A-
A
A+
Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein gutes Benutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie unsere Dienste weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Weitere Informationen VERSTANDEN!

25 Wünsche

Zum 25. Erscheinen unserer Aktion Der Andere Advent haben wir unsere Leserinnen und Leser um ihre Wünsche gebeten. 25 davon haben wir erfüllt. Lesen Sie die Geschichten zu und hinter den Wünschen.

1. »Einen Tag mit einem Schäfer« wünschte sich eine Leserin aus Süddeutschland. Denn »die Verbindung des Hirten zu seinen Schafen ist für mich ein wundervolles Aufeinanderbezogensein«, so schrieb sie in ihrem Brief. Die Leserin wird nun einen Tag im Herbst mit einem Schäfer zur Herbstweide über die Schwäbische Alb ziehen.

2. Viele Leser und Leserinnen haben sich Schnuppertage in der Andere Zeiten-Redaktion gewünscht. Wir haben sie eingeladen zu einem »Werkstattbesuch« in unsere Redaktion und zu unseren Gottesdiensten.

3. Nach einem persönlichen Trauerfall wünscht sich eine Leserin Zeit ganz für sich alleine: Sie möchte ein Wochenende im Kloster Engelthal in Altenstadt verbringen. Dort wird sie nun in diesem Herbst hinfahren.

4. Eine ältere Dame wünscht sich einen persönlichen Besuch in ihrem Seniorenheim. Iris Macke wird sie im September besuchen.

5. Eine Leserin aus Berlin schrieb uns Folgendes: »Ich habe einen Mann und 2 Kinder, 3 Schwestern, 3 Nichten und Neffen mit inzwischen 9 Kindern und eine Tante, die am 18. August 99 Jahre wird. Und was wünsche ich mir? Ein Familienfoto von einem Fotografen!« Die Familie wird Fotografen-Besuch und hoffentlich schöne Bilder bekommen!

6. Eine fast 90-jährige Dame aus Hamburg, die sich nur noch mit Rollator bewegen kann, möchte noch einmal eine Spritztour im Auto über die Elbchaussee unternehmen. Sobald sie von ihrer aktuellen Strahlentherapie genesen ist, wird Frank Hofmann ihr den Wunsch erfüllen und sie von ihrem Senioren-Wohnheim abholen. Eis-Essen in Blankenese inklusive.

7. Ein Leser aus Norderstedt wünschte sich, gemeinsam mit seinem schwer kranken und körperlich stark eingeschränkten Vater noch einmal ein Heimspiel des Hamburger SV zu besuchen. Nun werden die beiden Anfang September das Spiel des HSV gegen Hannover im Volksparkstadion live verfolgen und dabei die gemeinsame Zeit genießen.

8. Gelegenheit zu einer anderen Zeit vor und nach den Gottesdiensten wünscht sich eine Kirchdienerin aus Süddeutschland: Sie hätte gern eine Bank für den Kirchenvorplatz. »Gerade ältere Besucherinnen, die schon früher zum Gottesdienst kommen, würden gerne zum Luftholen oder für ein Schwätzchen auf dieser Bank Platz nehmen – ich auch«, schreibt sie. Derzeit wird nach einer passenden Bank gesucht und dann der Transport organisiert.

9. Um Hilfe beim Schreiben eines Buches über den Suizid ihres Sohnes bat eine Leserin aus Münster. Zur Erfüllung des Wunsches wird es Anfang November einen Kick-Off-Tag mit Workshop und gemeinsamer Besprechung der bisher geschriebenen Texte geben.

10. Einige unserer Leserinnen schätzen besonders das handschriftlich geschriebene Wort und wünschten sich daher eine Brieffreundschaft. Wie schön, dass sich durch die Wunschaktion Gleichgesinnte gefunden haben und nun, nach dem Austausch der Adressen, mit dem Schreiben beginnen können.

11. Eine vierköpfige Familie aus der Nähe von Cuxhaven, die sich wegen verschiedener gesundheitlicher Probleme finanziell immer einschränken musste, würde gerne ein »Familientag in Hamburg« verbringen. Andere Zeiten hat ihnen Karten für das Musical »König der Löwen« organisiert und eine Hotelübernachtung in der Hansestadt.

12. 77 Jahre alt ist die Wunschschreiberin, die einmal nach Rumänien in die Gegend von Kischinew fahren will, wo ihr Vater vermutlich im August oder September 1944 als Unteroffizier gefallen ist. Es gab nie eine Bestätigung über seinen Tod.  Dort möchte sie stehen und den Geschehnissen nachspüren und um ihre wenigen, jedoch einprägsamen Erinnerungen an ihren Vater, bedingt durch die so kurzen Heimaturlaube, freien Lauf lassen zu können.

13. »Ich wünsche mir schon lange eine Ikone«, schrieb uns eine Leserin aus dem Allgäu. »Am liebsten eine selbstgemalte.« Ihr kann geholfen werden: Wir buchten für die Wünschende einen einwöchigen Kurs »Ikonenmal-Exerzitien« im Spessart Ende Oktober.

14. Eine Leserin aus Nordrhein-Westfalen wünschte sich, dass ihr mehr als 200 Seiten umfassendes Tagebuch zur Bewältigung der Trauer über den Unfalltod ihres Sohnes abgetippt wird. Auch dieser Wunsch wird aktuell erfüllt.

