auf...

Lütte schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Judith, liebe Alle,

ich lebe schon seit 1985 damit, dass meine Sandkastenfreundin verstorben ist. Sie hat trotz guter Prognose den Krebs nicht überlebt. Ich habe damals vieles gelernt für mich. Und lebe mit dieser Narbe halt schon so lange. Es tut nicht mehr so weh, aber eine Narbe ist halt ein bleibendes "Andenken". Das heißt aber nichts anderes, als dass sie in meinem Herzen lebt.

 

Ich finde es mal wieder sehr schön, dass hier alles sein darf und dass alle irgendetwas hierlassen von dem, was sie so umtreibt.

 

Von meiner Seite ist es der übervolle Kalender diese Woche. Und jetzt hole ich tief Luft und genieße erst einmal einen freien Abend und morgen dann einen ganzen freien Tag. Welch ein Luxus!

 

Eine Suchmeldung habe ich noch: Katrin-Christine vermisse ich hier noch. Bitte melden! Wer sie gesehen hat irgendwo in den Tiefen des Forums - bitte hierher lotsen!

 

Jetzt bleibt mir noch euch viele liebe Herzensgrüße zu senden und mich wieder tief in den Sessel sinken zu lassen. Hach, ist das schön!

 

A guats Nächtle!

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Nein, ich habe Katrin Christine hier noch nicht entdeckt, liebe Lütte.

Aber vielleicht kommt sie ja noch.

Heute bin ich viel zu früh aufgestanden und habe meine Tochter schon um 6:00 in den Zug gesetzt. Und nun gähne ich was das Zeug hält, habe noch nicht mal einen Kaffee, friere und möchte eigentlich nichts als schlafen. Doch dazu scheint es mir dann jetzt auch wieder zu spät...

Oh und hier habt ihr das schwere Thema Abschied.

Ich musste schon früh - als Kind und Jugendliche - geliebte, nahe Menschen in den Tod verabschieden. Das ist ein Lebensthema von mir geworden. Früher hat mir niemand dabei geholfen, diese Erfahrungen zu verarbeiten. Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie war in den 60er und 70er Jahren noch nicht sehr weit verbreitet.

Naja. Ich merke jedenfalls, dass ich viel aufzuarbeiten habe.

Es sind so viele Menschen gestorben, die ich kannte, denen ich mich mehr oder weniger verbunden gefühlt habe. Bekannte, Freunde, Verwandte. Mir ist ein Buch von Feinstein und Mayo begegnet: Zeit des Lebens/ Zeit des Sterbens. Ein Arbeitsbuch sozusagen. Es geht sehr tief in die eigenen Ängste hinein und führt schließlich in eine befreiende Erfahrung von heiliger Zeit. Mir tut die Arbeit damit sehr gut. Aber empfehlen will ich es nicht, denn ich glaube, dass es nicht jederzeit ratsam ist, sich so tief in die eigenen Ängste hinein zu begeben. Besonders nicht allein.

Puh, wie bin ich auf das Thema gekommen?

Dafür ist es eigentlich viel zu früh.

Zum Glück git's Kaffee in dieser wunderbaren Zauberkanne.

Ich nehme ihn mit nach hinten zur Hängematte.

Gähnend

Abi

troldepus schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Abi,

 

mir ging es ähnlich wie Dir. Schon als Jugendliche erlebte ich wie u.a. auch Kinder und Jugendliche, die mir sehr, sehr nah standen, gestorben sind.

Meine Eltern waren nur mit ihrer eigenen Trauer beschäftigt, eine gleichaltrige Freundin war für mich da.

 

Vor nicht allzu langer Zeit erzählte mir ein Notfallseelsorger, dass bei Todesfällen die Erwachsenen oft die Kinder vergessen würden und er darauf immer besonders achte.

 

Und dann darf man gar nicht an all die Kinder denken, die Krieg und Vertreibung erlebt haben und erleben....

 

So, nun muss ich auch in die Puschen kommen. Sohn und Enkel reisen heute an und wir wollen doch noch Plätzchen backen. Leichtes Kopfweh habe ich heute Morgen und komme schlecht in die Gänge.

 

Euch allen einen guten Tag

 

troldepus

elisabeth schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Hallo, ihr Lieben,

 

ich war mit Vorbereitungen beschäftigt, denn das Mädchen aus dem AF 2012 ist inzwischen 7 Jahre, und ich bin heute Nachmittag zum Geburtstag meines Patenkindes eingeladen.

Georgia hat sich mit Harfenengel Franzi ja bereits unterhalten ;)

Wissen die Krippenspieler von 2012 noch, dass das Baby als Jesuskind in der Krippe eine wichtige Rolle gespielt hat?

 

Themenwechsel:

In der 1.Klasse war mein Tischnachbar "verschwunden".

Keiner hat mit uns darüber geredet, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern. Er war "nur" weg.

Getrauert habe ich in einer psychosomatischen Reha, als ein Mitpatient mit gleichem Namen in der Gruppe war.

 

So, die Wetterberuhigung erleichtert mich sehr. Ich bin nach einem Unfall Anfang Mai noch mit Gehstützen unterwegs, da wäre Schauwetter nicht lustig.

 

Habt einen schönen Tag, ich schau heute Abend wieder rein,

elisabeth

Georgia schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Moin, Ihr Lieben,

stimmt elisabeth. Was wir alles angestellt haben. Der wilde Hirtenhund, Vögelchen im Dachgebälk. Weil ich mich nicht entscheiden konnte war ich das Fleckenschaf. Die allererste Krippe stand bei Gunnila auf'm Grundstück. Deswegen kamen wir ja erst auf die Idee das Krippenspiel zu spielen.

 

Alles Liebe

Georgia

 

Abi schrieb am 30.11. 20:48:
Antwort auf Adventszimmer mit weit geöffneter Herzenstür

Liebe Georgia, liebe elisabeth, das ist ein Teil Forum, den ich nicht mitbekommen habe.

Und freue mich doch über ein Kind, über Kindergeburtstag und schöne Erinnerungen.

Mein Enkelkind hat im Sommer Geburtstag und ist auch schon sieben Jahre alt. Ich bin so froh, dass es ihn gibt.

 

In der Kanne ist gerade schokoladiger Kakao mit Sahne. So lecker!

Im realen Leben kann ich keine Milch trinken, somit gibt es auch keinen Kakao. Schade, ich liebe ihn eigentlich.

Wie gut, dass hier das Unmögliche möglich ist.

 

Den heutigen Text fand ich so schön: Trostworte, Glücksworte, Freudenworte, Trotzdemworte - für all die kleine und große Schwere des Alltags.

Vor meinem Fenster ist es ganz dunkel geworden. Das Wohnhaus, auf das ich von hier aus schaue, ist in vielen Fenstern warm erleuchtet. Daneben steht ein kahler Walnussbaum durch dessen Krone der halbe Mond einen schummerigen Lichtfleck in die Wolkendecke setzt. Hach!

 

Mondlicht - auch so ein Wort.

 

Ich schaue noch ein bisschen raus.

 

Habt es schön

Abi

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Kapelle am Meer

Habe gerade den Schlüssel der Kapelle noch besorgt und sperre nun auf.

