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Thema »Resilienz... und leichter werden«

Resilienz... und leichter werden

03.03.2020 20:14
LilaBambus

 

Hallo, guten Abend,

dieses Thema finde ich faszinierend. Für mich sind das nicht die Berichte über Schicksalsschläge, die manche erleben, doch nicht daran zerbrechen und weiter leben und arbeiten können, was ich sehr bewundernswert finde - sondern die Resilienz im Alltag.

Ärger, Wut, Frust, negative Gefühle kann ich nicht vermeiden oder unterdrücken. Was sicher auch nicht gut wäre.
Aber - wie komme ich da wieder raus? Wie lange dauert es, mich wieder
"zu erholen", in ausgeglichene Gefühle zu kommen. Und nicht Stunden oder einen halben Tag an einem ärgerlichen/bösen Anlass zu knabbern,
herum zu grübeln, und mir damit die Stimmung zu vermiesen, und auch noch gereizt zu sein? Vielleicht vorwärts und rückwärts zu grübeln? Und oft sind es eigentlich unwichtige Anlässe. Oder auch längst Vergangenes. Was es doch wirklich die Sache nicht wert ist.

Daran möchte ich beim Fasten arbeiten, so durch Achtsamtkeit i. Alltag u. Meditationszeiten. Um so zum Ende d. Fastens mehr Leichtigkeit im Alltag zu erreichen.
Und den Blick zu schärfen, was wichtig oder unwichtig im Leben ist.

Euch wünsche ich noch eine erfüllte Woche -
LilaBambus

 

Liebe Ravenna,

25.03.2020 06:26
Mäandera

 

Danke für die Erklärung.

Eine Ressource ist also etwas, was ich bereits besitze, mit dem ich meine Ziele erreichen kann.

 

25.03.2020 21:20
Ravenna

 

Liebe Mäandera,

ja, damit kannst Du Deine Ziele erreichen. Vielleicht sind es auch mehr als eine Ressource, die Dich zu DEINEM Ziel bringen.

Ich habe festgestellt, dass nicht jederzeit die gleichen Ressourcen wirksam sind, um ein Ziel zu erreichen. Es gibt Zeiten, dann hilft mir Meditation nicht weiter. Da könnte ich bis zum Sanktnimmerleinstag sitzen ohne in die Kraft zu kommen.

Übrigens hast DU mir durch Deine Frage einen wertvollen Dienst erwiesen. Herzlichen Dank dafür. Es war Hilfestellung, um mein Bewerbungsgespräch heute gut zu meistern. Über Nacht konnte ich den Begriff "Kraftquelle" für mich aufnehmen und morgens schrieb ich als erstes in mein Fastentage-Buch, was ich bereits für gute Erfahrungen in ähnlichens Situationen gemacht habe. Daraus entstand ein gutes Bauchgefühl - wie eine Sonne - in meiner Körpermitte. Selbst die Nervosität, ob ich pünktlich komme und gut genug vorbereitet war, wog nicht viel. Auch die Corona-Panemie nicht. Im entscheidenden Moment bin ich präsent ohne die anderen unangenehmen Punkte komplett auszublenden.

Das ist vielleicht, dass was man als Leichtigkeit beschreiben kann.

Ich freue mich, dass Du mir das mitgegeben hast. :-)))

Herzlichst

Ravenna



 

28.03.2020 12:09
Mäandera

 

Es freut mich für dich.

Ich habe hier im Forum auch schon mehrere Impulse, Fingerzeige aufnehmen können.

Sonnengeflecht - strömend warm.
Ein wonniges Gefühl!

 

Resilienz im Alltag - Wohin wandert der Blick

29.03.2020 00:04
Ravenna

 

Ich weiß nicht, ob sich noch jemand derzeit zu dem Thema Gedanken macht. Ich finde es weiterhin spannend.

Im Alltag lade ich mich an kleinen Aufmerksamkeiten auf, wenn ich z.B. beim Gang zum Einkauf sehe, dass Kinder ein Körbchen mit Blumen aus Krepppapier gebastelt haben. Darüber ein Schild "Zum Mitnehmen".

 

Annehmen

31.03.2020 01:06
Ravenna

 

Es wäre schön, wenn ich LilaBambus nicht zu nah trete und mich diesem Pfad annehme. Auch wenn ich nicht schreibe, bin ich gedanklich bei dem Thema.

Resilienz zeigt sich für mich auch, wenn ich das Leichte und das Schwere nebeneinander existieren lassen kann.

 

Jooo...

31.03.2020 13:29
Paulina

 


Resilienz zeigt sich für mich auch, wenn ich das Leichte und das Schwere nebeneinander existieren lassen kann.


...genau das ist es, liebe Ravenna: wenn ich das schaffe (keineswegs immer!) bin ich im Gleichgewicht und kann sie halten, meine Balance :o)

Herzlich, Paulina

 

Ver-Lernen

01.04.2020 09:07
Ravenna

 

Balance ist kein Stillstand.

Es bedeutet auch in einem neuen Umfeld andere Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Leichtes und Schweres...

02.04.2020 22:20
LilaBambus

 

Guten Abend,

@ Ravenna: Natürlich tritts du mir nicht zu nahe wenn du dich dem Pfad annimmst. Ich habe das Thema ja nur angestoßen, hatte erst den Eindruck dass es für viele nicht so interessant oder wichtig ist. Habe daher nach längerer Pause erst heute mal wieder hier drauf geschaut und schön, es ist ja eine richtige Diskussion entstanden.

Ich meine, dass hierbei das Schwere mit d. Leichten zusammen hängt. Wie gehe ich mit dem Schweren um? Aufgaben, wie ein Vorstellungsgespräch. Schicksalsschläge, Einschnitte, oder auch
"nur" unangenehme, negative, aufwühlende Gedanken und Gefühle.
Das Schwere kann ich nicht verhindern, oder gleich wegdrücken.
Lebenserfahrung hilft sicher - und die eigenen Fehler, was schief gelaufen ist - und auch Meditation. Aber das reicht oft nicht.
Ich versuche, öfters da zu sein wo ich gerade bin. Nicht in Gedanken in Vergangenheit oder Zukunft oder beim nagenden Ärger des letzten Arbeitstages. Ich möchte öfter mehr den Augenblick wahrnehmen, auch im Alltag. Das ging heute prompt schief. Bin nach d. Arbeit die
Treppe zur S-Bahn hochgeeilt, war in Gedanken und dann hingestolpert auf die Stufen. Nix ist passiert, aber - selber schuld!
Ich übe weiter!
Ressourcen, Kraftquellen sind ein spannendes Thema, würde ich bei Gelegenheit gerne vertiefen. Ob im Alltag auch der Glaube hilft?

So, euch noch eine gute und vor allem gesunde Woche-
LilaBambus

 

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