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Paul: Ich lebe mit meiner Trauer

grüne Wiese mit verschlungenem Pfad, darauf der Titel "Ich lebe mit meiner Trauer"; im Hintergrund blauer Himmel mit einigen weißen Wolken

Trauerprozesse lassen sich durch ein Kaleidoskop aus sechs Facetten beschreiben: überleben, Wirklichkeit begreifen, Gefühle verarbeiten, sich anpassen, verbunden bleiben und einordnen. Auf dem Trauerweg tauchen diese Aspekte immer wieder und in ständig neuen Konstellationen auf. Das hat die Trauerbegleiterin Chris Paul erkannt. Sie beleuchtet alle Aspekte in »Ich lebe mit meiner Trauer« und schreibt dabei so lebensnah, dass Trauernde sich und ihren persönlichen Trauerprozess in diesem Selbsthilfebuch bestimmt wiederfinden können.

Der Trauerweg ist nicht schnurgerade: Die ersten Stunden, die ersten Wochen, das erste Jahr nach dem Todesfall, aber auch Todestage und die weiteren Trauerjahre sind ein verschlungener Pfad. Hier gibt das Buch Orientierung und Anregung, um sich selbst beim Trauern besser zu verstehen. Paul weist auf mögliche Schwierigkeiten hin und zeigt, wo sich Unterstützung bei der Bewältigung verbirgt. Für die meisten Menschen sind Freunde und Angehörige eine ausreichende Stütze – und die darf man auch in Anspruch nehmen. Trauern ist die Lösung, nicht das Problem. Mithilfe des Buches kann der Leser die eigene Trauer besser zulassen und weniger als Problem und stärker als Prozess betrachten.

Chris Paul: Ich lebe mit meiner Trauer. Gütersloher Verlagshaus 2017, 18 Euro.