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Weltgebetstag

»Informiert beten – betend handeln«: So lautet das Motto des Weltgebetstags, der am ersten Freitag im März eines jeden Jahres mit immer ganz unterschiedlichen Themen- und Länderschwerpunkten begangen wird. Entstanden ist er vor über 100 Jahren aus einer von Frauen getragenen ökumenischen Basisbewegung (weswegen er bis vor einigen Jahren auch »Weltgebetstag der Frauen« hieß) und wird heute in rund 100 Ländern mit ökumenischen Gottesdiensten gefeiert (zu denen auch Männer und Kinder eingeladen sind).

Musik und Liturgie werden von Frauenkomitees aus jährlich wechselnden Ländern vorbereitet. So soll die religiöse, kulturelle, geschichtliche und gesellschaftliche Ausprägung des jeweiligen Schwerpunktlandes erfahrbar werden – durch Hintergrundinformationen, aber auch auf ganz sinnliche Weise: Nach den Gottesdiensten gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer landestypische Gerichte – zuletzt aus den Surinam, Slowenien und Simbabwe.

Seit 1964 steht jeweils ein Land im Fokus des Gebets – mit seinen Menschen, seinen Problemen und seinen Anliegen. Für den Weltgebetstag am 5. März 2021 ist Vanuatu, der Inselstaat im Südpazifik, das Schwerpunktland; das Motto lautet: »Worauf bauen wir?«. Im Bibeltext dazu geht es um das Haus, das nicht auf Sand, sondern auf Fels gebaut ist (Matthäus 7, 24 bis 27). Das Motto soll zu einem Perspektivwechsel und persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung aufrufen. Am Weltgebetstag kann man erfahren, dass das Christentum eine vielfältige weltumspannende Religion ist, und dass Christinnen und Christen in aller Welt gemeinsam beten, feiern und handeln können.