Thema des Gottesdienstes waren die Erwartungen von uns an die Adventszeit.

Zünde die erste Kerze an und lege noch ein paar Sterne in die Mitte, die uns in dunser Zeit begleiten sollen. Hab sie gerade vom Gottesdienst mitgebracht.

 

Der Herr segne dich/euch in dieser Zeit und begegne euch.

Ich freue mich auf unser gemeinsames Singen und beten.

Besonders schön fand ich es bekannte Gesichter und auch neue beim Gottesdienst zu sehen

Voller Dankbarkeit lege ich diesen Abend in deine Hände, Gott, der du da bist und uns ansiehst

 

Johanna schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

... liebe Linde, dass du wieder die Tür zur Kapelle geöffnet hast!

 

Dieser Abend ist besonders: die Erwartung, das erste Licht, die Vorfreude... er ist leise und achtsam und voller Hoffnung.

 

Ich setze mich zu dir, atme die Stille und lausche dem Meer. Es ist gut wieder hier zu sein! Von Herzen wünsche ich uns, dass mehr und mehr Licht wird; dass Ruhe Raum gewinnt; dass Neues in uns geboren werden kann.

 

Ich lege noch gemischte grüne Zweige zu den Sternen. Und draußen vor das Fenster habe ich eine Christrose hin gestellt - Wunder der Natur.

 

Seid behütet an diesem Abend, in der Nacht und durch den Advent!

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

Diesen Tag, Herr, leg ich zurück in deine Hände, denn du gabst ihn mir...

Dankbar bin ich für den vergangenen Tag, auch für das Forum und dafür, dass die Kapelle am Meer wieder geöffnet ist.

Ich komme herein – schaue mich um, setze mich hier hinten in eine Bank und betrachte die Kerze, die Sterne, die mich ahnen lassen, dass es wohl wieder ein sehr schöner Gottesdienst war, die grünen Zweige...

Ein kleines Teelicht aus Bienenwachs habe ich dabei – ich hole es heraus und zünde es an.

Meine Gedanken lasse ich schweifen – sie landen bei kreativen Ideen, wie ich meinen Wünschen an diese Adventszeit Ausdruck verleihen könnte – und bleiben bei einer Wortwolke hängen:

behutsam – leise – entschleunigt – aufeinander achtgeben – unaufdringlich – alles Überladene beiseite räumen – die Verbindung von Ende und Anfang des Kirchenjahres fassen...

Es ist keine Wolke aus jeweils einem Wort geworden, sondern manchmal mehr...

„Für heute soll es genug sein...“

Ich nehme noch einmal alles vom Inneren der kleinen Kapelle auf – das, was neben den „allzu nüchternen“ Gedanken in meinem Kopf Raum nehmen will, wende mich zum Ausgang und gehe – an der Christrose vorbei – nach Hause.

Es tut gut, nun die Schachtel mit den Wochenspruchkarten aufzuklappen und die für den ersten Sonntag im Advent nach vorne holen zu dürfen...

Spät ist es geworden.

Schlaft alle gut in den ersten Advent hinein.

Felsenblümchen

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich setz mich hin, in die Kapelle.

Dankbar dasdie Kapelle offen ist und hier wieder sein kann (auch wenns für mich das 2te mal ist).

Dankbar das ein JAhr zu ende geht.

Dankbar für all das was man erlebt hat.

Dankbar für all die Menschen die man getroffen ist.

Dankbar für die kommende Zeit der Besinnlichkeit, Achtsamkeit und Anfang.

 

Mir ist heute noch eine Karte wieder in die Hen und so lage ich ein paar aus, so das man sie mit nehmen kann.

Kartenspruch:

So im vorübergehen schenkt uns das Leben immer wieder schöne Augenblicke, einfach nur weil es ihm Freude macht, uns lachen zu sehen.

 

so wünscheich euch einen schönen ersten Advent und eine schöne Adventszeit.

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Komme hier in die Kapelle, der Duft der Bienenkerze ist noch da.

Ich zünde die Kerze am Adventkranz an, freue mich über diesen neuen Tag.

 

Verweile in der Stille und genieße die Ruhe des Morgen

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich komm in die Kapelle, ja und ich weiß mit essen udn trinken, trotzdem stelle ich eine Kanne Glühwein mit paar Bechern im Eingang hin draußen war es sehr neblig und unangenehm. Ich seht mich hin in Gedanken und Dankbar für den schönen ersten Advent.

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Lieber Alexander, ich nehme gerne noch einen Becher Glühwein und setze mich zu dir.

 

Da-Sein

Stille werden

Dankbarkeit erfüllt mich - wenn ich auf dem Tag zurück sehe.

 

Meine Erwartungen und Sehnsüchte liegen auf dem Altar und ich vertraue dir Gott, dass du mit mir durch die kommenden Wochen gehen wirst. Das Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen da ist, dass dein Licht hervorbrechen wird.

 

Herr mach du dass Dunkel meines Herzens hell

 

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Kapelle am Meer... der erste Ort, den ich hier in dieser Adventszeit aufsuche. Ich freue mich sooo auf die täglichen kleinen "Fluchten" hierher. War am Wochenende unterwegs und bin noch nicht wirklich im Advent angekommen. Deshalb sitze ich jetzt in aller Seelen-Ruhe hier im Kerzenschein und werde genüsslich die ersten beiden Kalenderblätter lesen...

Verliert euch nicht...! Das Licht von Bethlehem, es leuchtet noch immer. Auch an diesem besonderen Ort.

Seid erwartungsvoll gegrüßt :-)

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Kapelle am Meer... der erste Ort, den ich hier in dieser Adventszeit aufsuche. Ich freue mich sooo auf die täglichen kleinen "Fluchten" hierher. War am Wochenende unterwegs und bin noch nicht wirklich im Advent angekommen. Deshalb sitze ich jetzt in aller Seelen-Ruhe hier im Kerzenschein und werde genüsslich die ersten beiden Kalenderblätter lesen...

Verliert euch nicht...! Das Licht von Bethlehem, es leuchtet noch immer. Auch an diesem besonderen Ort.

Seid erwartungsvoll gegrüßt :-)

simchat schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich lasse Euch eine Strophe des Liedes ~ Die Nacht ist vorgedrungen

 

Noch manche Nacht wird fallen

auf Menschenleid und Schuld.

Doch wandert nun mit allen

der Stern der Gotteshuld.

Beglänzt von seinem Lichte,

hält euch kein Dunkel mehr,

von Gottes Angesichte

kam euch die Rettung her.

 

Eine erholsame Nacht

simchat

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Liebe Yaa, freue mich, dass du da bist und ich genieße es noch etwas da zu sein.

 

Still sein und Da-sein

 

Mich nicht zu verlieren - auch in der Zeit, wo ich noch unterwegs sein darf..... genieße gerade noch den Norden

 

 

 

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich trete ein und freue mich, dass so viele hier waren bzw. womöglich noch sind.

Meinen Adventskranz besorge ich seit einigen Jahren immer erst am ersten Adventssonntag mittag bei der gleichen Floristin auf dem Weihnachtsmarkt, das ist ein schöner Brauch geworden (um diese Zeit ist der Weihnachtsmarkt nicht so voll). Einen schönen habe ich wieder gefunden, ich freue mich darüber und bin dankbar für die Begegnung und noch für einige andere.