15. Ute M. ist schon über ein Jahr krankgeschrieben, sie lebt mit täglichen Einschränkungen und Schmerzen. Für sie wünschte sich ihre Freundin Petra B. einen Tandemsprung, denn Ute M. liebt das Fliegen. Den hat Ute M. Anfang September in Hohenlockstedt (bei Itzehoe) absolviert. »Langsam mit dem Flugzeug nach oben steigen auf 4000  Meter. Dann kam der große Augenblick. Die Tür ging auf, die Füße mussten nach draußen unters Flugzeug gehalten werden – und bevor ich noch weitere Gedanken verschwenden konnte, befand ich mich für 50 Sekunden im freien Fall. Danke! Es war GENIAL!«

16. »Die Erfahrung zeigt, dass Menschen gerade im Urlaub offener sind für Themen, die tiefer gehen als im Alltag. In einer stillen Minute unbeobachtet von anderen ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und Wertvolles darin fürs eigene Leben zu entdecken ist unser Wunsch für unsere Gäste«, so schrieb es uns das Ehepaar Schalling. Sie wünschten sich für jedes der Gästezimmer in ihrem Gästehaus an der Ostsee ein Exemplar des Andere Zeiten-Urlaubsbuches zeit. In Graal-Müritz kann man im Urlaub jetzt also auch von anderen Zeiten lesen.

17. Eine Mutter von fünf Kindern schrieb uns: »Wir hatten als Familie mit fünf Kindern viel Spaß beim Aussuchen, haben aber auch gemerkt, wie schwierig es ist, sich auf einen Wunsch zu einigen. Ein gemeinsamer Wunsch war unser Ziel. Von den Sternenhimmel über Hallig Hooge sehen, eine Woche Schokolade satt und endlich so viele Geräusche machen dürfen, dass kein Nachbar sich stört, war vieles dabei. Die Liste war toll und wir hätten Seiten füllen können.« Die siebenköpfige Familie hat sich sehr über eine Biokiste von der solidarischen Landwirtschaft aus dem Hamburger Umland gefreut.  Erstes Gericht: Eine Süßkartoffelsuppe mit Rote-Beete-Salat. 

18. Eine fast 74-jährige Rentnerin, die noch viel im sozialen Bereich arbeitet, um über die Runden zu kommen, hat uns geschrieben: »Ich würde soooooo gern eine große Schiffsfahrt auf dem Bodensee machen, mit Hund, und auf dem Schiff auch einen Kaffee trinken und einen Wurstsalat essen … oder einen Bronzeengel für meine Hosentasche.« Den Wunsch konnten wir erfüllen, so dass sie mit dem Hund und dem Engel in der Tasche die große Rundfahrt über den Bodensee unternehmen konnte.

19. Auf Wunsch einer Lübecker Grundschullehrerin mit dem Fach Religion wird eine Adventsstunde in der Vorweihnachtszeit von Andere Zeiten mitgestaltet. Frau Wiedner bietet für die Schulkinder im Advent jede Woche ein »Adventslicht« an, um das Warten auf Weihnachten bei ihren Schützlingen etwas präsenter zu machen. Kurz vor Weihnachten wird so eine Stunde gemeinsam mit Andere Zeiten gestaltet.

20. Taubblinde Menschen können Rhythmus durch Vibration und Schwingungen fühlen. Der Wunsch der Bewohner des Taubblindendienstes der Evangelischen Kirche war daher eine große Stehtrommel, deren Schwingungen sich besonders gut über Holzboden übertragen. Sie wird derzeit bestellt und ausgeliefert.

21. Pastor Frank Menke, selbst passionierter Langstreckenläufer, möchte gerne mit seiner Gemeinde Nicolai in Wyk auf Föhr »spirituelles Laufen« mit Andere Zeiten-Chefredakteur Frank Hofmann ausprobieren. Am 10. Oktober wird Hofmann nach Föhr übersetzen und freut sich schon auf einen gemeinschaftlichen Lauf in frischer Nordseeluft.

22. »Ich habe mich riesig gefreut, dass Andere Zeiten mir meinen Wunsch erfüllen möchte«, schreibt uns eine Leserin. Ihr Wunsch war, an einer Schweige-Wanderung teilzunehmen. Das wird sie im November tun.

23. Eine Pflegerin wünscht sich, eine ihrer Patientinnen, die bettlägerig und komplett auf Hilfe angewiesen ist, und ihren Mann für ein verlängertes Wochenende nach St. Peter-Ording zu begleiten. Die Patientin war, bis sie in das Pflegeheim kam, vollerwerbstätig und reiste viel mit ihrem Mann, unter anderem nach St. Peter-Ording. Im September geht es mit Unterstützung der Altenhilfe Bethel los, um die Nordseebrise zu genießen.

24. Erfüllen durften wir auch den Wunsch von Ute Mayer aus Friedrichshafen. Vor drei Jahren fiel sie durch eine plötzliche Krankheit in ein Koma. Davor und auch nachdem sie genesen war, hat sie sich viel mit den Büchern von Margot Käßmann beschäftigt. Ihr Wunsch daher: Margot Käßmann einmal persönlich zu treffen. Den Wunsch von Ute Mayer durften wir erfüllen. Über eine Stunde haben die beiden miteinander gesprochen.

25. In unserem Urlaubsgottesdienst durften wir Ehepaar Rude segnen. Die beiden hatten sich gewünscht, ihr Eheversprechen nach 30 Jahren in unserem Sommergottesdienst in Garmisch-Partenkirchen zu bekräftigen – denn in den Bergen haben sie sich damals kennengelernt.