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Hütten: Sterben lernen

Gelbes Rechteck auf weißem Hintergrund. Im oberen Drittel des Bildes der Titel "Sterben lernen", im unteren Drittel der Untertitel "Das Buch für den Abschied".

»Sterben gehört zum Leben, das ist eine banale Weisheit, aber niemand weiß so richtig etwas mit ihr anzufangen.« Der Wissenschaftsjournalist Felix Hütten versucht genau das zu ändern und rückt in »Sterben lernen« zwei Themen in den Fokus, mit denen wir uns nur ungern beschäftigen: Tod und Sterben. Dabei wären Enttabuisierung und bewusste Auseinandersetzung dringend nötig, denn so können wir uns und unseren Angehörigen eine Menge Angst und Unsicherheit ersparen. Hütten ergänzt seine eigenen Erfahrungen als Medizinstudent und Rettungssanitäter durch die Geschichten dreier Sterbender, die ganz unterschiedlich mit dem nahenden Lebensende umgehen: ängstlich, kämpferisch, offen, abwehrend, allein, gemeinsam mit Angehörigen.

Als Leser erfährt man immer mehr über den Tod, versteht, was Sterben bedeuten kann. Hüttens Ziel: durch Information die Angst zu nehmen. Tabulos spricht er über Sterbehilfe, Palliativstationen, Hospize, Ängste, Trauer und sogar Humor – und hält für alle Themen praktische Tipps und Hinweise bereit. Er versucht, einen Teil der verbundenen Schrecken zu nehmen und »positives Sterben« möglich zu machen: »Erstrebenswert ist es häufig, den Tod nicht besiegen zu wollen, sondern mit der Aussicht auf das Ende gut zu leben.«

Felix Hütten: Sterben lernen. Das Buch für den Abschied. Hanser 2019. 20,00 Euro