Ein kleines missionarisches Heftchen habe ich mir noch besorgt: Wenn andere erzählen, wann und wie bei ihnen „der Funke übergesprungen ist“ und sie sich zu einem Leben mit Jesus entschieden haben, finde ich das immer spannend und auch hilfreich. -

Ich schaue auf die erste Kerze am Adventskranz hier in der Kapelle und summe leise:

„Die Kerze brennt, ein kleines Licht,

wir staunen und hören: „Fürchte dich nicht“,

erzählen und singen, wie alles begann,

in Gottes Namen fangen wir an.“ (Bernd Schlaudt)

Fürchtet Euch nicht: wenn Ihr Euch nun schlafen legt – und auch morgen nicht, wenn die neue Woche beginnt.

Felsenblümchen

 

Lilli schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

War schon lange nicht mehr hier, macht aber nichts. Fühlt sich genauso vertraut an, wie immer. Danke für's Aufschließen. Setze mich leise zu euch, freue mich über den Glühwein und das Kerzenlicht. Wie nett - da fühlt man sich gleich willkommen. Bete lautlos "Vaterunser", immer wieder, bis die Gedanken still werden. Genieße jedes Mal meine Lieblingsstelle: "denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit". Wie wunderschön und tröstlich sind diese Worte. Ich darf alles in seine Hände legen - was für ein Geschenk! Und noch dazu wieder die Adventszeit genießen. Danke.

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Bin still hier, immer wieder, hinten in einer Ecke, nur um Stille zu spüren und hoffentlich, ab und zu, etwas Frieden im Herzen...

 

Schön, dass ihr da seid!

 

 

Ich zünde die Kerze am Adventsjranz an und genieße das Licht, so groß in seiner Kleinheit, hier in der morgendlichen Dunkelheit

 

Es grüßt

die suchende Wölfin

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Moin, setze mich in das Licht der Kerze, schön, dass du suchende Wölfin auch noch da sitzt. Hoffe ich störe dich nicht.

 

Summe leise vor mich hin: Die Nacht ist vorgedrungen......

Meine Gedanken gehen nochmals zu den gestrigen Gottesdienst. Der Übergang zum Tag wird kommen, wo neues aufbrechen wird.....

....... Aber im Moment ist eben noch die Zeit des Wartens, des Sehens, der Ahnung. ........

 

 

Da-Sein

Stille sein

Mich ausrichten zu dir Gott

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Komme in die Stille der Kapelle und zünde nochmals die erste Kerze des Adventskranzes an. Verweile in Stille und lasse ein paar Tränen fließen. Tränen des inneren Bewegt Seins und Beschenkt Seins.

 

Richte meinen Blick zu Gott hin aus, der mich ganz tief kennt und weiß, was ich im Moment gerade brauche, der mein Herz erfüllt mit Freude.

Wo mir Menschen an die Seite gestellt werden, die mich ermutigen und wo ich mich fallen lassen kann. Menschen, wo ich die sein darf, die ich bin. Wo ich Annahme und Wertschätzung erleben kann.

Wo ich erlebe, dass Menschen mir ein Stück weit Gottes Erbarmen und Nähe zeigen.

 

Bin so dankbar.....

 

Verweile noch etwas in Stille und lege diesen Tag zurück in deine Hände, lieberVater im Himmel

 

 

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich betrete die kapelle zünde ein kleines Licht an. Setz mich in die bank und bin Dankbar dankbar für den Tag mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich genies die Stille um zur ruhe zu kommen. Auch wenn es kein richtigs advent-lied/ Canon idt dtimme ich es leise an.

 

Nicht im Sturm,

nicht beben

nicht im Feuer | nicht im Feu-er.

Auf leisen Sohlen kommt Gott kommt Gott.

Johanna schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

am Ende des Tages

einen Moment

verweilen

vor DIR

ausgerichtet

 

...

 

neben dir

gefühlt

im Miteinander

dichter Raum

dazwischen

 

...

 

hinter der Stille

Schweigen

durchwirkt

in DIR

zu einem

 

Wünsche uns einen erholsamen Schlaf und gute Träume!

 

 

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Habe nachgelesen und bin nun hier.

Leise summe ich mit.

Danke, lieber Alexander, dafür. Und Dir, liebe Linde, für Deine Offenheit.

Meine Gedanken bringe ich nun in die Kapelle zum Altar, lieber Gott, und lege sie bei Dir ab. Gedanken über einen Kellner, der seinen Job wirklich gerne macht, der es den Gästen schön macht, der sie mag – weil er sich mag. Ein lockerer, unkomplizierter Typ. Gedanken über den Besuch im Eine-Welt-Laden und Freude darüber, dass die Bananen wieder so gut schmecken.

Und nun Müdigkeit.

Lese nun noch Deinen frisch eingetroffenen Text, liebe Johanna, danke dafür, auch für Deine guten Wünsche zur Nacht.

Bleibt alle behütet und schlaft gut,

Felsenblümchen

Mati schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Wie schön hierherkommen zu können und die Stille zu hören.

Ich zünde die erste Kerze an.

()

II

Leise summe ich

Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke mein Licht,

Christus meine Zuversicht, auf Dich vertrau ich und fürcht mich nicht, auf Dich vertrau ich und fürcht mich nicht....

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Komme mit meinem Morgenkaffee aus der WG.

Jetzt erstmal: Danke, liebe Linde, fürs Aufschließen! Freu mich sehr, dich wieder zu treffen!

Danke, liebe Mati, für die Kerze an diesem trüben Morgen! Schön, euch hier zu wissen und manchmal sogar zu spüren...!

Lese den heutigen Kalendertext von Zsusa Bank und muss schmunzeln, weil derselbe Kaffee, der sie in Geschäftigkeit und Unruhe versetzt, mir Ruhe und Advent einschenkt ;-)

 

Ich atme ein und aus und ein und aus und bin.

Habt einen gesegneten Tag.

 

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Guten Morgen ihr Lieben! So soll mein Tag beginnen. Ich sage danke für die Nacht. Danke für die gute Zeit in einer spannenden Stadt. Danke für die Kapelle und die Ruhe, die ich hier finde.

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Moin, freue mich über den frischen Duft des Kaffees hier in der Kapelle, die brennende Kerze.

 

 

Verweile in der Stille und hänge meinen Gedanken etwas nach.

"SAGT DANK FÜR ALLES"

 

Nicht einfach und doch will ich mich immer wieder herausfordern lassen.....

 

Meine Hoffnung und meine Freude.......

 

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich habe eine bienenwachskerze

Mitgebracht und stecke sie an. Einen Tannenzweig stelle ich in die Vase . Es dufteten so gut. Ich atme ein und aus. Mir geht es gut.

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

Ich trete ein, nehme den wohltuenden Duft wahr, auch das warme Licht der Kerzen, und merke, wie sich beides in mir ausbreitet.

Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht...

Danke, Herr, für diesen Tag, und dass ich etwas Wichtiges erledigen konnte und dabei auch Unterstützung bekam.

