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Welche Arbeiten wurden jüngst ausgezeichnet

»Künstliche Intelligenz« lautete das Thema des Andere Zeiten-Journalistenpreises 2019.

»Dass Computer inzwischen selbständig lernen können, eröffnet in allen Bereichen des Lebens neue Horizonte. In den Einsendungen haben wir von faszinierenden Möglichkeiten und beängstigenden Gefahren gelesen. Und von einer Welt, die die Chancen der künstlichen Intelligenz sieht und ihre Risiken ernst nimmt«, sagt Frank Hofmann, Chefredakteur des Vereins Andere Zeiten. Knapp 20 Journalisten reichten Beiträge zum Thema »Künstliche Intelligenz« ein. Der Preis ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert.

Herausragend war dabei nach Ansicht der Jury der Artikel von Hannes Vollmuth »Alles was Recht ist«. Der Journalist fragt: »Macht die Digitalisierung Anwälte bald überflüssig?« und untertitelt seinen Text mit der Zeile: »Von der Unbestechlichkeit der Algorithmen und der Unersetzbarkeit des Menschen.« Jurymitglied und Laudatorin Annette Hillebrand zeigte sich beeindruckt: »Der Autor hat wunderbare Sprachschöpfungen, sein Text hat einen feinen Humor und ist sprachlich herausragend. Hier lernt man viel über KI – und zwar mit Vergnügen!«

Christiane Zwick konzentriert sich mit ihrer Reportage »Künstliche Intelligenz bei der Stellensuche« auf ein Alltagsbeispiel und weckt das Interesse der Hörer mit einem Selbstversuch. »Ein richtig gutes Hörstück, man hört von Anfang bis Ende gerne zu. Die Autorin zeigt, dass Algorithmen Verengungen bedeuten, große Schwächen haben und wahrt dabei immer kritische Distanz zum Thema«, so Hillebrand.

Bemerkenswert sei auch die Serie des General-Anzeigers Bonn. »Die Artikel sind sehr gut recherchiert, was sich auch an den interessanten Interviewpartnern zeigt, die gefunden wurden. Es ist eine große Leistung, solch eine Serie als Lokalzeitung neben dem Alltagsgeschäft zu stemmen.«

Impressionen vom Journalistenpreis 2019