Danke für so vieles, auch dass ich den Weg gefunden habe – und auch für die schöne adventliche Beleuchtung in der Stadt, die in diesem Jahr weit in mich eindringt und dazu beiträgt, dass in mir die adventliche Hoffnung zum Vorschein kommt.

Durch die Kälte stapfe ich wieder heim.

Gute Nacht, schlaft alle gut und bleibt behütet.

Felsenblümchen

simchat schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

 

Im Schein der Kerzen die Bitte an Gott ~

 

>> Gib eine gute Nacht,

dass jedem, der noch sorgt und weint,

wenn er erwacht,

die Sonne scheint.

Du hast ja auf uns acht.

Gib eine gute Nacht. <<

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

In sich gekehrt.

Zeit nehmen.

Auszeit.

Auch an diesen Abend husche ich in die schöne Kapelle hinein. Dankbar das es den Ort gibt und das dieser von so vielen verschiedenen immer gemütlicher gemacht wird.

 

Ich setze mich in die Bank um denTag aus zu klingen. Das abzu legen was manz erlebt hat. Die Höhen und die Tiefen Momente des Tages.

Davei kommt mir in schönes lied in den Kopf.

Leis beginn ich zu singen.

 

"Stille lass mich finden, Gott, bei Dir.

Atemholen will ich, ausruhen hier.

Voller Unrast ist das Herz in mir,

bis es Frieden findet, Gott, bei Dir.

 

Lassen will ich Hast und Eile, die mein Tagewerk bestimmen,

die mich ständig weitertreiben.

Innehalten will ich, rasten.

Will vergessen, was die Augen, was die Sinne überflutet,

diese Gier: das muss ich sehen.

Ruhen sollen meine Augen.

 

Lassen will ich alles Laute, das Gerede und Getöne,

das Geschrei und das Gelärme.

Schliessen will ich Mund und Ohren.

Will vergessen meine Sorgen, was ist heut und was wird morgen?

Ich bin ja bei Dir geborgen.

Du wirst allzeit für mich sorgen."

 

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

....... Sitze ich hier und verweile, freue mich über euch, dein Gebet liebe Simchat, Gott nöge in der Nacht bei uns sein und seine Hand über uns halten.

 

Danke lieber Alexander für seinen Gesang und die Aufforderung, das Vertrauen zu haben, dass Gott seine Hand über uns/ mir hält, gerade da, wo manches im Alltag nicht so leicht ist.

 

Der Duft der Bienenwachskerze erfüllt den Raum mit Wohlgeruch..... Danke.

 

 

Einfach noch etwas da sein in der Stille....... und der brennenden Kerze des ersten Adventes

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

In Stille da sein mit dem Blick auf die angezündete Kerze

 

Ein-Atmen

Aus-Atmen

Mich ausrichten zu dir Gott

 

 

 

Steinziege schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

den ganzen Tag schwirren schon meine Gedanken um das Forum - und so komme ich wenigstens mal in die Kapelle und setze mich in die letzte Bank links - Bienenwachs, jaaa, wundervoller Duft !

Eine Kerze noch für alle, die gerade Unterstützung brauchen

()

II

 

bleibt behütet

Steinziege

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Die rechte Sonn ist Jesus Christ,

das Licht er zu dem Leben ist,

das er uns heute durch sein Wort

hell leuchten lässt an allem Ort.

(EG 459, 2)

 

Ich setze mich hier hinten still in eine Bank.

Mein kleines Teelicht aus Bienenwachs habe ich dabei und zünde es an.

Hab Dank, lieber Gott, dass wir hier und bei dir Kraft schöpfen und auftanken können und dass du bei uns bist und bleibst. –

 

Allen noch einen Tag mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken.

Felsenblümchen

Olivenbäumin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

.. komme ich rein, will nicht stören.

Ah gut keiner da, ich habe immer noch Kirschzweige übrig haben nicht alle in die Vase der WG gepasst und da ich hier immer gerne war dachte ich, ich bringe ein paar Barbarazweige vorbei, vielleicht blühen sie ja wirklich an Weihnachten. Zum Glück steht hier vorne gleich eine Vase und ich muss nicht lange suchen. So habe ich auch noch ein bisschen Zeit um mich in eine Ecke zu setzen und die Stille und das Kerzenlicht zu genießen.

Inselchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Leise und behutsam trete ich in meine kleine geliebte Kapelle am Meer. Schließe die Augen, höre das sanfte Plätschern der Wellen und da sind sie wieder, die lebendigen Erinnerungen an die Zeit auf schönen Insel Rügen.

Als ich diese kleine Kapelle vor ein paar Jahren hier im Forum eröffnete, weil ich innig für die Wiederöffnung der kl. realen Kapelle an der Nordspitze der Insel betete, da hätte ich nicht gedacht, dass die Forumskapelle am Meer bis heute von Euch besucht wird. Freue mich sehr darüber. Danke für das erneute Aufschließen auch in diesem Jahr.

 

Greta schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Die echte Kapelle wird auch besucht.

Ich war zuletzt im Oktober da und weiß von noch mehr Menschen hier aus dem Forum, die sie besuchen.

 

Sie wurde frisch gestrichen.

 

Ein wunderbarer Ort!

 

Meine Hoffnung und meine Freude...

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

lieber Alexander

liebe Greta

liebes Inselchen

liebe Olivenbäumin

liebe Linde

liebe Steinziege

liebe simchat

liebes Felsenblümchen

liebe suchende Wölfin

liebe Mati

liebe Lilli

liebe Johanna

liebe Elissa

ihr lieben (bis jetzt) stillen KapellenMenschen

 

euer Geist (und die Zweige und Kerzen und Glühwein...) weht noch durch den Raum...

so besonders, euch hier zu wissen

gemeinsam unterwegs sein

das finde ich ganz kostbar und schön!

 

Inselchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Das freut mich sehr. Ich war mit meiner Enkeltochter im Juli dieses Jahres dort.

(Kapelle in Dranske/ ehemaliger Militärstützpunkt zur DDR- Zeit).

Da der Glockenturm abgerissen wurde, habe ich dort einmal in einer Silvesternacht ohne Erlaubnis mit einer Freundin Osterglocken entlang des Eingangsbereiches gepflanzt und es freut mich, dass sie jedes Jahr um die Osterzeit blühen.

Eine Forumsbesucherin, die vor drei Jahren verstarb, hat kurz vor dem Tod Gebete in einen Busch gehängt, da die Tür verschlossen war.

 

Ich denke auch gern an die

Kinderstunden zurück, die ich nach der Neueröffnung mitgestalten durfte. Wir haben über den Fischzug des Petrus nachgedacht, gespielt, gesungen und Gebete auf Papierschiffe geschrieben, die unser Pfarrer dann dem Meer anvertraut hat. Dann segnete jeder seinen Nachbarn in einem Segenskreis.

Für mich kostbare Momente.

Dankend zünde ich hier in der Forumskapelle eine rot leuchtende Kerze an und stelle ein paar Gänseblümchen in die kleine blaue Tonvase.

 

alter Fuchs schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Liebes Inselchen,

ich freue mich sehr, Dich wieder hier und im Forum zu lesen. Sei versichert, Du bist unvergessen, und Deine Krippe erfreut uns auch in diesem Jahr.

 

Herzliche Grüße

Dein alter Fuchs, der gerne auch Grüße an alle Kapellenbesucher dalässt.

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Bin zum ersten Mal in der Kapellle.

Ein stiller Ort, den habe ich heute wirklich nötig, es tut gut hier zu lesen.

 

Zaunkönigin

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

ankommen und Dankbarsein.

sich zu Gott hingeben und lauschen.

 

Einfach heute nur die wunderbareAtmosphäre der Kapelle in sich aufnehmen und wirken lassen.

 

Da sein in der Kapelle.

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Liebe Zaunkönigin, sei herzlich willkommen an diesen Ort der Ruhe, des Singens und der Begegnung.

Freue mich über jeden der heute schon da war bzw noch hier verweilt.

 

Liebes Felsenblümchen, der Duft deiner Bienenwachskerze erfüllt noch die Kapelle

 

Danke liebe Olivenbäumin für deine Zweige - sie sehen so schön aus in der Vase

 

Liebes Inselchen, freue mich von dir zu hören - ja, die Kapelle in Dranske ist für mich auch ein heiliger Ort geworden - wobei mir die Kirche in Altenkirchen auch sehr gut gefällt, ihr dort mal ein Kreuz hattet aus lauter kleinen Kreuzen aus Kork, dass mich so bewegt hat. Wir als Leib Christie. Bin so Dankbar für diese Kapelle am Meer, ich schon soviel an Segen dadurch erleben durfte - denke auch immer wieder mal an dich liebes Inselchen, auch wenn wir uns noch nicht persönlich kennengelernt haben.

Aber durch dein Hiersein bin ich einfach gesegnet worden und du hast Teil an so vielen was entstanden ist. Du bist ein Segen für Menschen.

 

Liebe Greta, schön, dass du den Weg in die Kapelle gefunden hast. Ich musste so oft noch an deine schönen Gummistiefel denken, an denen du uns im Fastenforum auf dem Dankbarkeitspfad teilnehmen liesest

Es war ein Moment, wo ein lächeln über mein Gesicht huschte.

 

Liebe Yaa, danke, dass du mit uns auf dem Weg bist - für dein Da-sein, den Kaffee am morgen, deine lieben Worte

 

Lieber Alter Fuchs, besonders schön finde ich es, dass du uns deine Gegenwart mal wieder schenkst - hoffe, es geht dir und deiner Füchsin gut. Nachdem ich den Auftakt in den Advent im norden verbracht habe, muss ich erst mal wieder richtig daheim ankommen. Mein Paps wartet auch schon sehnsüchtig darauf, dass ich ihm besuchen komme. Er will mal wieder Plätzchen backen und dazu braucht er etwas Hilfe.

 

 

 

 

So und nun werde ich still und verweile - zünde noch eine Kerze für Mona an, die vor zwei Jahren hier in der Adventszeit noch hier mit dabei war...…

"Gottes kraft geht alle Wege mit"

Vielleicht mag jemand mit mir singen im Denken am sie:

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

 

 

 

 

 

 

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

ich kenne Mona zwar nicht, aber ich singe sehr gerne dieses schöne Lied mit dir gemeindam,

Danke für dein freundliches Willkommen

 

Zaunkönigin

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Danke liebe Zaunkönigin, stimmen wir nochmals ein:

 

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich stimme mit ein

 

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht

Christus meine Zuversicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Mati schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich zünde wieder eine Kerze an.

()

II

Euer Gesang klingt noch nach und ich Summe mit.

Hoffnung und Mut bräuchte ich so dringend, manchmal fällt es schwer, daran zu glauben.

Vor dem Fenster wird es langsam heller...

 

 

Meine Hoffnung und meine Freude...

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

||

eine Portion Hoffnung und Mut für Mati

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

 

Zünde an diesem Morgen für uns aöle eine Kerze an - für neue Hoffnung und Mut. Und ein Vertrauen darauf, dass Gott mit uns ist.

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich komme jetzt wieder in einer kurzen Arbeitspause. In mir summt das Lied: "Da ist ein Sehnen tief in mir, nach Liebe, wie nur du sie gibst" oder heißt es auch "nach Hoffnung? Nach Mut?"

Ich bitte für eine Kollegin, dass sie ihre Mitte, ihre Freude, ihre Schaffenskraft wieder findet. Gib ihr Mut zum nächsten Schritt!

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Nach dem schönen, erfüllten Tag komme ich jetzt in die Kapelle und setze mich vor die leuchtende Kerze. Stille zu werden, und mich neu ausrichten zu dir Gott.

 

 

Liebe Elissa, ich singe mal für dich:

 

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz –

sei da, sei uns nahe, Gott.

2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht –

sei da, sei uns nahe, Gott.

3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod –

sei da, sei uns nahe, Gott.

4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich –

sei da, sei uns nahe, Gott.

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Danke, Linde für das Lied! Ich singe noch mit und gehe bald ins Bett

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

Ich habe mal meine Gitarre mitgebracht. Es ist ganz schön kalt, deswegen muss ich sie nachstimmen.

Und singe mit, werde auch bald schlafen gehen, bleibe aber vorher noch ein wenig hier und schließe die Kollegin von Elissa in mein Gebet ein – und noch eine Familie aus unserem Ort, die es gerade nicht so leicht hat.

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz –

sei da, sei uns nahe, Gott.

2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht –

sei da, sei uns nahe, Gott.

3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod –

sei da, sei uns nahe, Gott.

4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich –

sei da, sei uns nahe, Gott.

Gute Nacht, habt keine schlechten Träume und bleibt alle behütet,

Felsenblümchen

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Liebes Felsenblümchen, sitze hier bei dir und genieße dein spielen und dein Singen....

mag dir einfach nur zuhören und mit da-sein

ja. legen wir alle Menschen in deine Hand, Gott - die deine Gegenwart gerade nötig haben. Denke gerade auch an meinen Paps

 

 

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

da bringe ich noch meine Flöte mit.

Dann kann ich zwar nicht singen, aber das Lied finde ich auch instrumental sehr schön und vielleicht singen ja noch viele mit, die uns hören, ohne dass sie in der Kapelle sind.

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

...hach, wie schön... und so friedlich... danke euch...

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Wie schön sich dass anhört, die Flöte passt so gut zur Gitarre.

Danke euch - singe leise mit, nicht dass es zu schräg klingt

 

 

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz –

sei da, sei uns nahe, Gott.

2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht –

sei da, sei uns nahe, Gott.

3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod –

sei da, sei uns nahe, Gott.

4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich –

sei da, sei uns nahe, Gott.

Johanna schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

... und setze mich einen Moment zu euch!

 

Ich bin müde; mir fehlen Worte... aber gerne summe ich mit; lasse mich von der Melodie und Sehnsucht tragen... im Schein und Tanz der ersten Kerzen... und draußen rauschen Meer und der Wind...

 

Freue mich mit euch diesen Ort zu teilen!

 

 

 

 

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Noch zur später stund oder früher Stund je nach betrachtung setze ich mich hin, um den Tag ausklingen zu lassen. Das Lied klingt immer noch und ich wollte auch den heutigen Text mit (5.12) aufgreifen. So srimme ich mit in das Lied ein.

Da wohnt ein sehen tief...

 

 

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Guten Morgen ihr Lieben

guten Morgen Kapelle

 

ein Segen für mich

ein Segen für dich

und für dich !

und für die Amsel vor dem Fenster

und für das Eichhörnchen im Baum

und für die in meinem Herzen

und für die, die mir heute begegnen

Segen satt

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

was für ein schöner Fund hier in der Kapelle.

So gesegnet werde ich mich jetzt mal an meine Aufgaben begeben...

 

Danke dafür!

Zaunkönigin

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Welch ein Reichtum, den wir geschenkt bekommen.

 

Setze mich hier in die Stille, verweile und hänge etwas meinen Gedanken nach für all dass was mir Geschenkt ist.

Danke zu sagen für dass was mich gerade berührt

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich komme in die Kapelle und bin dankbar für ein Telefongespräch und dafür, dass der Automechaniker beim Besuch der Werkstatt zur Inspektion heute morgen wieder so freundlich war.

Herr, hab Dank für so vieles – und bitte gib allen, auch Mati (und auch mir) dort den nötigen Mut und das Vertrauen, wo es gerade nötig ist.

Ich schaue in die Kerzen, in die Fenster der Kapelle, durch die das Licht von draußen hereinscheint.

Herr, hab Dank für die Vögel, die jetzt im Winter noch hier sind und an denen ich große Freude habe.

Bleibt alle behütet,

Felsenblümchen

Steinziege schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Guten Morgen ihr Lieben

guten Morgen Kapelle

 

ein Segen für mich

ein Segen für dich

und für dich !

und für die Amsel vor dem Fenster

und für das Eichhörnchen im Baum

und für die in meinem Herzen

und für die, die mir heute begegnen

Segen satt

 

danke liebe Yaa für den Segen heute früh

 

ergänzen möchte ich noch

en Segen für die (wirklich hübschen) Ratten im hinteren Teil des Gartens, dass sie nicht wieder vom ausgelegten Gift der Nachbarn fressen.

sie haben gleichfalls das Recht auf Leben !

()

II

 

habt einen schönen Nikolaustag <3

 

= 13

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Kurz zur Mittagszeit komme ich herein und genieße die Lieder, die noch nachklingen. Danke für Gebete und Segen!

Ich habe duftenden Weihnachtstee mitgebracht. Der wärmt die kalten Finger und tut einfach gut.

simchat schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

 

>> Mir ist ein Licht aufgegangen <<

 

Mir ist ein Licht aufgegangen:

Auf meinem Weg ein heller Schein.

Mir ist ein Licht aufgegangen.

Gott spricht: Ich werde mit dir sein.

 

Habt alle Licht auf Euren Wegen.

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ja, ein Licht tut gut, wenn es draußen so grau ist. Ich zünde hier eine rote Kerze an und habe für mich zu Hause erst jetzt einen Adventskranz besorgt. Ich freue mich auf das Kerzenlicht zu Hause. Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Wilma schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Habe auch heute erst drei weitere Kerzen besorgt und damit etwas Adventskranzähnliches. Alles neu, dieses Jahr, und diese Chance will ich nutzen. Es darf alles anders sein als vorher und muss nur mir gefallen. Danke.

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich bin sehr müde, setze mich in die Bank und solange noch niemand hier ist, summe ich das Lied schon mal alleine.

 

1.Mache dich auf und werde Licht!

2.Mache dich auf und werde Licht!

3.Mache dich auf und werde Licht,

4.denn dein Licht kommt.

 

Vielleicht singt noch jemand diesen Kanon mit?

Vier Stimmen wären sehr schön.

 

Euch allen einen ruhigen Nikolausabend und gute Nacht

Zaunkönigin

 

 

 

 

 

 

Alexander schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Zufrieden mit den Tag den Weihnachtsfeier mit den Bewohnern und Angehörigen und erschöpft kommen ich in die Kapelle. Setze mich in die Bank und bin dankbar für den Tag.

Ich stimme gerne mit in den Kanon ein.

 

Mache dich auf und werde Licht....

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Leise setze ich mich zu euch mit dem Blick auf die leuchtende Kerze und stimme mit euch ein:

 

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht,

denn dein Licht kommt.

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

Danke für die Bewahrung heute, für viel Schönes – und heute abend für eine schöne Fernsehsendung, in der so viele Leute fröhlich miteinander gesungen haben.

Nun singe ich hier beim Kerzenschein gern mit Euch mit:

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht,

denn dein Licht kommt.

Und dann eine gute Nacht und gute Erholung, damit Ihr am morgigen Tag auch Freude haben könnt.

Felsenblümchen

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Liebe Felsenblümchen, schön, dass du auch noch mit einstimmst, so können wir vierstimmig singen:

 

 

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht,

denn dein Licht kommt.

Zaunkönigin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

das klingt in dieser Kapelle.

Erfüllt von der schönen Musik gehe ich nun leise nach draußen und ab in mein Nest...

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Singend gehe nun auch ich hinaus und nach Hause und finde, dass in dem Kanon eine ansteckende Freude steckt:

Mache dich auf und werde Licht!

 Mache dich auf und werde Licht!

  Mache dich auf und werde Licht,

   denn dein Licht kommt.

Gute Nacht,

Felsenblümchen

 

Yaa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Euer Kanon klingt noch nach... viele schöne harmonische Töne, die in den Mauern dieser kleinen Kapelle hin und her hüpfen ;-)

 

Mein Abendgebet besteht aus 3 Worten:

DANKE DANKE DANKE

:-)))))

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Dankbarkeit erfüllt mein Herz

Bleibe noch etwas sitze und summe weiter vor mich hin.....

 

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht!

Mache dich auf und werde Licht,

denn dein Licht kommt.

Jolina schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

...noch ein Lichtlied für Euch alle zum zweiten Advent:

 

"Wer traurig ist, wird wieder froh,

Verzweifelte werden getröstet sein,

verheißen hat Gott es uns so,

und alle dürfen sich freun:

 

Ein Licht, ein Licht

leuchtet auf in der Dunkelheit,

ein Licht, ein Licht

leuchtet auf."

 

( ...und vielleicht scheint das Licht auch auf meine Zweifel, vielleicht stärkt es ein wenig meinen immer wieder schwindenden Glauben...)

Linde schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Zünde die rote Kerze am Advenzskranz an und setze mich. Die Lieder klingen noch nach.

 

Stille sein

Da-sein

Erwartent

Ein-/Ausatmen.....

 

Mich ausrichten

Elissa schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

"Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis" Losung von heute. So schau ich in das Licht auf dem Adventskranz und bin grad nur zufrieden. Und draußen ist es grau. Aber das stört mich gerade nicht. Ich bleibe einfach noch ein wenig sitzen.

Die suchende Wölfin schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

"Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis"

 

Was für eine schöne Losung

 

Ich mag heute eine Kerze für crissybaer anzünden und sie dort in Gottes Licht sehen

 

Ich denke an sie

 

Die suchende Wölfin

Eule48 schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

Ich komme hierher und bete für Heike. Dass sie ihre Trauer verarbeiten kann und sich dabei nicht selbst verliert. Herr, hilf, sei an ihrer Seite.

Felsenblümchen schrieb am 30.11. 21:38:
Antwort auf Kapelle am Meer

()

[]

Ich setze mich hier hinten in eine Bank, schweigend, lauschend. Und bete mit Euch. ---

Mal nichts Zusätzliches hereinlassen in den Kopf, sondern ihn leeren. Das, was „überschwappt“, ablegen, es als nicht nötig entlarven, es dalassen, es auf dem weiteren Weg durch den heutigen Tag nicht mitnehmen.

Herr, hab Dank, dass du bei uns allen bist. Und lass es uns alle spüren.

Bleibt alle behütet,

Felsenblümchen

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Dankbarkeit

Dankbarkeit ist dieses Jahr mein Thema und ich würde gerne mich euch darüber ins Gespräch kommen...........

Was bewegt euch?

Worüber seid ihr Dankbar?

 

 

Freue mich über eure Beiträge

LG Linde

Alexander schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Da ich in der Kapelle schon etwas über Dankbarkeit geschrieben habe, möchte ich 2 Dinge aufgreifen.

Zu erst bin ich dankbar wieder hier zu sein. Es ist schön und holt ein wenig die Jugendzeit zurück. Zum zweiten bin ich sehr dankbar über meine Arbeitskollegen. Ohne diese würde mein persönliches Jahr nicht mit Freude enden. Aber vor allem macht die Arbeit viel mehr Spass und Freude. Vor allem weiß man aber erst, was man an den Kollegen hat, wenn diese mal Urlaub haben.

simchat schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

 

Ich bin dankbar, dass sich meine Krankheit sehr zurückhält und ich so immer noch recht beweglich bin und viel unternehmen kann.

Und ich bin dankbar für meine Familie (trotz aller Probleme, die sie bereiten, für meine Freundschaften und dieses Forum, das mir den Kontakt mit wunderbaren Menschen gebracht hat.

 

D A N K E

landpommeranze schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

dankbar:

* für die wunderbaren Begegnungen, die ich auf meinem Lebensweg habe

*für meine zwei Kinder

* für die Wärme des Ofens, ein gutes Essen, klares Wasser

* für die Freiheit

* für jede helfende Hand

* für eine Tasse Heißgetränk

* für meine Mobilität

* für meine kleine Schwester und meinen großen Bruder und die anderen

Geschwister

* für meine Vermieter

* wenn ich meine Rechnungen bezahlen kann

* für ein Lied, das mich berührt

* für so vieles mehr

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Genieße an den Sonntagmorgen das tolle Frühstück, dass ich serviert bekam, soviele bekannte Namen hier zu lesen und noch ein paar Tage hier im Norden Deutschlands zu haben.

Fühle mich so beschenkt.

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Dankbar sein ist in meinem Leben eine wichtige Haltung und Aktivität. Mir bewusst sein und werden über all das, was mich in meinem Leben beschenkt, bereichert übe ich jeden Tag. Ich beziehe daraus die Kraft, anzunehmen, was in mein Leben kommt und erfahre mich als Gestalterin, wenn ich dankbar sein kann.

Und im Aussprechen von Dank anderen gegenüber, mir selbst, dem Leben, schließlich Gott gegenüber, trage ich bei zu glücklichen Momenten, helfe das Herz für die Fülle des Lebens weiten.

 

Heute bin ich dankbar für die erste Kerze, die mich am Morgen erinnert an das Eine Licht, das kommen wird und immer schon da ist.

 

Allen hier eine lichtvolle Adventszeit inmitten unserer Alltage

wünscht Okka

Johannes schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Danke, dass dieser Pfad eröffnet wurde.

 

Dankbar bin ich dafür, dass ich mein Rentnerdasein bisher gut und bewusst umsetze (seit 01.07.19):

Jeden Tag etwas, worauf ich mich freuen kann und möglichst jeden Tag unter Menschen sein.

Dankbar bin ich auch dafür, dass ein notwendiger Nebenjob in der Nachbarschaftshilfe mich zu einem netten älteren Herrn führte.

 

Dankbar bin ich dafür, dass ich meine Vorhaben umgesetzt bekomme und von Gott geführt werde.

 

LG

 

Johannes

Paulina schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Seehr dankbar bin ich, dass sich auch weiterhin engagierte junge Menschen finden, die es ermöglichen, dass meine kleine Große auch in diesem Jahr wieder auf Silvesterfreizeit gehen kann.

Ich finde es großartig, dass ihr euch für ein Taschengeld den letzten Nerv töten lasst und euch die Nächte um die Ohren schlagt.

Seit ein paar Tagen weiß ich erst, dass sie mitfahren kann - jetzt kann es auch für uns Advent werden :o)

DANKE!!!

Tojak schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Nach dem trockenen Sommer dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, lange, lange dankbar zu sein für jeden Regen, der fällt. Bis jetzt hält das noch an.

Abi schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Ich bin dankbar für eine unerwartete Umarmung, für Musik, für den Trost des Waldes, für meine Familie, für all die Liebe, die ich erfahre.

Abi

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

. .... den wunderschönen Tag mit meiner Freundin, den guten Gottesdienst, wo schöne Erinnerungen in mir hochstiegen, den Besuch des Weihnachtsmarktes, das viele Lachen im Theater und das leckere Essen beim Asiaten.

Es ein rundum schöner Tag war und ich mich so beschenkt fühle.

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Guten morgen, vor fünf Jahren ist mir in Stralsund in einer Kirche ein Buch in die Hände gefallen, wo der einzelne aufgefordert war dich hinzusetzen und Zeit zu nehmen, 5 Dinge auf zu schreiben, für das er Dankbar ist.

Mich das bewegt hat - ich es nicht regelmäßig mache aber immer wieder

Habt ihr da Erfahrungen? Würde mich freuen von eueren Erlebnissen zu hören

Rainbow schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

DANK bar dankbar danken bedanken Gott sei DANK!

 

Gott sei DANK kann ich sehen. Gott sei DANK kann ich hören. Gott sei DANK kann gehen. Nur so kann ich kreative Geschenke machen, gestalten, pflanzen, säen, backen, mich kreativ produzieren, je vielleicht damit auch Gott danken und loben, offen und strahlend auf Menschen zugehen, sie berühren und berührt werden, die Vögel singen hören und so, so viel mehr.

 

Ja, dankbar für finanzielles gutes Auskommen.

Mäandera schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Ich führe seit Anfang dieses Jahres eine Art Tagebuch, wo für jeden Tag nur eine kurze Zeile Platz ist. Und dort kommt nur Erfreuliches!! Rein.

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Guten morgen, vor fünf Jahren ist mir in Stralsund in einer Kirche ein Buch in die Hände gefallen, wo der einzelne aufgefordert war dich hinzusetzen und Zeit zu nehmen, 5 Dinge auf zu schreiben, für das er Dankbar ist.

Mich das bewegt hat - ich es nicht regelmäßig mache aber immer wieder

Habt ihr da Erfahrungen? Würde mich freuen von eueren Erlebnissen zu hören

Hey Linde,

danke für dein nachfragen; immer wieder im Laufe der letzten 15 Jahre habe ich ein Dankbarkeitstagebuch geführt. Mit unterschiedlichen Medien z.B. von Hand in einer Kladde jeden Tag. Fünf Dinge. Und wenn die Zeiten besonders belastet waren und sich nichts finden lassen wollte, dann benannte ich vielleicht das eine gefundene fünf mal.

Mittlerweile ist diese Haltung fest verankert. Und immer wenn es dunkler und schwerer wird komme ich auf diese Praxis des Schreibens zurück. Sie tut mir gut. Stimmt mich um. Öffnet mir die Augen, dass ich immer gute Gründe zur Dankbarkeit habe.

 

Zwei Bücher dazu: "Das große Glück der kleinen Dinge" von Janice Kaplan und "Dankbarkeit" von Oliver Sacks

 

 

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Heute dankbar für das entspannte Mittagessen und vertraute Gespräche mit meiner Kollegin.

Und für die Wärmflasche, die ich mir gleich füllen kann.

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

DankE liebe Okka für dein Teilen - hat mich gerade berührt. Ja, durch dankbarkeit kann sich in unserem Herzen was verändert und sei es die Sichtweise auf Dinge.

Mich in der Fastenzeit es immer wieder ermutigt hatte - eure Beiträge zu lesen. Die Kleinigkeiten zu sehen.

 

Heute bin ich so beschenkt worden - habe ein schönes Treffen gehabt und wir einen ganz besonderen Abend hatten. Spontan noch Karten zum halben Preis bekommen hatten. Und es so schön war. Ein Traumhaftes Erleben von Musik und Tanz

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

"Sagt Dankt allezeit" Eph.5.20

 

Ist es möglich?

Eine Herausforderung!!!!!!

 

An diesem Vers musste ich heute morgen denken - im Urlaub für mich oftmals leichter als im Alltag. Und doch will ich mich herausfordern lassen meinem Blick auf das gute und schöne zu richten und nicht auf das schwere und nieder drückende......

 

Meine Gedanken an diesem Morgen.

Elissa schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Manchmal, wenn ich morgens mit dem Auto losfahre, bin ich dankbar,dass ich lebe. Keine Selbstverständlichkeit dass ich heil hin und her komme! Keine Selbstverständlichkeit, dass ich gehen, reisen oder arbeiten kann! Keine Selbstverständlichkeit, dass ich mich freuen kann! Danke!

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

DankE liebe Okka für dein Teilen - hat mich gerade berührt. Ja, durch dankbarkeit kann sich in unserem Herzen was verändert und sei es die Sichtweise auf Dinge.

Mich in der Fastenzeit es immer wieder ermutigt hatte - eure Beiträge zu lesen. Die Kleinigkeiten zu sehen.

 

Heute bin ich so beschenkt worden - habe ein schönes Treffen gehabt und wir einen ganz besonderen Abend hatten. Spontan noch Karten zum halben Preis bekommen hatten. Und es so schön war. Ein Traumhaftes Erleben von Musik und Tanz

 

Liebe Linde,

ich danke dir, dass du dich berühren lässt

und dass du hier auf dem Pfad so dran bleibst

Okka

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Manchmal danke ich auch für das, was als Schweres daherkommt, was sich als Schatten zeigt, was im Dunkeln liegt... ich will nicht behaupten, es gelänge mir stetig geschweige denn leicht; und gleichwohl liegen darin oft Wachstumschancen, Lernerfahrungen und bereitet sich im dankbaren Annehmen der Wandel vor.

Schwarzwaldmädel schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Dankbar, wenn man nicht übersehen wird.

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Dankbar, wenn man nicht übersehen wird.

 

Hallo Schwarzwaldmädel, dein Name fällt mir jeden Tag hier auf, schön, dich zu lesen

Okka

Schwarzwaldmädel schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Hallo Okka,

auch darüber bin ich dankbar ☺.

Über die vielen Einträge in diesem Forum mit ihrer Tiefe, ihrer Leichtigkeit, mit den Gedanken und Anregungen.......

 

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Freue mich, dass ihr liebe Okka und Schwarzwaldmädel da seid - für das miteinander teilen und die Freude.

 

Bin dankbar, dass nein Zug heute pünktlich war und ich einen guten Platz hatte - bin dankbar für die schönen Tage und Erlebnisse im Norden.

Bin dankbar für meine Wohnung und mein Zuhause.

Wo ich gerade noch Stille sein durfte - auf dem Sofa sitzend und eine Tasse Tee vor mir stehend

Dankbar für noch einen freien Tag, um daheim ankommen zu können

Elle schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

"Mit meinen 79 Jahren und damit "Eine alte Kommode" (Ringelnatz) freue ich mich, mir meine Freude über winzige Dinge erhalten zu haben, z.B. Gänseblümchen im Frühling, einen Strauß Wiesenblumen, das erste Grün, den Sternenhimmel, aber auch Nebelschwaden im Herbst, schöne Sonnenaufgänge, eben die gesamte Natur in ihrer Schönheit. Dankbar bin ich, unseren Sohn gesund mit 38 Jahren geboren zu haben, meinen Beruf 14 Jahre aufgeben zu können, um ihn aufwachsen zu sehen. Dankbar bin ich, meinen 85-jährigen Mann noch an meiner Seite zu haben nach dessen Operation und Schlaganfall. Dankbar bin ich, mich durchgerungen zu haben, in diesem herrlichen Forum mitzuschreiben, nachdem ich viele Jahre nur lesend dabei war. Keiner störe sich an meiner alten Rechtschreibung, die neue überzeugt mich nicht. - Dankbar bin ich auch über jeden Regentropfen nach dem heißen Sommer, für eine warme Stube, ausreichend zu essen, ein gutes Buch, gute Musik. Heute ist es spät, irgendwann stelle ich mich vor.

 

Reineke Fuchs schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

...freue mich, dass du dich getraut hast hier zu schreiben, liebe Elle. Danke dafür.

 

Dankbar bin ich, für einen guten Einstieg in den Arbeitsalltag.

...für die gelungene Op und anschließende AHB meiner Mutter.

...dass ich bislang jeden Tag wie selbstverständlich heile von A nach B gekommen bin.

...und für ganz vieles andere mehr

Linde schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Danke liebe Elle für deinen Beitrag, dass du uns Teilhaben lässt von deiner Lebenserfahrung , deinem Mut, hier zu schreiben und danke lieber Reineke Fuchs - freue mich dich hier zu treffen.

Rainbow schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

über de Menschen von Andere Zeiten, die jetzigen und die früheren, für den guten, tiefen, schönen und frischen Geist. Gott sei DANK.

Rainbow schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

DANKE für diese Deine Idee die Dankbarkeit hier zum Thema zu machen. Eure Beiträge zu lesen regt an, belebt, erinnert, öffnet Augen / Wege

Okka schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

heute Morgen wieder einmal zutiefst dankbar, dass ich meine Schwester bis zum Sterbensende begleiten durfte

dass sie sich mir anvertraute

 

Okka

Elle schrieb am 30.11. 21:44:
Antwort auf Dankbarkeit

Danke liebe Linde, danke lieber Reineke Fuchs dafür, daß Ihr mich so nett im Forum aufgenommen habt. Jetzt wird es richtig schön und spannend weiter zu schreiben. Also dann bis demnächst.

Rainbow schrieb am 30.11. 21:44: